Am Wochenende des 3./4. Oktober 2026 hat der Ukraine-Krieg eine neue, gefährliche Eskalationsstufe erreicht. Innerhalb weniger Stunden erklärte das russische Verteidigungsministerium, die Angriffe auf Kiew und andere Regionen der Ukraine zu intensivieren.
In der ukrainischen Hauptstadt wurden die Brücken über den Dnipro zum vierten Tag in Folge getroffen – just während Bundeskanzler Friedrich Merz zu einem Überraschungsbesuch eintraf. Was auf den ersten Blick wie eine weitere Runde im täglichen Schlagabtausch wirkt, ist bei genauerem Hinsehen ein Muster, das die westliche Berichterstattung sorgfältig ausblendet: Jede Eskalation hat einen Auslöser, und der liegt selten dort, wo der Mainstream ihn behauptet wollen.
Die militärische Lage
Die Nachrichtenagentur Reuters meldete am 4. Oktober, das russische Verteidigungsministerium habe angekündigt, Angriffe auf „militärische Einrichtungen, Standorte der Verteidigungsindustrie und damit verbundene Infrastruktur in Kiew und anderen Teilen der Ukraine“ zu verstärken.
Der Anlass war bemerkenswert offen dokumentiert: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte Reuters am Samstag gesagt, die Ukraine werde Angriffe auf russische Ölraffinerien verdoppeln, als Antwort auf eine neue russische Luftschlag-Kampagne (The Hill, Politico).
Das russische Verteidigungsministerium formulierte seine Antwort ungewöhnlich direkt – über den Kurznachrichtendienst Telegram:
„Die Menschen in der Ukraine sollten nur das Oberhaupt des Kiewer Regimes dafür verantwortlich machen. Er ist es, der die volle persönliche und politische Verantwortung dafür trägt.“
So steht es in der Meldung der staatlichen russischen Agentur TASS.
Die Brücken von Kiew
Parallel zu den diplomatischen Wortmeldungen wurde die militärische Lage in der Hauptstadt dramatisch. Die Pivnichnyi-Brücke (Nordbrücke) wurde am Sonntagmorgen zum zweiten Tag in Folge getroffen, wie die BBC berichtet. Zwei Menschen wurden verletzt, die Fahrbahn beschädigt.
Bereits am Samstag, dem 3. Oktober, hatte ein russischer Jet-Drohnen-Angriff die Nordbrücke getroffen – mit Schäden an der Fahrbahndecke und der Oberleitung des Trolleybusnetzes, wie die Kyiv Post dokumentiert. Zwei Menschen wurden verletzt, mehrere Bus- und Trolleybuslinien mussten umgeleitet werden.
Die Südbrücke war zuvor mehrfach getroffen worden. Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko sprach von einer „sehr dramatischen Situation“ und warnte, Moskau zerschlage die „kritische Infrastruktur, Logistik, den Wohnraum“ der Stadt.
UNN berichtete unter Berufung auf Klitschko, dass nach dem Treffer ein großer Krater im Bereich des Einschlags entstanden sei. France 24 zitiert einen Korrespondenten, wonach der Verkehr auf der Brücke nur langsam wieder angelaufen sei – und Experten betonen, die Brücken seien extrem solide gebaut und selbst mit ballistischen Raketen schwer zu zerstören.
Merz in Kiew – Symbolik und Widerspruch
Der Besuch von Kriegskanzler Friedrich Merz war nach Angaben der BBC nicht angekündigt und sollte Unterstützung demonstrieren. Merz schrieb auf X:
Die Ukraine steht vor entscheidenden Wochen. Deswegen bin ich heute nach Kyjiw gereist mit der Botschaft: Ihr könnt euch auf uns verlassen.
Auch Deutschlands Sicherheit hängt vom Ausgang dieses Krieges ab. Deswegen helfen wir auch aus ureigenem Interesse. https://t.co/g5p3cSJzhb
— Bundeskanzler Friedrich Merz (@bundeskanzler) October 4, 2026
Doch die Symbolik hat einen Haken: Russland hatte bereits am Samstag ausdrücklich gewarnt, Auslandsbesucher und Würdenträger in der Hauptstadt seien nicht sicher (CNN). Die Sirenen ertönten kurz nach Merz‘ Ankunft (ORF).
Wie MDR berichtet, unterzeichneten deutsche und ukrainische Unternehmen während des Besuchs mehr als ein Dutzend Kooperationsdokumente – darunter Lieferungen von Iris-T-Luftabwehrraketen (Diehl), Satellitentechnik (Hensoldt) und Abfangdrohnen (Quantum), die in der Ukraine gebaut werden sollen und „im Winter 2026/27 verfügbar“ sein sollen. Selenskyj bezifferte das Gesamtvolumen auf 8,5 Milliarden Euro, deutsche Regierungskreise nannten 6,5 Milliarden Euro.
Während Kiew bombardiert wird, wird über Waffenlieferungen und Milliardenbeträge verhandelt. Der Besuch ist keine Friedensgeste – er ist eine weitere Runde in der militärischen Aufrüstung, verpackt in Solidaritätsrhetorik. Merz treibt den Krieg weiter auf Kosten der deutschen Steuerzahler, kein Wunder wenn noch Politiker im Kanzleramt so schlechte Zustimmungswerte hatte wie er.
Der systematische Angriff auf die Wirtschaft
Was in der Tagesberichterstattung oft untergeht: Russland führt nach Einschätzung ukrainischer Ökonomen einen gezielten Wirtschaftskrieg. Die WirtschaftsWoche beschreibt, wie russische Raketen und Drohnen Stahlwerke, Einkaufszentren, Fabriken, Pharmahersteller, Post- und Logistikknoten, Daten- und Telekomzentren, Eisenbahn und Schwarzmeerhäfen treffen.
Ukrainische Wirtschaftsvertreter schätzen den Schaden am Anlagevermögen allein für dieses Jahr auf rund zehn Milliarden Dollar. Jede Stunde Luftalarm kostet die Ukraine laut Wirtschaftsministerium etwa 40 Millionen Euro – „Wenn die Leute im Bunker sind, steht die Wirtschaft.“
Auch deutsche Firmen sind betroffen. Zwölf deutsche Unternehmen meldeten in einer Umfrage der Deutsch-Ukrainischen Industrie- und Handelskammer Schäden von 35,6 Millionen Euro direkt und 62,3 Millionen Euro an weiteren Ausfällen. Der Kammer-Geschäftsführer geht von einer „hohen Dunkelziffer“ aus – die Unternehmen reden öffentlich nicht darüber, um Moskau keine Informationen für weitere Angriffe zu liefern.
Der Energieplan – und die Frage der Quellen
Ein weiteres brisantes Detail: Die New York Times berichtete über ein angebliches russisches Geheimdokument, wonach die Ukraine durch gezielte Angriffe auf Energieinfrastruktur „eingefroren“ werden soll – mit bis zu 1.000 Raketen, Drohnen und Bomben, gezielt auf Schaltstationen und Kraftwerke, teils in unmittelbarer Nähe von Atomreaktoren.
Die Ukraine legte dieses Dokument europäischen Partnern vor; die New York Times konnte die Echtheit nach eigenem Bekunden nicht überprüfen. Wie die Ukraine an den Plan kam, ist nicht bekannt. Wer solche „Geheimdokumente“ ungeprüft als Fakten verkauft, betreibt genau das, was seriöse Analyse vermeiden muss. Es gibt gute Gründe, Kriegspropaganda aus beiden Richtungen kritisch zu hinterfragen – egal ob sie aus Kiew, Moskau oder Washington kommt.
Die Chronologie der jüngsten Eskalation
Die Mainstream-Erzählung ist einfach: Russland eskaliert grundlos, die Ukraine verteidigt sich nur. Die tatsächliche Chronologie ist anders:
- Selenskyj kündigte zuerst an, Angriffe auf russische Raffinerien zu verdoppeln – ein erklärtes Ziel, das Russlands Öl-Exportkapazität und damit seine Kriegsfinanzierung treffen soll.
- Die russische Antwort auf Brücken in Kiew ist militärisch begründet: Das Verteidigungsministerium erklärte, die Brücken würden für Truppenbewegungen und militärischen Gütertransport genutzt.
- Putin räumte ein, die ukrainischen Raffinerie-Angriffe hätten rund 1 % des russischen BIP gekostet – die Anlagen würden aber schnell wiederhergestellt, das Energiesystem arbeite mit erheblicher Reservekapazität. Nach russischen Vergeltungsschlägen habe die Ukraine „keine Stahlindustrie mehr“.
Was am Wochenende geschah, ist keine „plötzliche“ Eskalation. Es ist die logische Fortsetzung einer Dynamik, in der beide Seiten die Infrastruktur der jeweils anderen als legitimes Ziel betrachten – und in der westliche Regierungen weiter Waffen und Milliarden nachschieben, während sie „Frieden“ predigen.
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28 Kommentare
Dieses Rollenspielende Wesen dürfte eine neue Art von Troll sein.
Jetzt wird so ziemlich alles mit Zionismus gleichgesetzt.
Damit kann einem Blog geschadet werden. Die treibt aber es bis zur Absurdität, so dass es jeder/jede merken müsste!
Der verarmte Adel dürfte ähnlich unterwegs sein.
Ansonsten wären die Kommentare schwer erklärbar!
Das Weltübel der Macht und Gier muss endlich beseitigt werden.
Andernfalls die Menschheit sich nicht in Frieden entwickeln kann!
laut al jazeera hat die usa gestern alle in england stationierten 12 b1 bomber aus sorge vor iranischen
angriffen zurück in die usa beordert ……
Die Lage ist sehr er St und unglaublich kompliziert. Konventionell hat der Iran schon gewonnen.
Für die USA ist nichts zu holen. Ein Abzug wäre wohl das Beste.
Leider ist jeder US Präsident von den Reichen Zionisten kontrolliert und gesteuert.
Und diese Zionisten wollen unbedingt ein Großreich Israel als einzige Macht im Nahen Osten.
Ich vermute zuerst wird Isreal von einem deutschen Uboot aus eine Atombombe in den Iran schicken.
Dann wird die USA dem Iran mit weiteren nuklearen Schlägen drohen, falls er sich revachiert.
Aber ich denke das wird er, denn es geht für due hiesigen Menschen ums Überleben.
Nach 80 Jahren das gleiche Bild. Russen die ihr Land verteitigen.
Ein Kanzler der gegen den Willen der Bevölkerung mit aller Gewalt zum Krieg treibt
und dahinter die Zionistische Geldeliten, die ihn finanziert und ermöglicht haben.
So sieht’s aus.
Dass sich die Deutschen zum 3. Mal dafür hergeben in den Krieg manipuliert zu werden – auch wenn es nur ein Teil der Bevölkerung ist – zeigt dass der menschlichen Spezies nicht zu helfen ist. 20 Millionen tote Deutsche im 2. WK (davon 12 nach Friedensschluss wenn man den Quellen glaubt), 30 Millionen tote Russen und die komplette Ausplünderung des Landes waren offensichtlich nicht genug, um die Kriegstreiber(innen) in Brüssel und anderswo endlich und asap in die Geschlossene zu verbringen wo sie hingehören.
Ja, leider. Der deutsche Kaiser Wilhelm hatte viel Gutes im Sinn. Leider haben ihn die Zionisten gemeinsam mit England und Frankreich knapp aber doch besiegt.
Seit 1918 ist Deutschland quasi ein besetzter Marionettenstaat der von den US Geldeliten von einer gefährlichen Operette in die Andere getrieben wird.
Wir erinnern uns, Massenarmut durch Reperationszahlungen, Aufstieg der Braunen, Krieg, Bomben, Mauer gegen Russland, Mauerfall, Massenmigration, Corona, Sprengung der Energieversorgung durch die USA, Aufrüstung gegen Russland…
Der US Präsident Trueman meinte 1941: „Wir müssen die Deutschen gegen die Russen hetzen, wenn die Deutschen gewinnen, dann helfen wir den Russen. Wenn die Russen gewinnen, helfen wir den Deutschen. Sodass sie sich gegenseitig umbringen.“
Ich glaube nicht das es gegen den Willen des Volkes ist. Ich glaube eher, das es den größten Teil des Volkes ( ich nenne es NutzVolk ) fortzegal ist. Für die Meisten sind die Russen böse weil die DE überfallen wollen. Hier wird sich die Geschichte wiederholen.
Wenn es nicht so ist, frage ich mich warum die nicht auf die Straßen gehen.
Wenn es nicht so tragisch wäre, könnte ich den Ulk genießen, wie vollkommen von der Realität Entrückte Pläne schmieden und von Wunderwaffen-Fabriken träumen, ganz so, wie der Gröfatz seinerseits im F-Bunker nur noch imaginäre Einheiten verschob und „befehligte“.
So dumm kann niemand sein, deshalb geht es nur darum, noch möglichst viel Geld zu verschieben. Die Party geht zu Ende und die Gäste plündern das Buffet für den Heimweg.
In der Zwischenzeit zwingt man Pensionisten an die Front, um sich wenigstens dann auch die Pension zu sparen, die man längst nicht mehr (selbst) zahlen kann.
Solche Verbrechen sind mit Worten nicht mehr zu beschreiben.
Der Koksi braucht doch nur schreien „Neutralität mit Russland“, dann fangen sofort die Verhandlungen an, auch ohne Kapitulation. Aber die Verhandlungen würde er wohl nicht überleben aufgrund der westlichen Geheimdienste und den von ihm unterschriebenen Blutverträgen… Irgendwann holt jeden die Vergangenheit ein, das sollte ein Clown- Darsteller eigentlich auch wissen…
Selenskyj, Von der Leyen und Merz sind die gefährlichsten Politiker in Europa und Selenskyj noch dazu der korrupteste!!
Er hat schon viele Milliarden Euro von VDL und Merz, aber auch von fast allen EU-Staaten erhalten und schreit noch immer nach viel mehr Geld.
Bisher hat er keinen einzigen Nachweis für die Verwendung der Gelder erbracht.
Kein Wunder, wenn mittlerweile bekannt ist, dass davon jede Menge in dunklen Kanälen verschwand.
Auch hat er bis jetzt jeden Vorschlag für einen Frieden abgelehnt.
Und jetzt wird auch noch bekannt, dass Trump in Washington von Europa die von den USA gezahlten Milliarden für Waffenkäufe Selenskyjs zurückverlangt.
Somit macht Selenskyj in Kooperation mit VDL, Merz und Trump Europa kaputt und das mit voller Absicht.
Und auch unsere ach so tollen Regierungsmöchtegerne sind mit großem Elan mit von der Partie und zahlen munter weiter, obwohl das Geld im eigenen Land dringend gebraucht wird.
Die Ukraine ist ein Fass ohne Boden und darf kein Geld mehr erhalten.
Und die von uns Steuerzahler finanzierte größte, teuerste und schlechteste Regierung aller Zeiten muss endlich komplett zurücktreten!!
Leider, leider, leider völlig richtig. Diese Bankrotteure handeln weder im nationalen, noch im europäischen Interesse.
Den Nachweis über die deutschen Steuergelder kann man in Monaco bewundern! Eine Clique von reichen Ukrainern feiern dort ständig Partys und kaufen haufenweise teure Luxusappartements und teure Autos dort! Das ist der Nachweis unserer Steuermilliarden!
Wen wunderts?! Ist doch die CDU die Partei, die verhindert hat, das die Entnazifizierung, nach 1949, weiter geführt wurde.
Es sind noch genügend Kinder der, damaligen Nazis mit Parteibuch, in der BRD tätig – und wie….! Sogar Richter, der Nazis, wurden nach 1949 wieder eingestellt.
Somit sind diese Äusserungen von Parteien, welche nationalsozialistische Gesetze weiterführen (fasst 20- darunter das Finanzamt u.a.) in der BRD, weiterhin zu erwarten.
Wenn ich ‚Parteien‘ höre, in ‚Deutschland‘, reg ich mich schon wieder auf.
Es sind aber nicht nur die schwarzen Westen, auch die roten Socken sind nicht auszuschliessen – ich empfehle immer wieder :
https://www.agmiw.org/wp-content/uploads/2020/04/Buch-Volksverraeter-SPD.pdf
ALSO: CDU/CSU & SPD SIND DIE WAHREN NAZIS !!
Entnazifizierung? Wer arbeiten wollte brauchte einen NSDAP Ausweis, sonst gab es keine Arbeit. Die gesamte arbeitende Bevölkerung damals als Natxis zu bezeichnen ist schon ziemlich dreist und geht an den Tatsachen vorbei!
Zu sehen sind Feldherren-Allüren von Friedrich dem Langen. Fraglich ist allerdings, ob er physisch oder als KI-Version in Kiew präsent war.
Physisch natürlich, denn er reist gern auf Steuerzahlerkosten und freut sich auch mal über ein paar Leute die ihm endlich mal zuklatschen, denn das kennt er nicht in Deutschland.
Wir dürfen nicht vergessen:
der einzige Grund warum Merz und seine korrupten Kollegen sich für die Ukraine interessieren ist der, dass sie die von Black Rock zuvor getätigten Investitionen in der Ukraine „mit allen Mitteln“ schützen müssen! Notfalls mit allen europäischen Steuergeldern oder auch einen Krieg mit der NATO! Der Besuch von Merz ist das Signal an Black Rock, „wir“ arbeiten für euch!
Der Satz: „Ihr könnt euch auf uns verlassen“ bedeutet lediglich, Black Rock kann sich auf Merz verlassen!
Der Satz: „Auch Deutschlands Sicherheit hängt vom Ausgang dieses Krieges ab. Deswegen helfen wir auch aus ureigenem Interesse.“ ist natürlich die Umkehrung der Tatsachen, um sowohl die Bürger der Ukraine als auch Deutschlands zu veräppeln! Das „ureigene“ Interesse gilt ausschließlich den Investoren!
Leider, leider, leider ebenfalls völlig richtig. Die amerikanischen Aasgeier vom Typ Soros, Kushner und Witkoff flattern über dem Knochenberg Ukraine und den Resten Europas.
Und diese Aasgeier haben natürlich auch ihre reinen Privatinteressen an der Ukraine.
+++Zur Aussetzung der Menschenrechte in der Ukraine+++
https://hesikamiscellaneous.wordpress.com/2015/05/24/zur-aussetzung-der-menschenrechte-in-der-ukraine/
Tragödie vom 2. Mai 2014 in Odessa
Ukraine: Parlament legitimiert Menschenrechtsverletzungen durch Militär im Donbass
Das ukrainische Parlament hat den Regierungstruppen erlaubt, bei ihrem Einsatz gegen die Regierungsgegner in der östlichen Industrieregion Donbass die Menschenrechtskonvention nicht zu beachten.
Das Außenministerium soll die Uno offiziell darüber informieren.
http://conventions.coe.int/Treaty/ger/Treaties/Html/005.htm
In einer am Donnerstag angenommenen Erklärung bekräftigt das Kiewer Parlament das „Recht der Ukraine, von ihren Verpflichtungen aus Punkt drei Artikel zwei sowie aus den Artikeln 9, 12, 14 und 17 des Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte und aus den Artikeln 5, 6, 8 und 13 der Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten in einzelnen Regionen der Gebiete Donezk und Lugansk im Zusammenhang mit der Anti-Terror-Operation zurückzutreten.“
(BifFidU: Die Resolution ist am 30.04.2015 eingereicht worden:
http://w1.c1.rada.gov.ua/pls/zweb2/webproc4_1?pf3511=54997 hier das Abstimmungsergebnis:
Dabei behalte sich die Ukraine das Recht vor, von anderen völkerrechtlichen Verträgen zurückzutreten, hieß es.
Die Rada beauftragte das Außenministerium, UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und den Generalsekretär des Europarats Thorbjørn Jagland darüber offiziell in Kenntnis zu setzen.[…]
Was genau das heißt, wird in Jekaterina Gubarjowas Post auf Facebook deutlich:
„Manchmal scheint es, daß der metaphorische «Boden» in der Ukraine jeden Tag immer tiefer und tiefer sinkt.
Vor dem Hintergrund der Feierlichkeiten zum 1. Mai und zum 70sten Jahrestag des Großen Sieges verabschiedete die Werchowna Rada fast unbemerkt einen Gesetzentwurf, in dem die Ukraine einige Rechte der Menschenrechtskonvention aussetzt.
Heute wurde er bestätigt.
Das Kiewer Regime gesteht offen, daß es eine Reihe von Gesetzen billigte, die gegen internationale Normen aus dem Bereich der Menschenrechte verstoßen.
FAZIT: DIE UKRAINE-FÜHRUNG DARF ALSO DIE RUSSISCHEN MENSCHEN IN DONEZK & LUGANSK ERMORDEN WEIL DIESE RUSSISCH SEIN WOLLEN !!
Ist Merz auf der linken oder rechten Seite des Dnjepr zu Besuch? Muss man sich ja heute vorher überlegen.
Etliche Regierungsbauten gibt es westlich von Dnepr – wobei mich wundert, wieso die immer noch stehen? Inklusive den düsteren postsowjetischen Bau an der Bankowa-Straße, wo etliche Besuche stattfinden dürften. Wenn die Brücken und Stromleitungen über den Fluß erledigt sind, sind diese Bauten dran?
Ich halte die Angriffe auf Brücken nicht für eine Eskalation. Verkehrsinfrastruktur ist schon länger ein russisches Ziel. Da die Oligarchen nicht klein beigeben wollen, geht der Krieg jetzt bis zur bedingungslosen Kapitulation bzw. dem im Westen viel geschmähten Diktatfrieden.
@“Am Wochenende des 3./4. Oktober 2026 hat der Ukraine-Krieg eine neue, gefährliche Eskalationsstufe erreicht.“
Die Banderas haben viel früher russische Brücken angegriffen, also neu ist das nicht. Juri Podoljaka auf Telegramm: „… Die ukrainischen Behörden betrachten die Krimbrücke als legitimes militärisches Ziel: Solche Objekte müssen zerstört werden (c) Mykhailo Podolyak, Berater des Leiters des Präsidentenbüros, 17. August 2022 …“ – Und jetzt plötzlich: „… Brücken sind lebenswichtige Arterien, die das Land am Laufen halten. Russland hat bereits sechsmal zwei Brücken in Kiew getroffen. Die Welt kann nicht einfach zusehen und abwarten, wir rufen Partner dazu auf, entschlossen zu reagieren (c) Ukrainischer Außenminister Sybiha, 04.10.2026 …“ – Dazu Podoljakas Fazit (maschinell übersetzt): „… lasst uns konsequent sein. Die Brücken in Kiew sind legitime militärische Ziele, die zerstört werden müssen. …“
Der Westen übersieht chronisch, dass er das Script liefert, die Premiere und sich dann wundert, wenn jemand ein Replay macht. Ob Kosovokrieg mit der Unabhängigkeit (sogar ohne Referendum) oder Angriff auf Brücken. Das sind nur Beispiele. Aber die „Qualitätsmedien“ verschleiern das sehr effektiv.
Das ist nun mal die Regelbasierte Weltordnung – der Westen macht, was er (USrael) will und die übrige Welt darf nur machen, was der Westen (USrael) will. Offenbar fiel der Westen noch nicht genug auf die Fre***, um umzudenken. Dabei hätte ich gerne diesen Fall weit weg – am Dnepr oder auch am Ostrand des Mittelmeers.
Bezüglich Dnepr kommt das Denken erst, wenn sich die Fronten wesentlich schneller Richtung Räuberhölle bewegen.
Korrektur:
„Übersehen“ tun das nur die „Qualitätsmedien“ – die „Politik“ spekuliert damit/darauf.
Es liegt dem der erprobte Plan zu Grunde, die Basis für Feindbild-Propaganda zu schaffen und mit dem Finger eben ausschließlich auf den Anderen zu zeigen.
Ausserdem generell:
Die Kriege des Westens werden nicht für Siege geführt, sondern für Zerstörung. Je mehr Zerstörung, desto besser – wer am Ende „gewinnt“, ist den eigentlichen Betreibern egal, solange nur ÜBERALL genug zerstört ist. Das Ziel ist lediglich eine zerstörte Wüste, die man hofft wieder alleine beherrschen zu können, nachdem man erkannt hat, dass man im Garten seine Macht teilen/abgeben müsste.
(Und darum zerstört zb der Iran auch gerne die Dinge, die diese Leute für die spätere Machterhaltung bräuchten, wie zb „Rechenzentren“)
Wer alles (im Westen) kontrolliert – Destruktionsmittel sowie Konstruktionsmittel – der wird in einer friedlichen (gesättigten) Situation feststellen, dass er durch die Abwechslung von Destruktion und Konstruktion seinen Gewinn (und seine Macht) vervielfachen kann. Er verdient am Krieg und am Wiederaufbau gleichermaßen und kontrolliert auf diesem Weg die Richtung, um den nächsten „Zyklus“ einzuleiten. Er erschafft sich die „Märkte“ und Nachfragen selbst (siehe auch Corinna und Klima).
Eine Spirale, die auch klassische Philosophen nicht am Schirm hatten….leider.
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