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Wissenschaft

Risiko chronischer Erkrankung bei geimpften Kindern 2,5-fach höher wie bei ungeimpften – Studie

6 Kommentare 19. September 2026 5 Minuten Lesezeit von Dr. Peter F. Mayer

Am 9. September 2025 landete ein Manuskript im Protokoll des US-Senats, das Henry Ford Health in Detroit intern liegen ließ. Die Studie vergleicht 18.468 Kinder des integrierten Versicherungssystems, geboren 2000 bis 2016: 16.511 mit mindestens einer Impfung (Median 18 Dosen), 1.957 ohne jede Impfung.

Ein Jahr später trägt Nicolas Hulscher dieselbe Datei vor das Repräsentantenhaus von Michigan. Henry Ford erscheint nicht, obwohl man der Klinik erstes und letztes Wort angeboten habe, schreibt er auf The Focal Points. Die Klinik erklärt öffentlich: Der Entwurf sei nach interner Prüfung wegen „serious flaws“ in Daten und Methode aufgegeben worden, nicht wegen der Ergebnisse. Henry Ford Fact-Check. Das Manuskript sagt selbst: Kausalität sei nicht bewiesen, weitere Untersuchung nötig. Die Zahlen darin stehen trotzdem.

Was im US-Senat auf dem Tisch lag

Am 9. September 2025 hat Senator Ron Johnson aus Wisconsin eine Anhörung im Homeland Security and Governmental Affairs Committee (HSGAC) abgehalten – Titel: Impact of Childhood Vaccination on Short and Long-Term Chronic Health Outcomes in Children (Auswirkungen von Impfungen im Kindesalter auf kurz- und langfristige chronische Gesundheitsfolgen bei Kindern) – wie TKP bereits berichtete. Es ging um nichts Geringeres als die Frage, die seit Jahrzehnten als „beantwortet“ gilt und die in Wahrheit nie sauber untersucht wurde: Was passiert mit Kindern, die gar nicht geimpft werden – im Vergleich zu jenen, die den vollen CDC-Impfplan bekomme.

Die Studie selbst stammt aus dem Henry Ford Health System in Detroit. Autoren: Lois Lamerato, Abigail Chatfield, Amy Tang und Marcus Zervos. Sie ist im öffentlichen Rekord der Anhörung dokumentiert: Impact of Childhood Vaccination on Short and Long-Term Chronic Health Outcomes in Children – A Birth Cohort Study (HSGAC, PDF)

Das Design der Studie

Es handelt sich um eine retrospektive Geburtskohortenstudie mit 18.468 Kindern, geboren zwischen 2000 und 2016, alle im Versicherungsplan des Henry Ford Health System erfasst. Zwei Gruppen:

  • 1.957 Kinder ohne jede Impfexposition
  • 16.511 Kinder mit mindestens einer Impfung – der Median lag bei 18 Impfungen

Das ist genau die Art von Studie, die das Institute of Medicine (heute National Academy of Medicine) bereits 2013 in seinem Bericht The Childhood Immunization Schedule and Safety ausdrücklich gefordert hatte – weil praktisch die gesamte Impfstoffforschung immer nur Einzelimpfstoffe oder einzelne Termine untersucht, nie vollständig ungeimpfte Populationen. Die IOM-Empfehlung wurde 12 Jahre lang ignoriert. Jetzt liegt das Ergebnis auf dem Tisch.

Die Zahlen

Nach multivariater Adjustierung – kontrolliert wurde für Geschlecht, ethnische Herkunft, Geburtsgewicht, Atemnot bei Geburt, Geburtstrauma und Frühgeburtlichkeit – zeigt die Cox-Regressionsanalyse ein Bild, das sich in seiner Konsistenz kaum wegdiskutieren lässt.

Das Risiko, überhaupt eine chronische Erkrankung zu entwickeln, war in der geimpften Gruppe rund 2,5-mal so hoch wie in der ungeimpften (adjustierte Hazard Ratio 2,54). Am deutlichsten zeigte sich das beim Asthma, wo das Risiko um den Faktor 4,29 erhöht war.

Bei den Neuroentwicklungsstörungen lag die adjustierte Hazard Ratio bei 5,53, bei den Autoimmunerkrankungen sogar bei 5,96, bei der atopischen Erkrankung bei 3,03, bei Sprachentwicklungsstörungen bei 4,47 und beim Ekzem bei 1,31.

Und der entscheidende Punkt: In der ungeimpften Gruppe gab es keine einzige chronische Erkrankung mit erhöhtem Risiko.

Bei mehreren Diagnosen – ADHS, Diabetes, Hirnfunktionsstörung, Tics, Verhaltens-, Lern- und geistige Behinderungen – traten sämtliche Fälle ausschließlich in der geimpften Gruppe auf. Deshalb ließ sich rechnerisch überhaupt keine Hazard Ratio ermitteln. Die Autoren schreiben das nüchtern hin. Man muss sich das vorstellen: Bei ADHS gab es 262 Fälle in der geimpften Kohorte, null in der ungeimpften.

Die Kaplan-Meier-Analyse über 10 Jahre Nachbeobachtung macht das Ausmaß greifbar: Nach zehn Jahren waren nur 43 % der geimpften Kinder (blaue Kurve) frei von mindestens einer chronischen Erkrankung – gegenüber 83 % in der ungeimpften Gruppe (rote Kurve).

Die Peer-Review – und was sie zusätzlich zeigt

In der Zeitschrift International Journal of Vaccine Theory, Practice, and Research (IJVTPR) haben John W. Oller Jr., Daniel Broudy und Nicolas Hulscher die Originaldaten einer tieferen Analyse unterzogen: A Peer-Review of the Vaccinated vs. Unvaccinated Study (IJVTPR)

Ihr Befund: Von den 22 untersuchten chronischen Erkrankungen bevorzugten die proportionalen Kontraste in jedem einzelnen Fall die ungeimpfte Gruppe.

Bei den Symptomclustern, die typischerweise mit Autismus-Spektrum-Diagnosen verbunden sind – Hirnfunktionsstörung, Nahrungsmittelallergie, psychische Störungen, Neuroentwicklungsstörungen, ADHS, Autismus, Verhaltens-, Entwicklungs-, Lern-, geistige und Sprachbehinderungen, motorische Behinderungen, Tics, neurologische und Anfallsstörungen – ergibt sich ein Odds Ratio von 5,49 zugunsten der ungeimpften Kinder.

Die Autoren weisen außerdem darauf hin, dass die Kinder in der ungeimpften Kohorte bereits bei Geburt signifikant gesünder waren: seltener Frühgeburt, seltener niedriges Geburtsgewicht, seltener Atemnot und Geburtstrauma. Und: Die geimpften Kinder hatten deutlich mehr Arztbesuche – was die Diagnosewahrscheinlichkeit zusätzlich erhöht und den Effekt eher unterschätzt als überschätzt.

Warum das nicht „neu“ ist – aber jetzt nicht mehr wegzudiskutieren

Was hier vorliegt, ist keine kleine Pilotstudie, sondern eine Versicherungsdatenbank mit 18.468 Kindern und bis zu 10 Jahren Nachbeobachtung. Das ist die größte saubere Gegenüberstellung von geimpften und vollständig ungeimpften Kindern, die je in einem US-Gesundheitssystem durchgeführt wurde.

Dass sie fünf Jahre unveröffentlicht blieb und erst durch eine Senatsanhörung an die Öffentlichkeit kam, sagt mehr über das System als über die Daten. Die Autoren selbst formulieren zurückhaltend: Ihre vorläufigen Ergebnisse könnten keine Kausalität beweisen. Das ist korrekt – und trotzdem: Wenn eine Assoziation dieser Größenordnung und Konsistenz existiert und in der ungeimpften Gruppe kein einziges erhöhtes Risiko auftritt, dann ist die Beweislast nicht länger bei den Eltern. Sie ist bei jenen, die behaupten, das sei alles Zufall.

Der CDC gibt inzwischen selbst zu, dass die Aussage „Impfstoffe verursachen keinen Autismus“ keine evidenzbasierte Aussage ist, weil die Studien die Möglichkeit eines Zusammenhangs nie ausgeschlossen haben.

Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇


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6 Kommentare

  1. Jurgen
    Antworten

    Mit 30% Übersterblichkeit gegenüber dem 2016-2019 Intervall, liegt die Lebenserwartung heute nur noch bei knapp über 60 Jahre, da so viele junge Leute sterben…

  2. Daisy
    Antworten

    Haditsch ist sehr aktiv, s. sein YT Kanal. Warum nehmt ihr ihn hier nicht auf?

    1. Frank59
      Antworten

      Sg. Daisy,

      ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten, aber warum sollte man auch noch Hr. Dr. Haditsch hier breittreten, wo er doch auch die Viruslüge mitgetragen hat und dies noch immer tut, auch er glaubt felsenfest daran, dass ein Mensch durch lächerliche Buchstabengruppen in silico krank werden kann und hat nicht die geringste Ahnung von den immer wieder kehrenden betrügerischen in vitro Labor-Experimenten – welcher Arzt ist bereit, seinen bereits im Studium indoktrinierten sektenartigen Glauben an nicht existierende sogenannte „Erreger“ neu zu überdenken, sich mit den Methoden der sogenannten „Isolierungsstudien“ auseinander zu setzen, dazuzulernen, sich mit Nanotechnologie und den tatsächlichen Inhaltsstoffen(unendlich viele toxisch-chemische Substanzen in unterschiedlichen Beladungseinheiten) der immer wiederkehrenden sogenannten „Impfungen“ = Vergiftungen, die bereits seit nun mehr fast 30 Jahren ohne Information an der Menschheit „erprobt“ wird und zu massiven Schädigungen und Tötungen geführt hat – Ärzte mögen in ihrem Spezialgebiet durchaus sehr gute Arbeit leisten, das wird auch niemand bestreiten, aber wenn man ständig Mittel gegen etwas verschreibt, dass absolut keine Wirkung haben kann, da das, wogegen therapiert wird – UND HIER STEHEN DIE IMPFÄRZTE AN VORDERSTER STELLE(und für mich persönlich sind das Subjekte ohne Gewissen und ohne Schamgefühl, die für Geld Menschen jeglichen Alters schädigen und töten – DAS ist meine persönliche Meinung und jeder kann natürlich eine andere persönliche Meinung dazu haben), nicht existiert, dann darf sich wirklich niemand wundern, warum der Mensch vom Baby an chronisch krank gemacht werden kann und auch wird – bei manchen kommt es bereits im Kindesalter dazu, bei Babys kann es zu SIDS kommen(Dr. Antonietta M. Gatti, PhD – https://maryann11.substack.com/p/what-is-nanopathology-an-interview ), bei Erwachsenen zu SADS – aber hey, iatrogene Schädigungen und Tötungen kann man getrost ignorieren, nicht wahr, wenn doch „alles“ nicht Beweisbare seit nun mehr fast 300 Jahren immer wieder in die Gehirne der Menschen gehämmert wird, egal ob irgendetwas davon mit realer und verifizierbarer Wissenschaft bewiesen werden kann oder eben nicht – der Großteil der Menschheit will es leider NICHT WISSEN und ist auch nicht bereit, selbstständig zu denken und sich überprüfbares Wissen anzueignen…. obwohl jeder Mensch eigentlich das Potential dazu hätte… wie heißt es doch so treffend: „Wo ein Wille, da auch ein Weg!“

      1. Daisy

        Sorry, aber ich habe zufällig Biologie studiert, allerdings nicht beendet. Ich kann nur den Kopf schütteln zu den Leuten, die bestreiten, dass es Viren gibt. Anscheinend will man den Blog hier als Ansammlung von Verschwörungstheoretikern darstellen. Wenn sich jemand erdreistet, auf Haditsch loszugehen, kommt er wohl von der Seite der sog. „Faktenschecker“. Wenn man bedenkt, wieviele Leben Haditsch mit seinen Aufdeckungencgerettet hat, werde ich grimmig. Und ein Like haben Sie auch gekriegt, wow, wie gehässig!

        Bei Viren spricht man von „geborgtem Leben“…sie haben keinen eigenen Stoffwechsel und können sich allein nicht fortpflanzen. Sie leben parasitär. Sie entsprechen in etwa einem Zellkern, denn sie tragen entweder DNS oder RNS in sich, dann haben sie eine Memran und Spikes zum andocken. Sie dringen in die Wirtszelle ein und pushen dort die DNS aus den Kernen raus. Ich bezeichne sie daher als vagabundierende Zellkerne.

        Ja,und natûrlich hat man ihre Existenz längst nachgewiesen. Sie sind mit dem Elektronenmikroskop zu sehen. Link folgt.

  3. VerarmterAdel
    Antworten

    „Risiko chronischer Erkrankung bei geimpften Kindern 2,5-fach höher wie bei ungeimpften – Studie“
    Echt? Ja wie kan dat? Wenn man regelmäßig anderen Giftmüll in sich injiziert um nicht existierende Viren zu bekämpfen, wird man doch nicht chronisch krank, oder doch?

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