
Verschwundene Wetterdaten: Wie das britische Met Office unbequeme Messwerte streicht
Wenn eine staatliche Wetterbehörde plötzlich aufhört, über ein halbes Jahrhundert gesammelte Daten zu veröffentlichen, sollte man hellhörig werden. Genau das passiert gerade beim britischen Met Office – und die Begründung dafür sucht man vergeblich.
Seit über 50 Jahren zeigen die Messreihen des Met Office einen klaren, für die Klimaalarmisten unerfreulichen Trend: Die Windgeschwindigkeiten im Vereinigten Königreich nehmen ab. Stürme werden nicht häufiger oder heftiger – sie werden seltener und schwächer. Für eine Regierung, die Milliarden an Subventionen in die Windkraft steckt und der Bevölkerung das Gegenteil erzählt, ist das ein Problem.
Die Lösung? Man streicht das Kapitel einfach.
Wie Chris Morrison im Daily Sceptic und bei Watts Up With That dokumentiert, hatte der jährliche „State of the UK Climate Report“ des Met Office jahrzehntelang ein eigenes, dediziertes Kapitel zu Wind und Stürmen – immerhin, wie die Behörde selbst betont, eine „essenzielle Klimavariable“. Im 2025er-Bericht, der im Juli erschien, ist dieses Kapitel kommentarlos verschwunden. Wind ist zur Fußnote degradiert.
Der Grund liegt auf der Hand: Die Grafik der maximalen Windböen seit den 1970er-Jahren – in früheren Berichten als „nützliches Maß“ für Sturmintensität bezeichnet – zeigt einen deutlichen Abwärtstrend über rund 50 Jahre. Solche Daten passen nicht zur Erzählung einer sich dramatisch verschärfenden Klimakrise.

Ein Sturm, der „schlimmer“ war als 1987 – angeblich
Noch offensichtlicher wird es beim Sturm Éowyn vom Januar 2025. Das Met Office behauptete im aktuellen Bericht, dieser Sturm sei schlimmer gewesen als der Große Sturm von 1987.
Wie Paul Homewood in Teil II seiner Analyse zeigt, ist diese Behauptung methodisch fragwürdig: Die höchsten Böen von Éowyn wurden auf Berggipfeln und exponierten Küstenklippen gemessen – etwa 100 mph auf einem 900-Fuß-Hügel in den Lanarkshire Hills oder 96 mph auf einem 800-Fuß-Hügel mit RAF-Radaranlage. Dass der Wind auf Bergkuppen stärker weht als im Flachland, ist keine wissenschaftliche Erkenntnis, sondern Binsenweisheit.
Der Vergleich hinkt also gewaltig. Aber er erfüllt seinen Zweck: Die gefühlte Bedrohung durch den Klimawandel wird aufrechterhalten, koste es, was es wolle.
Der „Rekord“, der keiner ist
Vielleicht am klarsten ist die Geschichte des angeblichen Juni-Temperaturrekords von 37,7 °C in Lingwood, Norfolk. Wie Homewood in Teil I berichtet, wurden sofort Zweifel laut: Die Wetterstation befindet sich in einem privaten Garten, umgeben von hohen Hecken auf drei Seiten und einer dichten Baumreihe auf der vierten.
Nach den Standards der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) dürfen Temperaturstationen keine Hindernisse in der Nähe haben; die Vegetation muss unter 10 cm bleiben. Fotos der Inspektion zeigen das Gegenteil: schlecht gepflegtes Gras weit über der erlaubten Höhe, Hecken, ein Blumenbeet mit hochgewachsenen Büschen direkt dahinter. Alles Faktoren, die die Luftzirkulation einschränken und Temperaturwerte verfälschen – nach oben.
Was tat das Met Office nach der Inspektion? Es bestätigte den „Rekord“ nicht nur – es erhöhte ihn sogar auf 38,0 °C, mit der Begründung, der Betreiber habe sich schlicht verlesen.
Ein Muster, kein Zufall
Diese drei Fälle folgen einem gemeinsamen Muster:
- Daten, die das Narrativ stützen, werden hervorgehoben – auch wenn sie von fragwürdigen Messstationen stammen.
- Daten, die dem Narrativ widersprechen, werden entfernt – wie das Windkapitel.
- Berechtigte Kritik wird ignoriert – wie bei den FOI-Anfragen, auf die das Met Office regelmäßig antwortet, die Informationen seien „nicht vorhanden“.
Dazu passt, dass die Behörde seit Jahren nicht erklären kann oder will, welche „gut korrelierten Nachbarstationen“ sie zur Schätzung von Temperaturen an gar nicht existierenden Messstationen verwendet. Auch hier: Anfragen laufen ins Leere.
Matt Ridley brachte es auf den Punkt: Das Met Office sei von Aktivisten „peinlich an der Nase herumgeführt“ worden. Die Frage ist, ob es sich überhaupt noch um eine unabhängige wissenschaftliche Institution handelt – oder längst um eine Propaganda-Abteilung des Net-Zero-Projekts.
Das Met Office hat allerdings schon eine länger Gesschichte als Datenfälscher.
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Warum sollten wir überhaupt noch den staatlichen oder halbstaatlichen Einrichtungen noch Glauben schenken. Die zugehörigen Propaganda-Einrichtungen leben sowieso schon jenseits von gut und böse, beim deutschen ÖRR sogar bestens durch Zwangsgebühren. Habe mich gerade durch den Bericht „Klimaanpassungsstrategie Bremen und Bremerhaven“ durchgewühlt. Der im Juli 2025 erschienene Bericht ist bereits völlig veraltet, basiert komplett auf den IPCC-Szenarien RCP-8.5 bzw. SSP5-8.5. Die Szenarien wurden kürzlich erst wegen Unplausibilität der himmlischen Biotonne zugeführt. Frisch aus dem Bericht zitiert und trotzdem bereits voll daneben: „Für die Zukunftsaussagen wird dabei aufgrund des Vorsorgeprinzips und der bisher beobachteten Klimaprojektionen des RCP 8.5 (wenig/kein Klimaschutz) herangezogen. Durch diese sektorübergreifende Herangehensweise werden die wichtigsten Klimarisiken auf gesamtstädtischer Ebene sichtbar gemacht und dienen als Schnittstelle für eine priorisierte Maßnahmenentwicklung im Sinne einer integrierten Klimaanpassung.“ Für Panik reicht es aber allemal.
Und das wundert noch jemand?
„Wer die Fiktion besitzt, besitzt die Wirklichkeit.“
— alexander wagandt
Sie machen sich die Welt, wie sie ihnen gefällt, weil ihnen niemand in ihren fetten Betrügerärsche tritt, bis sie lachen.
Mittlerweile kann man noch nicht mal den westlichen Temperatur-Messungen trauen. Erstaunlich, wieviel für das Kassieren mit dem Klima-Hoax gebogen wird.