
Windräder und Rechenzentren nahe beisammen – verstärkte Erwärmung und mehr Infraschall
In der Region Korneuburg zeichnet sich eine bedenkliche Kombination ab. Es sind Windräder mit Höhen von bis zu 289 Meter geplant. Nur wenige Kilometer entfernt ein Rechenzentrum auf 43 Hektar. Die Summe der Belastungen für Landschaft, Böden und Anwohner durch Erwärmung und Infraschall wird sich deutlich verstärken.
Im Süden: zehn Windkraftanlagen der neuesten Generation, geplant vom Unternehmen ImWind, mit Nabenhöhen von bis zu 199 Metern und Rotordurchmessern von 172 Metern — manche Berichte sprechen gar von Anlagen bis zu 300 Metern Gesamthöhe. Im Nordosten, in Stetten: ein Rechenzentrum, eines jener „KI-Burgen“, die derzeit wie Pilze aus dem Boden schießen — angetrieben vom unstillbaren Hunger der EU nach Speicherung von Gesundheitsdaten, kontrollierten Chats, Aufzeichnungen der Fahrerkameras in PKWs, Impfpässen, Produktpässen, Pässen für jedes Nutztier und generell von digitalen Zwillingen für jeden Bürger.
Die Entfernung zwischen den geplanten Windrädern und dem Rechenzentrum beträgt gerade einige wenige Kilometer und liegt innerhalb der Wirkradien beider Anlagen.
Was auf den ersten Blick nach zwei getrennten Projekten aussieht, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als ein Lehrbuchbeispiel dafür, wie sich die Schadeffekte beider Anlagentypen — Landoberflächen-Erwärmung und chronischer Infraschall — in räumlicher Nähe nicht einfach addieren, sondern verstärken können.
Die thermische Doppelbelastung: Wenn sich zwei Hitzeinseln überlagern
Was Windräder mit der Landoberfläche machen
Die im Juli 2026 in Boundary-Layer Meteorology (Springer Nature) publizierte Studie von Matthias Mauder (TU Dresden) mit dem Titel „Impact of Wind Turbines on Near-Surface Microclimate and Soil Moisture Under Different Stability Regimes“ hat erstmals mittels hochauflösender Large-Eddy-Simulationen systematisch untersucht, wie Windturbinen auf Temperatur, Bodenfeuchte und Energieflüsse einwirken. Die Ergebnisse sind ein Paukenschlag — und wir haben sie am 8. August 2026 beschrieben:
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Nächtliche Erwärmung der bodennahen Luft um 0,695 K, Oberflächentemperatur-Anstieg um 0,76 K unter stabilen Nachtbedingungen
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Rückgang der Bodenfeuchte um messbare Werte bei gleichzeitig erhöhter Evapotranspiration (+1,72 W/m² latenter Wärmefluss)
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Die Turbinen wirken wie gigantische Ventilatoren, die in stabilen Nachtlagen wärmere Luft aus höheren Schichten an die Oberfläche drücken
Frühere Studien, etwa von Liming Zhou et al. in Nature Climate Change (2012), hatten für die Region um vier der größten texanischen Windparks bereits eine Erwärmung der Landoberflächentemperatur um 0,72 °C pro Jahrzehnt gemessen — ein Wert, der interessanterweise mit Messdaten aus dem Burgenland nach Errichtung großer Windparks exakt übereinstimmt.
Was Rechenzentren an Hitze abstrahlen
Parallel dazu belegt eine bahnbrechende Studie von Andrea Marinoni, Erik Cambria, Luca Dal Zilio und Kollegen unter dem Titel „The Data Heat Island Effect: Quantifying the Impact of AI Data Centers in a Warming World“, dass KI-Rechenzentren im Durchschnitt eine Erhöhung der Landoberflächentemperatur um 2,07 °C verursachen — mit Spitzenwerten von bis zu 9,1 °C. Der Effekt reicht bis zu 10 Kilometer weit, wobei innerhalb von 4,5 Kilometern noch eine durchschnittliche Erwärmung von 1 °C messbar ist.
Die Forscher sprechen von einem „data heat island effect“, der in seiner räumlichen Ausdehnung mit urbanen Wärmeinseln vergleichbar ist — nur dass er auf Flächen entsteht, die zuvor landwirtschaftlich oder als Grünland genutzt wurden und keinerlei natürliche Anpassung an solche Hitzebelastungen aufweisen.
Die fatale Überlagerung
Leobendorf/Harmannsdorf und Stetten liegen nur einige Kilometer auseinander. Das bedeutet: Die thermischen Wirkzonen beider Anlagentypen überlappen sich weitgehend.
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Das Rechenzentrum in Stetten strahlt im Umkreis von 4,5 km eine durchschnittliche Erwärmung von 1 °C ab
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Die geplanten Windräder in Leobendorf/Harmannsdorf erzeugen nachts eine zusätzliche Erwärmung von rund 0,7 °C
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In der Überlappungszone summieren sich diese Effekte — nicht notwendigerweise linear, aber in jedem Fall zu einer thermischen Belastung, die in keiner Genehmigungsunterlage auch nur erwähnt wird
Die betroffene landwirtschaftliche Fläche zwischen den Standorten wird damit einer doppelten Austrocknung ausgesetzt: Die Windturbinen erhöhen die Evapotranspiration, das Rechenzentrum heizt die Umgebung auf. Die Bodenfeuchte wird von zwei Seiten attackiert.
Infraschall – die Akustikwaffe
Doch die Bedrohung durch Wärme ist nur die eine Hälfte der Gleichung. Die andere — und für die menschliche Gesundheit potenziell gravierendere — ist der chronische Infraschall, den beide Anlagentypen emittieren.
Im Beitrag „Akustikwaffe Rechenzentren“ vom 29. März 2026 wurde detailliert dargelegt, wie die Kühlsysteme, Generatoren und Serverschränke moderner Datenzentren ein konstantes niederfrequentes Brummen erzeugen, das weit unterhalb der menschlichen Hörschwelle liegt, aber dennoch vom Körper registriert wird. Die Ventilatoren der HVAC-Systeme laufen 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, und erzeugen Schalldrücke, die über Kilometer hinweg wahrnehmbar sind — nicht mit den Ohren, sondern mit dem gesamten Organismus.
Das deutsche Umweltbundesamt selbst räumt in einem internen Papier ein, dass „epidemiologische Langzeitstudien in der Umgebung von Windenergieanlagen durchgeführt werden sollten, um mögliche bislang nicht bekannte Langzeiteffekte zu identifizieren.“ Mit anderen Worten: Man weiß es nicht, aber man baut trotzdem.
Dabei ist der Wirkmechanismus seit Jahren bekannt, wie im Beitrag „Unsichtbare Gefahr: Wie chronischer Infraschall von Windrädern oder Rechenzentren unser Gefäßsystem zersetzt“ vom 24. Juni 2026 ausführlich dargelegt. Infraschall im Bereich unter 20 Hertz koppelt über Resonanzeffekte direkt an das Herz-Kreislauf-System, an die glatte Muskulatur der Blutgefäße, an das Zwerchfell und die inneren Organe. Die Frequenzen der Rotorblätter großer Windkraftanlagen — im Bereich von 0,5 Hertz bei modernen Anlagen — liegen genau im Resonanzbereich des menschlichen Körpers. Das Brustkorb-Volumen, die Eigenfrequenz der Bauchorgane, die Resonanzfrequenz des Schädels — alles deckt sich mit den Frequenzen, die Windräder und Rechenzentren permanent abstrahlen.
Und nun stellt man sich vor: Zwei Quellen dieser unhörbaren Dauerbeschallung, nur einige Kilometer voneinander entfernt.
Die Infraschallwellen beider Anlagen überlagern sich. Wo Wellenberge aufeinandertreffen, entstehen Interferenzmuster mit lokal verstärkten Amplituden. Die Schalldruckpegel addieren sich nicht linear, sondern können sich — abhängig von Phasenlage, Windrichtung, Topographie und atmosphärischen Bedingungen und den Resonanzfrequenzen der Häuser und Wohnungen — gegenseitig aufschaukeln. Was in der Akustik als konstruktive Interferenz bekannt ist, wird für den menschlichen Organismus zum Dauerstress, gegen den es keine Lärmschutzwand und keinen Gehörschutz gibt.
Die gesundheitlichen Folgen sind in der betroffenen Bevölkerung weltweit dokumentiert — auch wenn die offizielle Forschung sie gerne unter „Nocebo-Effekt“ ablegt:
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Schlafstörungen, die weit über bloße „Belästigung“ hinausgehen: Menschen wachen erschöpft auf, ohne zu wissen warum. Der Körper registriert die Vibrationen auch im Schlaf und bleibt in einem permanenten Zustand niederschwelliger Alarmbereitschaft.
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Tinnitus und Druckgefühl in den Ohren, obwohl die Frequenzen unter der Hörschwelle liegen.
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Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck, verursacht durch die direkte mechanische Beeinflussung der Gefäßmuskulatur.
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Konzentrationsstörungen, Reizbarkeit, depressive Verstimmungen — das klassische Bild des Wind Turbine Syndrome, das inzwischen auch von unabhängigen Ärzteorganisationen anerkannt wird.
Und nun addieren wir die Dauerbeschallung eines Rechenzentrums hinzu.
Die Synergie der Belastungen: Warum große Nähe das Problem ist
Einige Kilometer — das klingt nach viel. In der Akustik tieffrequenter Wellen ist es das nicht.
Infraschall wird in der Atmosphäre kaum gedämpft. Während hochfrequenter Schall nach wenigen hundert Metern absorbiert wird, breiten sich Frequenzen unter 20 Hertz nahezu ungehindert über Dutzende Kilometer aus. Gebäude, Wälder, Hügel — all das ist für Infraschall weitgehend transparent. Die Wellenlängen liegen in der Luft im Bereich von 17 Metern (bei 20 Hz) bis zu mehreren hundert Metern, sie beugen sich um Hindernisse herum, durchdringen Wände, Fenster, Beton. Im Boden verbreiteten sie sich als seismische Wellen mit Wellenlängen von hunderten Meter bis zu 4 Kilometern, je nach Bodenbeschaffenheit. Diese seismischen Wellen interagieren mit festen Strukturen wie Häusern, die dann selbst im Inneren als Schallquelle wirken. Schutz dagegen – unmöglich.
Die Distanz von einigen Kilometern zwischen Windpark und Rechenzentrum bedeutet, dass die Anwohner von Ortschaften im Umkreis bis zu 20 Kilometer von beiden Quellen gleichzeitig beschallt werden.
Die gesundheitliche Gesamtbelastung ergibt sich dabei nicht aus der einfachen Summe der Einzelpegel, sondern aus einem komplexen Zusammenspiel:
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Frequenzüberlagerung: Die Windräder erzeugen tieffrequente Impulse im Bereich 0,2– 0,75 Hz (je nach Rotordrehzahl), während die Kühlsysteme des Rechenzentrums ein breiteres Spektrum von etwa 5–100 Hz abstrahlen. Der Körper wird somit auf mehreren Frequenzbändern gleichzeitig attackiert.
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Dauer vs. Modulation: Das Rechenzentrum liefert einen relativ konstanten Grundpegel — ein monotones, nie endendes Brummen. Die Windräder modulieren diesen Grundpegel mit ihren rhythmischen Druckschwankungen. Aus konstanter Belastung wird eine sich ständig verändernde, die dem Organismus keine Gewöhnung erlaubt.
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Thermoakustische Kopplung: Die vom Rechenzentrum erzeugte Wärmeinsel verändert die lokale Luftdichte und damit die Schallausbreitungsbedingungen. Temperaturinversionen — wie sie nachts durch die Windräder verstärkt werden — können Schallwellen zur Erde zurückbeugen und so die Schalldruckpegel am Boden erhöhen.
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Kein Rückzugsort: Anders als bei hörbarem Lärm gibt es gegen Infraschall keinen Schutz. Man kann Fenster schließen, Gehörschutz tragen, in einen anderen Raum flüchten. Die Wellen durchdringen alles. Das eigene Zuhause wird zur Falle und durch die Resonanz sogar zur Schallquelle.
Systematisches Behördenversagen
Dass diese Zusammenhänge in den Genehmigungsverfahren nicht auftauchen, ist kein Zufall, sondern System. Die Umweltverträglichkeitsprüfungen — sofern sie überhaupt durchgeführt werden — betrachten:
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Windkraftanlagen isoliert, ohne Berücksichtigung bestehender oder geplanter Rechenzentren in der Umgebung
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Rechenzentren isoliert, ohne Berücksichtigung bestehender oder geplanter Windparks
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Infraschall — wenn überhaupt — nur als Schalldruckpegel in dB(A), was Frequenzen unter 20 Hz per Definition nicht erfasst
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Thermische Effekte als „vernachlässigbar“, obwohl die peer-reviewte Literatur das Gegenteil belegt
Rechenzentren sind eine unterschätzte Gesundheitsgefahr. In Kombination mit Windparks potenziert sich das Risiko. Für das geplante Rechenzentrum in Kronstorf, Oberösterreich, fordern Initiativen von Betroffenen vorbeugende Maßnahmen wie diese:
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Basismessungen jetzt durchführen. Bevor auch nur ein Bagger rollt, müssen Infraschall-Pegel und Landoberflächentemperaturen flächendeckend erfasst werden — mit geeigneten Geräten wie Raspberry-Shake-Seismometern, die Frequenzen unter 20 Hz zuverlässig aufzeichnen. Nur so kann später nachgewiesen werden, was durch die Anlagen hinzugekommen ist.
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Kumulative Umweltverträglichkeitsprüfung einfordern. Betroffene Gemeinden sollten gemeinsam eine Prüfung verlangen, die beide Anlagentypen in ihrer Wechselwirkung betrachtet — thermisch wie akustisch.
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Die 10-Kilometer-Regel. Die Data Heat Island-Studie zeigt, dass Rechenzentren bis zu 10 km wirken. Die Windpark-Studien zeigen thermische Effekte in ähnlicher Größenordnung. Kein Windpark in weniger als 10 km Entfernung zu einem Rechenzentrum — und umgekehrt — wäre eine wissenschaftlich begründbare Mindestforderung.
Es formiert sich Widerstand
Zum Rechenzentrum in Stetten läuft derzeit eine Unterschriftenaktion.
Wir fordern den Gemeinderat der Gemeinde Stetten und die Niederösterreichische Landesregierung auf:
1. Keinen Umwidmungsbeschluss, solange die zentralen Fragen unbeantwortet sind:
Wer ist der Projektwerber? Wie hoch ist die elektrische Anschlussleistung? Wie
wird gekühlt und wie viel Wasser braucht die Anlage im Jahr? Wohin geht die
Abwärme? Wie laut ist der Nachtbetrieb?
2. Vollständige Offenlegung aller Unterlagen: Erläuterungsbericht,
Mehr dazu hier: Stetten: Erst die Antworten, dann die Umwidmung – kein Rechenzentrum auf der Freihaltefläche
In Leobendorf und Harmannsdorf formiert sich Widerstand. Die Liste Kreuzenstein hat in nur einer Woche über 500 Unterschriften gegen das Windpark-Projekt gesammelt. „Windräder gehören in Industrieräume, aber nicht in die Natur“, zitiert meinbezirk.at die Bürgerinitiative. Gefürchtet werden „Werteverlust von Immobilien und Baugründen, Auswirkungen auf die Gesundheit und eine Verschlechterung der Lebensqualität.“
Die Gemeinderäte haben eine Bürgerbefragung für Oktober 2026 in Aussicht gestellt. Informationsveranstaltungen, bei denen Projektentwickler mit Hochglanzvisualisierungen und Pachtzahlungsversprechen wedeln. 252.000 Euro pro Jahr und Gemeinde, rechnet ImWind vor. Angesichts der gesundheitlichen und ökologischen Langzeitschäden, die da in Kauf genommen werden sollen, ist das nicht mehr als ein Trinkgeld — eine Summe, die im Gemeindebudget kaum spürbar ist, für die betroffenen Familien aber den Unterschied zwischen einem lebenswerten Zuhause und einem dauerhaften Krankheitszustand bedeuten kann.
Webseite des Widerstands gegen den Windpark. https://gegenwindkraftleoha.wordpress.com
Von den Verantwortlichen des Rechenzentrums in Stetten hört man derweil wenig. Die niederösterreichische Landesregierung hat im April 2026 eine „Rechenzentren-Strategie“ präsentiert, die vor allem eines im Blick hat: „digitale Souveränität“, „Standortattraktivität“ und „Wertschöpfung“. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner spricht von „Magneten für Betriebe“, von „Abwärme in Fernwärmenetze einspeisen“ und von „Bruttowertschöpfung von rund 270 Millionen Euro“ – abenteuerlich angesichts einer Belegschaft von maximal 30 Leuten. Dass die gesundheitlichen Kosten dieser Entwicklung vollständig externalisiert werden — getragen von den Anwohnern, nicht von den Betreibern —, kommt in den Strategiepapieren nicht vor.
Dabei ist die Frontiers in Climate-Studie zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Rechenzentren in Virginia glasklar: „Lärmbelästigung wird mit Herzerkrankungen, dauerhaftem Hörverlust, Tinnitus, Bluthochdruck, Störungen des Hormonhaushalts und einer verminderten Schlafqualität in Verbindung gebracht.“
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
„vom unstillbaren Hunger der EU“
Auf den Ackerflächen im Wiener Becken, Schwemmland, kultivieren Menschen – unsere Vorfahren – seit 5000 Jahren Lebensmittel. Am Dachstein und in den Moränen ist es deutlich schwieriger, Weizen und Gemüse anzubauen!
Die EU hat den Pipelinesprenger mit hunderten Milliarden gefüttert. Zusammen mit der Sperre von Hormus hat dies zu einem relevanten Einbruch bei Öl und Gas geführt und wird in die größte Energiekrise seit den 70ern münden, wenn Trump im November den Krieg gegen Iran beginnt.
Kaschiert wird diese Situation durch Deindustrialisierung: die Industrieproduktion ist um ein Viertel zurück gegangen!
Wenn wir keinen Dünger mehr produzieren dürfen und keine technischen Produkte, die wir in Nahrungsmittel tauschen, dann müssen wir nach Vorväter Sitte unser Brot erzeugen! Das aber geht nicht, weil auf den fruchtbarsten Flächen des Landes Betonfundamente eingegossen sind, die unserer Kontrolle dienen und Jubel über fehlgeleitete Entscheidungen erzwingen sollen.
Es bleibt dann nur noch, dass wir Bevölkerung „reduzieren“.