Wie die moderne Medizin Ihre Knochen brüchig macht

14. Juli 2026von 9,8 Minuten Lesezeit

Der große Osteoporose-Betrug: Warum Knochendichte-Scans in die Irre führen und Bisphosphonate das Problem verschlimmern, statt es zu lösen.

Stellen Sie sich vor, Sie gehen zum Mechaniker, weil Ihr Auto verdächtig klappert. Der Mechaniker misst die Dicke des Lacks, erklärt Ihnen, der Lack sei zu dünn, und verkauft Ihnen eine teure Lackierung. Dass die Achse gebrochen ist, interessiert ihn nicht – Hauptsache, der Lack ist dick genug. Genau so funktioniert die schulmedizinische Osteoporose-Behandlung. Und sie macht Ihre Knochen nicht stärker. Sie macht sie brüchiger.

Eine allmähliche Schwächung der Knochen, die zu einer erhöhten Anfälligkeit für Knochenbrüche führt, ist eine der häufigsten und schwerwiegendsten Folgen des Alterns. Um dem entgegenzuwirken, versuchen wir derzeit klugerweise, dem Knochenabbau bereits in jungen Jahren vorzubeugen und die Knochendichte alternder Knochen routinemäßig zu messen, damit einer großen Zahl von Patienten Medikamente zur Erhöhung der Knochendichte verkauft werden können.

Dieser Ansatz ist fehlgeleitet, da die Daten dieser Untersuchungen oft nicht mit der tatsächlichen Festigkeit der Knochen korrelieren und da eine bloße Erhöhung der Knochendichte häufig zu spröden Knochen führt, die unter Belastung brechen. Zudem sind die am häufigsten eingesetzten Medikamente zur Behandlung der Knochendichte für ihre Nebenwirkungen berüchtigt.

Das schreibt A Midwestern Doctor (AMD) in seinem jüngsten Beitrag „How Modern Medicine Made Your Bones Brittle“ Er hat die Anatomie dieses medizinischen Skandals seziert. Lesen Sie den Originalbeitrag – er gehört zum Besten, was ich seit Langem zu diesem Thema gelesen habe.

Der DEXA-Scan: Ein diagnostischer Taschenspielertrick

Die Geschichte beginnt mit einer scheinbar harmlosen Messung. Der DEXA-Scan (Dual-Energy X-Ray Absorptiometry) misst die Knochenmineraldichte – und tut so, als wäre diese Zahl gleichbedeutend mit Knochengesundheit. Ist sie nicht.

Der T-Score vergleicht Ihre Knochendichte mit der eines gesunden 30-Jährigen. Erreichen Sie -2,5 oder schlechter, haben Sie „Osteoporose“ und müssen – so die Leitlinie – dringend behandelt werden.

Doch hier liegt der Haken, und er ist gewaltig:

Die Daten dieser Scans korrelieren oft überhaupt nicht mit der tatsächlichen Bruchfestigkeit der Knochen.

Mit anderen Worten: Man misst das Falsche, erklärt Gesunde zu Kranken und verkauft ihnen dann Medikamente. Ein Paradebeispiel für Disease Mongering – die Erfindung von Krankheiten zur Markterweiterung.

Sayer Ji von GreenMedInfo hat dieses Problem bereits 2012 analysiert: Die WHO-Definitionen von Osteopenie und Osteoporose pathologisieren den natürlichen Alterungsprozess. Dass die Knochendichte mit dem Alter abnimmt, ist normal – nicht krankhaft. Fast jeder über 50 hat eine geringere Knochendichte als ein 30-Jähriger. Das ist, als würde man Falten als „Gesichtshautversagenssyndrom“ diagnostizieren.

Bisphosphonate: Der große pharmazeutische Etikettenschwindel

Ist die Diagnose einmal gestellt, rollt die Behandlungsmaschinerie an. Die erste Wahl: Bisphosphonate – Fosamax, Actonel und Konsorten.

Die Wirkweise klingt auf den ersten Blick plausibel. Bisphosphonate reichern sich im Knochen an und hemmen die Osteoklasten – jene Zellen, die Knochensubstanz abbauen. Das Gleichgewicht verschiebt sich zugunsten der Osteoblasten, die Knochen aufbauen. Ergebnis: Die Knochendichte steigt.

Die entscheidende Frage ist jedoch nicht, ob die Dichte steigt. Sondern: Wird der Knochen dadurch stärker?

Die Antwort lautet: Nein. Und der Grund ist so einfach wie verheerend.

Osteoklasten sind keine bösartigen Knochenzerstörer. Sie sind essenziell für den Knochenumbau. Sie entfernen altes, mikrogeschädigtes Knochenmaterial, damit neues, elastisches Gewebe nachwachsen kann. Blockiert man diesen Prozess, bleibt alter Knochen erhalten. Die Dichte steigt – aber der Knochen wird spröde und unflexibel.

Gesunde Knochen biegen sich unter Belastung und federn zurück. Spröde Knochen brechen. Das ist der Unterschied zwischen einem jungen Weidenzweig und einem trockenen Ast.

Die klinische Konsequenz ist absurd: Patienten mit „verbesserten“ DEXA-Werten erleiden mehr Frakturen. Ein Medikament, das das Problem verschlimmert, für das es verschrieben wird – und das über Jahre hinweg.

Fazit:

Bisphosphonate mögen effektiv darin sein, einen DEXA-Score zu verbessern, aber sie sind nicht unbedingt gut darin, die Gesundheit zu verbessern.

Die wahren Ursachen brüchiger Knochen

Wenn es nicht die Knochendichte ist – was bestimmt dann, ob ein Knochen bricht?

Die Antwort liegt in zwei Worten: Elastizität und Mobilität. Und diese hängen von Faktoren ab, die die Pharmaindustrie nicht patentieren kann.

1. Bewegungsmangel

Knochenwachstum hängt von mechanischen Belastungssignalen ab. Der Körper baut Knochensubstanz dort auf, wo sie gebraucht wird – und baut sie dort ab, wo keine Last ankommt. Eine Studie zeigte, dass bewegungsarme postmenopausale Frauen jährlich 2,26 % ihrer Knochenmasse verloren, während Frauen mit Krafttraining einen Zuwachs von 1,17 % verzeichneten.

Unser zunehmend sitzender Lebensstil ist eine der Hauptursachen der steigenden Osteoporose-Raten. Hinzu kommt der Mangel an Sonnenlicht, das nachweislich die Knochendichte erhöht – neben vielen anderen gesundheitlichen Vorteilen.

2. Hormonelle Faktoren

Das primäre Hormon, das Knochen Elastizität verleiht und die Osteoblasten-Aktivität stimuliert, ist Progesteron – nicht Östrogen, wie die Schulmedizin behauptet. Progesteron nimmt mit dem Alter ab, besonders nach der Menopause. Eine angemessene Progesteron-Supplementierung – die im Gegensatz zu Östrogen fast nie gefährlich ist – hat sich als hochwirksam zur Frakturprävention erwiesen.

Besonders perfide ist der Einsatz von Lupron und anderen Hormonblockern, die die körpereigene Produktion von Sexualhormonen lahmlegen. Eine der häufigsten Nebenwirkungen ist eine massive Knochenschwächung. Betroffene berichten von „Knochen wie eine 80-Jährige“ mit 30 – Arme, die beim Anlehnen an eine Wand brechen. Diese Effekte treten oft verzögert auf, was die Ursachenzuschreibung erschwert.

Auch Aromatasehemmer, die die Umwandlung von Testosteron zu Östrogen blockieren, können massiven Knochenschwund auslösen.

3. Medikamentöse Knochenräuber

Die Liste der knochenschädigenden Pharmazeutika ist lang und wird selten thematisiert:

  • Glukokortikoide (Prednison & Co.): Verdoppeln das Frakturrisiko. Verursachen typischerweise 5–15 % Knochenverlust pro Jahr. Bei Langzeitanwendern erleiden 37 % Wirbelkörperfrakturen. Ironischerweise ist dies eine der wenigen FDA-Indikationen für Bisphosphonate – man behandelt also den Schaden des einen Medikaments mit einem anderen, das selbst Schaden anrichtet.

  • Opioide: Senken die Knochendichte und erhöhen das Frakturrisiko um das 4,13-Fache. Verzögern zudem die Heilung von Frakturen.

  • SSRI-Antidepressiva, Antikonvulsiva, Thiazolidindione (Diabetes), Depo-Provera, Protonenpumpenhemmer (z. B. Prilosec): Alle mit Knochenschwächung assoziiert.

4. Fluorid: Das toxische Abfallprodukt im Trinkwasser

Ursprünglich wurde Fluorid dem Trinkwasser beigemischt, weil es ein giftiges Industrieabfallprodukt war, für das die Industrie eine entsorgungspflichtfreie Verwendung suchte. Die Begründung: Fluorid erhöhe die Knochendichte und schütze daher die Zähne. (Dass es für die Atombombenproduktion benötigt wurde, half bei der staatlichen Durchsetzung.)

Das Problem: Wie bei den Bisphosphonaten erhöht Fluorid zwar die Knochendichte, aber der gebildete Knochen ist weniger gesund und weniger funktionsfähig. Zahlreiche Studien belegen den Zusammenhang zwischen Fluorid und Osteomalazie (Knochenerweichung) sowie erhöhtem Frakturrisiko. Fluorid macht Knochen dichter, aber brüchiger.

5. Mineralstoffmangel und moderne Landwirtschaft

Knochen bestehen aus Mineralien. Die moderne industrielle Landwirtschaft hat unsere Böden ausgelaugt – die Mineralstoffdichte in Obst und Gemüse ist dramatisch gesunken. A Midwestern Doctor berichtet aus eigener klinischer Erfahrung, dass die Supplementierung mit den richtigen Mineralien oft der Schlüssel zur Wiederherstellung der Knochengesundheit ist.

6. Chronische Entzündungen und Umweltgifte

Chronisch-entzündliche Erkrankungen aktivieren knochenabbauende Prozesse. Organophosphate, Bisphenol A, Nikotin und Schwermetalle hemmen die Knochenbildung und tragen zur Osteoporose bei. Die kumulative Belastung durch Industriechemikalien, PFAS und Mikroplastik spielt eine Rolle, die in der konventionellen Medizin konsequent ignoriert wird.

7. Kollagen, Aminosäuren und Vitamin C

Die Elastizität der Knochen hängt wesentlich von Kollagen ab. Kollagen wiederum benötigt Aminosäuren und Vitamin C. Dr. Suzanne Humphries hat die provokante These aufgestellt, dass Osteoporose im Wesentlichen „Skorbut des Knochens“ sei – ein Vitamin-C-Mangel, der die Kollagenbildung beeinträchtigt.

8. Nebenschilddrüsen-Adenome

Diese gutartigen Tumore verursachen eine übermäßige Ausschüttung von Parathormon, das Kalzium aus den Knochen mobilisiert. Obwohl medizinisch gut bekannt, werden sie erschreckend häufig übersehen. Ein anhaltend erhöhter Blutkalziumspiegel sollte immer Anlass für weitere Untersuchungen sein, so der AMD.

Der Teufelskreis der chronischen Erkrankung

Besonders wichtig ist ein Punkt, der weit über die Osteoporose hinausgeht: Viele chronische Erkrankungen erzeugen einen selbstverstärkenden Abwärtsspirale. Osteoporose erhöht die Immobilität. Immobilität verschlechtert die Durchblutung. Schlechte Durchblutung verstärkt die Immobilität. Und all das verschlimmert die Osteoporose.

Die konventionelle Medizin behandelt isolierte Symptome mit isolierten Medikamenten – und ignoriert diese systemischen Wechselwirkungen vollständig. Genau das macht chronische Erkrankungen so schwer behandelbar, wenn man nur auf einzelne Laborwerte und DEXA-Scores starrt.

Das Geschäftsmodell hinter dem Betrug

Warum wird dieser Unfug seit Jahrzehnten betrieben? Die Antwort ist profan und vertraut:

Überall dort, wo ein großer Medikamentenmarkt existiert – und Osteoporose betrifft etwa 20 % aller Frauen über 50 – wird die medizinische Industrie jeden Ansatz ablehnen, der nicht zum Verkauf großer Mengen lukrativer medizinischer Dienstleistungen führt.

Die Gleichung ist einfach:

  • DEXA-Scans → Diagnose → Bisphosphonate → Langzeitverschreibung → Nebenwirkungen → weitere Medikamente

Ein perfektes Geschäftsmodell. Der Patient wird zum lebenslangen Kunden. Dass seine Knochen dabei brüchiger werden, ist betriebswirtschaftlich irrelevant.

Was wirklich hilft: Knochenelastizität statt Knochendichte

Die wahren Lösungen sind bemerkenswert einfach – und bemerkenswert unprofitabel:

  • Regelmäßige körperliche Belastung, insbesondere Krafttraining

  • Ausreichend Sonnenlicht und Vitamin D

  • Progesteron-Supplementierung bei postmenopausalen Frauen (unter fachkundiger Anleitung)

  • Mineralstoffsupplementierung, insbesondere Bor, Mangan und andere Spurenelemente, die in ausgelaugten Böden fehlen

  • Kollagenreiche Ernährung und ausreichend Vitamin C

  • Vermeidung von Fluorid, Glukokortikoiden, SSRI, Protonenpumpenhemmern und anderen knochenschädigenden Pharmazeutika, wo immer möglich

  • Reduktion der Belastung durch Umweltgifte und Schwermetalle

Keines dieser Dinge erfordert ein Rezept. Keines generiert Milliardenumsätze. Keines rechtfertigt den ganzen diagnostisch-pharmazeutischen Apparat.

Fazit

Der Osteoporose-Komplex ist ein Lehrbuchbeispiel dafür, wie die moderne Medizin aus gesunden Menschen Patienten macht – und dann „Behandlungen“ verkauft, die das Problem verschlimmern.

Die DEXA-Scan-Industrie, die Bisphosphonat-Hersteller und die Ärzte, die beides verschreiben, werden das nicht sagen. Sie haben kein Interesse daran. Aber die Knochen interessieren sich nicht für Quartalszahlen. Sie brauchen keine Dichte um jeden Preis. Sie brauchen Elastizität, Belastung, Hormone, Mineralien und die Abwesenheit von Giften.

Die gute Nachricht: Sie können fast alles davon selbst in die Hand nehmen. Ohne Rezept.

Es lohn sich wie immer  den vollständigen Originalartikel von A Midwestern Doctor How Modern Medicine Made Your Bones Brittle zu lesen.

AMD Infos zu DMSO

Ein zentrales Berichtsthema des Midwestern Doctor ist DMSO – hier was TKP dazu bisher gebracht hat.

Es gibt einen umfangreichen Schatz an Wissen in einer ganzen Reihe von Büchern:

DMSO und Mischungen sind entweder in Fach-Drogerien, Apotheken (die auch Mischungen auf Bestellung machen wie etwa für Augentropfen) oder im Versandhandel zu finden:

Dazu passend auch das TKP-Buch über wichtigsten Erkenntnisse und Studien über die Heilkraft der Pilze:

Und noch mehr zu DMSO gibt es hier in TKP:

Über Protokolle für die Anwendung:

Die wichtigsten Anwendungen:

Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇

Donald Trung, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

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10 Kommentare

  1. Oekologe 15. Juli 2026 um 9:20 Uhr - Antworten

    Danke, sehr guter Artikel! Das habe ich mir schon vor 20 Jahren gedacht, dass die Calcium-Überladung eher zu harten Knochen (Bruchgefahr höher!) führt. Meine Mutter bekam – wegen etwas Asthma – Glukokortikoide (Prednison & Co.) inhalativ, was war die Folge: WIRBELBRÜCHE IM ALTER! Brutal, denn das ist schmerztherapeutisch kaum in den Griff zu bekommen. Der Dummkopf von Lungenfacharzt hat ihr gesagt: „Das ist kein Problem, das Cortison ist ja nur in der Lunge, das geht nicht in den Körper“. Das ist ungefährt so depper wie: „Die Covid-Imfung verbleibt im Oberarmmuskel“. Herr wirf Hirn vom Himmel!

  2. federkiel 14. Juli 2026 um 22:36 Uhr - Antworten

    Mittlerweile werden monoklonale Antikörper verschrieben, Denosumab, eine teure Spritze, ist 2x jährlich zu nehmen, bis an das Lebensende. Absetzen kann man das nicht, denn dann kann es sein, das der Zustand der Knochen schlechter als vorher wird. Ebenso natürlich, wenn das Präparat nicht mehr erhältlich ist.

  3. triple-delta 14. Juli 2026 um 21:32 Uhr - Antworten

    Das mit dem Flourid ist eine wilde Behauptung, für die es keine Nachweise gibt. Trinkwasserflouridierung gab es auch in der DDR.
    Die Bisphosphonate sind der GAU für die Zahnmedizin. Die modernen Varianten schädigen die Osteoklasten dauerhaft, so dass ein Absetzen des Medikaments keine Wiederherstellung der Funktion gibt.

  4. jilse2 14. Juli 2026 um 20:50 Uhr - Antworten

    Wichtig fue die Knochengesundheit ist (nebn Belatung, die natuerlich eine sehr grosse Rolle spielt) Vitamin D, Vitamin K2 und Magnesium. In Deutschland (wie auch in sehr vielen anderen Laendern) ist ein Mangel an Vitamin D und Magnesium ist extrem weit verbreitet, und die „Referenzwerte“ fuer den Spiegel dieser Stoffe im Blut sind eher bescheiden (um nicht zu sagen viel zu niedrig). Selbst die Empfehlungen fuer die maximalen Mengen von Nahrungs-Ergaenzungsmitteln von mehr oder weniger offiziellen Stellen wie „deutsche Gesellschaft fuer Ernaehrung“ oder „Bundesamt fuer Risikobewertung“ sind grausam niedrig, und es werden den Leuten Gefahren eingeredet, die bei normaler Supplementierung gar nicht gegeben sind. Es kommt einem so vor, als wuerde ein regelrechter Kampf gegen „Gesundheit ohne Medikamente“ gefuehrt.

    • Jurgen 15. Juli 2026 um 14:38 Uhr - Antworten

      Da hat ja jemand das wichtige Silizium/Kieselsäure nicht auf dem Schirm. Ich empfehle Braunhirse, um den Silizium und Magnesium Mangel auszugleichen und eine Kiwi für das Vitamin C. Dazu viel Sonnenbaden ohne Sonnenschutzpampe und Spaziergänge oder Schwimmen. Wer die Tendenz zu Sonnenbrand hat, lässt die Samenöle weg.

      Kalzium hat der Europäer eh viel zuviel über die Milchprodukte. Da hilft ab und an reines Umkehr-Osmose Wasser mit ein wenig Magnesiumchlorid (E511) Zugabe zu trinken, um das auszugleichen und ein zuviel auszuschwemmen. Man sollte sich dabei nicht wundern, wenn graue Haare wieder zu Farbe kommen bei konsequenter Anwendung.

  5. Daisy 14. Juli 2026 um 20:33 Uhr - Antworten

    Ich muss so viel barabern zur Zeit, kam grad heim..und jetzt noch rasch was Warmes…Vollkornreis im Instant Pot Mini + eingefrorenes Hendl mit Saft und Gurkensalat…in 15 Min. ist alles ferig…meine Knochen sind hart…wie mein Schädl :-)

    Achtung: Nicht Kalzium + D nehmen, denn dann fehlt das K. Da kriegt man Verkalkung davon, wenn man kein Vit K nimmt. Ich ess regelm. Rohmilchkäse, viel Salat und bin oft im Freien…so gehts auch.

  6. anamcara 14. Juli 2026 um 20:04 Uhr - Antworten

    Ein Mangel an mechanischer Belastung ist ein Hauptgrund für den Abbau von Knochensubstanz. Bewegungsmangel und langes Sitzen schwächt die Knochen, genau wie in der Schwerelosigkeit oder bei langer Bettlägerigkeit.

    Wissenschaftliche Untersuchungen an Astronauten auf der Internationalen Raumstation (ISS) bestätigen dies eindrucksvoll.
    Die Schwerelosigkeit entzieht dem Körper jegliche mechanische Belastung. Dadurch wird der Weltraum zu einem beschleunigten Labor für die Erforschung von Knochenschwund (Osteoporose) und Alterungsprozessen

    Große Studien, wie das TBone-Projekt der kanadischen Weltraumbehörde, haben präzise Daten über dieses Phänomen geliefert
    Im Orbit verliert ein Astronaut im Durchschnitt 1 bis 2 % seiner Knochenmasse pro Monat.
    Zum Vergleich: Ein Mensch mit Osteoporose auf der Erde verliert etwa 1 % Knochenmasse pro Jahr – also zwölfmal langsamer als ein Astronaut.

    Nach 12 Monaten auf der Erde hatte mehr als die Hälfte der Astronauten die Knochendichte ihres Schienbeins immer noch nicht vollständig regeneriert.
    Je länger die Astronauten im All blieben (Missionsdauern zwischen 4 und 7 Monaten), desto massiver war der Schaden und desto langsamer und unvollständiger verlief die Heilung auf der Erde. Ein 40-jähriger Astronaut kehrte statistisch gesehen mit dem Skelett eines 60-Jährigen zur Erde zurück.

    Um den Verfall zu bremsen, sind an Bord der ISS täglich zwei Stunden intensives Sporttraining Pflicht.

    Je intensiver Ihre körperliche Aktivität ist (je mehr Sie Ihre Knochen belasten), desto besser werden sie aufgebaut; vorausgesetzt, wir erhalten die notwendigen Nährstoffe und das richtige hormonelle Gleichgewicht…

  7. VerarmterAdel 14. Juli 2026 um 18:15 Uhr - Antworten

    Mobilfunk = Kalziumräuber

    • Pusteblume 14. Juli 2026 um 23:19 Uhr - Antworten

      Hätten Sie bitte freundlicherweise eine faktenbelastbare Informationsquelle, in der das erläutert wird, dass Mobilfunk ein Kalziumräuber sei. Danke.

    • Jurgen 15. Juli 2026 um 14:43 Uhr - Antworten

      Mobilfunk ist kein Kalziumräuber, sondern überaktiviert die Kalziumkanäle der Zellen. Das blockiert und schadet den Mitochondrien massiv und führt bis hin zum Zelltod oder Krebs.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann. Benutzer haften für den Inhalt ihrer Kommentare.

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