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Politik

Israels frühe Kenntnis zu Impfschäden – verharmlost als „selten und mild“

3 Kommentare 15. September 2026 5 Minuten Lesezeit von Dr. Peter F. Mayer

Israel galt 2021 als Vorzeigeland der Impfkampagne. Pfizer nannte es ein Labor in Echtzeit. Nun liegt ein internes Verzeichnis des Gesundheitsministeriums auf dem Tisch: Krankenhausfälle und Todesmeldungen, die über ein Jahr an den Hersteller gingen.

Nicolas Hulscher auf The Focal Points fasst die Zahlen zusammen. Die Grundlage ist eine Studie im EXCLI Journal von Yaakov Ophir und Yaffa Shir-Raz. Die Datei stammt nach Angaben der Autoren von einem Hinweisgeber. Titel auf Hebräisch sinngemäß: Berichte über Krankenhausaufenthalte und Todesfälle für Pfizer. Anonymisiert liegt sie auch auf OSF. Das ist ein Fallregister, das das Ministerium selbst an den Konzern schickte.

Was in der Liste steht

Kumuliert von März 2021 bis Mai 2022: 531 Krankenhausberichte und 67 eindeutige Todesfälle. Schon am 25. März 2021 – wenige Wochen nach dem Start der Massenimpfung – standen darin 157 Hospitalisierungen, 46 Todesmeldungen und 65 Fälle von Myokarditis oder Perikarditis.

In der Endfassung erscheinen Herzbeutel- oder Herzmuskelentzündung in 250 von 531 Krankenhausberichten (47,1 Prozent). Bei unter 30-Jährigen: 151 von 211 (71,6 Prozent). Unter den Jüngeren ohne relevante Vorerkrankung laut Studiendefinition dominieren junge Männer. Neun der 67 Todesfälle betrafen Personen unter 50; in zwei dieser neun Fälle ist Myokarditis vermerkt. Hulscher nennt als Median zwischen Impfung und gemeldetem Tod drei Tage.

Die Autoren schreiben selbst, was oft untergeht: Die Datei hat keinen Bevölkerungsnenner. Sie misst nicht, wie häufig das Ereignis unter allen Geimpften war. Meldungen beweisen für sich keine Kausalität. Sie zeigen etwas anderes: welches Muster das Ministerium intern für wichtig genug hielt, um es Pfizer zu schicken – und wie dominant dabei das Herz war.

Alarm nach außen, Beruhigung nach innen

Ende Februar 2021 informierte Israel CDC und EMA über eine auffällige Zahl von Myokarditis- und Perikarditisfällen bei Jüngeren nach dem Pfizer-Spritzen. Drei Tage später schrieb Roee Singer vom Ministerium an die CDC, man sehe „eine große Zahl“ solcher Fälle und wolle mit Fachleuten sprechen – so Brownstone nach der Studie. Retsef Levi hat die Arbeit auf X verbreitet.

Öffentlich wurde das Signal erst Monate später. Dann hieß es: selten, meist mild, vorübergehend, Nutzen größer als Risiko. Genau in diesem Fenster, Mai/Juni 2021, wurde die Impfung auf Jugendliche ausgeweitet. Die Studie rekonstruiert eine Verzögerung von etwa drei bis vier Monaten, bis Ärzte und Laien eine verwertbare Warnung hörten.

Dass intern bereits gezählt wurde, sickerte schon im April 2021 durch. Times of Israel und Jerusalem Post berichteten über 62 Myokarditis-Fälle bei mehr als fünf Millionen Geimpften, meist nach der zweiten Dosis, meist junge Männer, zwei Todesfälle ohne damals festgestellten direkten Beweis. Pfizer soll gesagt haben, man sehe das anderswo so nicht. Das interne Pfizer-Register, das Ophir und Shir-Raz jetzt auswerten, war zu diesem Zeitpunkt schon dicker.

Daten gegen Dosen

Israel war nicht irgendein Impfland. Globes beschrieb im Januar 2021 den Deal: bevorzugte Lieferungen gegen detaillierte Wirk- und Nebenwirkungsdaten, anonymisiert, nach Alter, Geschlecht, Vorerkrankung. Netanyahu verkaufte das als Modellnation. Wer so früh so viele Dosen bekommt, erzeugt zuerst das Signal – und trägt die Verantwortung, es nicht kleinzureden, während die Kampagne auf Jüngere ausgeweitet wird.

Parallel in Washington

Hulscher stellt daneben den US-Senatsbericht „Unmasked“ des Permanent Subcommittee on Investigations unter Ron Johnson (April 2026). FDA-Ärztin Ana Szarfman und Statistiker William DuMouchel fanden mit einem Verfahren gegen „Masking“ in VAERS Dutzende Signale, die der Standardalgorithmus unterdrückte – darunter plötzlicher Herztod, Infarkt, Thrombose, Bell-Lähmung. Szarfman leitete das ab März 2021 an Vorgesetzte weiter. Interne Mails, vom Ausschuss zitiert: Arbeit als „große Ablenkung“, Sorge vor „Impfgegnerische Rhetorik“, zuletzt die Anweisung es zu unterlassen.

Zwei Behördenräume, dasselbe Frühjahr: Israel dokumentiert Krankenhaus- und Todesmeldungen für Pfizer und warnt diskret CDC und EMA. Die FDA hat eine Analystin, die verdeckte Signale ausgräbt – und sie soll aufhören. Die öffentliche Formel bleibt: selten und mild.

Was daraus folgt – und was nicht

Wer aus 67 Todesmeldungen ohne Einzelfallprüfung „67 Impftote“ macht, macht denselben Fehler wie jene, die jede zeitliche Nähe für Zufall erklären. Pharmacovigilance ist ein Warnradar, kein Gerichtsurteil. Genau deshalb existiert sie: damit man innehält, bevor man Jugendliche in dieselbe Kampagne schiebt.

Das Radar lief. Die Liste ging an den Hersteller. Die Sprache nach außen blieb Werbesprache. Israel hat das kardiale Signal früher gesehen als fast jedes andere Land – und trotzdem Monate gebraucht, bis aus „große Zahl“ die Formel „selten und mild“ wurde. Es ist der bekannte Reflex von Behörden und Konzernen, wenn ein Produkt politisch unantastbar geworden ist: intern zählen, öffentlich beruhigen, weiterimpfen.

Die Datei ist jetzt nachzulesen. Die Studie steht unter DOI 10.17179/excli2026-9596.

Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇


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Bericht des Israeli People Committee über Todesfälle durch Impfung

Risiko von Myocarditis für junge Männer bei 1 zu 3800 bis 6000 laut Daten von Kanada und USA

Untersuchung von Notrufen in Israel zeigt stark erhöhte Zahl von Herzinfarkten während Impfkampagne

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3 Kommentare

  1. Beatrix D.
    Antworten

    Ja Israel war das Impflabor der Westlichen Welt!
    Die plötzlich nach Impfungen Verstorbenen (dem Leeren von Alters- und Pflegeheimen), die plötzlichen Toten, viele davon Jugendliche, nach Herzerkrankungen waren ja nur der Beginn und KURZ nach Impfungen!
    Da redet man noch nicht von Langzeitfolgen die wir heute sehen!
    Man sprach seinezeit von Teleskopverfahren bezüglich einer schnelleren Zulassung! Teleskopverfahren und Langzeit studien? Das passt absolut nicht!
    Ärzte sprechen heute von großem, rasentem Anstig bei jungen Krebserkrankten!
    Eine jährlich erhöhte Sterblichkeit zu Vorimpfzeiten wird ja auch nicht ausgewiesen – und sie wissen sehr genau warum!

  2. Dr. Rolf Lindner
    Antworten

    Mir ist völlig unklar, worin der Nutzen eines Medikamentes bestehen soll, dessen Aufgabe es ist, Antikörper durch körpereigene Zellen erzeugen zu lassen, die sich danach an die körpereigenen Zellen binden, um das Immunsystem die Zellen zusammen mit den Antikörpern zerstören zu lassen.

  3. Mausikatze
    Antworten

    Der eigentliche Skandal daran ist, dass eine jüdische Regierung ihre eigene Bevölkerung als Versuchskaninchen an Pfizer verkauft.

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