Sie kommen für unser Wasser

20. Juli 2026von 3,7 Minuten Lesezeit

Es ist 20 Jahre her, dass der Boss von Nestlé (einem WEF-Partner) erklärte, dass kein Mensch ein Grundrecht auf Wasser habe. Der Angriff auf unser Trinkwasser ist mittlerweile in vollem Gange. Die globale „Wasserkrise“ ist ein entscheidender Baustein am Weg zur totalen Kontrolle.

Im Mai titelte ein österreichisches Boulevard-Medium: „’Neue Realität‘! In Österreich wird Wasser knapp.“ Seither vergeht kaum ein Tag, an dem nicht über den Wassermangel im Land berichtet wird. Es stimmt zwar, dass die Wasserstände 2026 unter dem langjährigen Mittel stehen, allerdings ist noch etwas auffällig.

Schon im Januar 2026 veröffentlichte das United Nations University Institute for Water, Environment and Health (UNU-INWEH) den Bericht „Globaler Wasserbankrott“. Direktor Kaveh Madani erklärte: „Für den Großteil der Welt ist normal vorbei.“ „Neue Realität“ also. Der Bericht beschreibt einen dauerhaften Zustand, in dem menschliche Entnahmen aus Oberflächen- und Grundwasser die natürlichen Zuflüsse übersteigen und irreversible Schäden anrichten. Statt temporärer Krisen spricht man von einem „Post-Krisenzustand“ – einem globalen Wasserbankrott.

Agenda Wasserkrise

Und so wird die Realität bereits verändert: Die Stadtwerke München warben bis vor Kurzem noch damit, dass ihre Wasservorkommen „sehr ergiebig und unerschöpflich“ seien. Inzwischen wurde diese Aussage von der Website gelöscht, und eine Broschüre, in der damit geworben wurde, ist nicht mehr abrufbar. Mitte Juli erließ München dann Wasser-Verbote.

Die vorgeschlagenen Lösungen der UNO gehen aber weit über das klassische Wassermanagement hinaus. Der Bericht fordert eine „Bankrottverwaltung“ mit zentraler Überwachung, durchsetzbaren Nutzungsgrenzen, Umstrukturierung bestehender Wasserrechte und einer Umverteilung. Umgesetzt soll das – wie sollte es anders sein – durch digitale Überwachung: Satellitenbeobachtung, Grundwasser-Scans, Smart Metering und KI-gestützte Modelle, die jeden Tropfen in Echtzeit tracken sollen. Historische Rechte an Regenwasser, privaten Brunnen oder Bewässerungsbezirken gelten als überholt. Think Tanks der UNO sind dabei wieder einmal die Ideengeber für diese Agenda. Der Wasserbankrott wird dabei auch als „Möglichkeit zur Umsetzung der Social Development Goals“ beschrieben.

Diese Infrastruktur wird bereits realisiert. In mehreren US-Bundesstaaten (Kalifornien, Kansas, Texas, Michigan u. a.) laufen flächendeckende helikoptergestützte elektromagnetische Surveys zur detaillierten Kartierung von Aquiferen. Oracle Utilities betreibt weltweit KI-basierte Meter-Data-Management-Systeme, die Daten von über 115 Millionen Zählern verarbeiten und Nutzungsmuster bis hin zu Gartenbewässerung oder Lecks analysieren können.

Parallel dazu wird das Wasser dem Finanzmarkt zugeführt und „digitalisiert“. Der Goldman-Sachs-Report „Securing and Financing the Future of Water“ vom Mai 2026 sieht in der Tokenisierung von Wasser eine Lösung für Markt- und Finanzierungsprobleme. Wasserrechte sollen in handelbare digitale Tokens umgewandelt werden, mit denen Unternehmen Verbräuche kompensieren oder Klimakredite erwerben können.

Pilotprojekte gibt es bereits in den Vereinigten Arabischen Emiraten (wasserbasierte digitale Tokens) und in Portugal (Tokenisierung von Abwasservolumen auf der Blockchain). Das World Economic Forum und Partner wie Nestlé sind in diese Entwicklungen eingebunden. 20 Jahre nach der Erklärung von Nestlés ehemaligem CEO wird sein Wunsch immer weiter umgesetzt. Wasser darf kein Allgemeingut sein, sondern jeder Tropfen muss Handelsgut werden.

Die „Krise“ (das heißt aber nicht, dass es in vielen Teilen der Erde tatsächlich Wassermangel gibt) entblößt sich dabei selbst: Überall werden gigantische Rechenzentren aus dem Boden gestampft, die enorme Wassermengen verbrauchen – meist ganz ohne transparente Messung. Gleichzeitig sollen Landwirte Wasser sparen, und im Garten der Pool nicht mehr aufgefüllt werden.

Dezentrale Lösungen wie Regenwassernutzung oder regenerative Landwirtschaft, die den Wasserrückhalt im Boden verbessern, finden in UN-Berichten kaum Erwähnung und schon gar nicht bei Goldman Sachs. Denn damit lässt sich kein Geld verdienen. Stattdessen entsteht ein System aus Überwachung, Limits und handelbaren Einheiten, das Wasser vom lokalen Gut zum global verwalteten, tokenisierten Asset macht.

Es ist ein altbekanntes Muster. Ein Problem soll nicht bewältigt werden, sondern wird von den herrschenden Klassen als Instrument genutzt, um den Grundstein für noch mehr zentralisierte Kontrolle zu legen. Dieses Mal über die elementarste Ressource des Lebens. Höhere Steuern sind dabei nur der erste Schritt. Im zweiten Schritt geht es um Eigentumsfragen: Ist das Grundwasser im eigenen Garten noch das Eigene? Die UNO und Nestlé sagen nein. Im dritten Schritt geht es um die technokratische Übernahme der Welt, die Entmachtung der Nationalstaaten und die Entrechtung der Bürger.


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9 Kommentare

  1. MDGerlach 20. Juli 2026 um 23:34 Uhr - Antworten

    Der Bürger kann sich dagegen wehren…man muss keine Nestlé Produkte kaufen…habe das schon vor jahren eingestellt und man kann gut überleben…aber bitte schauen welche Betrieb alle auch indirekt zu Nestlé gehören….Erde wie selbst ein Grundstück gehören einem schon lange nicht mehr, Luft ist mit CO2 Abgaben schon intensiv zu Geld gemacht worden und der Bürger lässt es geschehen…kein CO2 ist der Untergang der Pflanzen und Wachstum an Nahrungsmitteln, Feuer ist auch schon lange über Preise für Holz usw. Geregelt und kostet Geld…jetzt kommt das Wasser als letztes Element…hier versteht man wie bei CO2 dann auch nichts von Verdunstung und Abkühlung…in München werden Brunnen abgedeckt…alles nur Schwachsinn….wer ist neuer Bürgermeister….ach ein Grüner…jetzt ist klar woher das kommt…wann endlich wacht der Bürger endlich auf….

  2. local.man 20. Juli 2026 um 18:42 Uhr - Antworten

    Ein Mensch aus einer modernen Fabrik sagt, es gibt kein Menschenrecht auf Wasser.. Nee es gibt kein Menschenrecht auf Herrschaft und so einen Unsinn von sich zu geben.
    Ich schlage vor, wir fangen bei entsprechenden Herrn an und teilen ihm von jetzt an Wasser zu, aber nur wenn er ganz brav ist und Männchen macht.

    Interessant ist, dass wir alle an den ganzen Beispielen der letzten locker 10-20 Jahre sehen, und aktuell in letzter Zeit um so deutlicher, was dieses System eigentlich ist..
    Ein Kreislauf in dem wir gehalten werden, erpresst über immer knappe Güter, Geld und in Abhängigkeiten, um das große Rad der Besitzenden anzutreiben, die diesen Fluss kontrollieren und nie vorhaben und vorhatten, uns jemals da raus zu lassen. Jetzt wo es an die Grenzen kommt, sind wir nutzlos.. was tun mit den aus deren Sicht unbenötigen Batterien?
    Ich meine jeder sollte doch langsam verstehen, das auch dieses Systemmodell mind. 100 Jahre genau der gleiche Betrug ist, wie das, was man jetzt errichtet..
    Man hält uns durch diese Dinge wie gepl. Obsoleszenz, oder immer mehr Bürokratiejobs, also Bullshitjobs, in Hamsterrad und immer ganz unten, mit etwas Hoffnungsschimmer und sich gegenseitig die Augen auskratzen.
    Das neue Modell ist genau das gleiche, nur eine Ecke widerlicher und noch irrer..
    Statt gepl. Obsoleszenz, oder Geldzuteilung das man ein wenig Müll konsumieren darf, als Lohn deklariert und der sich niemals verbessert, egal wie produktiv man ist, oder die Arbeitszeiten, die noch immer die ganze Energie für den Tag absaugen, gibts dann eben CO2 Budget, Wassermangel und Zuteilung, Energiemangel und Zuteilung, Social Score und Gehorche sonst!.. und noch weitere dieser ganzen Kontroll,- und Abhängigkeitsstrukturen.. Die Spitzen betreiben hier erstklassige Menschenhaltung seit sonst wie lange mit diesen ganzen Handwerkszeugs wie Propaganda, Medien usw.

    In Wahrheit ist der Überfluss und die sichere Versorgung schon längst da, auch Wasser ist kein Problem.. Wir beherrschen im Grunde diese Dinge und müssen nicht mehr um unsere Existenzgrundlage kämpfen, mit diesem heuten Fortschritt sowieso nicht.. Aber dieses Systemmodell, ist das Verbrechen, warum es nicht funktioniert und die Leute die es betreiben..

  3. cse777 20. Juli 2026 um 15:16 Uhr - Antworten

    Aber, aber, wir haben doch noch gar nicht richtig mit der nuklearen Meerwasserentsalzung begonnen…

  4. Varus 20. Juli 2026 um 14:18 Uhr - Antworten

    @Portugal & VAE: Wenn die bisherige VAE-Regierung im Krieg stürzen sollte, werden dortige Bewohner wenigstens von dieser Abzocke befreit? Ich lese nicht, dass die Iraner auf der anderen Golf-Seite Wasser „tokenisieren“ möchten. Und in Portugal kann doch Wasser kaum fehlen?

  5. VerarmterAdel 20. Juli 2026 um 12:42 Uhr - Antworten

    Es gibt keine Zufälle. Gerade hörte ich im Hintergrund noch einmal Deborah Tavares Rumble-Video „🆘WAR – NEW Fuel/Hydrogen from Water 💧 – MASSIVE 🧠BRAIN CONTROL – Patents Prove This!“, und darin geht es u. a. auch um die Sauerei, die sie mit dem Wasser vorhaben.

    „Verstehen Sie, dass die Illusion, Politiker könnten Politik gestalten, Teil der kognitiven Kriegsführung ist.
    Politiker sind nicht in der Lage, Gesetze zu erlassen oder zu kontrollieren, die die brutalen Folgen des Manipulation menschlichen Geistes eindämmen.
    Wir befinden uns im Krieg, und das ist eine andere Art von Krieg. “
    — Deborah Tavares

  6. audiatur et altera pars 20. Juli 2026 um 12:37 Uhr - Antworten

    Es kommen nicht „sie“, sondern es kommt ein System, das von seinen Systemlingen schon grundfalsch verstanden und beschrieben wird. „Kontrolle“ ist folglich nur Symptom, nicht Ziel und Zweck. Wie schon vor hundert Jahren sind es mehr oder weniger „Österreicher“, die (großteil unbewusst) vorausritten. Im Grunde waren und sind heute der Kärntner und der Salzburger zwei Seiten derselben Medaille. Beide sahen die Sonnenseiten und versuchten den vermeintlichen Systemschatten auf ihre Art zu tilgen. Doch das ist und bleibt intellektuelles Lucky-Luke-Spiel.

  7. Dorothea 20. Juli 2026 um 12:33 Uhr - Antworten

    Die 4 Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde sind die Urkräfte unseres Seins. Wie kann es sein, dass ein paar selbst Auserwählte sich anmaßen, uns all das wegzunehmen bzw. dass wir dafür zahlen müssen. Mittlerweile sind wir die Leibeigenen von ein paar Grössenwahnsinnigen.

  8. graypants 20. Juli 2026 um 11:28 Uhr - Antworten

    Nachdem es schon mit „Luft“ (aka CO2) funktioniert hat, war der nächste logisch Schritt das Wasser. Denn sonst ist nicht mehr viel übrig was „verwertet“ werden kann.
    Als letztes große Gut wäre nur mehr „Licht“ übrig…

  9. Pusteblume 20. Juli 2026 um 11:25 Uhr - Antworten

    Nachdem die Lügenverbreitungen zum pösen pösen Klima(wandel) und zu „Corona“ nicht gefunzt haben, ist nun das pöse pöse Wasser dran, was an Verunglimpfung durch zum Beispiel das Verbrecher-Unternehmen namens Nestlé mittels Verunglimpfung privatisiert werden soll.

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