Der schwedische Forscher und Autor Jacob Nordangård hat unter dem Titel „Rockefeller Philanthropy Advisors opens the door to IKEA’s ‘people-centered’ climate solutions“ analysiert, wie die Rockefeller-nahen Strukturen über die Organisation Rockefeller Philanthropy Advisors (RPA) die Klimapolitik weiter in Richtung technokratischer Steuerung vorantreiben – diesmal mit IKEA als praktischem Vorzeigebeispiel.
Jacob Nordangård stellt fest: „Die IKEA-Filialen sind vielleicht eines der besten Beispiele für die technokratische Zukunft, die derzeit in rasantem Tempo umgesetzt wird.“ Die „menschenzentrierten“ Klimalösungen der IKEA Foundation – offiziell darauf ausgerichtet, globale Erwärmung „mit und für die vielen Menschen“ zu bekämpfen – erscheinen in seiner Lesart als Fortsetzung jener Agenda, die er seit Jahren dokumentiert: Klima als Instrument zur umfassenden gesellschaftlichen Steuerung.
Die Kontinuität der Rockefeller-Strategie
Diese Analyse reiht sich nahtlos in Nordangårds frühere Arbeiten ein, die er unter anderem auf dem Omniwar-4-Symposium im Oktober 2026 vortrug. Dort zeigte er unter dem Titel „The Capture of Academia – The Case of Climate Change“, wie die Rockefeller-Stiftungen seit den 1950er-Jahren systematisch die akademische Klimaforschung lenkten. Wer die anthropogene These bestätigte, erhielt Ressourcen; Skeptiker wurden marginalisiert.
Der Übergang vom Kalten Krieg zum „Warm War“ 1988 mit der Gründung des IPCC markierte den Durchbruch. Im Jahresbericht 2005 des Rockefeller Brothers Fund hieß es unumwunden: Die Erwärmung des Klimas sei ein globales Problem, das jeden Aspekt der menschlichen Gesellschaft betreffe – „Darin liegt unsere Chance“ (TKP: Jacob Nordangård über Klimawandel als Steuerungsinstrument der Universitäten, Omniwar 4 Übersicht).
RPA, 2002 aus dem Rockefeller-Familienbüro hervorgegangen, fungiert heute als einer der größten philanthropischen Dienstleister der Welt. Die Organisation berät und verwaltet jährlich Hunderte Millionen Dollar an Spenden, agiert als Fiscal Sponsor für über 100 Projekte und hat insgesamt mehr als 4 Milliarden Dollar an Grantmaking in über 70 Ländern ermöglicht (Rockefeller Philanthropy Advisors, Inside Philanthropy).
Board Chair ist Valerie Rockefeller. RPA finanziert in großem Stil klimabezogene Initiativen, Umweltgruppen und Anliegen des Finanzkapitals – von Climate Leadership Initiative über Oil Change International bis hin zu Tides-Netzwerken und Open-Society-verbundenen Strukturen (Daily Signal, InfluenceWatch).
IKEA und die „people-centered“ Transformation
Die Verbindung zu IKEA ist kein Zufall. Bereits 2021 lancierten die IKEA Foundation und die Rockefeller Foundation eine gemeinsame 1-Milliarden-Dollar-Plattform für verteilte erneuerbare Energien, die später zur Global Energy Alliance for People and Planet ausgebaut wurde.
Ziel: Emissionsreduktion und Energiezugang in Entwicklungsländern – verpackt als Kampf gegen Armut und Klimawandel (IKEA Foundation). Die IKEA Foundation hat ihre Strategie inzwischen explizit auf „people-centered solutions“ ausgerichtet und konzentriert sich auf die Systeme Energie, Land/Nahrung/Wälder sowie Gebäude und Transport, so die Inside Philanthropy zu IKEA Foundation.
Nordangård sieht darin den praktischen Ausdruck der technokratischen Vision: IKEA-Stores als Modelle einer durchdigitalisierten, ressourcengesteuerten und verhaltenskontrollierten Zukunft. Parallel dazu bereitet sich die Welt auf COP31 in Antalya vor, begleitet von alarmistischen UNEP-Berichten wie dem Emissions Gap Report 2026, der dringende Emissionskürzungen fordert, um das 1,5-Grad-Ziel doch noch zu erreichen.
Philanthropie als Machtinstrument
Was als wohltätige Klimahilfe verkauft wird, entpuppt sich in Nordangårds Analyse als Fortsetzung der Rockefeller-Tradition: Private Stiftungen und ihre Ableger wie RPA schaffen die finanziellen und institutionellen Voraussetzungen für globale Governance-Strukturen.
Die Akademie liefert die wissenschaftliche Legitimation, die Philanthropie die Mittel, Konzerne wie IKEA die Umsetzung im Alltag – und die Politik den Zwang. Das Ergebnis ist kein freier Markt oder echte Nachhaltigkeit, sondern ein System, in dem Ressourcen, Verhalten und Leben zunehmend zentral gesteuert werden.
Nordangård hat diese Zusammenhänge in Büchern wie Rockefeller – Das Spiel kontrollieren detailliert dokumentiert. Seine aktuellen Beiträge, ebenso wie die Omniwar-Vorträge, mahnen zur Prüfung der Primärquellen statt der übernommenen Narrative. Die Frage bleibt: Wessen „people-centered“ Zukunft wird hier eigentlich gebaut – und wer trägt die Kosten?
9 Kommentare
Über Rockefeller, Rothschild, Bilderberger, Blackrock, BIZ; IWF;WEF; EU und Co. darf man doch nichts schreiben. Da werden gleich die Schergen losgeschickt.
„Tatsächlich „retten“ sie nur ihre eigenen Pfründe!“ Hat sich seit den 1960er/1970er nichts geändert. Die Leute aus wohlhabendem Elternhaus, die damals Karl Marx unter die Leute brachten und so taten, als wollten sie die Wohlhabenden enteignen, gehören nun vielfach selbst dazu. Alles eine große Verrasche.
„IKEA’s ‘people-centered’ climate solutions““
Gibt es besseres Argument um Ikea links liegen zu lassen und bei Konkurrenz zu kaufen, die ihre Kundschaft nicht in Klimagülle taucht?
@,
nicht jeder kauft freiwillig bei ikea,
entweder mangels finanzieller möglichkeiten oder einfach nur aus geschmacklosigkeit,
Umgekehrt, niemand ist gezwungen bei Ikea zu kaufen. Es gibt immer eine Alternative.
Wir kennen die Sprüche und das angebliche Gutmenschentum auch vom WEF und weiteren untereinander vernetzten Abzock-Organisationen. Das Ziel ist immer die Kontrolle und Steuerung der Menschen, unter der Lüge, dass hier „gemeinsam“ ein äußerer Feind bekämpft werden muss, der die Menschheit bedroht! Bedroht wird tatsächlich die Menschheit, aber von den selbsternannten Philanthropen selbst! Mit ihrem „wir-retten-die-Welt-Konzepten“, gewinnen sie immer mehr an Einfluss, Macht und Geld. Denn bezahlen muss das immer der Bürger, sei es mit seinem Geld oder seiner Freiheit! Und da die Masse nichts kritisch hinterfragt, bleibt das Narrativ bestehen, bis die Masse bemerkt, dass sie am Ende weniger in der Tasche hat und kaum noch Freiheiten besitzt! Wenn man aber genau hinschaut, sieht man eine Horde von menschenverachtenden Rattenfängern, die so tun, als würden sie den Planeten „retten“ wollen! Tatsächlich „retten“ sie nur ihre eigenen Pfründe! Wer das Prinzip einmal verstanden hat, sollte dagegen weitestgehend immun sein! Es ist aber immer wieder erstaunlich, wie leicht Massenpsychologie bei der Mehrheit der Menschen funktioniert.
Menschen sind soziale Wesen und eine ihrer Urängste ist die des Verlassenseins. – DAS ist der Ankerpunkt!
genau, das soziale wesen mensch kam bei corinna ganz ungefiltert zum ausdruck
@1150
DAS ist der Ankerpunkt! 😊
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