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Politik

Macrons Zustimmungswerte auf historischem Tief

5 Kommentare 30. September 2026 3 Minuten Lesezeit von Thomas Oysmüller

Die Spritpreiskrise in Frankreich verschärft sich weiter, und der ohnehin unbeliebte autoritär-liberale Unionist Macron hat in Frankreich nun so wenig Zustimmung wie noch nie in seiner Zeit als Präsident. Seine Nachfolgerin dürfte Marine Le Pen werden.

Die Popularität des französischen Präsidenten Emmanuel Macron und seines Premierministers Sébastien Lecornu ist eingebrochen. Das berichten französische Medien unter Berufung auf eine Umfrage. Die Zustimmungswerte des französischen Präsidenten sind auf ein historisches Tief von nur noch 18 Prozent gefallen. Das entspricht einem Rückgang von ganzen 7 Prozentpunkten gegenüber Ende Juni.

Gleichzeitig sank die Unterstützung für den französischen Premierminister um 8 Prozentpunkte. Derzeit halten nur 24 Prozent der Franzosen ihn für einen guten Regierungschef. Die Umfrage zeigt, dass 75 Prozent der Befragten in Frankreich die angekündigte Ausweitung der Hilfen für Vielfahrer als unzureichend empfinden. 62 Prozent fordern, dass die Regierung trotz des französischen Haushaltsdefizits mehr Mittel bereitstellen sollte, um das Problem zu lösen. Seit der Umfrage sind die Spritpreise weiter gestiegen.

Die Unzufriedenheit mit dem französischen Politestablishment ist deshalb brisant, weil in etwa einem halben Jahr gewählt wird. Am 18. April 2027 soll Frankreich einen neuen Präsidenten wählen. Und die Kandidaten der autoritärliberalen EU-Unionisten haben aktuell kaum eine Aussicht auf die Stichwahl. Es zeichnet sich ein Duell zwischen Rechts und Links ab. Und hier dürften die Rechten klar die Nase vorn haben.

Eine aktuelle Umfrage sagt: Würde Marine Le Pen in der Stichwahl der französischen Präsidentschaftswahl gegen Jean-Luc Mélenchon antreten, den Chef der linkspopulistischen Partei La France Insoumise, käme sie auf 69 Prozent der Stimmen, Mélenchon auf 31 Prozent. Demnach würde sie bei einem Duell Links gegen Rechts klar gewinnen.

Träte Marine Le Pen in der Stichwahl gegen Édouard Philippe an, den Kandidaten der Mitte-Rechts-Partei Horizons, käme sie auf 57 Prozent der Stimmen, Philippe auf 43 Prozent. In beiden Szenarien ist Marine Le Pens Vorsprung erheblich. Die Studie zeigt außerdem, dass Marine Le Pen in der ersten Runde unter verschiedenen Kandidatenszenarien aktuell mit 35 bis 36 Prozent der Stimmen vorne liegen würde, wenn die Wahl jetzt stattfände.

Allerdings ist nicht eindeutig sicher, ob sie zur Wahl antreten darf. Womöglich kann sie ihren Wahlkampf aufgrund einer Fußfessel kaum führen; dagegen läuft aber noch ein Revisionsverfahren.

Bild President.gov.ua, Brigitte Macron and Emmanuel Macron – November 2018 (1541931666), CC BY 4.0

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5 Kommentare

  1. Jurgen
    Antworten

    Der Geld- und sonstige Adel hat ein Imageproblem, natürlich selbst gemacht und durch die eigene Betriebsblindheit nicht kurierbar. Scheingeld regiert bald nur noch das Klo…

  2. Daisy
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    Macaron, das Cookie der Rotshields, war von Anfang an ein Fake wie Mörkl oder Kurz. Er hält sich schon seit Jahren mit Betrug am Ruder. Da ist eine Zustimmung von 18% ein Offenbarungseid absoluter Geistesschwäche und moralischer Verkommenheit seiner Anhänger. Er arbeitet für die Agenda der geistgestörten Davoser Clique und nicht für das Volk. Frankreich ist absolut pleite, noch mehr als Schland. Doch Mörds tut alles, das aufzuholen.

    PS: Der hat die Chuzpe, nun zu behaupten, man hätte alles getan, sich auch diplomatisch für Frieden einzusetzen, weil Wadephul Lawrow in einem kurzen Treffen von 15 Minuten gesagt hat, die Russen sollen sich aus der Ukraine zurückziehen, was arroganter nicht geht. Und Russland wolle eben daher keinen Frieden, weil es das nicht tut. Es gibt in D auch noch ca. 20% Zustimmung für CDU/CSU. Das ist erschütternd.

    1. Daisy
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      PS, all diese menschenhassenden Marionetten sind immer weniger beliebt und verlieren jede Wahl. Das zieht sich wie ein roter Faden durch bei den „Willigen“, besonders auch in GB, in D, F, aber auch in Österreich regiert eine Loser-Ampel mit Brandmauer gegen das eigene Volk und hat btw das Budgetdefizit immer noch mehr erhöht, statt mal bei den Ausgaben (zB für die Ukr.) zu sparen. Sie alle arbeiten nicht für das eigene Volk, wie es sein sollte, sondern dagegen. Minister heißt Diener! Umso irritierender sind solch hohe Zustimmungswerte von ca. 20%. Sie müssten bei Null liegen!

  3. therMOnukular
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    Werte von 18% überhaupt noch als „Zustimmungswert“ zu bezeichnen, ist fast schon absurd.

    Es wird den beiden Herren am Titelbild jedenfalls egal sein. Sie haben ihr Soll erfüllt und werden weich irgendwo landen, wo sie in Ruhe Geld scheffeln können.

    Nur eine Demokratie interessiert sich für Zustimmungswerte – und das sind wir nicht.

    1. Jurgen
      Antworten

      Bin der gleichen Meinung. Eigentlich liegt die 0 bei der jetzigen 50% Marke. Damit liegt der aktuelle Wert bei -64% im dahin transformierten Bereich (-100%..+100%).

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