Energiekommissar Dan Jørgensen hat die EU-Mitgliedstaaten in einem Brief an die Wirtschafts- und Energieminister aufgefordert, vor dem Winter Maßnahmen zur Senkung des Gas- und Stromverbrauchs zu prüfen.Die desaströse Energiepolitik Brüssels wird immer offensichtlicher.
Die Verantwortlichen für das Desaster suchen nun verzweifelt nach Einsparungsmöglichkeiten. Dazu zählt ausdrücklich ein Verbot oder eine Einschränkung von Außenheizungen (Terrassen- und Patio-Heizpilzen). Der Brief,, richtet sich unter anderem an die deutsche Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und ihre Amtskollegen wie verschiedene Medien berichten (RTVE, oe24).
Jørgensen schreibt, die Speicherstände und Preise hätten sich seit seiner ersten Warnung im März nicht verbessert. Die europäischen Gasspeicher seien rund 71 Prozent gefüllt – deutlich unter dem Vorjahresniveau von 82%. Der Großhandelspreis für Wintergas habe sich seit Januar etwa verdoppelt und liege bei rund 70 Euro pro Megawattstunde. Es gebe keine unmittelbare Versorgungsknappheit, wohl aber eine Preiskrise, die mit einer angespannten Versorgungslage zusammenhänge. Niedrigere Nachfrage könne die Speicher schonen und Preisspitzen dämpfen.
Die im Wochentakt ausgesprochenen Mahnungen könnten einen den Energie-Lockdown vorbereiten, wie TKP hier berichtete: Weniger heizen, weniger Licht, weniger Verbrauch – die nächste Runde der Mangelwirtschaft. Sanktionen, Nord Stream Sprengung, AKW-Stilllegungen und Demolierung von Kohlekraftwerken wirken.
Vorgeschlagene Maßnahmen
Die Kommission empfiehlt den Mitgliedstaaten, „in Betracht zu ziehen“, Maßnahmen so lange beizubehalten oder wieder einzuführen, „wie nötig“. Die Liste entspricht dem Notfallpaket von 2022:
- Abschalten unnötiger öffentlicher Beleuchtung bei Nacht
- Absenkung der Temperaturen in öffentlichen Gebäuden
- Verbot von Außenheizungen auf Terrassen und Plätzen
Die Energieminister erörterten das Thema bei einem informellen Treffen am 28. und 29. September in Dublin. Ob die Mitgliedstaaten den Empfehlungen folgen, bleibt ihnen überlassen. Die Kommission formuliert bewusst offen und setzt keine verbindlichen Vorgaben – vorläufig zumindest.
Bereits bestehende Beschränkungen
In der Region Brüssel-Hauptstadt sollen Gas-Terrassenheizungen ab dem 1. Juni 2026 verboten sein; elektrische Heizungen bleiben nach einer Änderung im Regionalparlament erlaubt. Paris und Barcelona haben Gasgeräte bereits eingeschränkt. In anderen Ländern und außerhalb Europas gelten Patio-Heizungen hingegen als Standardausstattung für Gastronomie und Hotels, um die Terrassensaison zu verlängern.

Wie in den Daten von AGSI zu sehen liegt der EU Schnitt bei 71,54% und die einzelnen Länder pendeln u diesen Wert Österreich etwa mit 68,20%, aber Deutschland liegt mit 57,92 % besonders weit hinten, ist aber auch besonders aktiv bei der Zerstörung der eignen Energiewirtschaft.
Hintergrund der Speicherlage
Daten von Gas Infrastructure Europe und anderen Analysen zeigen, dass die europäischen Speicherstände im September 2026 deutlich unter den Niveaus der Vorjahre und unter dem Fünfjahresdurchschnitt liegen. Die Ursachen werden von Brüssel gerne aus äußere Ursachen geschoben wie angespannte LNG-Märkte, Konkurrenz asiatischer Käufer, Störungen im Nahen Osten und ein heißer, trockener Sommer. Tatsächlich ist es aber die eigene Energiepolitik wie die Sanktionen gegen Russland, Nord Stream Sprengung, AKW-Stilllegungen und Demolierung von Kohlekraftwerken. Die EU-Regeln erlauben mittlerweile mehr Flexibilität beim 90-Prozent-Ziel, das zwischen 1. Oktober und 1. Dezember erreicht werden kann.
Die Aufforderung aus Brüssel reiht sich in die Serie von Verbrauchsappellen seit der Energiekrise 2022 ein.
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
10 Kommentare
Eine energiepolitische Bankrotterklärung. Wer übernimmt die Insolvenzverwaltung?
Deutschland hätte ja noch eine Nordstream Leitung…die würde jeder Unternehmer der was für seine Mitarbeiter tun will einfach einsetzen und mit Russland verhandeln
Irgendwann kommt das generelle Heizungsverbot unter dem Motto: „Frieren wie die Ukrainer“.
Miese Politik und Restriktionen als Reaktion auf die miese Politik, das bieten Brüssel und die nationalen follower.
Russland bietet massig Gas und wenn das den Idioten in Brüssel nicht genug Profit bringt, können sie ja Waffen an Russland verkaufen oder gleich alle Waffen für die Ostfront auf dem Werksgelände abfackeln !
Verbote sind destruktive Politik und Gesetzeslage. Konstruktiv ist die EU eine absolute Null!
Hätte „Brüssel“ soviel Kraft, Ausdauer und Einfallsreichtum in eine zuverlässige Energie für Europa gesteckt, wie Brüssel in Verbote, überflüssige Gesetze und Regeln investiert hat, hätten wir heute keine Energieprobleme!
Was macht Brüssel stattdessen? Es schafft jeden Tag neue Probleme, die dann ausschließlich mit Verboten reguliert und repariert werden müssen!
Die Bevölkerung sollte jeden Tag online über das Gehalt der verantwortlichen Politiker abstimmen dürfen! Dann werden wir sehen, wie lange sie noch so einen Mist produzieren, wenn sich das direkt auf ihr Gehalt niederschlägt! Wahrscheinlich müsste von der Leyen heute mit 1.200 Euro Brutto auskommen, für das was sie alles verbockt hat! Und nicht mit Staatslimousine umherfahren, sondern ein Busticket ziehen, wenn sie irgendwo hin will!
Bald verlangen sie überhaupt ein Verbot von Heizungen…
… während in den verantwortlichen Parlamenten die Heizungen am Anschlag laufen!
Regiert von IRREN und BERUFSSCHWERSTVERBRECHERN der Klimasekte.
Tja, von der Leyen hat wohl versäumt, einen Impfstoff in Auftrag zu geben, der das Kälteempfinden herabsetzt. Das System zeigt erste Schwächen.
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