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Gesundheit

„Trump spielt 5D Schach“, lautet tatsächlich immer noch manche Meinung im Internet

14 Kommentare 12. September 2026 8 Minuten Lesezeit von Jochen Mitschka

Schon von Anfang an wurde bei jeder entlarvten Lüge oder nicht eingetretenen, von Trump angekündigten Ereignisses verkündet, er vertrete 5D-Schach, und alles sei geplant. Seltsamerweise scheint der Glauben immer noch zu bestehen. Daher hier die Widerlegung einer dieser Meldungen.

Aus der Vogelperspektive, so Lord Bebo auf X.com, habe der Iran-Krieg ein paar wichtige Meilensteine für die USA erreicht und die BRICS-Allianz, die Trump zerstören will, massiv zurückgeworfen. Er führt dann auf:

1) SAUDI-IRAN: China hat das Peking-Abkommen zwischen Iran und den Saudis vermittelt, um „internationale und regionale Frieden sowie Sicherheit zu fördern.“ Die Saudis seien mit allen befreundet und hätten wie verrückt Geld verdient. Dieses Abkommen sei zerstört, und Iran wieder Feind mit den Saudis.

Genau das ist nicht zutreffend. Beide Länder halten sich erstaunlich zurück, der Iran erklärte ausdrücklich nur US-Interessen anzugreifen, und Saudi-Arabien hatte sich mit aktiver Beteiligung am Krieg zurückgehalten. Es gibt sozusagen eine Pause, aber keinen Abbruch.

2) SAUDI-BRICS: Saudi-Arabien wollte der BRICS beitreten und wurde eingeladen. Der BRICS-Konzeptentwurf habe die Saudis sogar als Mitglied aufgelistet, aber sie haben ihre Mitgliedschaft in der BRICS nie öffentlich bestätigt. Das geschah aufgrund von US-Druck. Nun sei Saudi-Arabien ein „umstrittenes Mitglied“ der BRICS. Niemand wisse wirklich, ob sie drin sind oder nicht.

Tatsache ist, dass Saudi-Arabien KEIN BRICS-Mitglied ist, aber gute Beziehungen zu vielen der BRICS-Mitglieder unterhält. Saudi-Arabien wurde offiziell eingeladen, zum 1. Januar 2024 der Allianz beizutreten. Während andere eingeladene Staaten wie Ägypten, Iran, Äthiopien und die VAE den Beitritt vollzogen haben, hat Saudi-Arabien seine Mitgliedschaft bis heute nicht formell vollendet und ist daher kein Mitglied.

„Nachdem der Krieg im Iran begonnen hat, stünde Iran, ein BRICS-Mitglied, in direktem Konflikt mit den Saudis. Iran wurde auch von den meisten BRICS-Mitgliedern unterstützt, was im Wesentlichen alle warmen Beziehungen zur BRICS fürs Erste tötet.“

Wie gesagt ist diese Aussage falsch und wurde vom Iran mehrfach dementiert. Die Realität widerlegt die Behauptung eines Abbruchs der Beziehungen direkt: Auf dem BRICS-Gipfel in Neu-Delhi sitzen die verfeindeten Lager – der Iran, Saudi-Arabien und die VAE – trotz des Krieges gemeinsam an einem Tisch. Nach dramatischen Verhandlungen bis tief in die Nacht haben sich die rivalisierenden Staaten sogar auf eine gemeinsame Abschlusserklärung geeinigt, die einseitige Kriege verurteilt. BRICS fungiert hier also nicht als Brandbeschleuniger, sondern vielmehr als ein diplomatischer Sicherheitskanal, um trotz regionaler Kämpfe im Gespräch zu bleiben.

„Die Saudis wurden zurückgedrängt, wieder ein US-Verbündeter zu sein, anstatt ein Staat, der mit allen nach ihren eigenen Bedingungen arbeitet.“

Ebenfalls falsch, besonders nach den letzten Ereignissen im Konflikt mit der Regierung des Jemens in Sanaa, als die USA es ablehnten, Luftangriffe zu fliegen. Zuerst durch die Unfähigkeit der USA, seine Basen und damit Saudi-Arabien im weitesten Sinn zu verteidigen, dann die Ablehnung von Militärhilfe im Krieg gegen Sanaa muss zwangsläufig zu einem Umdenken führen, und wird Saudi-Arabien von den USA ENTFERNEN, nicht annähern.

„3) ÖL-CHAOS: Das Öl-Chaos und der Mangel schaden dem Land USA nicht, besonders nachdem sie die Kontrolle über Venezuelas Öl übernommen haben. Im Gegenteil: Im Moment läuft die Öllieferung durch die USA, während alle anderen leiden. Konzerne machen riesige Gewinne, und globale Handelsrouten werden umstrukturiert. Die Blockade der Straße von Hormus und der saudischen Ölexporte führt im Wesentlichen zu weniger Öl für China, weil Chinas Hauptlieferanten neben Russland Iran, Saudi-Arabien und die VAE waren, die jetzt blockiert sind. Die USA als ölproduzierende Nation (+Venezuela) haben nur Gewinne aus Ölmangel. Ja, der Durchschnittsbürger leidet an der Zapfsäule, aber die Geopolitik interessiert sich nicht für ihn. Chevron kassiert ab, und China leidet = Neokons glücklich.“

Dies ist aus verschiedenen Gründen falsch.

a) Das Öl aus Venezuela muss erst gefördert werden, was Milliarden an Investitionen erfordert und bisher anscheinend durch eine Firma aus Venezuela erreicht werden soll, weil US-Konzerne die Situation kritisch betrachten, und das Risiko einer Investition als zu hoch einschätzen. Venezuela besitzt zwar die größten Ölreserven der Welt, aber diese bestehen überwiegend aus extraschwerem Rohöl. Um dieses überhaupt fördern, transportieren und in Raffinerien verarbeiten zu können, ist eine hochkomplexe, extrem teure Infrastruktur und Verdünnungsmittel notwendig. Nach Jahren der Misswirtschaft, Korruption und Sanktionen ist die venezolanische Ölindustrie marode. US-Konzerne wie Chevron agieren extrem vorsichtig: Sie investieren keine Milliarden in ein politisch explosives Umfeld, wenn das Risiko besteht, dass Anlagen morgen wieder verstaatlicht werden oder Verträge platzen. Die Vorstellung, die USA könnten dort einfach „den Hahn aufdrehen“, um ein globales Defizit auszugleichen, ist ein logistischer Mythos.

b) Nicht nur an der Zapfsäule spüren die US-Amerikaner die Folgen der US-Kriege in Westasien, sondern auch durch insgesamt steigende Erzeugerpreise. Hohe Ölpreise sind Gift für die US-Inlandswirtschaft. Öl ist nicht nur Benzin, sondern der Schmierstoff globaler Lieferketten und die Basis für Kunststoffe, Düngemittel und den Transport aller Güter. Steigende Erzeugerpreise führen zu Inflation. Eine anhaltende Inflation zwingt die US-Notenbank (Fed), die Zinsen hochzuhalten oder weiter anzuheben. Das würgt das Wirtschaftswachstum ab, verteuert Kredite für US-Unternehmen und gefährdet den Arbeitsmarkt. Geopolitische Instabilität im Nahen Osten schadet der US-Gesamtwirtschaft massiv, selbst wenn vereinzelte Ölkonzerne kurzfristig Rekordgewinne (Windfall Profits) verzeichnen.

c) Durch die agressive US-Politik wird BRICS wieder neues Leben eingehaucht, was die gerade verkündete BRICS-Pay Lösung als Antwort auf den Dollar als Waffe zeigt. Damit werden zunehmend US-Schulden durch Länder in den USA eingefordert werden, was zwangsläufig zu höheren Zinsen für Neuauflagen führt, was bei der Superverschuldung der USA eine Katastrophe darstellen wird.

Nochmal:

  • Die Nutzung des US-Dollars und des westlichen SWIFT-Systems als „Waffe“ (Sanktionen, Einfrieren von Staatsvermögen) hat einen historischen Vertrauensverlust im globalen Süden ausgelöst.
  • Das neu eingeführte BRICS-Pay-System und der verstärkte Handel in Lokalwährungen (z. B. Petroyuan) sind die direkte Antwort darauf.
  • Wenn Länder wie China, Saudi-Arabien oder Indien ihre US-Staatsanleihen abbauen (Schulden einfordern bzw. abstoßen), verliert der Markt an Käufern. Um weiterhin frisches Geld zu bekommen, müssen die USA höhere Zinsen auf ihre Staatsanleihen bieten. Bei einem US-Schuldenberg von weit über 34 Billionen Dollar bedeutet jeder Prozentpunkt mehr Zins Hunderte Milliarden Dollar an zusätzlichen jährlichen Zinszahlungen im US-Haushalt. Das ist langfristig eine existenzielle Bedrohung für die US-Finanzstabilität.

„(China und Indien müssen auf mehr Importe aus Russland zurückgreifen, als einzigen zuverlässigen Partner für sie. Daher, wenn Russland fällt, hat China keine Öllieferanten mehr.)“

Im Gegenteil wird der Krieg zeigen, wie wichtig gute und zuverlässige Lieferanten sind, wie der Kreml seit dem kalten Krieg ist. Und ja, China wird gerade deshalb nicht zulassen, dass Russland „fällt“.

„4) China ist wütend auf alle Beteiligten und sieht viel von seiner diplomatischen Arbeit der letzten Dekade zerstört. China will im Frieden weitermachen, Öl von allen Ländern kaufen und Deals abschließen. Nun hat der Konflikt den Nahen Osten in Lager gespalten: USA gegen Iran und Verbündete. China fällt unausweichlich auf die Seite des Iran und kann nicht mehr in der Mitte sitzen, während seine diplomatische Arbeit zerfällt. -> Dieses Chaos im Nahen Osten nützt im Wesentlichen niemandem und schwächt die meisten Beteiligten, was im langfristigen Krieg gegen BRICS und China ein gewünschtes Ergebnis für die USA ist.“

Auch diese Aussage ist so nicht haltbar. Denn alle Länder wissen sehr wohl, wer für das Chaos verantwortlich ist. Noch ist die Macht der USA sehr groß, und es wird nicht öffentlich ausgesprochen. Aber hinter den Kulissen wird alles dafür vorbereitet, den USA ihre Waffen, insbesondere die der Wirtschaftskriege, aus der Hand zu nehmen.

Wie man sieht, kann man globale Ereignisse vollkommen unterschiedlich beurteilen. Jeder sollte sich selbst eine Meinung bilden. Und dazu hilft immer mal wieder der Blick in die Geschichte.

Mit dem Krieg gegen den Irak hatten die USA vorübergehend einen Vasall geschaffen. Dieser näherte sich aber immer stärker dem einstigen Erzfeind Iran an. Und heute können die USA eine noch engere Kooperation nur mit massiven Drohungen verhindern. Aber auch die Werkzeuge für diese Erpressungen werden schwächer. Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie abgenutzt sind. So wurde ein „Sieg“ auf Dauer zu einer Niederlage.

Genau so wird es nun im Fall des Krieges gegen den Iran aussehen. Dabei werden wir die Veränderung sogar noch schneller sehen, weil es gar keinen militärischen Sieg über und Besatzung vom Iran sahen. Der Einfluss des Irans war nie größer als heute, und die Verbündeten des Irans in der Region waren nie bestrebter die USA los zu werden als nachdem sie sahen, wie Militärbasen zu Zielen wurden, statt Mächten der Verteidigung.

Bild: Screenshot über Videobeitrag zu „Trumps 5D-Schach„

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14 Kommentare

  1. rudifluegl
    Antworten

    Natürlich spielt er 5 D Schach!
    Ihn zu fragen in welcher Liga dürfte weniger gesund sein!

  2. Daisy
    Antworten

    Trump ist prinzipiell glitschig und wendig, bestimmt ein Meister des 5D Schachs. Er kann rasch auf andere Pläne umschwenken, erkennt Wege und Möglichkeiten, wechselt rasch die Richtung und Meinung. Er ist unberechenbar und hält nicht sein Wort, vielmehr stellt er Fallen. Ich denke, man konzentriert sich jetzt auf etwas anderes. Es gibt sicher einen Plan bzw. ein Ziel, aber er springt zw. den Möglichkeiten herum, die er hat. Man konzentriert sich auf die Midterms. Dann wird man weitersehen.

    Der Plan ist, die Amis gehen heim, der Petrodollar ist Geschichte, und China darf nicht stärker als die USA werden….Amerikas Pleite muss abgewendet werden…

    1. Glass Steagall Act
      Antworten

      Ich würde Trump nicht so intelligent einschätzen! Er ist ein Geschäftsmann mit dem Charakter eines Cowboys. Zumindest kenne ich seine Allüren noch von früher aus den 80er Jahren. Da hat soch bis heute nichts daran geändert. Ich denke, er glaubt tatsächlich daran, dass er von Gott persönlich auserwählt sei, ist aber zu eitel zuzugeben, dass er sich in vielen Dingen geirrt hat. Auch glaubt er wie viele Amerikaner, dass die USA das größte, beste, tollste und unwiderstehlichste Land der Welt ist. Das erklärt auch die Überheblichkeit, sich über sämtliche internationale Gesetze hinwegzusetzen. Trump hat auch ganz klar narzisstische Züge, die eine Selbstreflektion schwer machen. Ich würde seine Art eher als unberechenbar, aber ohne innere Logik beschreiben, sondern einfach alles aus dem Bauch heraus. Wenn etwas falsch gelaufen ist, kaschiert es es mit einen patriotischen Blödsinn, weil er weiß, dass auch die Amis so etwas lieben und hofft damit, dass sie seine Fehlhandlung damit vergessen.

      Also 5D-Schach ganz klar nein! Eher alles mit dem Kopf durch die Wand, eben typisch amerikanisch. Erst schießen, dann fragen!

      1. Daisy

        Diese Charakterstudie mag schon stimmen, besonders ist er eitel und selbstgefällig, was seine Achillesferse ist, aber….natürlich spielt er 5D Schach. Er muss es ja nicht gewinnen.

        Kommt darauf an, was sein Ziel ist. Dass er die Amis heim holt, war das Ziel von Maga, dass er den Nahost-Konflikt lôst, war auch sein Ziel, bloß spurt der Iran nicht. Das ist 5D Schach. Der Iran hätte normalerweise längst Isr. angreifen müssen, diesen Weg hat Trump aufgemacht, aber er verschont es. Dann wären viele Probleme gelöst…Trump muss das House gewinnen. Dazu braucht er Erfolge. Das könnte der Ukraine-Konflikt sein oder ein wirtschaftlicher Erfolg.

        Dass der Petrodollar Geschichte ist, weiß Trump. Er hat bei allem wenig Zeit und er muss mit den ganzen Interessen im Team und im Hintergrund fertig werden. Leider hat er seine „Dame“, Elon, verloren. Vielleicht kriegt er ihn zurück? Elin hat einen starken Charakter. Er lässt sich nicht abbringen vom richtigen Weg. Sie müssten es schaffen, Deutschland wieder zu normalisieren. Wir warten auf Mecklenburg Vorpommern.

        Er will verhindern, dass China die USA überholt. Die EU ist die Bauernarmee….

        „Erst schießen, dann fragen,“…genau das ist 5D Schach ;-)

  3. triple-delta
    Antworten

    Man darf den Hauptdarsteller nicht mit dem Drehbuch gleichsetzen.
    Trump ist der möglichst laute, möglichst grelle Harlekin auf der Bühne, damit das Publikum die eigentliche Handlung nicht mitbekommen und es fubktioniert, wie man auch an diesem Artikel wieder lesen kann. Es ist wie bei einem guten Hitchcock. Die Handlungsebenen sind so verwoben, dass man erst hinterher die Zusammenhänge versteht. Den Mächtigen in den USA ist klar, dass sie die multipolare Welt nicht verhindern können. Aber sie können versuchen, der dickste Pol zu werden und alle anderen Pole in ihrer Entwicklung zu behindern. Genau das läuft gerade ab.

  4. cwsuisse
    Antworten

    Es ist durchaus eigenwillig Irrsinn und Hang zu Kriegsverbrechen als 5-D-Schach zu bezeichnen.

  5. Glass Steagall Act
    Antworten

    Wenn wir mal eine Ebene höher gehen …

    Manche Finanz- und politische Experten behaupten, einfach alles sei der Plan einer höheren Ebene, in der die USA, Russland, China und die EU an einem Strang ziehen und zusammen arbeiten! Das Ziel sei die Einführung des weltweiten digitalen Zentralbankgeldes und der totalen Kontrolle der Bürger, wie wir es von den Plänen des WEF her kennen. Die Alternative BRICS gegen die NATO-Staaten würde es nicht geben, da sie auf der höheren Ebene zusammen arbeiten und der ganze weltweite Konflikt inclusive der Irankrieg und der Ukrainekrieg seinen nur inszeniert, um uns alle abzulenken! Ist das wirklich glaubhaft?
    Ja, es gibt schlüssige Argumente dafür, aber ich sehe auch schlüssige Argumente dagegen. Momentan bin ich noch unentschlossen und glaube noch an die „zwei Systemrivalen“ und beobachte das alles und habe auch eine eigene Theorie. Wenn jemand eine andere oder schlüssige Erklärung hat, kann er sie gern vorstellen.

    1. Daisy
      Antworten

      Mir kommt das auch so vor, aber ganz sicher bin ich auch nicht. Die BRICS arbeiten genauso an der Agenda 2030…Putin tritt eben nicht aus der WHO aus oder verlässt das Pariser Klimaabkommen…hier der Grund vermutlich, weil Putin von China abhängig ist und für China ist es ein gutes Geschaft.

      Ja, Trump war gewiss, ganz sicher, anfänglich nicht dabei. Mittlerweile wurde er gestoppt und die Neocons und teils jener Deep State, dem auch die EU und die US-„Demokraten“ dienen, haben nun das Sagen. Die Wendung begann, als Musk ihn verließ, der sehr kritisierte, wieso er die Epstein Files nicht veröffentlichen wollte. Trump hätte es nur mit Geschwindigkeit geschafft. So wirbelte er anfänglich herum. Aber er wurde abgebremst, besonders von der EU, die seine Friedenspläne stets sabotierte. Er hat dann wohl beschlossen, dass sie halt dann alles zahlen sollen. Mörds dienst übrigens nicht dem Trump-Amerika, sondern dem besagten Deep State. Entsprechend gering ist auch die Zuneigung zw. den beiden. Dass Trump anders ist, erkennt man auch daran, dass er der AfD gratuliert hat. Er wünscht sich, dass sich D wirtschaftlich wieder erholt und seine Probleme mit der Meinungsfreiheit, Wokeismus etc. abbaut…

      Ich denke, Trump war der Einzige, der nicht mittat und wirklich Frieden wollte und gute Beziehungen zu Russland – unter dem Aspekt, China zu schwächen.

      Trump wurde reingelegt mit dem Iran. Er dachte wohl, sie schaffen das übers Wochenende. Da kommt er nicht mehr raus. Aber der Iran verhält sich eben auch komisch. Er zerstört ebenso wie Bibi und Koksi die Energieversorgung Europas. Statt sich Isr. vorzuknöpfen, greift er die Nachbarn an und zerstört die Infrastruktur und blockiert die Meerengen…die Houthis arbeiten naturlich für den Iran.

      Ich denke nicht, dass Trump sowas geplant hat, aber es dürfte ein Plan sein. Nun werden ja auch die Kraftwerke zerstört…das läuft alles auf einen furchtbaren Winter in EUropa hinaus. Zu allem Überdruss möchte Schland jetzt schon in den Krieg gegen Russland ziehen und auch Putin droht immer mehr. Der macht da mMn mit, ja, schaut so aus. Es soll also 2027 so weit sein mit uns hier. Man will nicht bis 2030 warten. Was nach diesem Winter kommt, ist Chaos. Sie werden die Soldaten gegen die eigene Bevölkerung einsetzen… ich hoffe, ich sehe nur schwarz und es ist nicht so.

      Aber leider ist der Hormus-Konflikt offenbar auf Dauer eingerichtet…bis wir absolut ruiniert sind. Nach den Midterms wird man sehen, wie es weitergeht.

      1. Waldgaengerin

        „die Neocons und teils jener Deep State, dem auch die EU und die US-„Demokraten“ dienen, haben nun das Sagen. “

        das war nie anders.

      2. Daisy

        Nein, Musk gehört dort nicht dazu und Trumps Rede zum WEF-Treffen in Davos zeigte die Abkehr von diesen Kreaturen. Er war dort zu allen rotzfrech. Wäre Trump sofort eine Marionette gewesen, hätte man das Attentat nicht gebraucht. Es ist eine falsche Einschätzung, ihn als Diener des woken Deep States darzustellen. In seinem Team gab es auch MAGA-Leute, die eben eine ganz andere Linie vertraten. Der Friedenswille war echt. Doch haben ihn nun sämtliche MAGA-isten verlassen…Musk, Carlson, Kent, Tulsi Gabbard, Leavit…

      3. Daisy

        Tucker Carson brachte seine Enttäuschung zum Ausdruck und sagte es kurz und bündig. Er vertritt nicht America First, sondern Israel First.

  6. VerarmterAdel
    Antworten

    THE NOAHIDE FRAMEWORK – Kabbalah, Trump & the 7 NOAHIDE LAWS – https://falkentheater.substack.com/p/the-noahide-framework-kabbalah-trump
    Talmudic Origins, Congressional Codification, Occult Architecture Through Chabad-Lubavitch, and Its Role as the Beast System’s Terminal Legal Theology

    Interessant wird es da, wo gesagt, warum sie die Leute, die sich ihnen nicht beugen wollen oder die an einen anderen Kappes glauben, meinen völlig legal köpfen zu dürfen, weil hirnamputierte/korrupte/kriminelle Politiker:innen die gesetzliche Basis dafür geschaffen haben.

    Ich frage mich wirklich, wie weit diese Irren es noch treiben sollen dürfen, bevor den Leuten ein Licht aufgeht.

    1. Waldgaengerin
      Antworten

      „Ich frage mich wirklich, wie weit diese Irren es noch treiben sollen dürfen, bevor den Leuten ein Licht aufgeht.“

      Alexanders Tagesenergie erklärt das in der heutigen Folge sehr gut: Die lügen so dermaßen daß sich das keiner gedanklich vorstellen kann. Und was man sich nicht vorstellen kann, kann man auch nicht denken.

      So geht es leider den Meisten, siehe den Kommentator über Dir.

      Die wollen immer Beweise, am besten aus der Tagessschau, ignorierend, daß es diese aus dieser Quelle niemals geben wird.

  7. Jochen Mitschka
    Antworten

    Gerade kommt eine weitere Meldung rein, die Trumps 5-D-Schach Behauptung ad absurdum führt:

    Am kommenden Montag kommen der Iran und die sechs Golfstaaten des Golf-Kooperationsrates (GCC) – einschließlich Saudi-Arabien – sowie der Irak zu einem kurzfristig anberaumten Gipfel im Oman zusammen. Das Ziel dieses Treffens ist es, über einen regionalen Mechanismus zur Verwaltung und möglichen Wiederöffnung der kriegsbedingt blockierten Straße von Hormus zu verhandeln – und zwar im Rahmen einer gemeinsamen regionalen Initiative ohne die direkte Beteiligung der USA.
    Hier sind die zentralen Fakten zu den aktuellen Entwicklungen:

    Das geplante Treffen im Oman
    • Wer nimmt teil? Die Außenminister des Iran, des Irak sowie der sechs GCC-Staaten (Oman, Saudi-Arabien, Kuwait, Bahrain, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate). Saudi-Arabien hat dem Vorschlag explizit zugestimmt. Die VAE nehmen teil, schicken jedoch aufgrund anhaltender Skepsis gegenüber dem Iran nur einen Staatsminister statt des Außenministers.
    • Die Initiative: Es handelt sich um einen gemeinsamen Vorstoß des Iran und des Oman. Beide Länder grenzen direkt an die Meerenge und beanspruchen das natürliche Recht zur Regulierung des dortigen Seeverkehrs.

    Was genau wird verhandelt?
    • Das „Malakka-Modell“: Diskutiert wird ein Vorschlag, der sich am System der Straße von Malakka orientiert. Dabei sollen die Anrainerstaaten die Meerenge gemeinsam verwalten und koordinieren.
    • Gebühren statt Blockade: Der Iran fordert die Einführung von Durchfahrts- und Sicherheitsgebühren für Handelsschiffe. Die Golfstaaten hatten verpflichtende Abgaben bisher strikt abgelehnt, Katar zeigte sich zuletzt jedoch gesprächsbereit bei „freiwilligen Gebühren“, beispielsweise für die Minenräumung.
    • Keine sofortige Öffnung: Politische Beobachter betonen, dass das Treffen noch keine sofortige Wiedereröffnung der Straße von Hormus bedeutet, sondern primär der Deeskalation und dem Ausloten gemeinsamer Sicherheitsgarantien dient.

    Die Rolle der USA und die Hintergründe
    • Der Ausschluss Washingtons: Die US-Regierung unter Donald Trump ist an den Gesprächen nicht beteiligt. Und Washington hat die anderen Golfstaaten im Vorfeld ausdrücklich davor gewarnt, eigenmächtige Deals mit dem Iran abzuschließen. D.h. das Treffen findet GEGEN DEN WILLEN der USA statt.
    • Die US-Blockade als Hürde: Selbst wenn sich die Golfstaaten und der Iran einigen, halten die USA weiterhin eine Seeblockade gegen iranische Häfen aufrecht. Der Iran versucht mit der Einbindung der GCC-Staaten den Druck auf Washington zu erhöhen, diese Blockade zu lockern. Damit würden die USA indirekt Krieg gegen die eigenen „Verbündeten“ führen.
    • Erhöhter Druck auf Saudi-Arabien: Die Verhandlungsbereitschaft der Golfregion hat sich in den letzten Tagen massiv beschleunigt, da die jemenitischen Huthi-Rebellen (Verbündete des Irans) die wichtige saudische Ost-West-Pipeline im Irak mit Drohnen attackiert haben. Saudi-Arabien musste diese Pipeline – die wichtigste Exportalternative zur Umgehung der Straße von Hormus – aus Sicherheitsgründen vorübergehend stilllegen.

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