Es ist eine der größten Absurditäten unserer Zeit: Ein Molekül, ohne das kein einziger Grashalm, kein Baum, kein Mensch existieren könnte, wird von Behörden offiziell als „Luftschadstoff“ geführt. Die Rede ist von Kohlendioxid – CO₂.
Dabei wusste es die Natur schon immer besser. Pflanzen nennen CO₂ nicht „Schadstoff“ – sie nennen es Dinner. Und genau das zeigt die Wissenschaft in immer beeindruckenderer Deutlichkeit: CO₂ ist nicht nur unverzichtbar, es hat messbare, positive Wirkungen – von der Wundheilung über die Krebsbehandlung bis hin zur Begrünung einst karger Landstriche.
Die Begrünung der Erde: Sichtbar aus dem All
Der wohl spektakulärste Beleg für die segensreiche Wirkung von CO₂ kommt ausgerechnet von der NASA – einer Institution, die sonst nicht im Verdacht steht, die Klima-Alarm-Erzählung in Frage zu stellen.
Eine im April 2016 in Nature Climate Change veröffentlichte Studie eines internationalen Teams aus 32 Autoren von 24 Institutionen zeigte anhand von Satellitendaten: Zwischen 25 und 50 Prozent der vegetationsbedeckten Landfläche der Erde sind in den letzten 35 Jahren signifikant grüner geworden. Die Zunahme der Blattfläche entspricht einer Fläche von zwei Mal den kontinentalen USA. Und der Haupttreiber? Die CO₂-Düngung erklärt 70 Prozent des Begrünungseffekts – gefolgt von Stickstoffdeposition mit gerade einmal 9 Prozent.
Das sind keine Modellierungen. Das sind Satellitenmessungen des Moderate Resolution Imaging Spectrometer (MODIS) und des Advanced Very High Resolution Radiometer (AVHRR). Die Pflanzenphysiologie bestätigt, was Gewächshaus-Experimente seit den 1980er-Jahren zeigen: Mehr CO₂ bedeutet, dass Pflanzen ihre Spaltöffnungen (Stomata) teilweise geschlossen halten können und trotzdem genug Kohlenstoff aufnehmen – weniger Wasserverlust, mehr Dürretoleranz, höhere Produktivität pro Tropfen Wasser.
Die Folgen sind messbar:
- 30 Prozent der Verdopplung der globalen Reisproduktion der letzten Jahrzehnte sind direkt der CO₂-Düngung zuzuschreiben.
- Sechs Free-Air-CO₂-Enrichment-Experimente (FACE) zeigten bei 41 Prozent CO₂-Anreicherung eine Steigerung der Nettoprimärproduktion um 22 Prozent und der Holzproduktion um 18 Prozent.
- Im Amazonas wachsen die Bäume seit mindestens 30 Jahren 3,3 Prozent pro Jahrzehnt dicker – der größte Regenwald der Erde legt an Biomasse zu.
- Selbst die Arktis ergrünt: Laut dem NOAA Arctic Report Card nehmen Tundra-Vegetation und Phytoplankton-Produktion in den polaren Meeren zu.
Und die Wüsten? Das Loess-Plateau in China, historisch eine der am stärksten degradierten Landschaften der Erde, hat sich zwischen 1999 und 2018 von kahler Ocker-Erde in dichtes Grün verwandelt – CO₂-Düngung plus Landmanagement plus längere Wachstumsperioden. Was Klima-Aktivisten als „Problem“ verkaufen wollen, ist in Wahrheit die größte Begrünungswelle seit Beginn der Satellitenaufzeichnungen. Die Natur feiert, während die Alarmindustrie klagt.
Wundheilung: Wenn CO₂ chronische Wunden schließt
Dass CO₂ in der Medizin therapeutisch genutzt werden kann, klingt für den konditionierten Zeitgenossen paradox – schließlich gilt das Molekül offiziell als „Schadstoff“. Doch die klinische Evidenz ist erdrückend.
Eine doppelblinde, randomisierte klinische Studie von Maçura und Kollegen, 2020 im International Wound Journal veröffentlicht, untersuchte die Wirkung von transkutan appliziertem, medizinischem CO₂-Gas auf chronische diabetische Wunden. Das Ergebnis war eindeutig:
- 20 von 30 Wunden in der CO₂-Gruppe heilten vollständig – in der Kontrollgruppe (Luft statt CO₂) keine einzige.
- Die Wundoberfläche reduzierte sich in der CO₂-Gruppe um 96 Prozent (P = .001), das Wundvolumen um 99 Prozent (P = .003).
- In der Kontrollgruppe: lächerliche 25 bzw. 27 Prozent – statistisch nicht einmal signifikant.
Die Studie im International Wound Journal kommt zu einem klaren Fazit: „Die transkutane Applikation von gasförmigem CO₂ ist eine wirksame adjuvante Therapie bei der Behandlung chronischer diabetischer Wunden.“
Das Prinzip ist seit Jahrzehnten in Europa bekannt – CO₂-reiche Bäder (Spa-Therapie) werden traditionell bei peripheren Durchblutungsstörungen eingesetzt. Der Bohrsche Effekt macht’s möglich: CO₂ verbessert die Sauerstoffabgabe an das Gewebe. Was einst als altes Kurwissen galt, bestätigt heute die evidenzbasierte Medizin.
Krebs: CO₂ gegen Tumore – die vergessene Forschung

Noch bemerkenswerter sind die Ergebnisse aus der Onkologie. Eine japanische Forschungsgruppe um Ueha und Kawamoto hat seit Jahren systematisch untersucht, was passiert, wenn Tumore transkutan mit CO₂ behandelt werden. Die Ergebnisse, publiziert in Oncology Reports und PLOS One, sind verblüffend.
Die 2017 in Oncology Reports veröffentlichte Studie zur Optimierung der Behandlungsbedingungen testete die Wirkung an drei menschlichen Tumorarten – Brustkrebs, Osteosarkom und undifferenziertes pleomorphes Sarkom – im Mausmodell:
- Signifikanter Zelltod (Apoptose) trat bereits nach 10 Minuten CO₂-Anwendung ein.
- Eine signifikante Tumorverkleinerung wurde schon bei Behandlungen von über 5 Minuten beobachtet.
- Die optimale Bedingung: mindestens 10, idealerweise 20 Minuten pro Anwendung, zweimal wöchentlich, lokal am Tumor – ohne erkennbare Nebenwirkungen.
Der Mechanismus: CO₂ löst den Tumor-Hypoxie-Zustand auf und induziert die mitochondriale Apoptose – den programmierten Zelltod über die Kraftwerke der Zelle. Eine frühere Studie in PLOS One (2014) zeigte zudem, dass transkutanes CO₂ bei oralen Plattenepithelkarzinomen nicht nur das Tumorwachstum hemmt, sondern auch die Lymphknotenmetastasierung reduziert – wieder ohne beobachtbare Nebenwirkungen.
Eine weitere Arbeit aus dem Jahr 2018 in Oncology Reports demonstrierte sogar eine Verstärkung der Strahlentherapie-Wirkung durch CO₂: Die Kombination aus Bestrahlung und transkutanem CO₂ reduzierte das Tumorvolumen auf 23 Prozent der Kontrollgruppe – weil CO₂ die Strahlenresistenz senkt, die durch Tumor-Hypoxie entsteht.
Dasselbe Molekül, das die US-Umweltbehörde EPA offiziell als „Luftschadstoff“ führt, tötet Krebszellen und schrumpft Tumore. Wenn das keine intellektuelle Bankrotterklärung des regulatorischen Establishments ist, was dann?
Worum es beim Kampf gegen CO₂ wirklich geht
Die Datenlage ist eindeutig. Die Begrünung der Erde ist aus dem Weltraum sichtbar. Die Wundheilung ist doppelblind-randomisiert belegt. Die Tumorwirkungen sind in mehreren Peer-Review-Publikationen dokumentiert. Und trotzdem gilt CO₂ offiziell als Schadstoff – mit einem Steuer- und Regulierungskomplex, der jährlich Hunderte Milliarden verschlingt.
Was sagt uns das? Dass es beim CO₂-Diskurs längst nicht mehr um Klima geht, sondern um Kontrolle. Wie der kanadische Professor Michael Hart es formulierte:
„Politiker werfen Geld, das sie nicht haben, auf ein Problem, das nicht existiert, um eine Lösung zu finden, die keinen Unterschied macht.“
Die Wahrheit ist unbequem: CO₂ ist das Gas des Lebens. Unter etwa 150 ppm kollabiert die Photosynthese und die Biosphäre stirbt. Wir liegen bei etwa 425 ppm – aus Sicht der Pflanzen gerade eben aus dem CO₂-Hungerregime entkommen. Jedes Kohlenhydrat, jedes Protein, jede Zellulosefaser auf diesem Planeten war einmal ein CO₂-Molekül. Wir selbst sind chemisch reorganisiertes CO₂.
Pflanzen nennen es nicht Schadstoff. Sie nennen es Abendessen. Und die Wissenschaft – ob sie will oder nicht – bestätigt: CO₂ ist nicht der Dämon, als der es verkauft wird. Es ist die Grundlage allen Lebens – heilend, nährend, begrünend.
Was heute noch als „Ketzerei“ gilt, wird künftige Historiker beschäftigen: Wie konnte eine Koalition aus Politik, Behörden und willfährigen Medien die Welt davon überzeugen, dass das Molekül des Lebens ein tödliches Gift sei?
Die Antwort auf diese Frage wird man in den Geschichtsbüchern finden – als das, was es ist: die größte Massentäuschung der Menschheitsgeschichte.
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8 Kommentare
Nur mal so weil’s hier immer wieder so einfach dargestellt wird. Dass CO2 die Erde messbar grüner macht, ist richtig, aber halt auch nicht die ganze Story. CO2 pumpt die Pflanzen mit Kohlenhydraten auf, führt in der Folge aber gleichzeitig zu einer starken Nährstoffverdünnung. Natur und Landwirtschaft mutieren schleichend zu einem gigantischen Junk-Food-Buffet. Insekten müssen durch kompensatorischen Fraß viel mehr Pflanzenmasse vernichten, nur um nicht mit vollem Magen zu verhungern. Und bei unseren wichtigsten Getreidesorten wie Weizen und Reis sinken essenzielle Nährstoffe wie Proteine, Zink und Eisen so stark ab, dass trotz scheinbarer Rekordernten der weltweite Nährstoffmangel verschärft wird. Mehr Kalorien auf dem Feld bedeuten eben nicht automatisch auch mehr Nahrung… Daraus kann jetzt jeder machen was er will aber ich finde das könnte man schon auch mal erwähnen.
Das Junk-Food-Buffet hat z.B. bei den Getreidesorten auch andere Ursachen – siehe:
https://science.orf.at/v2/stories/2766981/
„Gezielte Zucht:
Die Daten legen den Forschern zufolge nahe, dass die Kultivierung selbst zur Reduktion der beiden Nährstoffgruppen geführt hat. Einerseits habe man sich auf einzelne Qualitätsmerkmale konzentriert, wie etwa auf die Größe der Körner oder die Gluten-Qualität, also den Eiweißgehalt des Getreides. Andererseits dürfte die Beschaffenheit des Getreides auch unter der ertragsorientierten Landwirtschaft gelitten haben, bei der sehr viel Dünger zum Einsatz kommt.
Die Ergebnisse sollen kein weiteres Argument sein, um das Grundnahrungsmittel zu verdammen. Laut den Forschern könnte man nämlich durchaus an der Nährstoffverbesserung von Weizen arbeiten, etwa – indem man gezielt nährstoffreiche wilde Sorten mit den modernen Varianten kreuzt.“
Selbst im Bier ist CO2 und man nimmt eine CO2-Flasche, um den Gegendruck ins Fass zu bringen beim Zapfen. Und Hefe erst beim Backen verwandelt Zucker in CO2, sonst würde der Teig nicht aufgehen. Es ist nicht nur die Photosynthese, sondern Verdauung schlechthin, auch ohne Licht, sonst gäbe es keinen Wein…
Das Schlimme bei dem ganzen CO₂ – Hoax ist, dass jeder in der Schule die Grundlagen der Photosynthese gelernt hat und wissen müsste, dass das CO₂ die Grundlage allen Lebens auf unserem Planeten ist. Aber ach, das ist wohl zu viel verlangt. Schließlich haben sich auch ca. 80 % der Bevölkerung in Europa einer gefährlichen Gentherapie unterworfen.
Mit der Basisformel der Photosynthese lernt auch jeder Schüler, dass jedes O2 Molekül einst ein CO2-Molekül war. Daraus resultiert die Frage nach der Herkunft von 21 % O2. Da es keine andere Quelle als die Atmosphäre gibt, resultiert daraus, dass in Urzeiten die Cyanobakterien und später die Pflanzen die Atmosphäre sozusagen fast CO2-kahl geatmet haben und nicht nur O2 sondern auch fossile Energieträger hinterlassen haben. Das konnte alles nur geschehen, weil hundertefach mehr CO2 in der Atmosphäre war. In der Zwischenzeit sind die CO2-Atmer offensichtlich aber nicht an Hitze verstorben.
Die Injektion einer körperfremden mRNA mit dem Ziel der Produktion eines körperfremdem Proteins sollte man nicht als Gentherapie bezeichnen, weil eine Gentherapie ein fehlendes körpereigenes Gen ersetzt und die Produktion eines körpereigenen Proteins zum Ziel hat. Im Gegensatz dazu therapiert die COVID19-mRNA-Injektion nichts, sondern löst eine lebensgefährliche Abstoßungsreaktion aus.
@horst,
diese 80% würden grundsätzlich bei jeder denkaufgabe scheitern,
daher bezeichne ich sie der einfachheithalber auch als blökende biomasse.
immer wenn °°klima°° zur sprache kommt, sage ich nur photosynthese ….
Ich bin nun nicht in Klima-Panik, aber die hier wie auch in Veröffentlichungen des EIKE in ähnlicher Weise geäusserte Sichtweise ist so nach meiner Meinung ebenfalls nicht richtig.
Insbesondere wird im Artikel nicht thematisiert, dass CO2 ein Atemgift ist. 400 ppm sind für uns Menschen zwar noch ganz ok. 1200 ppm führen bei längerer Exposition zu Kopfschmerz, 2000 ppm sind die Grenzwerte im Klassenraum, darüber ist zu lüften. In der Gärindustrie sind 5000 ppm kurzfristig als MAK akzeptabel. Bei 40.000 ppm (also 4%) setzt Panik ein, übrigens Werte, die bei Kindern unter den Masken teilweise gemessen wurden, bei 80.000 ppm kommt es zum Tod.
Wenn Sie in einem überfüllten Tagungsraum sassen und anschliessend nur noch raus wollen, dann liegt das am CO2-Gehalt der Luft, nicht am gefühlt fehlenden Sauerstoff. Hohe CO2-Konzentrationen bringt aber nicht nur Kopfschmerzen und Müdigkeit, sondern senkt in Konsequenz auch die Vitalität und damit die Fähigkeit zur Vermehrung.
Das würde wohl zuerst grosse Säuger treffen – Nashörner, Elefanten, Gnus usw, die sich dann (vielleicht „plötzlich“ und „unerklärlicherweise“) einfach nicht mehr fortpflanzen.
Diese sind allerdings die Symbionten der (heutigen) Graslandschaften. Sterben sie aus, sterben auch Eure geliebten CO2-affinen Pflanzen und speziell Gräser, mit dem Resultat der Verwüstung, bis sich irgendwann eine angepasstere Flora und Fauna herausgebildet hat, vielleicht mit Straussen, Emus und anderen grossen Vögeln, die bekanntlich eine effizientere Atmung haben als Säuger. Das würde aber einige Jährchen, ohne den Eingriff des Menschen wohl mindestens Jahrhunderte dauern.
Dass die neuerdings zunehmende Begrünung der Erde einem Anstieg des CO2-Gehaltes geschuldet sei klingt zwar plausibel, ist aber nicht erwiesen.
Wesentlich könnte hier n.m.M. eher die Arbeit des Savory-Instituts gewesen sein, auf deren grundlegende Prinzipien, zuerst in Simbabwe und Südafrika umgesetzt, man nun immer öfter auch in sonstigen Youtube-Veröffentlichungen über die erfolgreiche Begrünung ehemaliger karger Landstriche in der ganzen Welt stösst: Den orchestrierten Einsatz von Weidetieren.
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