
Der Krieg gegen Chlordioxid – und was er über die Medizin verrät
Ein Molekül, das seit Jahrzehnten weltweit zur Wasserreinigung, Lebensmitteldesinfektion und Sterilisation medizinischer Geräte verwendet wird. Günstig, nicht patentierbar, hochwirksam gegen ein breites Spektrum von Pathogenen. Und dann kommt eine Pandemie — und plötzlich wird genau dieses Molekül zum Gefahrenstoff erklärt, dessen bloße Erwähnung Zensur auslöst.
Ein neuer Beitrag von A Midwestern Doctor wirft ein grelles Licht auf ein Muster, das sich in der modernen Medizin seit Jahrzehnten wiederholt: Die systematische Unterdrückung preiswerter, breit wirksamer Therapien zugunsten teurer, patentierter Medikamente. Im Zentrum steht diesmal Chlordioxid (ClO₂), auch als CDS bekannt:
Was Chlordioxid ist – und was nicht
Chlordioxid ist seit den 1960er-Jahren ein weltweit eingesetztes Desinfektionsmittel für Trinkwasser, Lebensmittel und medizinische Geräte. Die US-Umweltbehörde EPA hat es 1967 zugelassen, unter anderem weil es im Gegensatz zu herkömmlichem Chlor keine krebserregenden Nebenprodukte bildet. Es wirkt als starkes Oxidationsmittel und tötet Bakterien, Viren und Pilze ab.
In der öffentlichen Debatte wird es dennoch hartnäckig als „Gift“ oder „Bleichmittel“ diffamiert. Der Grund liegt in der Namensähnlichkeit mit Natriumhypochlorit (Haushaltsbleiche). Chemisch und toxikologisch handelt es sich jedoch um unterschiedliche Substanzen. Bei den in der alternativen Medizin verwendeten niedrigen Dosierungen gibt es laut den Befürwortern keine Hinweise auf relevante Toxizität – im Gegensatz zu den dramatischen Warnungen von Behörden.
Eine lange Geschichte der Erfolge und der Unterdrückung
Der Artikel zeichnet nach, wie Chlordioxid seit den 1970er-Jahren erforscht und in der Praxis eingesetzt wurde. Besonders prominent wurde es durch Jim Humble, der es in Südamerika gegen Malaria einsetzte und darüber berichtete.
Spätere Anwender dokumentierten Erfolge gegen Typhus, Dengue, Cholera und weitere Infektionen. In mehreren afrikanischen Ländern sollen Feldversuche und Wasseraufbereitungsprojekte zu dramatischen Rückgängen von Malaria geführt haben – Berichte, die anschließend relativiert, geleugnet oder aktiv bekämpft wurden.
Der Wendepunkt: COVID-19
Vor 2020, so rekonstruiert Kory, war Chlordioxid ein offen diskutiertes Thema. Soziale Medien ließen Diskussionen zu, Amazon führte Broschüren und Kleinstpublikationen. Die Substanz war kein Geheimnis — sie war schlicht ein Nischeninteresse.
Dann kam Corona. Innerhalb weniger Monate wurde sämtliches Material gelöscht, Diskussionen als „Verstoß gegen Gemeinschaftsrichtlinien“ markiert, Informationen als „Desinformation“ klassifiziert. Der sprachliche Trick war ebenso simpel wie wirkungsvoll: Chlordioxid wurde konsequent mit Bleichmittel gleichgesetzt — ähnlich wie Ivermectin zum Pferdeentwurmungsmittel umetikettiert wurde. Wer das Wort aussprach, war diskreditiert, bevor die Diskussion überhaupt begann.
Die Bundesbehörden schlugen zu: Im April 2020 erhielt Mark Grenon eine Cease and Desist-Anordnung. Mehrere Strafverfolgungsbehörden waren involviert. Grenons Söhne, Jonathan und Jordan, sitzen noch immer in Bundeshaft. Dem heute 67-jährigen Mark Grenon wurden die Sozialversicherungsleistungen gestrichen.
Korys forensische Rekonstruktion
Pierre Kory — Lungenfacharzt, Intensivmediziner, ehemaliger Associate Professor an der University of Wisconsin und Mitbegründer der Front Line COVID-19 Critical Care Alliance (FLCCC) — ist kein Unbekannter im Kampf gegen medizinische Zensur. Sein Bestseller „The War on Ivermectin“ legte bereits die Mechanismen offen, mit denen billige, nicht patentierbare Therapeutika aus dem Diskurs verbannt werden.
Mit „The War on Chlorine Dioxide“ geht er einen Schritt weiter. Das Buch ist, nach eigener Aussage, eine forensische Rekonstruktion: Hunderte Studien, dokumentierte Zensurfälle, die Nachzeichnung global koordinierter Kampagnen von Gesundheitsbehörden, Pharmaindustrie und Medien.
Besonders aufschlussreich: Kory zeigt, dass zahlreiche Peer-Review-Studien durchaus positive Ergebnisse für Chlordioxid dokumentieren — nur wird die Substanz dort nie beim Namen genannt. Stattdessen firmiert sie unter dem verwandten Begriff Natriumchlorit. Die Ergebnisse sind publiziert, statistisch signifikant, begutachtet. Und doch: Das Wort „Chlordioxid“ taucht nicht ein einziges Mal auf. Das ist keine Wissenschaft — das ist Tarnung.
Die Koautorin Jenna McCarthy, selbst zwanzigfache Buchautorin und ehemalige Radiomoderatorin, bringt es auf den Punkt:
„Alles hat eine toxische Dosis — inklusive Muskatnuss, Spinat und Leitungswasser.“
Der Einwand der Toxizität ist ein Scheinargument. ClO2ClO_2ClO2 in hohen Konzentrationen ist gefährlich — wie jede Substanz. Die therapeutische Anwendung erfordert minimale ppm-Werte, präzise Protokolle und fachkundige Anleitung. Das unterscheidet sich nicht prinzipiell von unzähligen anderen medizinischen Wirkstoffen, deren therapeutische Breite respektiert werden muss.
Politische Dimension: Ron Johnson und die MAHA-Initiative
Das Buch hat mittlerweile hochrangige politische Unterstützung erhalten. Senator Ron Johnson (Wisconsin) hat es öffentlich empfohlen — ein Politiker, der Kory bereits 2020 als Sachverständigen zu Senatsanhörungen geladen hatte und der sich nie gescheut hat, unbequeme Wahrheiten auszusprechen.
Mit der Rückkehr Donald Trumps ins Weiße Haus und der Ernennung von Robert F. Kennedy Jr. zum Leiter des Gesundheitsministeriums (HHS) hat sich das politische Koordinatensystem verschoben. Die MAHA-Initiative (Make America Healthy Again) steht für eine grundlegende Neuausrichtung: Weg von der Profitmaximierung der Pharmakonzerne, hin zu echter Ursachenforschung — einschließlich einer umfassenden Untersuchung der Autismus-Ursachen, die jahrzehntelang blockiert wurde.
Die neue CDC-Positionierung, wonach die Aussage „Impfstoffe verursachen keinen Autismus“ keine evidenzbasierte Behauptung sei, weil Studien einen kausalen Zusammenhang nie ausgeschlossen hätten, zeigt: Das wissenschaftliche Establishment beginnt zu bröckeln.
Das eigentliche Problem: Unbezahlbarkeit
Warum gerät ein simples Molekül wie ClO2ClO_2ClO2 ins Fadenkreuz sämtlicher Institutionen? Die Antwort liegt auf der Hand — und Kory spricht sie aus:
„Es lässt sich weder in Besitz nehmen noch mit einer Marke versehen oder kontrollieren, weshalb es in der modernen Medizin verboten ist.“
Ein Molekül, das nicht patentiert werden kann, generiert keine Milliardengewinne. Es bedroht ein Geschäftsmodell, das auf chronischer Krankheit und lebenslanger Medikation basiert. Die revolvierende Tür zwischen Regulierungsbehörden und Pharmavorständen sorgt dafür, dass solche Substanzen nicht einmal erforscht werden dürfen.
Die Zensur, so Kory, war global. Jedes. Einzelne. Land. Die Gleichschaltung der Gesundheitsbehörden weltweit ist einer der verstörendsten Aspekte dieser Dokumentation.
Literatur: Praxisbuch CDL
Chlordioxid Lösungen und Kombinationen mit DMSO
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