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Wissenschaft

Post-COVID-Augenentzündung – unklarer Einfluss der Impfung

19 Kommentare 11. September 2026 6 Minuten Lesezeit von Dr. Peter F. Mayer

Die Pandemie ist vorbei, die Schäden bleiben. Eine neue Studie aus Schweden dokumentiert erstmals formal ein eigenständiges postvirales Augen-Syndrom – bei Menschen, die nur einen leichten Verlauf hatten. Und die Zahlen zur Arbeitsunfähigkeit sprechen eine eigene, unbequeme Sprache. Die Frage nach dem Impfstatus wird in der Studie bemerkenswert sorgfältig umschifft.

Es ist eine der Fragen, die in den vergangenen Jahren systematisch unter den Teppich gekehrt wurde: Was macht SARS-CoV-2 eigentlich mit dem Körper mit oder ohne Impfung, wenn der akute Infekt längst vorbei ist? Während die offiziellen Stellen gebetsmühlenartig wiederholten, dass milde Verläufe „folgenlos“ ausheilen, kennen Arztpraxen solche Fälle: Menschen mit brennenden Augen, Doppelbildern, Lichtempfindlichkeit, Leseschwierigkeiten – monate- und jahrelang nach einer Infektion, die nie einen Krankenhausaufenthalt erforderte.

Jetzt liegt die Datenbasis vor. Ein Team um Petros Moustardas und Neil Lagali von der Universität Linköping hat in einer prospektiven Querschnittsstudie 100 Menschen mit anhaltenden Augensymptomen nach mildem COVID-19 untersucht und mit 32 Genesenen ohne Augensymptome verglichen. Das Ergebnis, publiziert in Nature Communications am 8. Juli 2026, ist die erste formale Charakterisierung eines eigenständigen Post-COVID Ocular Syndrome (POS) – und sie sprengt das bisherige Narrativ von der „harmlosen“ Omikron-Infektion.

Die Originalstudie mit dem Titel „Long-term ocular symptoms following COVID-19 linked to immune dysregulation, dysautonomia and peripheral neuropathy“ ist frei zugänglich – was angesichts der Brisanz der Befunde fast überrascht.

Was die Forscher gefunden haben

Die Symptome persistierten drei Monate bis drei Jahre nach der Infektion. Das ist kein „subjektives Befinden“, das sich wegerklären lässt – die Befunde sind mit Spezialinstrumenten objektiv messbar:

  • Strabismus (latentes Schielen/Esophorie) mit erschöpften Fusionsreserven – die Augen können die Bildverschmelzung nicht mehr aufrechterhalten
  • Pupilläre Dysautonomie – abgeschwächte autonome Pupillenreflexe, messbar per dynamischer Pupillometrie
  • Korneale periphere Neuropathie – reduzierte Nervenfaserdichte im subbasalen Nervenplexus der Hornhaut  und abgeschwächter Blinzelreflex
  • Chronische T-Zell-/dendritische Zell-Aktivierung im kornealen Nervenplexus
  • 178 dysregulierte Tränenproteine, darunter ITGB6, NFASC, CTGF, TPSAB1 und CKMT1A/B – eine Signatur, die mit den Blut- und Gewebeproteomen schwerer und tödlicher COVID-19-Verläufe überlappt

Der entscheidende Punkt: Die Betroffenen hatten einen milden Verlauf. Kein Krankenhaus, keine Intensivstation, keine Beatmung. Und trotzdem zeigen ihre Augen die immunologischen Narben einer schweren systemischen Auseinandersetzung mit dem Virus.

Der Impfstatus: Die auffällige Leerstelle

Wer nach einer differenzierten Aussage zum Impfstatus der Betroffenen sucht, sucht vergebens. Die Studie macht keine Aufschlüsselung der POS-Gruppe nach geimpft/un-geimpft, nach Anzahl der Dosen oder nach zeitlichem Abstand zur Impfung. Das ist kein Versehen, sondern eine methodische Entscheidung mit eingebauter Erklärung.

Im Methodik-Abschnitt zur Kontrollgruppe schreiben die Autoren wörtlich:

„Wir haben keine Kontrollgruppe ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion eingeschlossen, da wir in einer breit durchgeimpften Bevölkerung das Fehlen einer asymptomatischen COVID-19-Erkrankung oder das Fehlen infektionsbezogener SARS-CoV-2-Antikörper nicht definitiv feststellen konnten.“

Diese Formulierung verrät mehr, als sie zugibt. Drei Dinge fallen sofort auf:

  1. Die Bevölkerung ist durchgeimpft. Das schwedische Studienkollektiv wird als weitgehend geimpft vorausgesetzt – die Impfung ist selbstverständliche Rahmenbedingung, kein zu untersuchender Einflussfaktor.
  2. Die Impfung wird nicht als Variable behandelt. In einer Studie, die 178 dysregulierte Proteine, T-Zell-Aktivierung und Neuropathie misst, wäre die naheliegendste Frage: Gibt es einen Unterschied zwischen Geimpften und Ungeimpften? Diese Stratifizierung fehlt – obwohl sie mit dem vorhandenen Datensatz ohne Weiteres möglich gewesen wäre.
  3. Die Kontrollgruppe ist systematisch verunreinigt. Die Autoren räumen selbst ein, dass sie nicht zwischen „durch Impfung erzeugten“ und „durch Infektion erzeugten“ Antikörpern unterscheiden können. Ein Teil der „gesunden“ Kontrollen könnte asymptomatisch infiziert gewesen sein – oder immunologisch durch die Impfung in einer Weise verändert, die sich von einer Infektion nicht trennen lässt.

Diese Lücke ist kein Zufall, sondern ein strukturelles Muster. Studien zu postviralen Spätfolgen vermeiden die Impfstatus-Frage mit bemerkenswerter Konsequenz – denn jede Differenzierung birgt das Risiko, Fragen aufzuwerfen, die den offiziellen Rahmen sprengen. Das Spike-Protein selbst – ob durch Virus oder Vakzine exprimiert – ist in der Literatur als potenziell neurotoxisch und vaskulär schädigend beschrieben. Die Studie misst Effekte, die konsequent auf das Virus zurückgeführt werden, ohne die alternative oder additive Quelle zu prüfen.

Was bleibt, ist eine bemerkenswerte Koinzidenz: In einer breit durchgeimpften Kohorte entwickeln Menschen nach milden Infektionen immunologische und neurologische Schäden am Auge, deren Proteom mit schweren Verläufen übereinstimmt. Ob die Impfung dabei eine Rolle spielt – als Modulator, als Verstärker oder als eigenständige Quelle –, lässt sich aus dieser Studie nicht beantworten, weil die Frage erst gar nicht gestellt wurde. Und wer die Frage nicht stellt, will die Antwort oft nicht hören.

Auswirkungen auf die Betroffenen

Augenprobleme sind besonders auffällig bei Berufstätigen

33 Prozent der Betroffenen waren teilzeit- oder vollzeit-krankgeschrieben – aber nur 39 Prozent davon hatten überhaupt eine formale Long-COVID-Diagnose.

Das heißt: Mehr als die Hälfte der Menschen mit erheblicher Arbeitsunfähigkeit lief ohne Diagnose durch das System. Sie wurden von Augenärzten und Neurologen abgewiesen, weil die Routineuntersuchungen unauffällig waren – die Pathologie zeigt sich erst mit Spezialtests wie In-vivo-Konfokalmikroskopie oder dynamischer Pupillometrie, die in der Regelversorgung schlicht nicht vorgesehen sind.

Neil Lagali, der leitende Autor, formulierte es in der Pressemitteilung der Universität Linköping so: „Ich denke, es ist sehr wichtig, dass das Problem anerkannt wird und dass wir zeigen, dass es objektiv gemessen werden kann. Patienten haben heute keinen Zugang zu solchen Tests.“

Die Messmethoden existieren, aber sie werden der Bevölkerung vorenthalten – aus Kostengründen, aus Desinteresse, oder weil jede zusätzliche Long-COVID-Diagnose eine unbequeme Kostenstelle im Gesundheitssystem aufmacht.

Das heißt: Die Werkzeuge zur objektiven Diagnose lagen seit Jahren auf dem Tisch. Es fehlte nicht an Evidenz, es fehlte am Willen, sie in die Versorgung zu übernehmen.

Gleichzeitig bleibt die Studie genau dort blind, wo es am unbequemsten würde: beim Impfstatus. Sie dokumentiert präzise, was im Auge passiert – aber sie fragt nicht, wer die Betroffenen eigentlich sind. Und solange diese Frage in der Forschung systematisch ausgespart wird, bleibt jede ursächliche Zuordnung lückenhaft.

Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇

Bild von Engin Akyurt auf Pixabay

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19 Kommentare

  1. GeBa
    Antworten

    Ich weiß eines, wäre ich noch berufstätig gewesen, ich hätte wahrscheinlich meinen Job verloren, denn für mich war ziemlich schnell klar, dass, wenn man blutverdünnende Medikamente nimmt, die sogenannte Impfung – für mich waren und sind sie nichts anderes als willkürliche gentechnische Injektionen – schädigen könnten. Daher habe ich mich nicht spiken lassen und bin ohne auch nur einen Tag krank gewesen zu sein durch diese Zeit gekommen.

  2. fdik
    Antworten

    Einer meiner Freunde erlitt einen Augeninfarkt nach dem Booster. Er ist seither auf einem Auge blind. Der Grund sind Mikrothrombosen auch im Auge – eine direkte Folge der modRNA-Gentherapien.

    1. Daisy
      Antworten

      Das ist sehr plausibel.

  3. Waldgaengerin
    Antworten

    „Du bist mir schon seit geraumer Zeit depressiv aufgefallen. Eher ein alter Systemling der sich jetzt neu finden möchte. Ich wünsche Dir in Deinem Findungsprozess viel Erfolg und möchte von daher zu meinem obrigen Kommentar keinen Gang höher schalten.“

    Bei dem Unsinn „höher schalten“? Noch mehr Unsinn geht ja gar nicht.

    Leuts wie Sie, die irgendwelchen Föhrern oder Parteiengedrisse hinterherhecheln, kommen zum Glück immer mehr mehr aus der Mode. D.h. Ihr seid total out of time! Ihr müßtet dringend Euer Betriebssystem neu konfigurieren, so Ihr dazu überhaupt fähig seid. Aber ich fürchte, dazu fehlt Euch die software – sprich: das Wissen.

    1. Daisy
      Antworten

      Sie enttäuschen mich…nehmen Sie den ernst?

      1. Waldgaengerin

        Ich bin ein höflicher Mensch und antworte normalerweise immer.

    2. ibido
      Antworten

      „Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll – keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe.“
      Grüße

  4. Daisy
    Antworten

    Dieses unerlaubte Dutzen deutet darauf hin, dass er in der DDR sozialisiert wurde, wo man als Sohn eines Grenzers oder Baddeigenossen immer genug Westspezialitäten bekam und es daher eine schöne Zeit war im K-ismus, die man heute vermisst, weswegen man bei Correctiv arbeitet oder bei sonst so einer Organisation wie etwa Omas gegen Rechts, die der Staat finanziert, um den Kampf gegen die Opposition zu fördern. Der Beitrag ist Satire, zumeist schlecht im Stil, weil viel zu outrierend und wenig spaßig. Er/sie macht das auf ernst, aber ernsthaft minderbelichtet. Er hat auch noch den Impfängstling drauf, der davor warnt, dass alle Geimpften bald stxrben müssen. Wird von mir ignoriert. Viele hier kommen aus dem ehem. Ostblock….ich nicht.

    1. Daisy
      Antworten

      Gehört unten hin, pardon :-)

    2. W. Baehring
      Antworten

      Zitat: „Dieses unerlaubte Dutzen deutet darauf hin, dass er in der DDR sozialisiert wurde…“

      Unabhängig von der inhaltlichen „Qualität“ und Stilistik des Kommentars von „Nurmalso“:

      Daisy, Sie enttäuschen mich!

      Ich wurde nämlich auch „in der DDR sozialisiert“, stamme also auch aus dem „ehem. Ostblock“.
      Mindert das jetzt pauschal die „Qualität“ meiner Kommentare oder impliziert das per se irgend etwas anderes Abwertendes?

  5. anamcara
    Antworten

    Wer andere mögliche Erklärungen (wie den Impfstatus der Patienten oder z.B. die impfbedingte Reaktivierung des Epstein-Barr-Virus) per Methodik einfach ausblendet, tut so, als gäbe es nur eine einzige Ursache. Das ist keine saubere Ursachenforschung, sondern das absichtliche Ignorieren anderer Erklärungen. Wichtige Diagnostik für Patienten – aber mangelhafte Aufklärung der echten Ursachen.

    Man hat hier das Studiendesign so verengt, dass das gewünschte Ergebnis („Die Infektion war’s“) als unumstößliche Wahrheit präsentiert wird. Es erweckt den Eindruck einer selektiven Wahrnehmung, um das etablierte Narrativ eines „reinen Post-COVID-Syndroms“ nicht durch unbequeme Fragen zu gefährden.

    Sowohl das künstliche Spike-Protein der „Impfung“ reizt die T-Zellen dauerhaft, als auch die Lipidnanopartikel stressen die Zellen extrem und beschädigen die Eiweißfaltung. Studien zur Proteinstabilität zeigen, dass sogar die völlig leere Fetthülle allein ausreicht, um diese Schäden zu erzeugen. Jeder dieser Faktoren kann für sich allein das Immunsystem so durcheinanderbringen, dass gegebenenfalls auch das schlummernde Epstein-Barr-Virus (EBV) reaktiviert wird. Facharbeiten wie „Ocular disease associated with Epstein-Barr virus infection“ belegen längst, dass ein aktives EBV-Virus am Ende sehr ähnliche Nervenentzündungen, Pupillenstörungen und Eiweißstörungen im Auge befeuern kann.

    Da die schwedische Studie die Einflüsse von Virus, „Impfung“ und EBV-Reaktivierung nicht statistisch trennt, bleibt die wahre Ursache der gemessenen Augenschäden völlig ungeklärt.

  6. rudifluegl
    Antworten

    ene mene mu zur Ki musst Du

    1. rudifluegl
      Antworten

      Na das wahrhafte Teutonische Recken unter KI Schutz fallen war doch schon vorher klar!

  7. W. Baehring
    Antworten

    Solange nicht in einer detaillierten Anamnese jedes einzelnen Studienteilnehmers genau geklärt wird, wer wann wie oft mit was „geimpft“ (also genthearpiert) wurde, wann sich die OMIKRON-Infektion dort zeitlich einordnet, und wann die ersten Symptome auftraten, halte ich es für „gewagt“, von einer ausschließlich OMIKRON-bedingten „PostCovid“-Augenentzündung zu sprechen.
    Aus dem gleiche Grunde halte ich es für gewagt, davon zu sprechen, dass dieses „PostCovid“- Ocular Syndrome (POS) das bisherige Narrativ von der „harmlosen“ OMIKRON-Infektion sprengt.

    Denn es erfolgte kein eindeutiger Ausschluß von möglichen Folgeschäden einer gentherapeutischen modRNA-Injektion (das wäre nur möglich, wenn allen Studienteilnehmern der Status „UNGEIMPFT“ attestiert worden wäre).
    Wenn aber, ganz im Gegenteil, das schwedische Studienkollektiv als weitgehend geimpft vorausgesetzt wird – die „Impfung“ also „selbstverständliche Rahmenbedingung ist und kein zu untersuchender Einflussfaktor“, dann ist es schon Vermessenheit, OMIKRON allein den schwarzen Peter zuzuschieben.
    Und schließlich sehe ich bei einer derartigen unklaren Lage bezüglich möglicher Ursachen auch keinerlei „Brisanz“ der Befunde“.
    Brisanz setzt Klarheit voraus. Wer aber im Trüben fischt, schaut lediglich durch die Milchglasscheibe. Mich verwundert deshalb, dass sich die Autoren trotzdem so weit aus dem Fenster lehnen.
    Fazit:
    Mit dem Wissen über die systemische Schadwirkung der hochtoxischen gentherapeutischen Behandlung gegen Covid19 könnte es auch genauso gut „PostVac“ – Ocular Syndrome“ heißen.
    Und das wiederum würde weder das bisherige Narrativ von der „harmlosen“ OMIKRON-Infektion sprengen noch die Auszeichnung als „Befunde mit Brisanz“ rechtfertigen.

  8. triple-delta
    Antworten

    Mal off topic an den Webmaster. Ändert mal das favicon, das ist noch von WordPress.

  9. VerarmterAdel
    Antworten

    Wer sich toxischen Nanodreck und -müll injizieren lässt, sollte mit allem rechnen.

    Man könnte auch täglich Diesel zum Frühstück saufen und sich dann fragen, ob es am Diesel liegen könnte, dass das Leben den Bach runtergeht.

  10. Nurmalso
    Antworten

    Solche medizinisch großangelegten Lügen wird es mit der AfD an der Macht in Deutschland nicht mehr geben. Ergebnis: Das AfD-wählende Volk wird medizinisch an den Folgen von „Long Covid“ – sprich mRNA-Impfung – geheilt oder eher endlich behandelt werden können.. Der gesunde Fortbestand der restlichen ungeimpften Bevölkerung sowie ihre gesunde Fortpflanzung ohne Genschäden wird zukünftig gesichert / gewährleistet sein und Deutschland somit neu erblühen.
    Die deutsche Rasse einschließlich ihrer importierten Nebenspezies in Deutschland hätte damit Aussicht bestmöglichst in der Natur zu überleben, Höchstleistungen wirtschaftlich zu erbringen und weltweit führend zu werden. Der Globalismus mit all seinen negativen Folgen auf den Fortbestand gesunder Völker wird von einem AfD herrschendem Volke abgeschmettert werden. Russland und China machen es bereits vor.

    1. Waldgaengerin
      Antworten

      Au weia
      Das tut ja bald weh beim Lesen.

      1. Nurmalso

        Du bist mir schon seit geraumer Zeit depressiv aufgefallen. Eher ein alter Systemling der sich jetzt neu finden möchte. Ich wünsche Dir in Deinem Findungsprozess viel Erfolg und möchte von daher zu meinem obrigen Kommentar keinen Gang höher schalten.

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