
US-Wasserwerke lahmgelegt
Im US-Bundesstaat Minnesota wurden 30 Wasserwerke außer Kraft gesetzt. Die Behörden sprechen von einem Cyberangriff (und beschuldigen den Iran), doch inmitten einer von der der UN inszenierten „Wasserkrise“ benötigt diese Meldung einen genauen Blick.
Mehrere Gemeinden in Minnesota meldeten einen offenbar koordinierten Cyberangriff, der automatisierte Steuerungssysteme von Wasser- und Abwasseranlagen vorübergehend außer Betrieb setzte. Nach Angaben der staatlichen IT-Behörde Minnesota IT Services waren am Wochenende) mehr als 30 Kommunen betroffen. Die Trinkwasserqualität blieb überall unberührt; die Versorgung konnte durch den Wechsel auf manuellen Betrieb aufrechterhalten werden.
Am deutlichsten wurde der Vorfall in der Kleinstadt Braham (rund 1.700 Einwohner) bekannt. Am 13. Juli ging das Wasserwerk für fast zwei Stunden offline. Die Stadtverwaltung sprach von einem „bösartigen Cyberangriff“ auf die computergesteuerten Betriebssysteme. Brunnen und Aufbereitungsanlage fielen aus, der Wasserturm verfügte nur noch über begrenzte Reserven. Die Einwohner wurden aufgefordert, den Wasserverbrauch zu reduzieren. Öffentliche-Werke-Mitarbeiter stellten den Betrieb wieder her. Es gab keine physischen Schäden und keine Beeinträchtigung der Trinkwassersicherheit.
Ähnliche Vorfälle meldeten weitere Kommunen. In South St. Paul war Technik der Wasserversorgung betroffen. In Plymouth (rund 80.000 Einwohner) wurden die Funkverbindungen zu zwei Wassertürmen und mehreren Pumpstationen gestört. Die IT-Abteilung trennte die betroffenen Geräte vom Netz, um weitere Angriffe zu verhindern. Maple Plain registrierte Störungen der automatisierten Steuerungsfunktionen. In allen Fällen wechselten die Teams auf manuellen Betrieb und betonten, dass das Trinkwasser sicher blieb.
Die Täterschaft ist unklar, ohnehin wird man auf die Angaben der Behörden vertrauen müssen. Staattreue Experten verweisen auf aktuelle Warnungen der CISA vor iranischen Hackergruppen, ohne jegliche Indizien in diese Richtung zu präsentieren.
Mit dem Vorfall tritt allerdings die Verwundbarkeit der US-Wasserinfrastruktur ins mediale Rampenlicht. Es gibt 150.000 bis 170.000 Wasserversorger, viele davon klein und ländlich mit begrenzten Ressourcen. Eine EPA-Prüfung hatte gezeigt, dass über 70 Prozent der Systeme die geforderten Risikoanalysen und Notfallpläne nicht vollständig umsetzen. Schnell kommen Warnungen, dass „Angreifer“ zunehmend auf Störung und Zerstörung zielen und dass künstliche Intelligenz die Angriffsmöglichkeiten erweitern könnte.
Ein Einfallstor für Terroristen? Oder für Technokraten, die versuchen, die Wasserversorgung vollständig zu übernehmen, zu digitalisieren und vollständig zu kontrollieren?
Bild „Wasserversorgung“ by Herr Olsen is licensed under CC BY-NC 2.0.
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Iran, soso, nicht Putin ?
Milliarden über Milliarden für die Waffenindustrie, aber für die heimische Infrastruktur ist kein Geld vorhanden! Weltweit Kriege führen, aber im Heimatland hängt einem der A…. aus! Das ist die USA!
Das ist der Kapitalismus.
Ist aber schon traurig, wenn das technisch fortgeschrittenste Land der Welt von den iranischen Untermenschen (oder wie wurden sie genannt?) derart leicht angegriffen werden kann.
Na vielleicht sollte es sich Dumpy doch überlegen, Irans Infrastruktur und mehr anzugreifen.
Für mich ist es eine schöne Vorstellung dass der Iran dahintersteckt.
Angriff auf das TerrorMutterland, mitten hinein; nichts ist mehr sicher! Bravo.
Also von der Waffentechnologie her ist das technisch fortgeschrittendste Land der Iran.. und allgemeiner betrachtet China. Welcome to the future ;)
IT-Experten haben schon vor Jahrzehnten gewarnt, daß es niemals eine gute Idee ist, kritische Infrastruktur ins Internet zu hängen. Genau darin liegt nämlich das Problem: kein System ist zu 100% sicher, Sicherheitlücken werden eines Tages gefunden und ausgenutzt werden — egal von wem. Ob da jetzt der Iran dahinter steckt oder eine politische Opportunität daraus gezogen wird, um eine Agenda voranzubringen, ändert allerdings nichts am Grundproblem. Man muß nicht überall böse Gestalten vermuten, wenn man ein System betreibt, das sich bewußt angreifbar macht. Kluge Köpfe hätten ein paralleles Netzwerk aufgezogen, mit eigenen Kabeln, das komplett unabhängig vom Internet funktioniert: Problem gelöst. Wenn dann Sabotage bekannt würde, ließe sich der Täter schnell identifizieren.
jo, eh kloar, der iran wird einem scheisshausnest irgendwo im nirgendwo das wasser abdrehen ……
wenn ich spende, komm ich in den himmel und kriege einen freispruch beim jüngsten gericht