Italien: an Covid verstorben nur 2,9 Prozent der offiziellen Fälle

6. November 2021von 3.3 Minuten Lesezeit

Seit Beginn der Pandemie gibt es Diskussionen darüber, wie Todesfälle zu zählen sind. Es war von Anfang an klar, dass hauptsächlich alte Menschen und solche mit Vorerkrankungen betroffen waren. Das mittlere Sterbealter lag und liegt im Schnitt etwa 2 Jahre über der Lebenserwartung. Das trifft auch auf Italien zu. Über 97% der an oder mit Covid Verstorbenen hatte mindesten eine bekannte Vorerkrankung. Das stellt nun in einer Auswertung auch das Istituto Superiore di Sanità fest.

Italien lieferte den Zündsatz für Lockdowns und andere einschränkende Corona-Maßnahmen in Europa und anderswo auf der Welt. Wir erinnern uns noch am Militär LKWs und die Bilder der Särge aus Lampedusa aus dem Jahr 2013 in den Mainstream Medien. Lockdown und Sperre der Grenze vertrieben die Pflegekräfte aus den Alters- und Pflegeheim. Das führte zu einem Desaster.

Im Mai 2020 wurde ein gemeinsamer Bericht vom Istituto Nazionale di Statistica (Istat) und dem Istituto Superiore di Sanità (ISS) veröffentlicht. Der erste Todesfall mit Covid-19 wurde am 20. Februar registriert. Für die Periode vom 20. Februar bis 31. März ergibt sich im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019 eine Übersterblichkeit von 25.354 Fällen. Von diesen wurden aber nur 13.710 Fälle oder 54% auf Covid-19 zurückgeführt.

Laut dem neuen Bericht des Istituto Superiore di Sanità vom 5. Oktober 2021 über die durch Covid verursachte Sterblichkeit hat das Virus weit weniger Menschen getötet als eine gewöhnliche Grippe. Laut der statistischen Stichprobe von Krankenakten, die das Institut gesammelt hat, waren nur 2,9 % der seit Ende Februar 2020 verzeichneten Todesfälle auf Covid 19 zurückzuführen. Von den 130.468 Todesfällen, die die offizielle Statistik zum Zeitpunkt der Erstellung des neuen Berichts verzeichnete, waren also nur 3783 auf SARS-CoV-2 selbst zurückzuführen. Denn alle anderen Italiener, die ihr Leben verloren, hatten zwischen einer und fünf Krankheiten, die ihnen nach Angaben des italienischen Nationalen Gesundheitsinstituts bereits wenig Hoffnung ließen. Immerhin 67,7 % hatten mehr als drei Krankheiten und 18 % zwei.

Hier die Altersverteilung aus der englischen leicht gekürzten Version:


Nach Angaben des italienischen Nationalen Gesundheitsinstituts hatten 65,8 % der Verstorbenen einen hohen Blutdruck. 23,5 % waren außerdem dement, 29,3 % hatten Diabetes und 24,8 % hatten Vorhofflimmern. Und das ist noch nicht alles: 17,4 Prozent hatten bereits eine kranke Lunge, 16,3 Prozent waren in den letzten fünf Jahren an Krebs erkrankt; 15,7 Prozent litten an Herzinsuffizienz, 28 Prozent an einer ischämischen Herzerkrankung, 24,8 Prozent an Vorhofflimmern, mehr als jeder Zehnte war zudem fettleibig, mehr als jeder Zehnte hatte einen Schlaganfall erlitten, und wieder andere, wenn auch in geringerem Maße, hatten schwere Leberprobleme, eine Dialyse und Autoimmunerkrankungen.

Hier die beeindruckende Tabelle:

Diese Daten aus Italien bestätigen wieder, dass anders als bei Grippe das Risiko unter 50 praktisch nicht existent ist. Und auch darüber ist die Gefahr für gesunde Menschen gering bis nicht vorhanden.

Auch die 2,9% ohne Komorbiditäten sind zu relativieren. Es gibt Krankheiten, die ohne sichtbare Symptome verlaufen, über lange Zeit z B in der Onkologie. Viele Krebspatientinnen spüren gar nichts von ihrem Brustkrebs oder Gebärmutterhalskrebs. Man findet die Krankheit bei einem Screening. Unbehandelt kommen dann natürlich mit der Zeit Symptome zum Vorschein.

Diese italienische Untersuchung zeigt es nochmals: Prophylaxe ist der Goldstandard gegen Covid und Corona-Infektion. Anfang des Jahres haben sich auch italienische Mediziner an die Öffentlichkeit gewandt und den Einsatz von Vitamin D zur Prophylaxe gegen Covid-19 gefordert.

Geschehen ist anderes, der EU-Top-Bürokrat und nun italienischer Premier Mario Draghi fährt eine harte Linie von Impfzwang und Impfpass. Dagegen gibt es allerdings erheblichen Widerstand.


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22 Kommentare

  1. Mathias Pol 17. November 2021 at 18:38Antworten

    Bereits Ende März 2020 (!) gab es einen Bericht des „Instituto Superiore Di Sanita“ (= Italienisches Nationales Gesundheitsinstitut) mit Daten zum damals aktuellen Stand am 20.03.2020. Die betrachtete Personengruppe war zwar noch recht klein (481 im Krankenhaus Verstorbene von 3200 Patienten), aber dennoch ähnliche Zahlen! Hier die italienische und englische Version als PDF. Die Tabelle der Komorbiditäten daraus als JPG.

    Die Kernaussage:
    1,2% ohne Komorbidität
    23,5% 1 Komorbidität
    26,6% 2 Komorbiditäten
    48,6% (!) 3 oder mehr Komorbiditäten

    Ich erinnere mich noch gut: Das war mein persönliches „Corona-Fakedemie“-Hallo-Wach-Erlebnis. Danach habe ich nichts mehr „einfach so“ geglaubt, sondern alles hinterfragt.

    Links auf meinem privaten Backup-Server:
    https://www.srut.de/corona/Report-COVID-2019_20_marzo.pdf
    https://www.srut.de/corona/Report-COVID-2019_20_marzo_eng.pdf
    https://www.srut.de/corona/Italy-03-2020-Covid19-Comorbidities.jpg

    Aufmerksam geworden auf diesen Bericht aus Italien bin ich damals durch ein Video von Doktor Bodo Schiffmann aus dem April oder Mai 2020. Ihm gebührt Dank dafür!

  2. rudi & Maria fluegl 7. November 2021 at 18:12Antworten

    Leider kommen wir in die neue Istat Statistik nicht hinein.
    Wir danken trotzdem für diese Zusammenfassung, die kurz und bündig ist und auch Angstjunkies zum nachdenken bringt.
    Wir teilen das auch gedruckt aus.
    Faszinierend ist auch zu hören, welche abwegigen Gedankengänge auch durch klare Infos hervorgerufen werden können.
    Alleine die Feststellung, dass das durchschnittliche Trauerfallalter mit Covid in Ländern wie Deutschland, Österreich
    sich kaum vom durchschnittlichen Sterbealter unterscheidet führt zu Kolliken in den Synapsen.
    Es war bei den Kommentaren schon Thema wie Todesfälle zugeordnet werden können.
    Schon bei der Zählung von Hungertoten können sich Sophisten zugehörig der späteren Ära und eigentlich Feinde von menschlicher Entwicklung, austoben.
    Bei Corona werden alle Register gezogen. Von Long Covid bis was dieser „absolut neue“ Virus nicht alles noch im petto bezüglich unbeherrschbaren Gefahren hat. Es sei denn man lasse sich impfen.
    Ins Verhältnis setzen gleicht einer Sünde, die vormals Ketzer ins Feuer brachte.
    Die heutigen Feuer wirken allerdings auch. Statt schneller Folter wird heutzutage auf sukzessive Zerstörung gesetzt.
    Es lässt sich kein Theaterstück mit derart absurden Verhaltensweisen konstruieren.

    Wir möchten wiederum um einen Iban für Spenden bitten!

  3. dersaisonkoch 7. November 2021 at 0:36Antworten

    Habe das bei mir reblogt:-)

  4. Christian Kiesl 6. November 2021 at 22:56Antworten

    Keine Gefahr für unter 50jährige?

    Wenn das Coronavirus die Gefäße angreift, dann kann das auf den ersten Blick keine Gefahr sein, aber langfristig gesehen können schon dann Schäden entstehen, denke ich. Aber da fast überall Datenschutz groß geschrieben wird, gibt es keine Untersuchungen hier. Der Krebs könnte auch aufgrund einer Coronainfektion wachsen, und nicht wegen einer Impfung. Wir kennen ja nicht mal die Dunkelziffer, wer schon aller mit dem Virus infiziert worden ist.

    Ist es nicht so, das das eigene Immunsystem die Zellen zerstört, wo das Virus eindringt. Was ist, wenn das Virus bis zum Herzmuskel vordringt. Dann findet ja dort eine Zerstörung von Herzzellen statt, weil das eigene Immunsystem Antikörper bildet. Weshalb haben Bulgarien (erste Stelle weltweit) und Russland (900.000, zweite Stelle weltweit) so eine hohe Übersterblichkeit, und dort wird ganz wenig geimpft.

    Bei der Impfung ist es ja dasselbe, aber das ist nicht gefährlich, solange die Zerstörung des Gewebes im Muskel im Arm stattfindet und nicht woanders. Aber die Impfstoffhersteller müssen ja nachweisen können, das bei korrekter Impfung keine mRNA des Impfstoffes in den Herzmuskel gelangen kann.

    • pfm 7. November 2021 at 7:53Antworten

      Die Lipid-NanoPartikel werden gezielt und absichtlich im ganzen Körper verteilt, sie verbleiben keineswegs an der Einstichstelle,. Anlässlich eines Medienevents bei der Firma Polymun in Klosterneuburg am 2. September 2020, gemeinsam mit BioNTech und Pfizer, verteilte die Austria Presse Agentur APA an österreichische Medien eine PR-Erklärung, in der Sahin sagt: „Für den Covid-19-Kandidatimpfstoff haben wir Lipid-Nanopartikel gewählt, die eine Wanderung aus den Muskelzellen in Lymphknoten begünstigt.“
      Und das passiert eben bei einer natürlichen Infektion nicht. Bei starken Immunsystem kommt das Virus nicht mal über die oberen Atemwege hinaus.
      Mehr dazu hier :Schädigung der Zellen durch geplante Verteilung der mRNA Impfstoffe im Körper

  5. Max 6. November 2021 at 18:37Antworten

    „Von den 130.468 Todesfällen, die die offizielle Statistik zum Zeitpunkt der Erstellung des neuen Berichts verzeichnete, waren also nur 3783 auf SARS-CoV-2 selbst zurückzuführen.“

    Das sagt die Studie nicht. Die Studie sagt, bei 7910 der 130468 im Krankenhaus verstorbenen Patienten konnte die Vorgeschichte hinreichend ermittelt werden. Von diesen 7910 hatten nur 2,9% (n = 230) keine Vorerkrankungen. Das nun auf 3783 von 130468 zu extrapolieren ist eine Interpretation von Herrn Mayer. Gut möglich dass die Größenordnung stimmt, aber ob das am Ende 3000, 5000 oder 8000 sind, ist nicht klar. Die Studie trifft darüber keine Aussage. Soviel Präzision muss sein, weil die hochgerechnete „3783“ den Eindruck erweckt, es wäre genau ermittelt worden.

    Dennoch, danke für den Artikel!

  6. Guido Vobig 6. November 2021 at 16:15Antworten

    Wie passt das zusammen:

    https://reitschuster.de/post/biontech-impfung-ab-7-monaten-kein-schutz-messbar/

    https://www.n-tv.de/panorama/Ich-habe-meine-Meinung-zur-Impfpflicht-geaendert-article22903840.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

    Die zwei Gesichter des Virologen Kekulé? Auf der einen Seite die rasch nachlassende “Wirkung“ der “Impfungen“ kritisieren und doch zu fordern, dass Pflegekräfte sich damit “impfen“ müssen?

    Man wird also gezwungen, daran mitzuwirken, dass der Irrsinn, der gegen unsere Biologie gerichtet ist, weiter fortbestehen kann und somit weitere “Durchbrüche“ immer häufiger geschehen werden, eben weil es keine “Durchbrüche“, sondern Impfversagen und Immunflucht sind?

  7. Katja Vanhooven 6. November 2021 at 12:58Antworten

    Tatsächlich spielt Vitamin D bei Covid-19 eine große Rolle. Gerade in den sonnenarmen Winterperiode bekommen wir kaum was ab und im Körper leert sich die Füllung vom Sommer. Keine Frage, es ist der Goldstandard gegen Covid und Corona-Infektion. Auch wie es bei allem keine Garantie gibt wie schwer man erkrankt. Außen vor gesehen ist Vitamin D sehr wichrig.

    Politiker wie Markus Söder, Jens Spahn, Angela Merkel, Karl Lauterbach und KollegenInnen reiten immer auf demselben Gaul. Sie nutzen immer die gleiche Wörter und Sätze. Es gibt auch in der vierten Welle nichts als Diskussion. Wiederhole, hatten wir doch schon 2020 und es wird sich nie was ändern. Die erneute absurde Corona-Maßnahmen können zu einem neuen Push für die Szene führen. Köcheln tut es berets. Wie Verfassungsschützer Kramer deutlich ausgedrückt hat. Die vierte Welle der Pandemie sowie „Kommunikationsdefizite und Widersprüche der Politik etwa zu den Booster-Impfungen“ führten dazu, dass sich die Szene bestätigt fühle und „weiter angeheizt“ werde. Nur die Regierung merkt immer noch nichts.
    Politiker gehen mit Scheuklappen durchs Leben und Parlament. Sie alle erschwern die Corona-Bekämpfung mit ihren Gerede und Handlungsunfähigkeit. Seit Beginn der Pandemie gibt es nichts als Diskussionen. Handlungsbedarf scheint ein Fremdwort für die Regierung zu sein.

    Und während die Politk weiter diskutiert geht die Welt zugrunde. Erneute Messerattacke in ICE – In einem ICE zwischen Regensburg und Nürnberg. Dort hat es heute gegen 9Uhr eine Messerattacke gegeben. Mehrere Menschen wurden verletzt. Klimaschutz bekommt nicht die genügende Achtung und wird völlig verplant. Daraus wird nicht und wir müssen herhalten. Impfungen bringen nicht den gewünschten Effekt und die Zahlen steigen weil alles schief läuft. Jeden Tag mehr und mehr Horrornachrichten. Das Aus für unser schönes Leben hat bereits vor 21 Monaten begonnen. Nichts ist mehr so wie es einmal war. Und es wird noch schlimmer werden. Ich packe mein Koffer und nehme mit…..

  8. SPQR 6. November 2021 at 10:15Antworten

    > in unserer „Prawda“

    Erinnert mich an die alte, russische Volksweisheit zu den beiden russischen Zeitungen „Prawda“ (deutsch: „Wahrheit“) und „Iswestija“ (deutsch: „Nachrichten“):

    „Es gibt keine Nachrichten in der ‚Wahrheit‘ und keine Wahrheit in den ‚Nachrichten‘.“

    • suedtiroler 6. November 2021 at 11:41Antworten

      sehr treffend. die Zeiten mögen sich ändern, aber die Volksweisheiten bleiben ;)

  9. suedtiroler 6. November 2021 at 9:33Antworten

    Menschen sterben nicht nur an Krankheiten, sondern auch an der falschen Behandlung.

    Ich bin mir sicher, daß gerade in Italien viele auch an der (anfangs) überstürtzt eingeleiten Beatmung (mit zudem zu hohen Druck) gestorben sind. Gerade wenn sehr betagte Patienten lange beatmet werden, ist das sehr problematisch und schwierig. Und vielleicht erinnern sich alle noch an das Frühjahr 2020, wie sehr damals die Panik vor der Beatmung und der Mangel an Beatmungsgeräten war. Davon hört man heute wenig.
    Von Ärzten in Österreich weiß ich, dass dort nur dann intubiert wurde, wenn es keinen anderen Ausweg mehr gab.
    Dazu kann man auf OurWorldinData auch die CFR zwischen Italien und Österreich vergleichen und sieht den gewaltigen Unterschied in 2020. Mittlerweile ist der Unterschied nicht mehr so groß.

    Hier lassen sich auch sehr interessante Vergleiche anstellen, z.B. zwischen Tirol und Süd-Tirol.
    Nördlich des Brenners verstarben 731 Menschen offiziell an Covid, bei einer Bevölkerung von 757.634.
    Südlich des Brenners 1.207 bei einer Bevölkerung von nur 532.080.
    Das ist (in Relation zur Bevölkerung) Faktor 2,35!

    Da es sich um dasselbe Virus handelt, die gleiche Bevölkerungsstruktur (Verteilung der Altersgruppen usw.) kann es sich hier nur um einen Effekt unterschiedlicher Gesundheitssysteme und Behandlung handeln.

    Weiteres Indiz:
    in unserer „Prawda“ war vor Monaten ein Artikel, dass weltweit 40 Menschen eine neue Lunge aufgrund von Covid benötigen. Ganze 3 davon aber alleine in Süd-Tirol! Wie ist das möglich bei einer mirkrigen Bevölkerung von einer halben Million gegenüber 7500+ Millionen? Zudem auch ein Indiz für den zu hohen verwendeten Druck?

    • Fritz Madersbacher 6. November 2021 at 13:19Antworten

      @suedtiroler
      6. November 2021 um 9:33 Uhr
      Auch in Österreich haben Intensivmediziner frühzeitig intubiert, und sie wissen das. Das sind eben Fehler, die durch Panik erzeugt werden. Wir können nicht im nachhinein feststellen, wieviele Menschen „an Corona“ gestorben wären, wenn die „Pandemie“ unbemerkt geblieben wäre. Die erkrankten Menschen wären jedenfalls auf ihre ärztliche Diagnose hin behandelt worden, nicht nach einem medizinisch wenig brauchbaren Laborbefund. Was heisst überhaupt „ausschließlich an Covid 19 sterben“? Das ist medizinisch genauso ein Unding wie „ausschließlich an Influenza sterben“. Wir sind wirklich wieder in ein medizinisches ‚Dark age‘ zurückgefallen.

    • suedtiroler 6. November 2021 at 13:54Antworten

      @Fritz Madersbacher
      6. November 2021 um 13:19 Uhr

      Natürlich haben sie das auch gemacht, aber eben nicht in dem Ausmaß. Italien war auch zuerst betroffen und wahrscheinlich haben sie die Empfehlungen aus China und WHO befolgt. alle anderen konnten aus den Fehlern lernen.

      Apropos Case Fatality Rate (CFR):
      ich wollte gerade den Link posten, da stelle ich verwundert fest, dass OurWorldinDate die Vergleiche nur mehr ab dem 01.09.2020 zulässt (und keine Daten mehr vorher!) und somit der von mir beschrieben extreme Unterschied jetzt NICHT mehr sichtbar ist.

      Ein Schelm der Böses denkt!!!

    • Guido Vobig 6. November 2021 at 16:23Antworten

      Trotz des Überlebens ihrer natürlichen Lebensspanne, bedingt durch technologische Intervention, kann es passieren, dass Menschen doch noch sterben (dürfen).

  10. reasonandcritic 6. November 2021 at 9:11Antworten

    Die überschrift müsste korrekterweise lauten „Ausschließlich an Covid verstarben nur 2.9% der Fälle“. Die implizite Schlussfolgerung, dass die restlichen 97.1% nicht AUCH an Covid verstorben sein könnten, bzw. dass sie ohne die Covid Erkrankung im betrachteten Zeitraum seit Beginn der Pandemie bis zum 5. Oktober 2021 dennoch an ihren Vorerkrankungen verstorben wären, findet man im Bericht nicht, ebensowenig die insinuierte Aussage, „dass die Verkrankungen bereits ohne Covid wenig Hoffnung ließen“.

    Italien ist eines der Länder mit einer deutlich erkennbaren und erheblichen Übersterblichkeit im Jahr 2020 insgesamt. Von daher erscheint mir die Aussage „über die durch Covid verursachte Sterblichkeit hat das Virus weit weniger Menschen getötet als eine gewöhnliche Grippe“, die sich so auch nicht im Bericht findet, als nicht aus dieser Untersuchung herleitbar. Denn die Vorerkrankungen dürften bereits in früheren Grippeepidemien im ähnlichen Ausmaß verbreitet gewesen sein, ohne aber dass es zu einer derartigen Erhöhung an jährlichen Sterbesfällen gekommen war.

    Richtig ist die bedeutende Rolle der Vorrkrankungen, und der Aussage, dass ohne diese das Risiko an Covid zu versterben, sehr gering ist, selbst für Ältere, stimme ich zu. In diesem Zusammenhang interessant ist, dass selbst in der jüngeren Altersgruppe 16-59 Jahre knapp 42% mit mindestens 3 Vorerkrankungen starben.

    Der Bericht vergleicht auch Sterbefälle zwischen Gruppen mit unterschuedlichem Impfstatus. Vollständig Geimpfte haben zum Zeitpunkt des Todes ein höheres Sterbealter, vermehrt Komorbiditäten, und sterben weniger an Covid-typischen Pathologien als Ungeimpfte oder als Personen, die sich als noch unvollständig Geimpfte mit SARS-COV2 infizierten. M.E. weist dies darauf hin, dass eine Impfung für ältere, besonders gefährdete Personen durchaus sinnvoll ist, unbeachtlich der Tatasache, dass man gegen den Tod durch andere Erkrankungen nicht impfen kann. Selbstredend ist das kein Argumemt für die faschistiode „draghonische“ Durchimpfungskampagne der gegenwärtiigen Nachfolgeregierung Mussolinis.

  11. suedtiroler 6. November 2021 at 9:07Antworten

    „Wir erinnern uns noch am Militär LKWs“

    Und selbst das war ein Fake und masslos übertrieben, wie sogar Mainstream Medien mit 1 Jahr Verspätung zugegeben haben.

    • suedtiroler 6. November 2021 at 9:44Antworten

      „In Wahrheit war das Militär nicht etwa eingesetzt worden, weil Berge von Leichen nicht anders hätten transportiert werden können. Die Anzahl der Verstorbenen war nicht höher als bei manchen Grippewellen in Italien. Es war die Angst vor dem im Frühjahr letzten Jahres noch „Killervirus“ genannten Erreger. Um Fakten zu schaffen, beschloss man die sofortige Einäscherung der an COVID Verstorbenen. Normalerweise werden in Italien aber nur die Hälfte aller Verstorbenen eingeäschert. Deshalb reichten die Kapazitäten des Krematoriums in Bergamo nicht aus und die Leichen mussten in umliegende Orte transportiert werden.“

      https://www.br.de/kultur/wieso-das-foto-des-militaerkonvois-in-bergamo-fuer-corona-steht-100.html

  12. Eva-Maria 6. November 2021 at 7:51Antworten

    Nur das, was wahr ist, zählt.
    Wahr ist, daß dieser Virus weit weniger gefährlich ist als propagiert. Mit dem richtigen Leben und den richtigen Maßnahmen zur richtigen Zeit ist es in Wahrheit überhaupt kein Problem.

    Das sind SEHR GUTE Tatsachen.

    Keine Propaganda und keine Vorschrift und keine Schikane kann diese gute Realität ändern.

    • Dummsday 6. November 2021 at 9:11Antworten

      Aber die Propaganda hat die Sicht Der meisten auf die Realität immer noch massiv verzerrt und ist die Grundlage für den aktuellen Sozialterror

    • Eva-Maria 6. November 2021 at 11:11Antworten

      Der Irrtum ist aber das Problem der anderen und nicht meins.
      Einzig um die kleinen Kinder und die hilflosen niedergestochenen Alten werden wir uns kümmern müssen, alle anderen müssen aus der Erfahrung klug werden.

  13. Uschi 6. November 2021 at 6:12Antworten

    Wir hätten damit eine Definition für Politik, für die Legislative.

    Sie macht das Gesetz, woraus das Offizielle entsteht, was schlussendlich gilt, um damit zu rechnen.

    Wird die Differenz zwischen Offiziell und Wahrheit zu groß, erregt das Unmut im Volk.

    Offiziell war schon immer so, nur die Differenzen manchmal kleiner, und oft blieben sie vom Volk unentdeckt.

    Der Philosoph Hegel unterschied deshalb zwischen erster Natur und zweiter (Recht).

    Welcher Rechtsstaat war je in der Menschen Geschichte zur ersten Natur konvergierend?

    • Uschi 6. November 2021 at 11:08Antworten

      Die Presse: „Dort, wo bisher „3G“ galt, wird ab Montag (8. November) österreichweit „2G“ schlagend werden.“

      Wir spielen also Schach.

      Der weiße Bauer „3G“ kam auf Linie 8 an, um weiße Dame „2G“ zu werden. Jetzt schlägt sie schwarze ungeimpfte Schafe?

      Sehr technisch-mechanisch.

      „2G“ darf die Wolke vergrößern.

      Ich hätte den Astronautinnennanzug im Museum und in der Bibliothek anzubieten.

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