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Gesundheit

Leopoldina wirbt für profitgetriebene Medizin versus Prävention und geundheits-zentrierte Heilung

5 Kommentare 6. November 2026 7 Minuten Lesezeit von Dr. Peter F. Mayer

Die deutsche Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat sich in einer neuen Stellungnahme für die Stärkung der Forschung und Entwicklung von RNA-Therapien ausgesprochen.

Klingt harmlos, ist es aber nicht. Denn während die deutsche Wissenschaftselite auf die nächste Generation patentgeschützter Hightech-Medikamente setzt, wie das Ärzteblatt berichtet, werden wirksame, billige und nebenwirkungsfreie Therapien weiterhin ignoriert – oder aktiv vom Markt ferngehalten. Und vor allem ist Prävention kein Thema, also verhindern und Gesundheit erhalten – aber das ist für die Pharma- und Medizinindustrie vollkommen unerwünscht, wie zuletzt mit Corona-Covid schlagend bewiesen wurde. Die Leopoldina macht sich damit zum Handlanger eben dieser Pharma- und Medizinindustrie.

Was die Leopoldina will

Die Leopoldina, die sich selbst gern als unabhängige Stimme der Wissenschaft inszeniert, fordert in ihrer Stellungnahme eine Stärkung der RNA-Therapien-Forschung. Die Begründung liest sich wie aus dem Lehrbuch der modernen Biomedizin: RNA-basierte Medikamente seien der Schlüssel zur Behandlung unheilbarer Krankheiten, man müsse die Forschung fördern, die Infrastruktur ausbauen, die Zulassungswege beschleunigen. QWorunter krebs scchon einmal nicht fällt.

Was dabei auffällt: Es geht fast ausschließlich um Therapie, nicht um Prävention. Es geht um teure, komplexe, patentierbare Produkte – nicht um die Frage, warum Menschen überhaupt krank werden. Und es geht um ein Geschäftsmodell, das auf Monopolen basiert.

Die Leopoldina tut dabei genau das, was Institutionen seit jeher tun: Sie bedient die Interessen derer, die die Forschung finanzieren. Und das ist nicht der Bürger, sondern die Pharmaindustrie.

RNA-Therapien: Das nächste Blockbuster-Modell

RNA-Therapien sind zweifellos faszinierende Technologie. Sie sind aber auch:

  • extrem teuer in der Entwicklung
  • patentierbar – und damit monopolisiert
  • abhängig von hochkomplexer Logistik (Kühlketten, Injektionen, medizinisches Personal)
  • gewinnbringend für die Konzerne, die sie herstellen

Genau diese Eigenschaften machen sie für die Industrie attraktiv. Und genau deshalb werden sie von den Institutionen gefördert, die mit der Industrie verwoben sind. Die Leopoldina mag sich als unabhängig bezeichnen – ihre Empfehlungen lesen sich wie eine Wunschliste der Pharmaindustrie.

Dabei gibt es längst Therapien, die wirken, billig sind und kaum Nebenwirkungen haben. Sie werden nur nicht gefördert – weil sie nicht patentierbar sind.

Vitamin C: verdrängt weil wirksam

Seit spätestens 1977 ist bekannt, dass hochdosiertes, per Infusion verabreichtes Vitamin C gegen Krebs wirkt. Der zweifache Chemie-Nobelpreisträger Linus Pauling hat es bewiesen. Doch seither kämpfen Pharma- und Medizinindustrie gegen diese billige und nebenwirkungsfreie Heilung – sie schädigt das Geschäft.

Eine Übersichtsarbeit von Hanzheng Zhao in Genes & Diseases vom November 2025 analysierte mehr als 150 Studien und bestätigte die Anti-Krebs-Wirksamkeit von Vitamin C, wenn es echte pharmakologische Konzentrationen (20–30 mM) erreicht. Die vier Mechanismen:

  • Prooxidative Zytotoxizität – Vitamin C wird zum Pro-Oxidans und erzeugt Wasserstoffperoxid und Hydroxylradikale innerhalb von Tumoren, während normales Gewebe verschont bleibt
  • Epigenetische Reprogrammierung – Reaktivierung von TET-Enzymen, Umkehrung abnormaler DNA-Hypermethylierung
  • Unterdrückung onkogener Signalwege – insbesondere HIF-1α, den Hauptschalter für Tumoraggressivität
  • Starke Immunaktivierung – erhöhte T-Zell-Infiltration, verbesserte NK-Zell-Zytotoxizität, Synergie mit Checkpoint-Inhibitoren

Die klinischen Ergebnisse sind beeindruckend:

  • Bauchspeicheldrüsenkrebs: starke Tumorschrumpfung bei 8/9 Patienten
  • Glioblastom: mediane Gesamtüberlebenszeit stieg von 14,6 auf 19,6 Monate
  • NSCLC: Ansprechraten etwa verdoppelt
  • Eierstockkrebs: reduzierte Chemotherapie-Toxizität + längeres progressionsfreies Überleben

Die Dosierung: 75–100 Gramm intravenös pro Infusion, 2–3 Mal pro Woche über 6–8 Zyklen. Sicher, verträglich, kostengünstig. Und trotzdem verschreiben es kaum Onkologen.

Huaier: zu kostengünstig

Noch deutlicher wird das Muster beim Huaier-Pilz (Trametes robiniophila Murr.), der in China seit 1997 offiziell für die klinische Krebsbehandlung zugelassen ist. Eine systematische Übersichtsarbeit von Nan Wang et al. in Frontiers in Pharmacology (April 2026) wertete 56 Studien mit 4.832 Patienten aus. Das Ergebnis:

  • Hepatozelluläres Karzinom: Gesamtüberleben HR 0,68 (95%-KI: 0,52–0,89), progressionsfreies Überleben HR 0,71
  • Brustkrebs: 98,1% vs. 86,6% Gesamtüberleben nach fünf Jahren – eine Hazard Ratio von 0,236, also über 76% reduziertes Sterberisiko

Die mechanistische Forschung zeigt, wie der Pilz wirkt: Er induziert Ferroptose in Lungenkrebszellen über zwei simultane, unabhängige Wege – Hemmung des antioxidativen SLC7A11/GPX4-Signalwegs und gleichzeitige Förderung der Ferritinophagie. Die Studie von Shi et al. in Cell Death Discovery (Nature-Verlag) zeigt: Die Krebszelle wird von zwei Seiten in die Zange genommen.

Ein natürlicher Pilzextrakt, der in Kombination mit Standardtherapie das Sterberisiko um rund ein Drittel senkt. Keine Übelkeit, keine Immunsuppression, keine Neuropathie. Einfach ein Pilz. Der kostet einen niedrigen zweistelligen Euro-Betrag pro Monat – während Checkpoint-Inhibitoren sechsstellige Summen pro Behandlungszyklus verschlingen.

Prävention: Vitamin D – die am meisten ignorierte Maßnahme der Medizin

Dabei beginnt Gesundheit ohnehin viel früher – bei der Prävention. Das renommierte Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) hat in einer Pressemitteilung berichtet, dass gleich drei Metaanalysen klinischer Studien zu dem Ergebnis kamen: Eine Vitamin-D-Supplementierung geht mit einer Verringerung der Krebssterblichkeit um etwa 13 Prozent einher.

Die Wissenschaftler um den Epidemiologen Hermann Brenner errechneten: Bei einer Supplementierung aller Deutschen über 50 Jahre könnten bis zu 30.000 Krebstodesfälle pro Jahr vermieden und mehr als 300.000 Lebensjahre gewonnen werden – bei gleichzeitiger Kostenersparnis von jährlich 254 Millionen Euro.

Kosten der Supplementierung: 25 Euro pro Person und Jahr. Und Vitamin D schützt nicht nur vor Krebs, sondern auch vor Atemwegserkrankungen – und, wie die Daten aus Finnland nahelegen, vor schweren Covid-Verläufen.

Und noch wirksamer ist die Einnahme der kombinierten Lipovitamine, also der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K2. Vor allem Vitamin A schützt die Schleimhäute und sorgt für die vermehrte  Produktion der IgA-Antikörper, die Viren und Schadstoffe abfangen können, bevor sie sich in Zellen einnisten können.

Warum die Leopoldina das ignoriert

Die Frage ist: Warum fördert die deutsche Wissenschaftselite RNA-Therapien, aber nicht Vitamin-D-Supplementierung, hochdosiertes Vitamin C oder Heilpilze?

Die Antwort hat zwei Ebenen:

Wirtschaftlich: Ein Naturstoff ist nicht patentierbar. Kein Patent bedeutet kein Monopol. Kein Monopol bedeutet keine $100.000-Therapiekosten pro Patient und Jahr. Keine Rendite für Investoren. Keine Key-Opinion-Leader, die auf Firmenkosten zu Kongressen fliegen. Die gesamte Onkologie ist ein Geschäftsmodell, das auf patentgeschützten Blockbuster-Medikamenten basiert.

Regulatorisch: Die EU-Novel-Food-Verordnung fungiert als bürokratische Mauer, die den europäischen Markt für preiswerte Naturstoffe systematisch abschottet. Ein Zulassungsverfahren für ein „neuartiges Lebensmittel“ kostet Hunderttausende Euro – für einen nicht patentierbaren Pilzextrakt ein faktisches Marktverbot. Dass die EU-Kommission parallel dazu Insektenpulver und Bioreaktor-Mycel im Eilverfahren durchwinkt, zeigt, wessen Interessen hier bedient werden.

Die Leopoldina, die sich als unabhängige Stimme inszeniert, tut nichts anderes, als dieses System zu zementieren. Sie fordert mehr Forschung für die nächste Generation teurer, patentierbarer Therapien – und ignoriert dabei die wirksamen, billigen und nebenwirkungsfreien Alternativen, die es längst gibt.

Fazit: Heilung statt Profit

Die Leopoldina-Stellungnahme zu RNA-Therapien ist symptomatisch für ein System, das Heilung dem Profit unterordnet. Während die Wissenschaftselite auf die nächste Generation von Blockbuster-Medikamenten setzt, werden Therapien ignoriert, die seit Jahrzehnten nachweislich wirken:

  • Vitamin D für die Prävention – 25 Euro pro Jahr, 13% weniger Krebssterblichkeit
  • Hochdosiertes Vitamin C per Infusion – wirksam, sicher, kostengünstig
  • Huaier-Pilz – über 76% reduziertes Sterberisiko bei Brustkrebs, für einen niedrigen zweistelligen Betrag pro Monat

Die Frage ist nicht, ob diese Therapien wirken. Die Frage ist, warum sie nicht eingesetzt werden. Und die Antwort darauf hat nichts mit Wissenschaft zu tun – sondern mit Geld.

Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇

Bild: Leopoldina Wappen, Barnos, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

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5 Kommentare

  1. Informationsbefreier
    Antworten

    Prävention ist häufig nicht besser als Therapie. Denkt nur an die PCR- und Antikörper-Testerei, an die Pikserei, und ja, auch Mammographie-Screening und PSA-Test auf Prostatakrebs standen und stehen in der Kritik, weil sie mehr Schaden als Nutzen bringen.

    1. Gabriele
      Antworten

      Richtig, künftig wird Prävention nur heißen, dass man regelmäßig mit „Erinnerungen“ belästigt wird, was man dem Körper alles Gutes tun könnte…. Nadeln und invasive Programme sind natürlich immer dabei. Lehnt man ab, steht man als jemand da, der im Ernstfall „das System belastet“….

      Eigentlich auch wie bei Corona – wir nehmen dann „jemand anderem das Intensivbett weg…“.

  2. Charles M.
    Antworten

    Leopoldna, Antonio Amadeo und das älteste Gewerbe der Welt….

  3. Glass Steagall Act
    Antworten

    Wir müssen uns damit abfinden, dass es in der heutigen von der Pharmaindustrie dominierten Zeit, nicht mehr um den Menschen geht, sondern um einen „Absatzmarkt“! Der Mensch ist der „Markt“ und nicht ein Mensch! Wer das einmal verstanden hat, sollte sich weitestgehend selbst therapieren bzw. alles zur Vorbeuge tun, was möglich ist! Man sollte sich unbedingt den Gang zum Arzt ersparen, der letztlich ein „Händler“ der Pharmaindustrie ist!

    Übrigens las ich neulich, dass die EU-Kommission die Heilpilze verbieten will! Hier erkennt man, wir durchtrieben das Konzept der Pharmaindustrie und der Politik tatsächlich ist! Nach dem Motto, nimm dem Menschen alle Alternativen weg, so dass er am Ende nur noch zu „uns“ kommen kann!

  4. Gabriele
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    Blödheit tut entsetzlich weh… bloß nicht denen, auf die sie zutrifft…

    „Die“ Wissenschaft als plakativer Ausdruck von Torheit und gesteuerter Profitgier. Das wird sich wohl nie wieder ändern. Außerdem gibt es ja fast nur noch dafür „Forschungsgelder“.

    Folge dem Weg des Geldes…

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