Skip to content
Politik

Frankreich: Jugendkrawalle treiben Le Pen nach oben

39 Kommentare 4. Oktober 2026 4 Minuten Lesezeit von Thomas Oysmüller

Die sozialen Unruhen, die sich in Frankreich ausgebreitet haben, setzen der Regierung Macron zu. Sie spricht von „städtischer Gewalt“ und beschuldigt die Linke, die Linke betonte Polizeigewalt, Le Pens Wahlchancen steigen mit jeder brennenden Barrikade.

Teilweise dramatische Bilder aus Frankreich erreichen die Welt, Jugendkrawalle, in denen ein Kulturkonflikt offen zutage tritt (viele Jugendliche aus der zweiten und dritten Einwanderergeneration schwenken Algerien-, Marokko- oder Palästina-Flaggen), brennende Barrikaden, die linkspopulistische LFI solidarisiert sich mit den Protesten. Doch Marine Le Pen dürfte die große Gewinnerin sein.

Ihre Quote auf die nächste Präsidentschaftswahl wurde am Polymarket-Wettmarkt in dieser Woche nach oben katapultiert. Dort stieg ihre implizite Gewinnwahrscheinlichkeit diese Woche von 39,5 % auf 45 % – zeitgleich mit den Unruhen. Die anderen Kandidaten liegen weit zurück.

Bis Freitag berichtete die Lokalzeitung Le Monde, dass „1.027 von den 3.700 Gymnasien in ganz Frankreich“ von Unruhen betroffen waren und bereits fast 2.000 Festnahmen erfolgt seien.

Etablierte Medien wie Le Monde halten weiterhin daran fest, dass die Jugendlichen wütend über „überfüllte Klassenzimmer, Lehrermangel und marode Einrichtungen“ seien. Daran ist zweifellos etwas dran, allerdings trifft es auch modernisierte Schulen, wie das Nelson-Mandela-Gymnasium in Nantes. Solche Bilder bringen die Mainstream-Erzählung ordentlich ins Wanken.

Betroffen vom Feuer waren Halle, Eingang und Teile der Fassade. Der Rest des 2014 eröffneten Komplexes steht noch; die Schule soll nach den Reparaturen wieder öffnen. Der Schulleiter spricht von Brandstiftung. 

 

Macrons Regierung beschuldigt indes die linkspopulistische Partei La France Insoumise von Jean-Luc Mélenchon. Sie würde die Proteste nicht nur unterstützen (das macht man offen), sondern koordiniere und organisiere die Bewegung, erklärte man mit Berufung auf Geheimdienste. Entsprechende Vermutungen gibt es auch schon von Rechtspopulisten die ganze Woche, wie etwa vom „Enfant terrible“ der französischen Rechten Eric Zemmour. Noch einmal, was er Mitte der Woche schrieb:

„Die Gewalt der letzten Tage in der Nähe der Lycées, in verlorenem Gebiet Frankreichs, ist nicht harmlos. Abgeordnete der extremen Linken unterstützen und entschuldigen sie. Man muss sie daher als das sehen, was sie sind: eine Generalprobe, ein Vorgeschmack in kleinem Maßstab auf das Chaos, das Mélenchon und LFI für Frankreich vorbereiten.

Mélenchon kennt die Geschichte. Er weiß, dass jede Revolution Agitatoren, nützliche Idioten und Schläger braucht, um den Terror im Land zu installieren, bis es schließlich nachgibt. Robespierre hatte seine Sansculotten, Lenin seine Rote Garde. Mélenchon hat seine Banden von Gesindel. Die Epoche ändert sich, aber die Methode ändert sich nicht.

Wir werden Frankreich nicht diesem Bündnis der extremen Linken und des Gesindels ausliefern. Wir werden sie unermüdlich bekämpfen, denn Frankreich hat sein letztes Wort noch nicht gesprochen.“

Nicht wenige Beobachter vermuten, dass es hier vor allem darum geht, zu proben, was passieren würde, sollte Le Pen die französischen Wahlen gewinnen. Antifa-Aktivisten, verbündet mit Jugendlichen aus den Banlieues, sollen Frankreich ins Chaos stürzen. Gerade diese „Generalprobe“ sorgt allerdings gerade dafür, dass Le Pen die Wahl wirklich gewinnen wird.

ZeroHedge betonte, dass durchaus auch andere Kräfte am Werk sein könnten – die Instrumentalisierung der Jugend, um soziale Unruhen auszulösen, eine Strategie, die linksextreme Gruppen und ausländische Gegner im asymmetrischen Krieg einsetzen können. Dort betont man auch nüchtern, dass der Entschluss der französischen politischen Eliten, millionenfach Zuwanderung aus Nordafrika und Arabien zuzulassen, Folgen hat. Die kulturelle und migrationspolitische Ebene der Unruhe ist nicht abzustreiten, auch wenn indigene französische Jugendliche mitrandalieren. Dies hat Folgen und lässt Le Pen und die Rechte weiter steigen.

Die politische Landschaft hat sich allerdings bereits verändert. Viele der Jugendlichen, die voller Stolz die algerische Flagge inmitten der Proteste schwenken, sind Franzosen und dürfen ebenfalls wählen. Sie werden gegen Le Pen stimmen, und sollte sie dennoch gewinnen, wird man auf der Straße Widerstand leisten.


Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.

Folge TKP auf Telegram oder GETTR und abonniere unseren Newsletter.

Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇



Generalprobe für die Wahlen? Schulproteste in Frankreich eskalieren

Dieselproteste in Frankreich

Teile diesen Artikel

39 Kommentare

  1. 1150
    Antworten

    sozialismus ist die kunst, neid in eine tugend und faulheit in ein recht zu verwandeln
    friedrich august von hayek

    1. Dr. Peter F. Mayer
      Antworten

      Hayek, der Interessnsvertreter des Finanzkapitals

      1. 1150

        recht hat trotzdem, da er vor allem ein befürworter des minimalstaates, von rechtssicherheit und entschiedener gegner des fiatgeldsystems war.
        das keynesianische modell sehen wir in echtzeit gerade scheitern

  2. Jurgen
    Antworten

    Die Krawalle würden eher den Konservativen zugute kommen, ja wenn der Macron nicht wäre, der viel zuviel Mist im sozialen Bereich verzapft und umsetzen will, aber seine Landsleute(?) dabei medial nicht abholen kann, weil er nur auf seinem elitären Roß sitzt und nicht einmal zu Fuß läuft, geschweige denn mal ein halbes Jahr nur von Sozialhilfe gelebt hätte, um am eigenen Leib zu „erfahren“ wie sich das anfühlt nichts zu haben.

    1. Varus
      Antworten

      Voltairenet Ende September, heute von den Ungeschnittenen verlinkt: „Wie Präsident Macron Frankreich in einen neuen Religionskrieg auf der Arabischen Halbinsel stürzt“ – im Dienst der Angelsachsen bzw. USraels. Damit droht jungen Franzosen, dass sie nicht nur am Dnepr verheizt werden, sondern auch im Nahen Osten. Sind Proteste dagegen nicht ein Zeichen des Selbsterhaltungstriebs?

      1. Jurgen

        Es geht doch um die Schulen bei den Jugendlichen und gleiche Chancen!

      2. Varus

        Was am Dnepr ausgegeben wird, kann nicht für Schulen verwendet werden. Anderer heutiger TKP-Artikel erwähnt, dass Macron weit mehr 10sur fordert – ich hoffe, dass die Jugendlichen explizit auch dieses Thema ansprechen.

  3. Daisy
    Antworten

    Wenn das die zweite und dritte Generation ist, nach manchen Fotos scheints aber die erste zu sein, dann ist das kein Schulproblem, sondern ein Integrationsproblem. Es sind zuviele aus einer anderen Kultur. Und das ist weltweit so, dass der Islam sich nicht integriert.

    Was kann Le Pen machen? Sie müsste natürlich die Missstände an den Schulen angehen und auch die Integration fördern, was wohl ein Ding der Unmöglichkeit sein wird. Vor allem aber muss der Zustrom von Wirtschaftsflüchtlingen unterbrochen werden. Es ist genug.

    Es müssten wieder die normalen Zuwanderungsbestimmungen gelten.

    Leider haben in allen Ländern besonders die Linken die Flutung mit aggressiven Analphabeten unterstützt, besonders auch die Wiener SPÖ. Migrantenkrxminalität wird verschwiegen, Vergewaltiger und Messerstecher aus diesem Milieu werden sofort auf freien Fuß gesetzt oder erhalten ein mildes Urteil von linksversifften Richter:innen, das sie ermuntert, so weiterzumachen. In den Schulen wird ihnen nichts abverlangt. Dort gibt es Dolmetscher. Die Lehrer haben Angst vor der Klasse und geben keine negativen Noten mehr. Damit wird auch das Bildungssystem zerstôrt. In Schland wird der Abstieg gut mit der PISA-Studie dokumentiert.

    Wer kann das noch reparieren? Nicht Integrierungswillige und Schwerverbrxcher sollte man abschieben oder wenigstens so unterbringen, dass sie niemanden mehr bedrohen können, kein Freigang mehr.

    Es gibt viele Migranten, die sich integriert haben und die heute FPÖ wählen. Probleme gibt es primär mit dem Islam. Dies auch deshalb, weil es die Analphabeten sind, die sich auf den Weg zu uns gemacht haben. Sie sind der Bodensatz. Sie vertreten auch ihre eigene „Kultur“ nicht wirklich.

    Das Problem wird bald die gesamte West-EU haben. Wir müssen uns die Zuwanderung aussuchen wie das souveräne Staaten tun, wir müssen unsere Grenzen schützen, wir müssen mehr Integration verlangen und die Asxlgesetze so handhaben, wie sie ursprünglich gedacht waren. Zur Zeit wird die Invasion von unseren Systemparteien gefôrdert.

    „Marine Le Pen will im Fall eines Sieges bei der französischen Präsidentenwahl 2027 die staatlichen Finanzhilfen für die Ukraine beenden. Militärische Unterstützung schließt die Kandidatin des rechtsnationalen Rassemblement National dagegen nicht grundsätzlich aus. Zur Begründung verweist sie auf Frankreichs angespannte Haushaltslage. Damit konkretisiert Le Pen ihren Ukraine-Kurs für den Wahlkampf.“

    Doch ist Le Pen und ihr RN kritisch und großkotzig gegenüber Russland. Und sie will Frankreichs Souveränität gegenüber der EU wiederherstellen. Summa summarum hat man den Eindruck, typisch französischer Größenwahn, aber besser als Macron.

    Mein Tipp: Die schafft das alles auch nicht mehr. Es ist zu spät. Sie müsste hart wie Milei sein, um noch einmal alles zu sanieren. Die Linken und Islamisten werden dann nicht nur die Straßen anzünden…

    1. Varus
      Antworten

      @„Und das ist weltweit so, dass der Islam sich nicht integriert.“

      Die Auserwählten ebensowenig – irgendwelche Vorschläge? Schalom!

      1. Daisy

        Ja, das stimmt. Es liegt an der Religion.

        Religion sollte Privatsache sein. Übrigens auch Ideologie. Vorschläge machte ich schon. Strengere Strafen bei Nichtbefolgung unserer Gesetze. Kürzung von Unterstützungen bei Integrationsverweigerung.

        Keine Unterstützung für religiöse Bauwerke, Friedhöfe, Einrichtungen etc. – das sollte auch für J. gelten…Kein Ramadan an öffentlichen Schulen…usw.usf.

        Kurzum: keine Sonderwürscht mehr…

      2. 1150

        jo, religion ist opium für das volk, sagte mal einer

      3. Jan

        Religion fordert immer etwas im öffentlichen Raum, und wenns wie bei den Mennoniten die Nichtimpfung ist. Integration und mehr Zwang in was? In Cruellas Zwangsregime? Ist es nicht genau das, was hier legitimiert werden soll? Wir brauchen ein Basta, weils anders nicht geht?

      4. Daisy

        Jan, Deutsch lernen zB. Wenn Sie beklagen, dass die Asxlzuwanderer keine Aufstiegschancen haben, dann genau deshalb..Landessprache lernen, Mädchen ohne Kopftuch sind keine Schlampen lernen, Ziegen lässt man in Ruhe, man hält sich an die Gesetze und nicht an die Scharia, keine Kinderehen, keine Vielehen usw, keine Inzucht….was es so gibt, Jan. Ich meine nicht, sie müssen bei Gendergaga mitmachen, beim Wertewesten von der Genossin Vorsitzenden des Obersten Sowjets. Ergo wählen eben sehr viele gut Integrierte die FPÖ…da müssens das auch nicht.

        Wenn ich in ein anderes Land ginge, dann weil ich es mag. Ich würde sofort die Sprache lernen und wie man alles bekommt, Wohnung, Job, Papiere…ich würde nicht darauf warten, dass sich jemand um mich kümmert und mir nachläuft, das ich die Gratissprachkurse besuche…Integration ist nämlich auch eine Holschuld.

  4. Glass Steagall Act
    Antworten

    So etwa fühlt es sich an, wenn sich ein System dem Ende zuneigt! Die Missstände häufen sich und das Chaos bekommt die Oberhand. Aber falls die parasitären Eliten nun denken, wir würden nach mehr Polizeistaat rufen, um ihre digitale Gefängnis-Agenda durchzusetzen, haben sie sich gewaltig geschnitten!

    1. Jurgen
      Antworten

      Im Handelsrecht ist sowieso jeder Vertrag freiwillig…

  5. Fritz Madersbacher
    Antworten

    „Frankreich: Jugendkrawalle treiben Le Pen nach oben“

    „Für Marine Le Pen sind die Vorgänge ein gefundenes Fressen, ohne dass sie viel sagen muss … sie nützen ihr bei bei der schweigenden Mehrheit im Land“
    („Der Standard“, 04/10/2026)
    Sie hetzt aber nicht mit wie viele Andere, natürlich auch bei uns, besonders in den hetzerischen (Revolver-)Boulevardmedien. Vielleicht dämmert ihr – es ist nicht auszuschließen – dass Wahlsiege auf Kosten einer rebellierenden Jugend Pyrrhus-Siege sind, die ein Ablaufdatum haben, weil alles parteipolitische Geplänkel und Geplapper hilflos ist gegen die gesellschaftliche Entwicklung, die dieser Revolte zugrundeliegt.
    Manche sehen wieder einmal das Abendland untergehen, aber die Versuche, das Rad durch Festungsbau und Repression zurückzudrehen, können vielleicht kurzfristig berauschende (Umfrage-)Erfolge erzielen, längerfristig werden sie durch die gesellschaftliche Entwicklung hinweggespült werden und in Elend und Chaos enden.
    Die schweigende oder auch krakeelende Mehrheit wird immer älter, sie muß einen besseren Weg finden als Diskriminierung und Verbote. Das wäre durchaus möglich und lohnend(!), denn „das Abendland“ hat entschieden mehr an geistigen Inhalten zu bieten als die primitiven, zugleich selbstbeweihräuchernden und wehleidigen Phantasien der diversen Reaktionäre und Wichtigtuer …

  6. Jan
    Antworten

    Migrantische Jugendliche wissen, dass für sie das Aufstiegsversprechen nicht gilt. Egal welche Leistung sie bringen, sie wird nicht honoriert.

    Unter Leyens Regime ist die Industrieproduktion um 20% bis 25% gefallen. Das kommt sogar bei den Ärzten an – und bei jenen für die einfachen Jobs schon sowieso.

    Es ist immer richtig, wenn Parteien sich dem Furor größerer Gruppen anschließen und so ihre Steuerungsfähigkeit erhalten. Die rechten Parteien haben das zumindest teilweise erfolgreich in der C-Politik gemacht.

    Das Problem der Brandmauer ist, dass sie die Rechte mit umwerfender Macht versieht. Ich bin immer dafür, dass wichtige Entscheidungen mit wechselnden Mehrheiten errungen werden müssen.

    1. 1150
      Antworten

      aufstiegsversprechen? so etwas gibt es?

    2. Jurgen
      Antworten

      Liegt evtl. daran, dass die Kaufkraft aller Gehälter und Löhne im Sinkflug ist…

    3. Andreas_Sch.
      Antworten

      Zitat: „Das Problem der Brandmauer ist, dass sie die Rechte mit umwerfender Macht versieht.“
      DAS ist der Plan! 🤗
      Die sog. „Rechte“ ist Fleisch vom Fleische des Systems und – neoliberal bis ins Mark! Eine „Alternative“ stellen die sicher nicht dar, eher den Turbo für die Macht der Banker …

  7. Varus
    Antworten

    @„ Jugendkrawalle, in denen ein Kulturkonflikt offen zutage tritt (viele Jugendliche aus der zweiten und dritten Einwanderergeneration schwenken Algerien-, Marokko- oder Palästina-Flaggen), brennende Barrikaden, die linkspopulistische LFI solidarisiert sich mit den Protesten.“

    Macron müsste nachdenken, was alles passiert, wenn er die Jugendlichen an die Ostfront schicken will? Larry Johnson meint, die Satrapien Westeuropas seien spätestens in 6-7 Monaten so weit.
    Rechtzeitige Revolution rettet das Leben?

    1. Jurgen
      Antworten

      „die Jugendlichen an die Ostfront schicken“

      LOL, das geht nur noch als PC Game…

    2. Andreas_Sch.
      Antworten

      Bis man einen „Gezogenen“ soweit hat, dass er nur erst militärisch laufen gelernt hat, vergehen schon einmal min. 3 Monate. Dann kann man aber immer noch nicht von „kampffähig“ sprechen … Will „man“ ernsthaft solchen „Jugendlichen“ Waffen in die Hand drücken? Wer weiß auf wen die da schießen … Außerdem müssten für solche Wixfantasien mittlerweile schon ernsthafte Schritte der Mobilisierung unternommen worden sein.

      1. Varus

        Die Ungeschnittenen gestern über Großbritannien und die USA: „Der Westen steht vor dem Chaos, während er sich damit abfindet, Schwachköpfe als Führer zu wählen“ – „… Die Ereignisse im Westen überschlagen sich, während immer mehr herrschende Eliten die Rhetorik hochfahren, um in den Krieg gegen Russland zu ziehen. Kürzlich stimmte in einer britischen Fernsehdebatte ein stramm gestreifter Konservativer der alten Garde mit einem Liberalen darin überein, dass sehr viele Menschen, die dem Plan nicht zustimmen, eingesperrt werden müssten – und vermittelte dem Zuschauer den Eindruck, dass dieses Ziel wichtiger sei als das tatsächliche T@ten von Russen auf dem Schlachtfeld. In Großbritannien gibt es einen echten Schwung in Richtung Wehrpflicht …“

        Vielleicht müssten auch britische Jugendliche rebellieren?

      2. Andreas_Sch.

        @Varus
        Das ist interessant und deckt sich voll mit dem, was ich schon länger meine: Denen geht der Bürzel auf Grundeis! Nicht wegen der Russen oder „Putin“ … das sowieso nicht. Denen brennt die Hütte und die „Wärme“ wird langsam, schneller und immer schneller – sehr, sehr unangenehm. 😂

  8. Roellchen
    Antworten

    Der Zionistische Oberstratege Brzensinskij plant, auch nachzulesen in seinem Buch, Europa durch Migration zu fluten.

    Deshalb, da ein wirtschaftlich starkes Europa Souveränität anstreben könnte

    Europas Eliten wurden ohnehin durch Kissingers Vereine vorselektiert und waren willige Marionetten.

    So brauchte man nur mehr Nordafrika durch Kriege zu Destabilisieren und in Europa die Mindestsicherung für Alle als Köder einführen.

    Freilich hätten sich heute die amerikanischen Planer für ihren Krieg gegen Russland ein stärkeres Europa gewünscht 😂

    1. Varus
      Antworten

      @„Deshalb, da ein wirtschaftlich starkes Europa Souveränität anstreben könnte“

      Länder wie Jemen tun es ohne wirtschaftliche Stärke – während Bio-Michels nur still sitzen und bevorzugt nichts wissen. Welche aus Syrien usw. zu importieren, dürfte umgekehrt als geplant ausgehen. Sichtbar gerade in Frankreich.

    2. Varus
      Antworten

      Aus einem gestrigen Artikel in den Un-geschnittenen über Großbritannien: „… Tausende von Fake-Asylbewerbern verlassen weiterhin die französischen Küsten und steuern auf die britischen zu, wo sie mit Decken, heißen Getränken und kostenlosem Transport zu ihren Hotels begrüßt werden, bevor sie auf die Zuteilung von Wohnungen warten. Manche beschweren sich lediglich über die schlechte Internetgeschwindigkeit in ihrer vorübergehenden Unterkunft – mit den Smartphones, die ihnen die Regierung schenkt; andere gehen auf die Straße und stiften Chaos, wenn sie nicht bekommen, was sie als ihr Geburtsrecht betrachten. Die Regierung hat einfach die Kontrolle über die Boote verloren und ignoriert daher die wachsenden Zahlen. Sie hat auch nicht die geringste Ahnung, wie man Großbritannien effektiv regiert …“

      Welch bescheuerte Idee – an Illegale Handys verteilen. Ich vermute, mit gesponserten Handyverträgen?

  9. Charles M.
    Antworten

    Wie sagte einst unsere allseits beliebte Frau Sawsan Chebli:
    „Die Demografie wird Fakten schaffen“
    Ob der Spruch: „Wir werden euch übergebähren“ auch aus ihrem losen Mundwerk stammt weiß ich nicht 100%, meine es aber mal in einer Talkschow von ihr gehört zu haben.
    Aber hey, sie hat Recht…

  10. Hello
    Antworten

    2005 hat Sarkozy die Protestierenden Gesindel (und Abschaum) genannt, jetzt also Eric Zemmour. Sarkozy wollte die Vororte von Paris mit dem Kärcher reinigen. Später ruderte er etwas zurück und versprach Verbesserungen für die Bildung der Jugendlichen. Offenbar ist beides nicht geschehen.

    Es scheint immer ein Punkt des eigenen Standorts zu sein, ob die Demonstranten (auch Randalierer) Gesindel oder tapfere Widerstandkämpfer sind. Manchmal kann man sich offensichtlich nicht entscheiden.

    Eine sehr gute Einschätzung habe ich in der Übersetzung eines Tass-Artikels gelesen (Anti-Spiegel):
    …Die Bekannten in Paris, mit denen ich mich in den letzten Tagen unterhalten habe, sind mehrheitlich davon überzeugt, dass Jean-Luc Mélenchon die modernen französischen „Rotgardisten“ auf die Straße gebracht hat: „Geht nicht zur Schule, Kinder, kommt lieber, um das verhasste System zu schlagen!“…Untersuchungen der Zeitschrift „Valeurs Actuelles“ zufolge erfreuen sich die radikalen linken Parolen des Politikers bei den 18- bis 24-Jährigen enormer Beliebtheit, kaum weniger Anklang finden sie bei bis 35-Jährigen. Gerade diese jungen Wähler bescheren Mélenchon hohe Umfragewerte, die ihn zu einem Anwärter auf den zweiten Platz im laufenden Präsidentschaftswahlkampf machen.

    Allerdings haben die Anhänger von Verschwörungstheorien eine andere Auffassung: Sie glauben, die Proteste seien das Ergebnis eines Szenarios, das unter Beteiligung des Élysée-Palastes ausgearbeitet wurde. Dieses Szenario sieht vor, der Jugend zu gestatten, die Lage zu destabilisieren und die Situation bis zur Verhängung des Ausnahmezustands eskalieren zu lassen, so wie es bereits 2005 der Fall war. Und dann kann man den Präsidentschaftswahlkampf pausieren, und womöglich käme es am Ende sogar zu einer Verschiebung der Wahlen.

    Im äußersten Fall könnte man versuchen, Mélenchon zu diskreditieren, indem man dem unbequemen Kandidaten die Verantwortung für Unruhen zuschreibt und ihn so aus dem Rennen nimmt.

    Mélenchon fordert nicht nur ein Ende der Finanzierung Kiews, sondern plädiert auch für eine Wiederaufnahme der Beziehungen zu Russland. Genau das passt jedoch überhaupt nicht in das Konzept der Globalisten, die weiterhin darauf hoffen, die Ukraine nutzen zu können, um Russland eine strategische Niederlage zuzufügen.

    1. Varus
      Antworten

      R-ö-pp-e-r schrieb im zitierten Artikel, gerade Melenchon sei am stärksten gegen die Banderastan-Hilfen – vermutlich auch gegen den Weltkrieg. Müsste LePen hier nicht nachziehen?

      1. Varus

        Böses Medium heute: „“Russland ist nicht unser Feind“: Demonstration gegen Ukraine-Hilfen in Paris“ – „… Der ehemalige französische Europaabgeordnete Florian Philippot forderte, die westliche Unterstützung solle besser zur Senkung der Benzinsteuern ausgegeben werden. …“
        Klima-Tribute streichen?

      2. 1150

        in japan kostet der liter benzin € 00,95, die regierung schiesst € 00,28 dazu
        und japan muss jeden deziliter mangels eigener vorkommen importiern

    2. Andreas_Sch.
      Antworten

      Wie ich nicht müde werde zu wiederholen: „Der Ausnahmezustand ist ein verdammt breites und zwoschneidiges Schwert!“ Für den, der damit herumspielt, kann es leicht zum Richtschwert werden!
      Andererseits: Welche Wahl haben sie noch?

  11. 1150
    Antworten

    überfüllte klassen? vielleicht sind das die dauerrepetierer aus den schon in der dritten generation
    von diskriminierten, benachteiligten, unverstandenen, etc. der banlieu’s welche die klassen füllen?
    migranten aus dem ehemaligen französisch indochina wird man darunter nicht finden, garantiert.
    brennende feuerwehrleute oder lehrer oder am bodenliegende polizisten auf die getreten wird
    sind bei den üblichen friedfertigen verdächtigen zu finden.
    bei den gelbjacken z.b. hat die polizei statt tränengas ausschliesslich gummigeschosse verwendet.
    wie sagte john f. kennedy bei seiner antrittsrede 1961:
    °°fragt nicht was der staat für euch tun kann, fragt was ihr für den staat tun könnt°°
    heute wäre er damit ein lupenreiner nationaler sozialist, hassredner und rechtsextremer

    1. Jurgen
      Antworten

      Alles dreht sich immerzu im Kreis und erreicht dadurch auch mal die 180° Opposition. Es gibt nämlich keine gerade Linien, sondern nur Kreise…

      Das 360° Thema à la Barböck hatte ja, da bin ich mir ziemlich sicher, mit einem Impfschaden zu tun…

  12. cwsuisse
    Antworten

    Es steht schlecht um Europa. Deutschland, England und Frankreich versinken in Kriminalität und Chaos. Und die Politiker lungern auf ukrainischen Bahnhöfen herum, statt sich um die Probleme zu kümmern.

    1. 1150
      Antworten

      @,
      also bitte, sie kümmern sich doch um probleme,
      z.b. wie man sich seine taschen und die der freunde noch üppiger füllen könnte

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann. Benutzer haften für den Inhalt ihrer Kommentare.

Entdecke mehr von tkp.at

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen