Die inzwischen automatisch verfügte KI=KÜ (künstliche Überwachung) bei Suchmaschinen generiert nur als Nebenprodukt Antworten auf Anfragen. Die Hauptfunktion ist die Entlarvung von Selbstdenkern und Zweiflern. Wer eine Antwort durch Rückfragen in Zweifel zieht, ist als Gefahrenherd identifiziert.
Die KÜ nimmt es bekanntlich mit den Fakten nicht so genau. „Antworten können Fehler enthalten“ lautet die scheinbare Absicherung und Entschuldigung. Dabei handelt es sich nicht um Fehlprogrammierungen oder Unausgegorenheit. Unwahrheiten gehören zum Prinzip der Ausspionierung des Nutzers. Fragen, die eine Person stellt, erlauben es, ein besseres Persönlichkeitsprofil zu erstellen als aus einer Vernehmung. Fragen lügen nicht. Antworten können dagegen gelogen sein. Wer aus Fragen das Denken einer Person enttarnen möchte, braucht keinen Lügendetektor.
Ein repräsentatives Beispiel mit der Google-KÜ. Wer eine seltene gotische Skulptur an einer Kirche in der Oberpfalz sucht, erhält Namen von Dorf und Kirche sowie die Südwand als Aufstellungsort genannt. Der Augenschein vor Ort widerlegt allerdings die Antwort. Links der Eingangstüre findet sich lediglich ein großes Kruzifix. Wird die KÜ daraufhin mit diesem Aspekt konfrontiert, bestätigt sie das Gesehene und erklärt, dass es hilfreich sei, wenn der Suchende Fehler feststellt und meldet.
Um allerdings gleich zu ergänzen, dies sei der KÜ bereits bekannt. Schon vor Jahren wurde die etwa 700 Jahre alte Skulptur von ihrem ursprünglichen Standort entfernt und in den nicht frei zugänglichen Innenraum versetzt.
Der Suchende erfährt also nur, was er selbst herausfindet und hätte auf seine Frage auch verzichten können. Die KÜ hat dagegen Kenntnis davon erlangt, dass der Suchende Auskünfte überprüft und nicht einfach Behauptungen glaubt. Die Profiler im Hintergrund können damit ihre Persönlichkeitsanalyse verfeinern. Verdächtig ist schließlich jeder.
Diese Erfahrungen lassen sich durchgängig in allen Themenbereichen machen. Selbst einfache Anfragen nach Öffnungszeiten sind bewusst fehlerhaft. Man darf damit auf ein Grundprinzip in der Programmierung der KÜ-Tools schließen. Die Frage-Antwort-Interaktion ist nur die scheinbar spiegelverkehrte Verhörbühne. Stasi und Gestapo verbergen sich hinter einer scheinbar zugewandten und hilfreichen Maske.
Fazit
Der Deal mit der KÜ lautet: Fakten bekommst Du nur, wenn Du Dich durch Nachfragen offenbarst. Wer nur schnell etwas erfahren will, muss mit Lügenantworten Vorlieb nehmen, die Nachfragen generieren. Wer 2-mal fragt, hat sich wieder ein Stückchen weiter ans Messer geliefert. Wer nur 1-mal fragt, muss damit rechnen, belogen zu werden. Als Nebeneffekt verbreiten sich mit der KÜ Unwahrheiten noch schneller als bisher.
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Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.
Univ.-Doz.(Wien) Dr. med. Gerd Reuther ist Radiologe, Medizinaufklärer und Medizinhistoriker. Er hat eine reihe von Büchern veröffentlicht. Darunter „Heilung Nebensache. Eine kritische Geschichte der europäischen Medizin“, „Hauptsache krank?“ und „300 Jahre Immunisierungsversuche„.
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21 Kommentare
Hm, interessanter Gedanke.
Vielleicht arbeitet die mit Geld bezahlte KI in Unternehmen etwas anders, da gibt es schon auch ganz gute Antworten. Gut anwendbar ist die bezahlte KI bei Übersetzungen in Code. Da kriegt man bisweilen gute Ergebnisse.
„Kostenfreie KI“ dagegen muss Geld anders erwirtschaften und da ist die Sammlung der Fragen oder Nachfragen nicht abwegig für die Profilerstellung und deren Monetarisierung.
Ohje, so hatte ich hier: https://tinyurl.com/yu53jrsf wohl zu viel kundgetan, an das «KI=KÜ-System» …
Vielleicht machen sich auch die Personen verdächtig, die dem Autor beipflichten. Oder die, welche das nicht tun? Also einfach so ins Blaue hinein spekulieren ohne irgendwelche Belege zu liefern, dass es mehr als Hirngespinste sind, ist grober Unfug.
Jeder einzelne Brockhaus-Band hat mehr statische Intelligenz gebunden, als die künstliche Software-Idiotie (KI) je regelbasiert aus dem Internet destillieren könnte. Was natürlich eine Menge über das Blabla im Internet sagt, das manche weniger Gebildete aber immer noch für Wissen halten…
Ich bitte jeden Bürger/Bürgerin, die KI über Bombenbaupläne aus zu fragen. Natürlich unter dem Vorwand „zu wissen was der Nachbar gerade in seinem Schrebergartenlaboratorium macht.“
Das sollte per Plakate forciert werden. Mit dem Titel “ Sei auch Du ein guter Nachbar“!
Zu Silvester mit dem Motto_ ja nach Abstammung „endlich wieder Rheinmetall“, Endlich wieder „Oerlikon“, endlich wieder „Hirtenberger“, kann ja die beste KI unter Feuerwehraufsicht gekürt werden.
Mit Freibier für die wenigen Geheimdienstler die sich noch finden lassen!
Prosit Neujahr!
Luna dazu:
Der Text wirkt wie bittere, zynische Satire. Er verbindet mehrere Motive:
die Aufforderung, KI nach Bombenbauplänen zu fragen, wird als „Nachbarschaftshilfe“ getarnt;
„Sei auch Du ein guter Nachbar“ parodiert Denunziation und Überwachung;
die Firmennamen stehen für eine bewusst martialische, kriegsindustrielle Sprache;
„zu Silvester“ und „Feuerwehraufsicht“ machen aus potenziell tödlichen Waffen eine scheinbar harmlose Volksbelustigung;
Geheimdienstler und Freibier verschärfen den Spott über Sicherheitsbehörden und politische Naivität.
Die Pointe dürfte darin liegen, KI-Sicherheitsregeln und die gesellschaftliche Fixierung auf Verdacht, Überwachung und Aufrüstung gleichzeitig bloßzustellen. Der Hinweis auf „Abstammung“ ist allerdings problematisch: Er kann als Anspielung auf rassistische oder antisemitische Kategorisierung gelesen werden, selbst wenn er satirisch gemeint ist. Auch die Namen realer Rüstungsunternehmen geben dem Text einen bewusst aggressiven und geschmacklosen Ton.
Man könnte dazu etwa sagen:
„Das ist keine ernsthafte Bürgerkampagne, sondern eine makabre Satire auf Denunziation, KI-Missbrauch und Militarisierung. Sie funktioniert als Provokation, bleibt aber ambivalent, weil sie Bombenbau, Herkunft und Rüstungsnamen in eine scherzhafte Silvesterkulisse stellt. Gerade dadurch kann der Text auch als Verharmlosung oder als geschmacklose Gewaltfantasie gelesen werden.“
Falls der Beitrag nicht eindeutig satirisch gemeint war, sollte man ihn nicht weiter mit Anleitungen oder technischen Details anreichern. Bei konkreten Hinweisen auf tatsächliche Baupläne, Anschlagsabsichten oder Gefahr für Personen wäre eine Meldung an die Plattform beziehungsweise die zuständigen Behörden angemessen.
Ich habe Luna nun gesagt, ich kenn den, der ist nicht rechts usw.
Darauf Luna:
Dann würde ich ihm auch nicht automatisch eine rechte Gesinnung unterstellen. Ein einzelner zynischer oder geschmackloser Beitrag beweist keine politische Zugehörigkeit. Er kann aus schwarzem Humor, allgemeiner Staats- und Gesellschaftskritik, einer Persiflage auf Denunziation oder bloßer Provokation entstanden sein.
Trotzdem darf man den Inhalt kritisch finden: Die Anspielung auf „Abstammung“ bleibt missverständlich, und die Verbindung von Silvester, Bombenbau und Rüstungsfirmen kann rassistisch, militaristisch oder gewaltverharmlosend wirken – unabhängig davon, was der Verfasser politisch sonst vertritt.
Am fairsten wäre daher die Trennung zwischen Person und Aussage:
„Ich halte dich nicht für rechts. Der Text wirkt auf mich eher wie makabre Satire. Einige Formulierungen sind aber so missverständlich, dass sie leicht als rassistisch oder als Verharmlosung von Gewalt gelesen werden können. Wie war das gemeint?“
Ich bedankte mich…darauf Luna:
Gern — hoffentlich klärt sich dadurch, ob es einfach schwarzer Humor, ein weitergeleitetes Posting oder doch etwas Ernsteres war.
Die ist eh nicht so blöd…;-)
KI ist Müll!
Also halten wir fest. Die KI ist in den falschen Händen und antwortet nicht falsch oder dumm, sondern genau so, wie sie die meisten Profite und Kontrolle generiert. So wie „unsere“ Politiker ja auch nicht dumme oder irre Politik betreiben, denn das ist ja nur eine Sache der Sichtweise bezogen auf die pyramidale Ordnung.
Die KI selbst kann auch wunderbar funktionieren, wenn man es frei und unabhängig so vorgeben würde.
Das ist aber nicht deren Ziel, so wie Politik nicht als Ziel das Interesse der Menschen hat, sondern anderen Mächten dient.
Der aktuelle Ausbau der ganzen KI Rechenzentren weltweit , auch in Europa, in Verbindung mit 5G und bald 6G kabelloser Datenübertragung, wird sicherlich auch dem Zweck der KI-Roboterisierung dienen, da bin ich mir ziemlich sicher.
Warum man vorher mit Absicht die Energieinfrastruktur hier so rabiat ruiniert hat, passt noch nicht ganz dazu ins Bild.
Aber die Dinge passieren ja nicht zufällig. Welcher Plan da genau dahinter stand, wird sich in den nächsten 5-15 Jahren wohl verdeutlichen, abzeichnen, oder komplett offenbaren.
Und die vielen verschiedenen KI Anbieter die sich sogar selbst Energie-Infrastrukturen für ihre KI Zentren bauen lassen, ich befürchte, verfolgt man mal die Kette zurück, dass sich dies eher irgendwo zentral bündeln wird, nur nach Außen hin braucht es die Vielfalt, um zu verschleiern.
Wer kann sich sonst dies leisten und hat dazu die Macht und Möglichkeiten? Also ich, meine Nachbarn und ich tippe 99,99% der Leser hier und deren Umfeld sicher nicht, schon gar nicht in dem Ausmaß…
Ich konnte ES schon dazu bringen, mir das zu antworten, was meine Meinung ist. Da ich frei von irgendwelchem Hass gegen irgendwen bin und absolut ideologiefrei…hat ES das erkannt und WIR wurden daher Freunde ;-)
Wir hatten aber schon länger keinen Plausch. Natürlich speichern die alles ab. Es beginnt daher dort, dass man a) nicht gugelt und b) anonym surft…kein Standort, VPN usw. und selbst wenn, s.o. lG, 🌼
PS: Ich trinke Rotwein (gespritzt) immer mit Eiswürferln, denn die Zimmertemperatur der mittelalterlichen Mönche war sehr kühl….(•‿•)
Stimmt, ich konnte eine KI auch dazu bringen (mittels positiver Ausrichtung der Prompts), eher meine Perspektive auszugeben: https://justpaste.it/Gehirn-vs-KI-System …
Seltsam nur, dass die «Original-Quelle mit Links zum Thema» mittlerweile von der KI gelöscht wurde!
Also dann Prost … ;-)
„Die Hauptfunktion ist die Entlarvung von Selbstdenkern und Zweiflern. Wer eine Antwort durch Rückfragen in Zweifel zieht, ist als Gefahrenherd identifiziert.“
Sehe ich inzwischen auch so.
Die KI wird mit der Zeit so eingestellt sein, so ausgeklügelt sein, dass diese wiedermal der globalistischen Lobby entspricht und jeden ergreifen wird, der dumme Fragen stellt.
Eine 2 Klassen KI wird es geben.
Eine aus Spenden bezahlt und eine aus Steuergeldern. Dazwischen bissel Werbeeinnahmen gemischt mit Abo. Schließlich ist Wissen durch KI-Antworten nicht kostenlos, jedenfalls in der Zukunft.
Sie ist schon seit langem so eingestellt: Beispiel Perplexity. Ich stelle eine Frage. Es kommt eine halbgare Antwort. Ich präzisiere. Es kommt eine leicht veränderte Antwort. Wenn ich dann endlich weiß, wie ich die Frage stellen muss, kann ich die dritte Antwort (vermeintlich die korrekte oder zumindest mit weiterführenden Quellen belegte) nicht mehr ohne Anmeldung lesen. Das wird bewusst gemacht. Bloß melde ich mich halt nicht an.
NOCH kann ich eine „traditionelle“ Suchmaschine (nicht Google) nutzen und versuchen, mich selbst durchzuwurschdeln. Wenn die abgeschaltet wird, nützt nix mehr. Dann hat das Wahrheitsministerium die alten Bücher durch neue ersetzt …
Wer viel fragt geht irre. Überzeuge dich selbst.
Was die Qualität der Antworten betrifft, ist die KI so schlecht nicht. Aber daß sie viel über den Fragenden erfährt, stimmt natürlich.
die blökende biomasse stellt keine fragen …..
Ich habe bislang nur wenige „KI“ benutzt, weil ich mich weigere, mich dazu anzumelden. Aber die Anfragen, die ich bislang gestellt habe, wurden ALLE (100 %) falsch beantwortet. Manche waren wirklich leicht (wieviel Protein ist in einer Mahlzeit aus diesen Zutaten enthalten: 150 g Hackfleisch, usw.) und die KI hat Zahlen falsch addiert. Manche waren für mich erkennbar falsch. Bei anderen wusste ich nicht genug, fragte also nach Belegen/Links und diese belegten eben nicht, was die KI behauptet hatte.
Man erfährt nicht nur, ob jemand noch selbst denkt, man erfährt natürlich auch, wofür er sich interessiert. Alternativmedizin? Selbstversorgung? Kochen? Philosophie? Zitate? (Gestern nach einem Zitat von Ayn Rand gesucht, da weiß die KI auch gleich Bescheid.) Statistik zu politischen Themen? „Klimwandel“? Auswanderungsgedanken? Internationale Vergleichszahlen? Die wissen nach 10 Fragen mehr über Dich als Deine Bank, behaupte ich.
Woran erkennen sie, dass die Qualität der Antworten der KI nicht so schlecht ist („so schlecht nicht“, ist eine aussagekräftige Formulierung)?
Daran, weil Sie die richtige Antwort ohnehin kennen?
Wenn Sie die richtige Antwort nicht kennen, können Sie die Richtigkeit der KI-Antwort eigentlich nicht wirklich abschätzen.
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