
Verteidigungsminister Israels Katz, ein stolzer Kriegsverbrecher?
So titelt ein Meinungsartikel, allerdings ohne Fragezeichen, von Gideon Levy (Foto) in der israelischen Zeitung Haaretz am 29. Juli. Darin wird zusammengefasst, was an erstaunlichen Aussagen von Katz durch die alternativen Medien ging. Es lohnt sich, den Artikel genauer anzuschauen.
Levy schreibt, dass wenn die internationale Gemeinschaft ein funktionierendes Justiz-System hätte, Katz auf der Liste der meistgesuchten Personen wäre. Er prahle gern mit seinen Kriegsverbrechen. Es gibt praktisch keines, auf das er nicht stolz wäre, kaum ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, mit dem er nicht gedroht hätte. Wie ein Kleinganove rühme sich Katz gleichermaßen der Verbrechen, für die er verantwortlich ist, und noch mehr derer, mit denen er nichts zu tun hatte. Ein schmächtiger Strippenzieher, der sich als Verteidigungsminister ausgibt, aber keinen wirklichen Einfluss hat, schwadroniert unaufhörlich über seine Verbrechen, schreibt der mutige Journalist.
So verkünde Katz jedes Mal mit großem Getöse, wenn er die Armee anweist, ein weiteres Flüchtlingslager im Westjordanland zu besetzen und dem Erdboden gleichzumachen: „Seht die Saat der Zerstörung, die ich gesät habe.“ Der Zeitpunkt sei natürlich offensichtlich: Es sind die Vorwahlen des Likud.
Doch die Tatsache, dass Kriegsverbrechen für seine Anhänger der Schlüssel zur Popularität sind, zeigt, wie tief der öffentliche Diskurs moralisch gesunken ist.
Es gab im Staat Israel schon größere Kriegsverbrecher als Katz, fährt Levy fort, aber nie zuvor jemanden, der so stolz auf seine Verbrechen war. Katz hat einen neuen Trend ausgelöst: „Hey, seht mich an, einen Kriegsverbrecher!“, prahlt er. „Wählt die Verantwortlichen für Vertreibung und Völkermord! Schämt euch nicht!“
Diese Woche veröffentlichte Katz erneut eine Erklärung, in der er seine Anweisung zur Besetzung eines weiteren Flüchtlingslagers im Westjordanland und zur Vertreibung der Bewohner verkündete. So läuft es, wenn Verbrechen normalisiert und legitimiert werden. Fast niemand wurde zur Rechenschaft gezogen, als Israel im Januar 2025 rund 20.000 Bewohner des Lagers Jenin vertrieb und es zerstörte, kurz darauf auch zwei Flüchtlingslager in Tulkarm. Das Leben Zehntausender Menschen, die überwiegende Mehrheit von ihnen arm, mittellos und unschuldig, wurde zerstört.
Müssen wir wirklich daran erinnert werden, dass es sich um Flüchtlinge der dritten und vierten Generation handelt, die Israel 1948 aus ihren Dörfern vertrieben hat und denen die Rückkehr nie gestattet wurde? Müssen wir erklären, dass Israel für ihr Schicksal verantwortlich ist? Und nun wird ihnen die Rückkehr in ihre Häuser in den Lagern verweigert, von denen einige dem Erdboden gleichgemacht wurden. Lebendige, dicht besiedelte Gemeinden sind zu Geisterstädten geworden.
Ich kannte das Lager Jenin gut. Es gab kein anderes im Westjordanland wie dieses – mit seiner Mischung aus Entschlossenheit, Mut und Stolz, gepaart mit Herzlichkeit und Großzügigkeit. Ja, das Lager Jenin, das auch als „Wespennest“ bezeichnet wurde. Ja, dort gab es mehr Bewaffnete als in anderen Lagern, auch Bombenlabore. Ich habe sie gesehen. Aber das Lager gab im Kampf für die Freiheit nicht auf. Israels Lösung war seine Zerstörung.
Dasselbe, so fährt Levy fort, galt für Nur al-Shams und Tulkarm – sie existieren nicht mehr, ihre Bewohner sind über das gesamte Westjordanland verstreut und leben seit fast zwei Jahren in den Häusern von Verwandten. Katz will, so sagt der Autor, dieses Pilotprojekt fortsetzen. Balata und die alten und neuen Askar-Lager stünden im Fokus. Von dort aus wolle er sich den Lagern im Zentrum und Süden des Westjordanlandes zuwenden, bis zwischen Dheisheh und Al-Fawar kein einziges Lager mehr steht. Und warum nur Lager? Als Nächstes sind Dörfer und Städte an der Reihe, die ebenfalls Widerstand gegen die Besatzung leisten.
Nakba 2.0 sei von den Likud-Wählern bei den Vorwahlen bejubelt worden.
Vor einigen Monaten wurde Katz zur Konferenz von Kanal 14 eingeladen, wo er verkündete:
„In 24 libanesischen Dörfern mit Hunderten von Einwohnern haben wir jedes Gebäude zerstört, nicht nur Haus für Haus, sondern ganze Dörfer.“
Und in Gaza ging es weiter:
„Orte, an die Sie sich erinnern, wie Schudschajiyeh und Dschabalja, existieren heute nicht mehr. Sie wurden zerstört. Ich sehe keine Häuser mehr, nur noch den Strand.“
Die Poesie eines Vernichtungsministers, meint Levy und fährt fort zu erklären, dass falls der Staat Israel ein funktionierendes Justizsystem hätte, wäre Katz nach Verlassen des Saals verhaftet worden. Und hätte die internationale Gemeinschaft ein effektives Justizsystem, stünde er auf der globalen Fahndungsliste.
Katz sei dort, um die lächerliche israelische Propaganda zu entlarven, die der Welt weismachen will, Israel halte sich an das Völkerrecht und verletze Zivilisten nicht absichtlich. Er liefere den erdrückendsten Beweis überhaupt –
es bedarf keiner Ermittlungen von Menschenrechtsorganisationen oder Gerichten. Israel zerstört ganze Regionen, Zerstörung um ihrer selbst willen, um die Lust auf Rache und Blut der Likud-Vorwahlwähler zu befriedigen.
Bild: Screenshot Wikipedia
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Ein Morgen, an dem man wieder mit Nachrichten über Israels Verbrechen erschlagen wird
Deutschland kriminalisiert Kritik an Israel und blockiert EU-Sanktionen
Für nur einen kltizekleinen Bruchteil dessen, was dieses verkommene Drecksland seit vielen Jahrzehnten jeden Tag real macht, hätten Sie Germoney schon in die Steinzeit zurückgebombt, aber das Drecksland darf es, weil die Agenda unterstützt.
Warum muckt keiner auf? Weil das kleine Drecksland die gesamte Welt im Würgegriff hat.
YT-Video von Kim Iversen, Originaltitel: „Uh oh: Israel Just Built the New Petrodollar“
Wobei dieser Petrodollar die Software des kleinen Staates von Gottes auserwählten Massenmördern ist.
Aber – wait for it – nicht nur nicht nur die Software sondern auch die Hardware (SnapDragon „Wartungs-„Prozessor im Hauptprozessor).
ISrahell ist wie ein Krebsgeschwür, das den gesamten Körper befallen hat.