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Politik

Kiew unter Druck: Russische Drohnenangriffe setzen die Brücken der Hauptstadt unter Stress

18 Kommentare 3. Oktober 2026 10 Minuten Lesezeit von Jochen Mitschka

Russische Angriffe auf mehrere Dnipro-Brücken haben den Verkehr in Kiew massiv beeinträchtigt. Besonders im Fokus steht die Südbrücke, die wiederholt von Drohnen getroffen wurde. Während in sozialen Medien bereits über eine mögliche Beschädigung tragender Seile und einen möglichen Zusammenbruch spekuliert wird, ist die tatsächliche strukturelle Gefährdung deutlich komplexer.

Kiew erlebt derzeit eine ungewöhnliche Zuspitzung der russischen Luftangriffe. Im Mittelpunkt stehen nicht nur Wohngebiete und Energieanlagen, sondern zunehmend auch kritische Verkehrsinfrastruktur. Mehrere Brücken über den Dnipro wurden in den vergangenen Tagen beschädigt oder für den Verkehr gesperrt.

Besonders betroffen ist die Südbrücke, eine der wichtigsten Verbindungen zwischen dem linken und rechten Dnipro-Ufer der ukrainischen Hauptstadt. Nach Angaben ukrainischer Behörden wurde sie wiederholt von russischen Drohnen getroffen. Am 1. und 2. Oktober kam es zu mehreren Einschlägen, woraufhin der Verkehr über die Brücke zeitweise vollständig eingestellt wurde. Auch die Metroverbindung über die Brücke war betroffen.

Die Folgen waren unmittelbar spürbar: Auf den verbliebenen Verbindungen über den Dnipro bildeten sich lange Staus, der öffentliche Nahverkehr geriet unter Druck und manche Pendler setzten ihren Weg zu Fuß fort. Der Kyiv Post berichtete von nahezu kollabierenden Verkehrsverhältnissen und erheblichen Verzögerungen im gesamten Stadtgebiet.

Die Südbrücke als neuralgischer Punkt

Die Bedeutung der Südbrücke ist kaum zu überschätzen. Sie verbindet die beiden Hälften Kiews über den Dnipro und führt sowohl Straßenverkehr als auch die grüne Metro-Linie.

Technisch handelt es sich nicht um eine klassische Hängebrücke, sondern um eine Schrägseilbrücke. Der zentrale Teil ist 564,5 Meter lang und besitzt eine Hauptspannweite von 271 Metern. Zusätzlich verfügt die Gesamtanlage über lange Zufahrtsviadukte. Eine Beschreibung der Konstruktion wurde bereits in der Fachzeitschrift Structural Engineering International veröffentlicht.

Damit ist die Brücke zwar auf eine gewisse Redundanz ausgelegt, zugleich spielen ihre Schrägseile eine zentrale Rolle bei der Lastabtragung. Genau deshalb ist die Frage interessant, welche Folgen die Beschädigung einzelner Seile tatsächlich hätte.

Hier lohnt sich allerdings eine Unterscheidung zwischen Beschädigung, Durchtrennung einzelner Seile und einem tatsächlichen progressiven Versagen der gesamten Konstruktion.

Können beschädigte Seile eine Brücke zum Einsturz bringen?

Grundsätzlich lautet die Antwort: Ja, der Verlust mehrerer tragender Seile kann bei einer Schrägseilbrücke erhebliche strukturelle Folgen haben. Ein Einsturz folgt daraus aber keineswegs automatisch.

Die Brückenbau-Forschung beschäftigt sich seit Jahren mit genau diesem Problem. Modelle zeigen, dass der Ausfall einzelner Seile zunächst durch eine Umverteilung der Kräfte auf andere Bauteile aufgefangen werden kann. Werden jedoch mehrere Seile in ungünstiger Position oder in kurzer Folge zerstört, kann sich die Belastung benachbarter Seile stark erhöhen. Unter bestimmten Bedingungen kann daraus ein sogenannter progressiver Kollaps entstehen. Allerdings können Seilbrüche erhebliche Veränderungen der Kräfteverteilung und der Verformungen verursachen. Ein beschädigtes Seil ist also nicht gleichbedeutend mit einer unmittelbar einsturzgefährdeten Brücke.

Forschungsarbeiten zu Schrägseilbrücken zeigen aber auch, dass der Verlust mehrerer benachbarter Seile in bestimmten Konfigurationen eine Kettenreaktion auslösen kann.

Was ist über die russischen Drohnen bekannt?

Besonders kontrovers ist derzeit die Frage, welche Drohnentypen und Gefechtsköpfe bei den Angriffen eingesetzt wurden.

In russischen und ukrainischen Quellen kursieren Angaben über neue Varianten der Geran-Drohnen, die mit stärkeren Gefechtsköpfen beziehungsweise Hohlladungen ausgerüstet worden sein sollen. Das US-amerikanische Institute for the Study of War (ISW) bewertete am 2. Oktober die Möglichkeit, dass Russland solche modifizierten Drohnen gegen besonders robuste Ziele wie Brücken einsetzen könnte. Gleichzeitig betonte das Institut, dass der tatsächlich verwendete Gefechtskopf nicht eindeutig bestätigt sei.

In sozialen Medien wurde teilweise behauptet, Russland setze spezielle „Drahtschneider“-Ladungen ein, die gezielt Brückenseile durchtrennen sollen. In einem Bericht von Simplicius steht die These von „Drahtsechneider“-Ladungen im Mittelpunkt. Wirklich bewiesen ist das noch nicht.

Noch nicht einmal der konkrete Drohnentyp ist offiziell bekannt bekannt, der eingesetzt wurde.

Damit bleibt eine wichtige Unterscheidung bestehen: Dass russische Drohnen die Brücke getroffen haben, ist gut dokumentiert. Dass sie mit einem speziell zum Durchtrennen der tragenden Seile entwickelten Gefechtskopf ausgestattet waren, ist dagegen eine deutlich unsicherere Behauptung auch wenn der gleiche Drohnentyp angeblich erfolgreich gegen Hochspannungsmasten eingesetzt worden ist, wie berichtet wurde.

Kiews Verkehrssystem gerät unter Druck

Unabhängig von der Frage, ob die Angriffe langfristig die Tragstruktur der Südbrücke gefährden können, haben sie bereits einen erheblichen praktischen Effekt.

Am Freitag, dem 2. Oktober, wurde die Südbrücke vollständig für den Verkehr gesperrt. Gleichzeitig galten Einschränkungen auf der Paton-Brücke und der Metro-Brücke. Damit wurden mehrere der wichtigsten Querungen des Dnipro gleichzeitig beeinträchtigt. Das ist für eine Millionenstadt ein erhebliches Problem.

Bisher hatte Russland darauf verzichtet, Brücken über den wichtigsten Fluss des Landes anzugreifen, aber angeblich soll „Putin“ der Armee nun freie Hand gegeben haben, robuster gegen die Ukraine vorzugehen, nachdem große Schwärme von Drohnen Moskau angegriffen hatten, die Schäden von durch weitreichende Drohnen gegen die russische Schifffahrt und die Ölindustrie zugenommen hatten.

Der Dnipro teilt Kiew geografisch in einen westlichen und einen östlichen Teil. Ein erheblicher Teil der Bevölkerung lebt auf der linken Flussseite, während Arbeitsplätze und wichtige Einrichtungen auch auf der rechten Seite liegen. Die Brücken sind deshalb nicht lediglich Verkehrswege, sondern zentrale Bestandteile der städtischen Infrastruktur. Reuters verweist darauf, dass mehr als ein Drittel der rund drei Millionen Einwohner Kiews auf der linken Flussseite lebt und viele Menschen zur Arbeit auf die rechte Seite pendeln.

Die Sperrungen führten entsprechend zu massiven Verkehrsproblemen. Buslinien mussten umgeleitet werden, während sich auf den verbleibenden Routen lange Staus bildeten.

Klitschko spricht von einer Frage des Überlebens

Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko reagierte ungewöhnlich deutlich auf die Entwicklung. Nach den Angriffen erklärte er, die Aufrechterhaltung des städtischen Lebens werde zunehmend zu einer Frage von Sicherheit und Überleben. Die Stadt müsse gleichzeitig ihre kritische Infrastruktur schützen und den Verkehr zwischen den beiden Dnipro-Ufern aufrechterhalten.

Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj stellte die Angriffe in einen größeren Zusammenhang. Nach ukrainischer Darstellung zielt die russische Kampagne zunehmend auf Infrastruktur, die für das Funktionieren der Städte entscheidend ist.

Diese Einschätzung ist allerdings eine politische und militärische Bewertung der ukrainischen Führung und sollte von den unmittelbar beobachtbaren Fakten getrennt werden: Fakt ist, dass in den vergangenen Tagen mehrere wichtige Brücken und andere Infrastrukturobjekte in und um Kiew getroffen wurden. Die daraus resultierenden Verkehrsprobleme sind dokumentiert. Die langfristige strategische Absicht hinter jedem einzelnen Angriff lässt sich dagegen nicht allein aus den Schäden ableiten. Schließlich erfolgen täglich hunderte von Drohnenstarts vom östlichen Teil der Ukraine, welche durch eine Zerstörung der Verkehrswege über den Dnipro eingedämmt werden könntenn.

Die Angriffe gehen weiter

Die Entwicklung blieb nicht auf den 1. und 2. Oktober beschränkt. Am 3. Oktober wurde auch die Nordbrücke über den Dnipro bei einem russischen Luftangriff beschädigt. Nach Angaben von Kiews Bürgermeister Klitschko wurden unter anderem die Fahrbahn und Oberleitungen für den Trolleybusverkehr beschädigt. Der Verkehr wurde daraufhin eingestellt. Verletzte wurden bei diesem Angriff auf die Brücke zunächst nicht gemeldet.

Damit hat sich das Problem von einem einzelnen beschädigten Verkehrsweg zu einer größeren Belastung des gesamten Kiewer Brückennetzes entwickelt.

Reuters berichtete bereits am 2. Oktober von wiederholten Angriffen auf die Südbrücke sowie Einschränkungen auf weiteren Brücken. Die Angriffe haben dadurch nicht nur einzelne Bauwerke beschädigt, sondern das gesamte Verkehrsnetz der Hauptstadt unter erheblichen Druck gesetzt.

Der größere Zusammenhang: ein harter Winter?

Die Brückenangriffe fallen in eine Phase, in der Russland seine Luftangriffe auf ukrainische Infrastruktur insgesamt verstärkt.

Im Mittelpunkt steht dabei erneut die Energieversorgung. Ukrainische Vertreter warnen seit Wochen beziehungsweise Monaten vor einer möglichen neuen russischen Winterkampagne gegen Kraftwerke, Stromnetze und andere kritische Infrastruktur.

Auch die Financial Times berichtete über ukrainische Angaben zu abgefangenen russischen Kommunikationsinhalten, die auf eine Ausweitung der Angriffe hindeuten sollen. Dass Russland die „Samthandschuhe“ ausgzogen habe, nach den Angriffen der Ukraine erscheint plausibel, stammt allerdings aus ukrainischen Angaben und ist entsprechend als solche einzuordnen.

Die Angriffe auf Brücken fügen sich damit in ein breiteres Muster ein, bei dem neben Energieanlagen auch Transport- und Kommunikationsinfrastruktur unter Beschuss gerät. Trotz dieser Zunahme von Angriffen ist die Zahl der „Kollateralschäden“ erstaunlich niedrig, im Vergleich zu Kriegen, welche Israel oder die USA führen.

Steht Kiew vor einem Zusammenbruch?

Dafür gibt es derzeit keine belastbare Grundlage. Es gibt allerdings ebenso wenig Grund, die Bedeutung der Angriffe herunterzuspielen.

Die wiederholten Treffer haben bereits gezeigt, wie empfindlich eine Millionenstadt auf die Beschädigung weniger zentraler Verkehrsachsen reagieren kann. Wenn mehrere Brücken gleichzeitig ausfallen, steigt der Druck auf alle verbleibenden Verkehrswege. Gleichzeitig erschwert die wiederholte Beschädigung die Inspektion und Reparatur der betroffenen Bauwerke.

Was die Südbrücke selbst betrifft, wäre eine seriöse Einschätzung ihrer langfristigen strukturellen Sicherheit nur nach einer detaillierten Untersuchung durch Brückeningenieure möglich. Die Forschung zeigt zwar, dass der Verlust mehrerer Schrägseile unter bestimmten Bedingungen zu progressivem Versagen führen kann. Sie zeigt aber ebenso, dass moderne Schrägseilbrücken auf Redundanz ausgelegt sind und der Verlust einzelner Seile nicht automatisch einen Kollaps bedeutet.

Genau deshalb ist zwischen einem militärischen Treffer, einer temporären Sperrung, einer schweren strukturellen Beschädigung und einem drohenden Einsturz zu unterscheiden.

Eine neue Dimension des Infrastrukturkriegs

Die eigentliche Bedeutung der aktuellen Angriffe könnte deshalb weniger in der Frage liegen, ob eine einzelne Brücke tatsächlich zum Einsturz gebracht werden kann. Vielmehr zeigen die Ereignisse, wie moderne Luftkriegsführung darauf ausgerichtet werden kann, die Funktionsfähigkeit einer Großstadt zu beeinträchtigen.

Eine Brücke muss nicht vollständig zerstört werden, um militärisch oder wirtschaftlich relevant getroffen zu sein. Schon die Notwendigkeit, eine zentrale Verkehrsverbindung nach jedem Angriff zu sperren, Ingenieure einzusetzen, die Konstruktion zu überprüfen und den Verkehr umzuleiten, erzeugt Kosten und Unsicherheit. Und Sorgenfalten bei den Steuerzahlern in der EU. Genau das ist in Kiew und der EU derzeit zu beobachten.

Die entscheidende Frage für die kommenden Tage wird daher sein, ob es Russland gelingt, die wiederholten Angriffe so fortzusetzen, dass Reparaturen und Inspektionen mit den neuen Schäden nicht mehr Schritt halten können – oder ob die ukrainischen Behörden die betroffenen Brücken stabilisieren und den Verkehr aufrechterhalten können.

Neueste Angriffe lassen Schlimmeres befürchten

Am 3. Oktober wurde zudem erneut Kiew mit einer Kombination aus ballistischen Raketen und Drohnen angegriffen. Dabei wurde laut Bürgermeister Klitschko mindestens ein Mensch getötet und zwei weitere verletzt. Ob es Zivilisten oder Soldaten/Sicherheitskräfte waren wird bei solchen Meldungen nicht erwähnt.

Die Brücken sind damit nur ein Teil eines größeren Problems.

Zusammenfassung

Kiew steht nicht unmittelbar vor einem nachgewiesenen infrastrukturellen Zusammenbruch. Aber die wiederholten Angriffe zeigen, dass Russland zunehmend versucht, die lebenswichtigen Verkehrs- und Versorgungssysteme der ukrainischen Hauptstadt unter dauerhaften Druck zu setzen und nun auch die Versorgungswege über den Fluss anzugreifen, welche den östlichen Teil des Landes von der Versorgung aus den NATO-Ländern abschneidet. Was russische Militärexperten schon seit Jahren fordern. Wie weit diese Strategie reichen wird, dürfte sich insbesondere im weiteren Verlauf des Herbstes und während des kommenden Winters zeigen. Westliche Kommentatoren, welche die Angriffe auf die Kertsch-Brücke zur Krim durch die Ukraine feierten, vertreten nun eine andere Ansicht.

Bild: Screenshot von etwas alarmistischen Brückenkiller-Video vom Military Summary Channel

Update: Der Military Summery Channel hat heute Nachmittag ein Update mit vielen Details über die Angriffe auf die Brückenseile veröffentlicht.


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18 Kommentare

  1. Jurgen
    Antworten

    Der Dnjepr als neue natürliche Grenze? Und dazu eine Verbindung nach Moldawien, die aber noch fehlt? Kiew bald eine geteilte Stadt, so wie Berlin heute noch nicht deutsch ist.

  2. Sting2
    Antworten

    Völkerrecht: Ukraine, Krim, Russland – Annexion oder Sezession?
    –
    https://www.wissensmanufaktur.net/krim-zeitfragen/
    –
    von Prof. Dr. iur. Karl Albrecht Schachtschneider (unserem bekanntesten Staatsrechtler)
    –
    Kurzfassung: Das Selbstbestimmungsrecht der Bürger der Krim kann durch völkerrechtliche Verträge oder die Verfassung der Ukraine nicht aufgehoben werden.

    Die Krim hatte und hat als autonome Republik jedes Recht, einen eigenen Weg zu gehen und sich von der Ukraine zu separieren.

    Die Hilfestellung Rußlands beim Sezessionsprozeß der Krim war verhältnismäßig und kein Verstoß gegen das Völkerrecht.

    RUSSLAND ABER SOLL SICH NICHT VERTEIDIGEN, DAS WIRD ALS ANGRIFFS-KRIEG AUSGELEGT!!

  3. Sting2
    Antworten

    Liste von Militäroperationen der Vereinigten Staaten

    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Militäroperationen_der_Vereinigten_Staaten

    ALLE VON DEN USA ANGEFANGEN UND DIE EU-LÄNDER FINDES DAS GUT !!

    Liste: 1775 bis 1799 und 1800 bis 1899 und 1900 bis 1927
    Briand-Kellogg-Pakt (1928), 1941 bis 1979 und 1980 bis 1999 und Ab 2000

    RUSSLAND ABER SOLL SICH NICHT VERTEIDIGEN, DAS WIRD ALS ANGRIFFS-KRIEG AUSGELEGT!!

  4. Daisy
    Antworten

    Sehr beeindruckt ist der „Wertewesten“ nicht…

    Sie machen weiter:

    „Bundeskanzler Friedrich Merz ist zu einem Solidaritätsbesuch in der Ukraine eingetroffen, um dem Land weitere konkrete Hilfe für den Abwehrkampf gegen Russland zuzusagen – vor allem Abfangdrohnen und weitreichende Waffen.“

    «Wenn Russland nicht gestoppt wird, richtet sich seine Kriegsmaschinerie früher oder später gegen uns», sagte der CDU-Chef bei seiner Ankunft mit einem Sonderzug in Kiew.“
    Was für ein Blödsinn! Was sollte Russland in Schland wollen?
    Es wird immer ersichtlicher, dass die Marionetten sich sturheil an einen Plan halten, komme was wolle. Sie kommen mir vor wie Aufziehmännchen, trippel-trappel…bis zu Tischkante, plumps…

    1. cwsuisse
      Antworten

      Merz hat einen Plan: Er will die CDU im Verhältnis zur AfD halbieren. Und dafür setzt er sich auch in einen Sonderzug nach Kiew.

  5. cwsuisse
    Antworten

    Es stimmt, dass Russland die Eskalationsdominanz besitzt, nuklear wie konventionell, und bislang eher zurückhaltend unterwegs war. Ein Land, dass sich gegen Luftangriffe nicht verteidigen kann ist verloren. Die Hand müsste jetzt auf die Matte schlagen. Aber die korrupten Oligarchen können das nicht. Die Lage der ukrainischen Männer ist verzweifelt.

    1. Varus
      Antworten

      @“Aber die korrupten Oligarchen können das nicht.“

      Aber Fußvolk in Westeuropa. Vielleicht rebelliert französische Jugend auch deswegen, weil sie nicht in den Weltkrieg will? Auch in Schland gibt es Demos gegen die Wehrpflicht – bisher etwas friedlichere.

    2. Jurgen
      Antworten

      Ich denke das Hauptproblem der Ukraine ist, dass fast die gesamten Ländereien ohne jede Volksbefragung an amerikanische Unternehmen verkauft worden sind vom Generalsveruntreuer Kokski. Das sich die Ukrainer das bieten lassen bzw. keine Ahnung haben ist schon so’n Ding…

  6. therMOnukular
    Antworten

    „Im Mittelpunkt stehen nicht nur Wohngebiete und Energieanlagen, sondern zunehmend auch kritische Verkehrsinfrastruktur. “

    Nein.
    Energieanlagen ja, aber auf Wohngebiete hat man es nicht abgesehen – nur auf die Waffen-Depots und Kommandoposten mitten drin.
    Es geht auch nicht um den „Verkehr“ in Kiew, sondern die Kriegs-Logistik nordöstlich davon.

    Die Russen haben seit langem eine Schlinge um die Ukraine gelegt – und je mehr der Wertewesten eskaliert, desto enger zieht man diese Schlinge zusammen. Weil der Wertewesten immer noch glaubt, Russland könne das nicht und würde sich auch nicht trauen.

    PS: Aktuelle Produktionskapazität von Oreschniks: 20/Monat, Massenproduktion seit ca. einem Jahr, nur einzelne Testprojektile verwendet.
    Warum das wichtig ist: weil man damit Dinge zerstören kann, für die man sonst nuklear angreifen müsste. Weil man damit konventionell quasi jeden Kommando- oder Regierungsbunker treffen kann und bis zu 6 Stockwerke tief eindringen (und selbst wenn man im 7. UG überlebt, ist man von 6 Stockwerken Geröll begraben).
    Darauf hat der Wertewesten keine (nicht-atomare) Antwort.
    Darum hat Russland die eigentliche Eskalationsdominanz – und spielt diese jetzt aus.

  7. Hello
    Antworten

    Alle Brücken in Kiew sind wieder für den Verkehr geöffnet, meldete das ukrainische Medium „Novosti.Live“. (Anti-Spiegel)

  8. Daisy
    Antworten

    Kiew ist mehr oder weniger gefallen. Alle korrupen Politiker sind geflüchtet. Russland jedoch nimmt auch die Westukraine ins Visier, bis man mit der weißen Fahne wedelt, heißt es aus Moskau…nanu??? Ist Putin nun ein Licht aufgegangen? Gerade heute morgen habe ich noch beklagt, dass er immer zu weich reagiert, weswegen der Westen immer frecher wird.

    Die Fluchtwelle rollt in Richtung Westen, darunter auch nach Österreich.

    Es gibt nun Ziele in der Westukraine…vor allem Infrastruktur, Industrie, Staatsfinanzen und Energieanlagen. Transport und Kommunikation soll abgestellt werden. Das wird ein Winter…bestimmt liefert Schland seine Dieselreserven und das letzte Geld der Sparer in die Ukraine. Ich hoffe, Putin macht jetzt ernst und zeigt dem Westen, wo der Hammer hängt. Damit das bald endet!

    Leute, bereitet euch vor.

    1. Varus
      Antworten

      @“Kiew ist mehr oder weniger gefallen.“

      Mehr wäre besser. Ungeschnittene gestern: „„Sechs bis sieben Monate“: Ex-CIA-Analyst Johnson warnt vor direktem Krieg zwischen Russland und NATO-Staaten“ – Die Russen wollen es nicht, rechnen aber ernsthaft damit, gezwungen zu werden. „… Johnson sieht gleichzeitig eine gefährliche Fehleinschätzung innerhalb der europäischen Führung. Auf die Frage, ob europäische Politiker tatsächlich mit einem Krieg rechnen oder lediglich bis an den Rand des Abgrunds gehen wollen, antwortet er: … „Ich denke, wir haben hier eine dieser verrückten Situationen, in denen die Führung tatsächlich glaubt, kämpfen zu können.“ …“
      Ob wir diesen Weltkrieg kämpfen wollen, fragt uns keiner. Zugegeben, in Westeuropa könnte man lauter sagen, dass wir es NICHT wollen.

      1. Daisy

        Alles deutet darauf hin, dass die EU in den nächsten Monaten in den Krieg eintreten soll…das ist so ein Plan wie bei Corona oder mit der Massenflutung des Kontinents mit afrikan. arab. Gefängnisinhalten durch Sxrosch. Reinster Irrsinn und man muss zusehen. Das bedeutet, sie tun es auf Txufel komm raus. Niemand hält sie auf. Ich hoffe auf Putin, dass er mal wirklich ein Zeichen setzt. Er soll bitte das Regierungsviertel in der Ukr. zu einem Mondkrater verwandeln und jetzt mal wirklich die Versorgungswege genau treffen. Von den Brücken hat man nur den Lack beschädigt (s. alter Mann)… noch immer ist daher unklar, ob nicht auch Putin mitspielt…

      2. Varus

        Ich habe gestern in einem Rutube-Podcast gesehen, die Seile der Südbrücke sollen stark strapaziert sein – kann man erwarten, dass die Bruch-Gefahr die Banderas kümmert? Die geben die Brücken frei, bis sie unter den Gewichten nachgeben.

        Vielleicht können Krawalle wie in Frankreich die Lust am Krieg in der Ferne etwas mindern?

  9. alter Mann
    Antworten

    Nach Aufnahmen, welche ich erhielt, sind es die Düsendrohnen Geranie-4. Können 50 Kg plus X unterschiedlichen Sprengstoff haben und einen speziellen Zünder am Kopf. Das „gute Stück“ ist speziell für Stahlgitterkonstruktionen und Stahlseile entwickelt wurden (meine Info). Es geht darum an den Brücken die „Seile“ zu kappen. Es sind Schäden vorhanden aber kein Risiko – also „Lackschäden“ sarkastisch geschrieben. Man hat momentan alles an Abwehr zusammen gezogen, was möglich ist. Im Übrigen, es wird zwar immer von „Hochpräzisionswaffen“ gesprochen aber ein Raketchen, was so eine Brücke eliminieren kann, gibt es offensichtlich nicht.

  10. Varus
    Antworten

    Beeilt sich jetzt Putin ein wenig, bevor westliche Länder versuchen, um Königsberg den Dritten Weltkrieg zu eskalieren? Wenn alles östlich von Dnepr (nicht Dnipro!) zusammenbricht, kommt die Infanterie flotter voran?

    1. Daisy
      Antworten

      Hoffentlich!

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