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Wissenschaft

Pierre Kory und die Gefahr des absoluten Denkens in der Medizin

4 Kommentare 19. August 2026 4 Minuten Lesezeit von Dr. Peter F. Mayer

Ein Gespräch mit „A Midwestern Doctor“ zeigt, wie sehr die Medizin an ihrer eigenen Rigidität scheitert – und warum sich das gerade ändert.

Die Medizin hat ein strukturelles Problem: Sie denkt in Absolutheiten. Was einmal als „wissenschaftlich gesichert“ gilt, wird zum Dogma – und wer es hinterfragt, gilt als Ketzer. Genau dieses Thema greift der US-amerikanische Intensivmediziner Pierre Kory in seinem neuesten Beitrag auf: „The Perils of Dealing in Absolutes“ – ein Gespräch mit dem anonymen Arzt und Autor A Midwestern Doctor, der auf seinem Substack The Forgotten Side of Medicine regelmäßig über unterdrückte Therapien und Pharmakorruption schreibt.

Die Figur des „A Midwestern Doctor“

Wer ist dieser anonyme Arzt? Seit Jahren publiziert er unter Pseudonym – aus gutem Grund, wie sich herausstellt. Seine Beiträge zu DMSO, zu Chlordioxid oder zu den Risiken einzelner Impfungen haben ihn zu einer zentralen Figur der medizinischen Gegenöffentlichkeit gemacht. Kory nennt seine Arbeit „eine meisterhafte Geschichtsschreibung eines Jahrhunderts unterdrückter Therapien in den USA.“

Der Kern des Gesprächs: Menschen – auch Ärzte – neigen zu starrem Denken. Wer einmal gelernt hat, dass ein bestimmtes Medikament „der Goldstandard“ ist, hinterfragt das nicht mehr. Wer einmal gelernt hat, dass Impfstoffe „sicher und wirksam“ sind, hält jeden Zweifel für absurd. Diese kognitive Rigidität ist kein individuelles Versagen, sondern ein Systemmerkmal.

Wie Dogmen entstehen

Ein Gedanke, der sich durch Korys gesamtes Werk zieht: Die Medizin funktioniert wie eine Kirche. Es gibt eine Hierarchie, es gibt Dogmen, und es gibt eine Inquisition. Wer abweicht, wird exkommuniziert. Kory selbst hat das erlebt – er war einer der prominentesten Verfechter von Ivermectin während der Covid-Pandemie und wurde dafür aus der akademischen Medizin gedrängt.

Das Gespräch mit A Midwestern Doctor dreht sich um die Frage, warum Menschen so schlecht darin sind, ihre Überzeugungen zu revidieren. Die Antwort liegt nicht nur in der Psychologie, sondern auch in der Struktur: Wer in einem System aufsteigt, das auf bestimmten Dogmen beruht, hat ein existenzielles Interesse daran, diese Dogmen zu verteidigen. Ein Kardiologe, der 30 Jahre lang Statine verschrieben hat, wird nicht plötzlich zugeben, dass die Evidenz dafür – vorsichtig formuliert – dünn ist.

Der Wandel – und warum er jetzt kommt

Der entscheidende Punkt in Korys Beitrag ist der Titelzusatz: „how we are finally moving the needle.“ Die Nadel bewegt sich. Warum?

  • Rechtliche Durchbrüche: Erst kürzlich hat ein Bundesrichter in Kory v. Bonta dem kalifornischen Generalstaatsanwalt und den medizinischen Aufsichtsbehörden untersagt, gegen Kory und seine Kollegen wegen deren medizinischer Aussagen vorzugehen. Das ist ein Präzedenzfall von enormer Tragweite – Ärzte dürfen wieder sagen, was sie für richtig halten.
  • Institutioneller Wandel: Die Besetzung des US-Gesundheitsministeriums (HHS) mit Robert F. Kennedy Jr. hat die Kräfteverhältnisse grundlegend verschoben. Plötzlich werden Themen wie die Ursachen von Autismus offiziell untersucht, die jahrzehntelang als „erledigt“ galten.
  • Neue Publikationswege: Substack und andere unabhängige Plattformen haben die Informationsmonopole der Fachzeitschriften gebrochen.

Was das für Europa bedeutet

Was in den USA passiert, ist kein rein amerikanisches Phänomen. Die medizinischen Institutionen sind global vernetzt – und die Dogmen sind es auch. Die Frage ist, wie lange sich europäische Behörden noch hinter dem Argument „wissenschaftlicher Konsens“ verstecken können, wenn dieser Konsens in den USA gerade offiziell neu verhandelt wird.

Korys Botschaft ist letztlich eine optimistische: Die Ära der Absolutheiten geht zu Ende. Die Medizin wird gezwungen, sich der Unbequemlichkeit des echten wissenschaftlichen Zweifels zu stellen. Und das ist keine Bedrohung für die Wissenschaft – es ist ihre Rettung.

Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇

Bild:Tung Nguyen from Pixabay

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4 Kommentare

  1. Dideldum
    Antworten

    Der Artikel ließt sich wie KI-generiertes Geschwurbel im Stil von Chat-GPT

  2. Frank59
    Antworten

    Um es kurz zusammen zu fassen – und dazu gehören leider auch Kory und der MWD, da sie ALLE bei einer Lüge mitgemacht haben, die man heute noch schwarz auf weiß nachlesen kann, wenn man will:

    „Es ist schwer, jemanden etwas verstehen zu lassen, wenn sein Gehalt davon abhängt, dass er es nicht versteht.“

    Man könnte auch sagen: „Diskutiere niemals mit jemandem, dessen Job davon abhängt, nicht überzeugt zu werden.“

    Oder: „Es kann sehr schwer sein, etwas zu verstehen, wenn das Missverstehen für den eigenen Verdienst unerlässlich ist.“

    Und eine kleine Tatsache am Rande(was eigentlich auch schon lange bekannt sein sollte und vor allem seit 2020 extrem geworden ist….): „Unter Peer-Review versteht man die Ratifizierung korrupter Studien, die von anderen korrupten Experten durchgeführt wurden.“

    In diesem Sinne sollte wir uns alle wieder auf unser von der Natur gegebenes Bauchgefühl sowie auf den logischen Hausverstand verlassen….

  3. Nurmalso
    Antworten

    Ach … hör uff. Genauso wird auch die KI bei Google gefüttert bzw. kann KI nicht auf die Daten von solchen Medizinern zugreifen, die alles hinterfragen und neu bewerten (revidieren). Dazu zählen auch wissenschaftliche Studien die in einschlägigen medizinischen Fachjournalen nicht zugelassen bzw. veröffentlicht werden. Geht schon los mit den Faktencheckern vom System bezahlt die als Postdoktoranden im Peer-Review Bereich (wissenschaftliche Bewertungen) tätig sind.
    KI ist also genauso schlau wie die indoktrinierten Mediziner weltweit, punkt !!!!!

    Hab ich erst neulich mal bei Google recherchiert und bekam zu meiner Frage eine Übersicht – KI die erschreckend war. Nämlich war dort meine Frage:
    Hat man mal bei mRNA-Geimpften geprüft, ob deren RIG-I Sensoren der angeborenen Immunität sich mit synthetischen Liganden wie 5`-ppp-dsRNAs noch aktivieren lassen ?

  4. OMS
    Antworten

    Die Hierarchie und die Diktatur in der Ärzteschaft lässt jeden mit eigenen Gedanken scheitern.
    Leider ist es nicht nur in der Ärzteschaft so!

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