
Milliardengeschäft für Pharma mit Sodbrennen-Betrug
Es gibt eine Handvoll Medikamente, die so perfekt das Versagen der modernen Medizin verkörpern, dass sie als Lehrbuchbeispiele taugen. Die Statine gehören dazu — minimaler Nutzen, maximaler Schaden. Die SSRI-Antidepressiva ebenfalls. Und dann sind da noch die Protonenpumpenhemmer, kurz PPIs. Pantoprazol, Omeprazol, Esomeprazol — Namen, die in Millionen von Haushalten so selbstverständlich zum Alltag gehören wie die Zahnpasta.
Die Geschichte beginnt mit einer Annahme, die so gut wie nie überprüft wird: Wer Sodbrennen hat, produziert zu viel Magensäure. Das klingt plausibel. Die Säure steigt auf, es brennt — also muss zu viel davon da sein. Das Problem: Diese Annahme ist in den allermeisten Fällen schlicht falsch. Der untere Ösophagussphinkter — jener Muskel, der die Speiseröhre vom Magen abdichtet — ist pH-sensitiv. Er schließt erst dann vollständig, wenn ausreichend Säure im Magen vorhanden ist. Das macht evolutionsbiologisch Sinn: Die Speiseröhre muss offen bleiben, solange Nahrung nachkommt. Aber sobald die Verdauung beginnt, muss der Verschluss dicht sein — und das Signal dafür ist die Säure.
Bei zu wenig Magensäure bleibt der Schließmuskel undicht. Säure tritt in die Speiseröhre aus. Der Patient hat Sodbrennen. Und der Arzt verschreibt ein Medikament, das die Magensäure weiter reduziert.
Das ist, als würde man einem Ertrinkenden einen Eimer Wasser über den Kopf schütten.
Der Arzt und Autor des Blogs The Forgotten Side of Medicine hat dem Thema nun einen Artikel gewidmet. Und was er darlegt, sollte jeden, der diese Tabletten nimmt, aufschrecken lassen.
Die Zahlen, die keiner sehen will
Die epidemiologischen Daten sind eindeutig — und werden dennoch systematisch ignoriert.
Jonathan Wright, ein US-amerikanischer Arzt, der sich über Jahrzehnte einen internationalen Ruf für die Behandlung chronischer Erkrankungen erarbeitet hat, maß bei Tausenden von Patienten den Magensäurespiegel direkt. In über 90 % der Fälle von Reflux fand er eine Unterproduktion von Magensäure — nicht das Gegenteil. Und in 30 Jahren Praxis begegnete ihm kein einziger Patient, dessen Magensäure jemals von einem anderen Arzt direkt gemessen worden war. Null. Niemand.
Stattdessen: Reflux → PPI. Immer. Automatisch.
Die Folge: Über 15 % der Amerikaner nehmen Protonenpumpenhemmer. In Deutschland dürften die Zahlen ähnlich sein. Ein Markt, der ursprünglich für seltene Erkrankungen wie das Zollinger-Ellison-Syndrom entwickelt wurde und dessen Anwendung laut Zulassung auf vier bis acht Wochen begrenzt sein sollte.
Die Realität: Millionen schlucken diese Pillen jahrelang. Jahrzehntelang.

Die Nebenwirkungen: Was die Packungsbeilage verschweigt
Dass die dauerhafte Unterdrückung eines zentralen physiologischen Mechanismus Konsequenzen hat, sollte jeden nachdenklich machen, der in der Schule Biologie nicht durchgehend geschlafen hat. Magensäure ist nicht nur zum Verdauen da.
Sie sterilisiert den Magen. Ohne diesen Schutz steigt das Risiko für Krankenhausinfektionen drastisch — beatmete Patienten auf PPIs hatten eine doppelt so hohe Pneumonierate und eine um 60 % erhöhte Sterblichkeit. Das Risiko für Clostridium-difficile-Infektionen, die häufigste Ursache für infektiösen Durchfall im Krankenhaus, verdoppelt sich. Und bei COVID-19 zeigte die bislang größte Übersichtsarbeit: PPIs erhöhten das Sterberisiko um 77 %.
Sie ermöglicht die Aufnahme von Nährstoffen. Ohne Säure können Proteine nicht richtig verdaut werden. Vitamin B12 wird nicht absorbiert. Mineralien wie Eisen bleiben an Pflanzenstoffe gebunden und unzugänglich. Die Folge sind Mangelzustände, die sich über Jahre zu chronischen Erkrankungen kumulieren.
Und die harten Endpunkte der großen Studien:
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19 % erhöhtes Gesamtsterberisiko
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28 % mehr schwere kardiale Ereignisse
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33 % mehr Demenzfälle
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Erheblich erhöhtes Risiko für Nierenversagen und Lebererkrankungen
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Nahezu verdoppeltes Risiko für Magenkrebs
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Deutlich erhöhtes Osteoporose- und Frakturrisiko
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Signifikant erhöhtes Risiko für Makuladegeneration
Das sind keine marginalen Signale in unterpowerten Studien. Das sind Metaanalysen mit Millionen von Probanden.
Der Hersteller selbst gibt im Beipackzettel zu, dass Omeprazol innerhalb von 14 Tagen die intragastrale Bakterienkonzentration signifikant erhöht. Dass sich die Bakterienflora „innerhalb von drei Tagen nach Absetzen“ normalisiert, ist der einzige Lichtblick — sofern man jemals absetzt.
Die Abhängigkeitsfalle
Das eigentliche Problem an PPIs ist der Abhängigkeitsmechanismus. Wer versucht, sie abzusetzen, erlebt einen Rebound-Effekt: Ein Teil der Magensäure kehrt zurück — genug, um die Speiseröhre zu reizen, aber nicht genug, um dem Schließmuskel das Signal zum Verschließen zu geben. Resultat: heftiges Sodbrennen. Der Patient greift wieder zur Tablette. Der Teufelskreis ist perfekt.
Dieses Muster kennen wir von Benzodiazepinen, die ursprünglich nur zur kurzfristigen Anwendung gedacht waren und heute Millionen in die Abhängigkeit treiben. Die Pharmaindustrie hat ein Händchen für Produkte, die man nicht mehr loswird.
Die unterschätzte Verbindung: Stille Entzündung durch stillen Reflux
Neben dem klassischen Sodbrennen gibt es den sogenannten stillen Reflux — laryngopharyngealen Reflux. Kein Brennen, keine offensichtlichen Symptome. Aber die Magensäure gelangt in den Rachenraum und verursacht dort chronische Entzündungen.
Die Symptomliste liest sich wie das Who-is-Who der modernen Zivilisationsbeschwerden:
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Chronische Halsschmerzen
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Räusperzwang und Husten
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Allergien
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Asthma und reaktive Atemwegserkrankungen
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Nasennebenhöhlenentzündungen
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Ohrendruck und Ohrinfektionen
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Postnasal-Drip-Syndrom
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Kloßgefühl im Hals
Dass die meisten HNO-Ärzte diesen Zusammenhang nicht erkennen, gehört zu den stillen Skandalen des Medizinbetriebs.
Noch bemerkenswerter ist die Verbindung zu Autoimmunerkrankungen. Bereits in den 1930er Jahren zeigte die Forschung, dass über 80 % der asthmatischen Kinder eine zu niedrige Magensäure hatten. Gab man ihnen die fehlende Salzsäure, verschwand das Asthma bei vielen — besonders dann, wenn zusätzlich Allergene aus der Ernährung entfernt wurden.
Jonathan Wright dokumentierte denselben Zusammenhang für eine Reihe von Autoimmunerkrankungen: Morbus Addison, chronische Urtikaria, Dermatitis herpetiformis, Diabetes mellitus Typ 1, Lupus erythematodes, Myasthenia gravis, perniziöse Anämie, Polymyalgia rheumatica, rheumatoide Arthritis, Sklerodermie, Thyreoiditis, Vitiligo und das Sjögren-Syndrom.
In über der Hälfte seiner Fälle fand er eine Magensäureunterproduktion als gemeinsamen Nenner.
Warum fehlt uns die Säure?
Die Frage, warum Magensäuremangel heute so verbreitet ist, führt zu den üblichen Verdächtigen:
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Alterung: Die Magensäureproduktion nimmt mit dem Alter ab, besonders nach 60. Dass GERD (Gastroesophageal reflux disease) gleichzeitig mit dem Alter zunimmt, sollte jeden Arzt stutzig machen — tut es aber nicht.
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Ernährung: Moderne industrielle Nahrung liefert weniger Wasserstoff und Chlorid, die Bausteine der Salzsäure.
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Autoimmunprozesse: Antikörper gegen die säureproduzierenden Belegzellen des Magens.
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H. pylori-Infektionen: Das Bakterium senkt die Säureproduktion.
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Mitochondriale Dysfunktion: Die Säureproduktion ist energieintensiv. Chronische Erkrankungen gehen oft mit mitochondrialer Erschöpfung einher.
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Medikamente: Allen voran — die PPIs selbst. Dazu kommen Bronchodilatatoren (die den LES entspannen), Kalziumkanalblocker, Valium, Nitroglyzerin und Opioide. Allesamt Medikamente, die millionenfach verschrieben werden.
Was tatsächlich hilft
Die gute Nachricht: Es gibt natürliche Ansätze, die das Problem an der Wurzel packen, statt das Symptom mit immer mehr Säureblockade zu unterdrücken. Die Strategien umfassen:
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Druck auf den Magen reduzieren (Zwerchfellbruch abklären, Essensmengen anpassen)
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Magenreizende Nahrungsmittel identifizieren und eliminieren
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Den Tonus des unteren Ösophagussphinkters wiederherstellen
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Die Salzsäureproduktion normalisieren
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Geschädigte Bereiche des Verdauungstrakts ohne Säureblocker heilen
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Die normale Verdauungsfunktion parallel zur Säuresteigerung unterstützen
Senator Ron Johnson — jemand, der Zugang zur besten medizinischen Versorgung haben sollte — berichtete kürzlich, dass er sein jahrelanges Sodbrennen erst loswurde, nachdem er von diesen Zusammenhängen erfuhr und natürliche Methoden anwandte. Wenn selbst US-Senatoren im konventionellen System keine Lösung finden, sagt das alles über den Zustand dieses Systems.
Das langsame Erwachen
Dass die Patente der PPIs auslaufen, hat einen unerwarteten Nebeneffekt: Der finanzielle Anreiz, die Risiken zu verschweigen, schwindet. Die medizinische Fachwelt beginnt zaghaft, die Gefahren anzuerkennen — Jahrzehnte, nachdem die Datenlage glasklar war.
Das Muster ist bekannt. Erst wird ein Medikament mit großem Marketingaufwand in den Markt gedrückt. Dann werden Warnungen unabhängiger Forscher ignoriert oder diskreditiert. Dann kommen die großen Studien, die das bestätigen, was die Kritiker längst gesagt haben. Und dann, wenn die Patente ablaufen und das nächste Blockbuster-Präparat in den Startlöchern steht, darf plötzlich über die Risiken gesprochen werden.
Behalten Sie dieses Muster im Hinterkopf — es wiederholt sich quer durch die gesamte Pharmakologie.
Bis dahin gilt: Wer Sodbrennen hat, sollte nicht blind zur Tablette greifen. Sondern die Frage stellen, die in 30 Jahren Praxis nicht ein einziges Mal gestellt wurde: „Wie viel Magensäure habe ich eigentlich?“
Es lohnt sich wie immer den Originalartikel bei A Midwestern Doctor zu lesen.
AMD Infos zu DMSO
Ein zentrales Berichtsthema des Midwestern Doctor ist DMSO – hier was TKP dazu bisher gebracht hat.
Es gibt einen umfangreichen Schatz an Wissen in einer ganzen Reihe von Büchern:
DMSO und Mischungen sind entweder in Fach-Drogerien, Apotheken (die auch Mischungen auf Bestellung machen wie etwa für Augentropfen) oder im Versandhandel zu finden:
Dazu passend auch das TKP-Buch über wichtigsten Erkenntnisse und Studien über die Heilkraft der Pilze:
- Pilze contra Krebs und andere Erkrankungen 2. Auflage
Und noch mehr zu DMSO gibt es hier in TKP:
Über Protokolle für die Anwendung:
- Tipps für spezielle Mischungen von DMSO mit Naturheilstoffen
- Therapeutische DMSO-Kombinationen revolutionieren die Heilkunde
Die wichtigsten Anwendungen:
- Über die Anwendung von DMSO und wichtigste Wirkungen
- DMSO für Augen-, Ohren-, Nasen-, Hals- und Zahnerkrankungen
- Studien zeigen Heilung von Rückenmarks-Verletzungen durch DMSO – ignoriert von Wings for Life?
- Über die Anwendung von DMSO und wichtigste Wirkungen
- Wings for Life: DMSO könnte Millionen Menschen bei Hirn- und Rückenmarks-Verletzungen retten
- Wirkungen des vergessenen Heilmittels DMSO gegen Krebs
- DMSO – altes und mächtiges Heilmittel neu entdeckt
- Erstaunliche Heilungen – DMSO gewinnt immer mehr Anhänger
- DMSO – altbekannt für hoch wirksame Behandlungen
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
Ich las bereits 2012 bei Chris Kresser dazu, der hatte damals auch einen Artikel mit der Anleitung, wie man das mit HCl-(Salzsäure)-Kapseln selbst beheben kann.
Der Nahrungsbrei muss beim Austritt aus dem Magen in den Darm sauer sein, damit Bauchspeicheldrüse und Galle korrekt funktionieren können. Zudem fördert das „neutralisieren“ eine Dünndarmfehlbesiedlung (SIBO) mit Bakterien, die nicht in den Dünndarm gehören und dort Gase produzieren, die zum Aufstoßen/Reflux und zu Darmdrücken führen.
Die heutige Säurephobie (basisch muss alles sein! Säure ist gefährlich!) tut ihr Übriges.
Besten Dank für diesen überaus interessansten und fundierten Artikel. Jetzt verstehe ich auch, warum die (therapeutische) Gabe von BITTERSTOFFEN das Sodbrennen oft lindert, obwohl das ja als kontraproduktiv angesehen wird, da es ja die Verdauungssäfte stimuliert!
Diese massenhafte Protonenpumpenhemmer-Verschreiberei ist echt ätzend, da wird viel ärztliches Schindluder getrieben, was der Artikel prima heraus arbeitet.
Beim stillen Reflux übrigens ein guter Tipp: unter die beiden oberen Bettpfosten je einen kleinen Holzklotz, dann liegt man nachts leicht schräg und die Säure kann nicht nach oben Richtung Rachen fliessen.
Was ganz wichtig bei diesem Thema ist, ist die Nahrung die man zu sich nimmt! Diese ganzen industriellen Nahrungsmittel sind mit künstlichen bzw. chemischen Zusatzstoffen angereichert, die zu dem Problem eines scheinbar übersäuerten Magens führen! Wenn man sich einmal die abgedruckte Liste von Zusatzstoffen auf den Lebensmitteln ansieht, dann liest man Emulgatoren, Zuckerersatzstoffe, Stabilisatoren usw., die in der Kombination und über einen längeren Zeitraum Probleme im Magen und im Darm hervorrufen! Also Finger weg von solchen Lebensmitteln! Diese lösen alle gern Sodbrennen und Darmprobleme aus! Man wird schnell feststellen, es gibt kaum industrielle ohne die chemischen Zusätze! Also sollte man auf frische Waren umstellen und auf einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt achten.
Für ein saures Gefühl in der Magengegend ist meiner Meinung nach auch ein hoher Zuckerkonsum verantwortlich oder mit anderen Worten, eine insgesamt unnatürliche Ernährung!
Wenn es dann doch mal brennen sollte, kann man mit ein oder zwei Tabletten Kaiser-Natron schnell Abhilfe schaffen. Allerdings sollte das kein Dauerzustand sein. Aber Natron (Backnatron), soll auch gut die entstandenen Spikeproteine der Covid-Spritzen aus dem Körper spülen, wenn man damit Probleme hat.
Ein natürliches Mittel und mein Favorit gegen einen sauren Magen ist eine Möhre! Ein oder zwei davon senken sofort das saure Gefühl!
Was tatsächlich hilft:
Ja, magenreizende Nahrungsmittel identifizieren & eliminieren & Essensmengen anpassen – und:
Wenn ich, seit Jahrzehnten kerngesund, trotzdem irgendeinmal & damit höchstselten Magendrücken und/oder Sodbrennen verspüre, hängen die Ursachen damit zusammen und ich nehme 1/2 Glas leichtes Essigwasser, sprudle einen Teelöffel Natron hinein – es schäumt – und runter damit.
Binnen Sekunden ist das Problem gelöst.
Kleine Episode dazu:
Ich hatte einmal spätabends Journaldienst und dahingehende Sodbrenn-Probleme und kein Natron zur Verfügung. Ich besorgte mir von der Nachtapotheke ein Medikament (weiß der Teufel, was das war), das Null Wirkung zeigte. Zu Hause Natron genommen und alles war gut
Am nächsten Tag sagte ich das dem Herrn Apotheker (Chef persönlich, den kannte ich vom Zirkeltraining). Der antwortete sinngemäß, daß er von solchen superschlauen „Selbstbehandler-Kunden“ wie ich sowieso maßlos angefressen ist. Ob ich Superschlauer schon einmal von Helicobacter gehört habe und ich vielleicht lebenslang damit dahinlaborieren und letztendlich daran sterben möchte.
Anschließend sprach er ein Hausverbot aus. – Sei`s drum: Alleine deshalb ist der gegenständliche Artikel für mich besonders interessant…
Krasse Reaktion des Pharmabüttels, äh, Apothekers! Der ist übrigens wirr im Kopf, denn die „Selbstbehandler-Kunden“ dürften ihm 1000e von Euros in seine gierige Kasse spülen, denn der Vitamin- bzw. Nahrungsmittelergänzungs-Kunde informiert sich i.d.R. selbst und holt sich dann sein Zink, seine Tees, sein Vitamin D etc.
Von „Der Kunde ist König“ hat er auch noch nie gehört, der tut ja so, als wäre er der geniale Ober-Arzt, der alles besser weiss. Naja, geschieht ihm recht, dass Du ihm Dein Geld nicht mehr in seine Hütte trägst, sollen freundliche Apotheker davon profitieren.
Würde die Pharmaindustrie Heilung verschaffen, ginge sie den Bach runter, da die Anzahl der Kunden ständig abnehmen würde.