In Deutschland müssen zehntausende Geschädigte jahrelang um die Anerkennung von Impfschäden kämpfen. In starkem Gegensatz dazu liefert eine aktuelle Florida-Kohortenstudie klare Hinweise darauf, dass die mRNA-Präparate von BioNTech/Pfizer im Vergleich zu Moderna mit deutlich höherer 12-Monats-Mortalität einhergehen.
Die Zahlen aus den Sozialgerichten und die neuen Studiendaten werfen die Frage auf, in wessen Interesse die deutschen Behörden und die Politik handeln. Seit 2021 haben insgesamt 15.226 geimpfte Personen einen Antrag auf Anerkennung eines Impfschadens gestellt. Davon wurden nur 726 positiv beschieden – das entspricht einer Anerkennungsquote von 6,2 Prozent. 11.038 Anträge wurden abgelehnt, 2.487 befinden sich noch in Bearbeitung und 975 wurden zurückgezogen oder aus Zuständigkeitsgründen abgegeben.
Extrem hohe Ablehnungsquoten
Das das Deutsche Ärzteblatt berichtet am 6. November 2026: Mehr als 1.100 Klagen wegen Corona-Impfschäden anhängig. Laut einer Abfrage der Wochenzeitung Die Zeit bei allen 16 Bundesländern sind an den Sozialgerichten derzeit noch immer bundesweit mindestens 1.159 Klagen wegen möglicher Corona-Impfschäden anhängig. Die meisten davon entfallen auf Nordrhein-Westfalen (260), Bayern (178) und Hessen (154). Hinzu kommen weitere 579 offene Widerspruchsverfahren.
Die Behörden begründen die langen Bearbeitungszeiten mit dem „umfangreichen und langwierigen“ Aufklärungsaufwand und der „noch lückenhaften“ wissenschaftlichen Erkenntnislage zu den Zusammenhängen zwischen den Impfungen und einzelnen Krankheitsbildern – was eine offensichtliche Ausrede ist, wenn nicht sogar eine glatte Lüge. Das Gesundheitsministerium in Nordrhein-Westfalen räumt ein, dass die Unsicherheit für die ohnehin stark beeinträchtigten Antragsteller eine zusätzliche Belastung darstellt. Neue Anträge werden auch 2026 noch gestellt. Die höchsten Anteile offener Verfahren finden sich in Thüringen, Berlin und Nordrhein-Westfalen.
Deutsche Ablehnung im Kontrast zu Studienergebnissen
Diese restriktive Praxis steht in deutlichem Kontrast zu jüngsten Studienergebnissen. Im November 2026 erschien in Global Epidemiology die Arbeit von Retsef Levi, Fahad Mansuri, Melissa M. Jordan und Joseph A. Ladapo: „Twelve-month all-cause mortality after initial COVID-19 vaccination with Pfizer-BioNTech or mRNA-1273 among adults living in Florida: Statewide cohort study“. Der Autor Joseph A. Ladapo ist nicht nur Harvard Wissenschaftler, sondern auch Gesundheitsminister des US-Bundesstaates Florida. Welch ein Unterschied zu dem was in Deutschland passiert!
Die matched-cohort-Analyse basiert auf staatlichen Gesundheitsdatenbanken Floridas und umfasst 1.962.822 nicht-institutionalisierte Erwachsene, die zwischen dem 18. Dezember 2020 und dem 31. August 2021 ihre erste Dosis entweder BNT162b2 (Pfizer/BioNTech) oder mRNA-1273 (Moderna) erhalten hatten. Das 1:1-Matching erfolgte nach Alter, Geschlecht, Rasse, Ethnie, Impfmonat, Impfstelle und Census-Tract. Die Originalpublikation findet sich hier: ScienceDirect – Twelve-month all-cause mortality after initial COVID-19 vaccination…., und der Bericht in TKP von Prof. Hartmut Glossmann hier.
Die Ergebnisse: Im Vergleich zu den Moderna-Empfängern hatten die Pfizer/BioNTech-Empfänger ein signifikant höheres Risiko in allen primären Endpunkten. Diese Beobachtung passt zu früheren Analysen der Pfizer-Zulassungsstudie C4591001, in der Sudden Unexpected Death (SUD) im Impfarm häufiger und bei jüngeren Personen auftrat als im Placeboarm. Zudem gibt es dokumentierte Unterschiede zwischen dem klinischen Prozess 1 und dem kommerziellen Prozess 2 der Herstellung, einschließlich residualer Plasmid-DNA und SV40-Sequenzen, die in unabhängigen Untersuchungen Grenzwertüberschreitungen zeigten.
In Deutschland werden Anträge auf Anerkennung eines Impfschadens systematisch mit sehr niedriger Quote beschieden und die Betroffenen in langwierige Widerspruchs- und Klageverfahren gedrängt. Gleichzeitig bleiben die Hersteller durch die gesetzlichen Haftungsregelungen weitgehend geschützt. Die Behörden reden sich heraus auf angeblich lückenhafte Erkenntnisse – obwohl Kohortenstudien wie die aus Florida klare Signale liefern und die Pharmakovigilanz-Datenbanken seit Jahren massive Meldezahlen zeigen.
Wen schützt der deutsche Staat
Die Zahlen aus den deutschen Behörden und den internationalen Studien stehen in einem krassen Widerspruch. Während Betroffene mit schweren Gesundheitsschäden jahrelang um Anerkennung kämpfen müssen und die Anerkennungsquote bei 6 Prozent stagniert, bleibt die politische und mediale Aufarbeitung der Impfkampagne weitgehend aus.
Der Staat, der die Impfungen massiv beworben, teilweise erzwungen und die Hersteller weitgehend von Haftung freigestellt hat, stellt sich jetzt taub, wenn die Rechnung präsentiert wird. Gleichzeitig zeigen Real-World-Daten wie die Florida-Studie, dass die beiden mRNA-Präparate keineswegs gleichwertig sind und Pfizer in der untersuchten Kohorte mit einer deutlich höheren Sterblichkeit einherging.
Die Frage drängt sich auf: Wen schützt der deutsche Staat eigentlich – und in wessen Interesse handelt er? Die Betroffenen von Impfschäden jedenfalls spüren wenig von dem Schutz, der ihnen während der Kampagne versprochen wurde. Während Pharmaunternehmen und politische Entscheider weitgehend ungeschoren bleiben, tragen die Geschädigten die Last – gesundheitlich, finanziell und juristisch.
Gleichzeitig geht die deutsche Justiz massiv gegen verantwortungsbewusste Ärzte vor, denen der Schutz der Gesundheit ihrer Patienten wichtiger ist als die Profite von Big Pharma, wie etwa Bianca Witzschel oder nimmt Kritiker wie Reiner Füllmich oder Paul Brandenburg als politische Gefangene.
Umgekehrt sagt Christina Drosten, einer der lautesten Einpeitscher für die Pandemie und die Impforgien, am6. November 2026 im Interview: «Es ist zu spät für eine umfassende Aufarbeitung der Pandemie». Ein Schlag ins Gesicht der vielen gesundheitlich Geschädigten und derer, die vor Gericht noch immer um Entschädigung und Hilfe kämpfen.
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.
Folge TKP auf Telegram oder GETTR und abonniere unseren Newsletter.
Mit Pfizer stirbt es sich schneller! Florida-Studie zur 12-Monats-Mortalität nach mRNA-Spritze
Geschichte des deutschen Politprozesses gegen Ärztin Dr. Bianca Witzschel
Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann. Benutzer haften für den Inhalt ihrer Kommentare.
Sie müssen angemeldet sein um Kommentare zu posten. Noch kein Konto? Jetzt registrieren.