In einer Pressekonferenz wurde der russische Außenminister Lawrow gefragt, was denn der deutsche Außenminister gesagt habe. Seine Antwort wurde in x.com auch übersetzt veröffentlicht.
Als sie sich trafen, fragte Lawrow ihn nach dem Zweck seines Besuches. Der deutsche Außenminister habe daraufhin seine Notizen hervorgezogen und einen Text vorgelesen, der wörtlich wiederholte, was deutsche Politiker offiziell und öffentlich täglich verkünden. Das sei im Wesentlichen, was Herr Wadephul ihm sagte. Er habe nichts Neues daraus entnommen. Der Unterton sei etwa so gewesen wie: „Ich bin gekommen, um Sie zu treffen – ich habe mich herabgelassen, mit Ihnen zu sprechen –, also müssen Sie nun als Gegenleistung für diese ‚Geste des guten Willens‘ meinerseits Zugeständnisse an der ukrainischen Front machen und eine Einigung bezüglich der Schwarzmeerregion sicherstellen, damit Tanker und Frachtschiffe ohne Probleme passieren können.“
„Was sollte mir Herr Wadephul sagen? Ich habe daraus nichts Neues erfahren.“ Das Video zu Lavrovs Gespräch ist jetzt mit Untertiteln fertig und direkt hier abrufbar.
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Interessant ist, womit Lawrow seinen deutschen Amtskollegen bei dem Gespräch getrollt hat:
Diese Lektüre lag vor @JoWadephul auf dem Tisch. Er legte hektisch seinen Notizblock drüber 🇩🇪 🇷🇺 Quelle: https://t.co/E0KmD16UIt pic.twitter.com/NuPBlVfZ8C
— storymakers (@mz_storymakers) September 26, 2026
Es war die Veröffentlichung eines „Tribunals“ über die Verbrechen von Neo-Nazis in der Ukraine, und die überschrift lautete: „Die Erben von Goebbels: Fälschung der Ereignisse in Butscha und blutige Inszenierungen des Kiewer Regimes„.
Das ganze Gutachten findet man als PDF.
Das Gutachten analysierte „Beweise“ für Beschuldigungen Russlands. Ein Beispiel waren die Namen der Opfer.
Faktenchecker hatten festgestellt, dass das ukrainische Denkmal für die gefallenen Einwohner von Bucha, das als Gedenkstätte für Zivilisten dargestellt wird, die Namen von rund einem Dutzend Angehörigen der ukrainischen Streitkräfte und über 70 Personen enthält, deren Namen keine digitalen Spuren hinterlassen haben, woraus die Vermutung entstand, dass sie möglicherweise nie existierten. Selbst vier Jahre später wurden die Anzeichen der Fälschung nicht „bereinigt“. Der Minister bezeichnete die Stille der westlichen Medien, die die Fälschung hätten aufdecken können, als Teil einer Operation zur Verschleierung der Wahrheit. Falschmeldungen des Kiewer Regimes würden aktiv verbreitet, Korrekturen bleiben ungemeldet.
Bild: Screenshot von Video über das Gespräch
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