Tierpässe und Drohnen-Überwachung wird weltweit ausgerollt

11. August 2026von 3 Minuten Lesezeit

In mehreren Ländern auf verschiedenen Kontinenten schreiten verpflichtende Registrierungen von Nutztieren, digitale Identifikationen und Pässe sowie die Überwachung von Bauernhöfen und privaten Flächen mit Drohnen voran.

Afrika, Asien oder Europa: Die Begründung variiert, doch überall ist das Ergebnis dasselbe: Jedes Huhn, und jeder noch so kleine Tierbestand soll in ein zentrales Register aufgenommen werden. Argumentiert wird mit Seuchenkontrolle, Biosicherheit oder globaler Wettbewerbsfähigkeit. Und trotzdem läuft das Programm an mehreren Stellen weltweit im Gleichschritt ab: ein weltweites Bestreben, Viehbestände und Lebensmittelproduktion zu erfassen, zu kontrollieren und zu steuern.

Konkrete Beispiele aus verschiedenen Ländern

In Usbekistan ist seit dem 7. August 2026 die Identifikation und offizielle Registrierung von gehaltenen und gezüchteten Tieren Pflicht. Grundlage ist ein Gesetz von 2025. Rinder, Schafe, Ziegen und Kamele müssen innerhalb von 14 Tagen nach der Geburt, Pferde innerhalb von vier Monaten, Schweine innerhalb eines Monats sowie Hunde und Katzen innerhalb von drei Monaten erfasst werden. Jedes Tier erhält eine individuelle Nummer und einen veterinärmedizinischen Pass mit Angaben zu Besitzer, Impfungen und Behandlungen. Bei Schlachtung, Tod oder Export muss die Abmeldung innerhalb von sieben Tagen erfolgen.

In Russland gelten neue Vorschriften für Halter von mehr als zehn Vögel (Hühner, Enten, Wachteln): Es gibt Registrierungspflicht und hohe Strafen bei Verstößen. Gleichzeitig werden Drohnen mit KI eingesetzt, um Pflanzen oder Tiere auf Privatgrundstücken zu erkennen und automatisierte Bußgeldbescheide auszustellen

.Frankreich nutzt Thermografie-Drohnen, um nicht registrierte Nutztiere aufzuspüren; anschließend rücken Polizei und Tierärzte an, um Impfungen durchzuführen – TKP hat berichtet.

In Indien sollen Drohnen Höfe überwachen, um Rauch und Feuer in Echtzeit zu erkennen – Satelliten reichten nicht aus. Die Drohnen geotaggen Flächen, dokumentieren und alarmieren Behörden.

In Nigeria wird digitale Registrierung und Kennzeichnung von Rindern, Ziegen und Schafen gegen Viehdiebstahl durchgeführt, in Kenia ein Identifikationssystem zur Rückverfolgbarkeit eingeführt, in Argentinien verpflichtende RFID-Tags für alle Nutztiere beim Transport eingesetzt. Weitere Beispiele:   in Australien Identifikatoren für Schafe und Ziegen (teilweise rückwirkend, volle Durchsetzung bis 2027); in Malaysia geplante Pflicht-Tags für Wiederkäuer. Im Vereinigten Königreich besteht inzwischen eine Registrierungspflicht für Geflügelhalter – auch für kleine Bestände und Haustiere.

Drohnen und zentrale Kontrolle

Neben der Registrierung spielt die Luftüberwachung eine zentrale Rolle. Russland und Frankreich arbeiten bereits mit AI-gestützte oder thermische Drohnen. Indien plant flächendeckende Farm-Überwachung. Zusätzlich existieren seit Jahren satellitengestützte Systeme, die landwirtschaftliche Flächen täglich – auch nachts und bei Bewölkung – erfassen.

Ein US-Journalist sieht dahinter eine übergeordnete Agenda internationaler Organisationen und Technokraten, die Lebensmittelproduktion und individuelle Selbstversorgung stärker zu kontrollieren. Seine Recherche ist auf Youtube zu sehen:

 

Kritiker in den Kommentaren warnen vor möglichen Folgeschritten wie Impfpflichten oder Keulungen bei Seuchenausbrüchen – was bereits passiert.

Zunehmend werden auch Hobbyhalter und Selbstversorger mit wenigen Tieren betroffen sein. In manchen Ländern gilt die Pflicht bereits ab sehr niedrigen Bestandszahlen oder sogar unabhängig von der Stückzahl. Die Daten landen in zentralen Systemen, die Echtzeit-Abfragen und Durchsetzung ermöglichen. Das erschwert anonyme oder informelle Haltung und macht die eigene Lebensmittelproduktion transparenter für Behörden. Das digitale Kontrollnetz zieht sich über immer mehr Bereiche.


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19 Kommentare

  1. Andreas_Sch. 12. August 2026 um 13:25 Uhr - Antworten

    Es gab Zeiten, da hätte ich, mit den heutigen Möglichkeiten, noch ganz andere Ideen gehabt … Also sollte man mir danken, dass ich meinen Ehrgeiz zu zügeln imstande bin, was meiner persönlichen Faulheit geschuldet ist.

  2. OMS 12. August 2026 um 6:33 Uhr - Antworten

    Wenn die Kinderkrankheiten des Systems bei der Tierbestandsüberwachung ausgeräumt sind, folgt der Mensch, das eigentliche Zielobjekt!

    • Andreas_Sch. 12. August 2026 um 13:11 Uhr - Antworten

      Wer den Nahrungsmittelbestand kontrolliert, der kontrolliert auch den Bestand an Humanressourcen.

  3. therMOnukular 12. August 2026 um 2:54 Uhr - Antworten

    Was würde der österr. Staat tun, wenn er in Zukunft seine Drohnen über meinen zukünftigen Garten schweben lässt, um zu schauen, ob ich eh alles richtig mache – und ich schieße diese Drohnen mit meiner zukünftigen Schrotflinte ab und melde es den Behörden als erfolgreichen Abschuss einer Russen-Drohne?

    Die Argumentationsnot der Behörden möchte ich dann live erleben.

  4. Glass Steagall Act 11. August 2026 um 23:25 Uhr - Antworten

    Die haben doch alle einen an der Klatsche! Was für ein Irrsinn, Tierbestand bis auf jedes einzelne Tier weltweit kontrollieren zu wollen? Das grenzt schon an kranken Verfolgungswahn, wenn angeblich Seuchen dahinter stecken würden! Als ob die Erde diese Kontrolle bräuchte? Warum nicht gleich jedes Tier auf dem Planeten Chippen? Die Kontrollsucht der Machteliten geht schon ins Pathologische! Letztendlich braucht so ein System immer willige Sklaven, die mitmachen! Ich persönlich würde mich einen Sch… darum kümmern, was die Kontrolleure wollen! In Afrika oder Asien ist das sowieso nicht umsetzbar! Und in Europa bedeutet das mal wieder noch mehr Beamtenstellen und hohe Kosten! Ich bleibe dabei, denen sollte mal jemand vor‘s Schienbein treten! Vielleicht wachen die dann mal auf!

    • Pusteblume 12. August 2026 um 1:53 Uhr - Antworten

      „… Das grenzt schon an kranken Verfolgungswahn, …“
      Selbstverständlich leiden die Mitglieder der Datenerfasser- und Datenverwerter-Industrie an Verfolgungswahn in Verbindung mit leuchtenden Augen auf das dauerhafte leistungslose Erzielen von Gewinn.

      • Andreas_Sch. 12. August 2026 um 13:16 Uhr

        Drücken Sie einem Kleinkind einen Hammer in die Hand und Sie können lernen, was man alles mit so einem Hammer zertöppern kann – Sie würden sich wundern! 😂

  5. Konrad Kugler 11. August 2026 um 21:45 Uhr - Antworten

    Da reichen keine 10 Regimenter Stauffenberg aus, um diesen Spuk zu beenden.

    • LmaA 12. August 2026 um 12:38 Uhr - Antworten

      Ich zitiere von Konrad:
      “ Da reichen keine 10 Regimenter Stauffenberg aus, um diesen Spuk zu beenden. “

      Stauffenberg hätte mit zu denen gehört die diesen Spuk veranstalten.

    • Andreas_Sch. 12. August 2026 um 13:20 Uhr - Antworten

      Typen wie dieser Stauffenberg wollten keinen Spuk beenden, den sie selbst erst veranstaltet haben, sondern retten, was sie dachten, das man davon noch retten kann.

  6. Daisy 11. August 2026 um 18:54 Uhr - Antworten

    Doch, vom Smart Dust habe ich schon gehört, aber damit mache ich mich nicht krank. Aber sicher werden sie auch die Wildtiere bald behandeln. Nur irgendwann schmoren ihnen ihre ganzen Rechenzentren durch und rien ne va plus, nichts geht mehr.

    • Daisy 11. August 2026 um 18:59 Uhr - Antworten

      Die Antwort ging an Verarmter A. unten…
      PS: Zum Thema:

      Es geht hier aber auch um Totale Überwachung. Denn bisher ist es nicht gestattet, dass Spydrohnen über Privatgrundstücke fliegen und dort filmen.

    • Pusteblume 11. August 2026 um 19:42 Uhr - Antworten

      „… schmoren ihnen ihre ganzen Rechenzentren durch und rien ne va plus, nichts geht mehr. …“
      Bis dahin haben die Gaskraftwerke. Die Verbrecher wissen sich zu helfen.

    • Daisy 11. August 2026 um 20:14 Uhr - Antworten

      In der EU hams bald kein Gas mehr….;-)
      Nur Windräder. Aber Örschi hatte schon eine Erleuchtung und meinte, dass man mehr AKWs bräuchte. Bloß Schland hat sich die sichersten und besten AKWs durch die Grün:innen zerstören lassen, damit sie nicht mehr in Betrieb genommen werden können. Um den Flatterstrom auszugleichen verbrennen sie aber das letzte Gas und die KKWs (Braunkohle) werden geflutet, damit auch sie unbrauchbar sind.

      Der Winter wird sicher „lustig“. Der Blackout naht und das einzige, was man verbrennen kann, sind die Möbeln, Papier, Bäume im Park…in der Stadt wirds schlimm werden.

  7. Pusteblume 11. August 2026 um 18:28 Uhr - Antworten

    Die Hühner und die anderen Tiere sollte man dazu bringen, beim Anblick einer Spritze den Tier“arzt“ zu hacken, zu beißen, zu bekoten. Das sind keine Tierärzte, sondern Mörder.

  8. VerarmterAdel 11. August 2026 um 18:23 Uhr - Antworten

    Wie sind die nächsten Tiere.

  9. Pusteblume 11. August 2026 um 17:53 Uhr - Antworten

    Die, die manisch die Tiere schlumpfen und stasi-bezogen erfassen lassen, haben einen Knall und gehörten in die Klapse und dort dauerhaft ununterbrochen verwahrt.

  10. Daisy 11. August 2026 um 17:40 Uhr - Antworten

    I kenn an Jaga…und mit dem Fischen kenn ich mich auch aus…aber vielleicht muss der Fang ja in Zukunft zum Veterinär gebracht werden, damit er ihn nachträglich noch rasch spiken kann?

    Wild ist sehr gesund, ungeimpft und daher absolut bio.

    Und Russland macht natürlich auch mit.

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