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Gerald Markels Wochenrückblick

Windräder sind mit Abstand die idiotischste aller Energieerzeugungsformen

3 Kommentare 12. Oktober 2026 4 Minuten Lesezeit von Gerald Markel

Sie produzieren nur Zufallsstrom, sind eine ungeheuerliche Ressourcenverschwendung und nach maximal 25 Jahren Betriebsdauer werden sie zu tausenden Tonnen Sondermüll. Idiotischer geht nicht mehr.

Was aber die FPÖ/ÖVP Koalition in meiner Heimat Steiermark nicht daran hindert, eine der schönsten Landschaften Österreichs mit wahren Monsterausgaben dieser Kirchtürme der hysterischen Klimareligion zu verschandeln! Es ist eine der schönsten Landschaften Österreichs – das Grenzgebiet der sogenannten Steirischen Weinebene bis zum imposanten Gipfel der Koralpe
Almen,Bergseen,Wälder – Idylle pur.

Das war einmal.

Nun werden Wälder gerodet um Zufahrtsstraßen zu bauen auf denen dann geradezu monströse Gebilde aus Stahl, seltenen Erden und hochgiftig beschichteten Rotorblättern zum Gipfel transportiert werden.

In der Region der steirischen Weinebene stehen leider bereits Windräder – aber jetzt sind es aktuell wirklich riesige neue Anlagen, die im Bau sind! Die Energie Steiermark setzt dort mit ausdrücklicher Zustimmung der aktuellen steirischen Landesregierung zwei große Projekte um:

  1. Windpark Freiländeralm 2
    15 neue Monster
    Nabenhöhe ca. 145 m
    Rotorblätter allein ca. 86 m lang!
    Gesamthöhe ca. 232 m!
    Also höher als das höchste Wohnhaus Österreichs!!
    Am Gipfel eines Berges
    15 Stück!
  2. Windpark Soboth-Eibiswald
    (Soboth, Gemeinde Eibiswald, 1360–1475 m)
    Ebenfalls ähnlich große Anlagen mit unfassbaren ca 230 m Gesamthöhe !!

Wie ich sagte – Monster.
Monster, die eine der schönsten Landschaften Österreichs für immer verschandeln – Irrsinn !

Eine echte Verarschung findet man dazu auf der Seite der Landesregierung:

„Die Weinebene selbst (Skigebiet, Almhüttendorf, Wander- und Rennradgebiet) bleibt ein beliebtes Freizeitgebiet; die Windparks liegen auf den umliegenden Höhenrücken und prägen nun das Landschaftsbild der Koralpe.“

Doch das ist nicht alles. Neben den 30 Anlagen im Bau
(je 15 auf Freiländeralm und Soboth) laufen schon weitere Genehmigungsverfahren!

Die Landesregierung von LH Kunasek (FPÖ) und Landesrat Ehrenhöfer (ÖVP) hat im Oktober 2026 das Sachprogramm Windenergie aktualisiert und zusätzliche (!) Vorrang-/Eignungszonen mit Potenzial für bis zu ca. 135 weitere Anlagen ausgewiesen!

Kunasek? FPÖ?

Die Partei die im Parlament (völlig zu Recht) bei jeder Gelegenheit die hysterische Ökoreligion und deren idiotische Energieideologie anprangern?

Jap. Mario Kunasek (FPÖ), seit Dezember 2024 Landeshauptmann der Steiermark, steht hinter dem Windkraft-Ausbau in seinem Bundesland – im Gegensatz zur deutlich kritischeren Linie der FPÖ in anderen Ländern.

Im Regierungsübereinkommen der blau-schwarzen Koalition (FPÖ/ÖVP) heißt es ausdrücklich, man bekenne sich zum Ausbau „erneuerbarer“ Energiequellen wie Photovoltaik, Windkraft, Wasserkraft sowie Biomasse- und Biogasanlagen!
Ziel im Regierungsprogramm:  +400 MW Windkraftleistung bis 2030.

Das im Oktober 2026 beschlossene aktualisierte Sachprogramm Windenergie geht sogar darüber hinaus und schafft Raum für bis zu ca. 135 zusätzliche Anlagen bzw. ein Potenzial von 450–700 MW!!

Kunasek selbst hat in Interviews betont, dass die FPÖ bei den Erneuerbaren „Hausaufgaben machen“ müsse und man in der Steiermark einen pragmatischen Weg gehe. (Gleichzeitig kritisiert er aber die EU-Klimaziele als zu ambitioniert, weil sie die Energiepreise und die Wettbewerbsfähigkeit der (energieintensiven) Industrie belasten.)

Während die FPÖ in Oberösterreich, Kärnten oder Salzburg Windräder klar ablehnt oder stark bremst, ist die Steiermark unter Kunasek eine Ausnahme.

Ein Freund war voriges Wochenende dort wandern. Und ich wiederhole seine Worte:

„Man kann sich nicht vorstellen was da für Monster in eine der schönsten Landschaften Österreichs gebaut werden bis man es mit eigenen Augen gesehen hat!“

Also ich persönlich bin überhaupt nicht stolz darauf dass meine Heimat Steiermark nun eine Ausnahme ist!
Im Gegenteil.
GM

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3 Kommentare

  1. 1150
    Antworten

    man fürchtet sich vor den freiheitlichen nur deswegen,

    weil ein zusätzliches schwein mehr am trog ist und der eigene wurf zu kurz(!) kommen könnte,

    allerdings, dann schafft man halt noch mehr zusätzliche kunstbeschäftigungen damit alle zufrieden sind, es gibt noch genug wolle am schaf, dass man schert :-)))

  2. Der alte Marxist
    Antworten

    „Während die FPÖ in Oberösterreich, Kärnten oder Salzburg Windräder klar ablehnt oder stark bremst, ist die Steiermark unter Kunasek eine Ausnahme“. Keineswegs!!!! In NÖ geht der Windkraft-Wahn mit Landbauer und Konsorten ungebremst weiter. Da ist von einer Verdoppelung der Windkraft-Kapazität von 2025 bis 2035 die Rede. Und auch hier bekennt sich die FPÖ zum Ausbau der erneuerbaren Energien einschließlich Windkraft.

    Schon der kluge Norbert Hofer träumte von der erneuerbaren Kohlenwasserstoff-Ökonomie. Dazu sollten noch viele, viele Windräder gebaut werden, mit denen Wasserstoff produziert werden sollte. Dieser sollte dann mit dem CO2 aus Verbrennungsanlagen zu Kohlenwasserstoffen umgesetzt werden. Dann hätte der Liter Treibstoff ein Mehrfaches der heutigen Preise gekostet.

    Hier zeigt sich eben, dass die Kompetenz, Substanz und intellektuelle Kapazität der Blauen sehr begrenzt ist. Aber die FPÖ war ja auch immer schon eine Systempartei. Drum wird es dem „Volkskanzler“ in spe kaum schwerfallen, sich ins System zu integrieren.

  3. Gabriele
    Antworten

    Da muss man vollinhaltlich zustimmen. Wer die Gefahren dieses Schwachsinns nicht sehen will, verhindert sie auch nicht – und macht damit politisches Kleingeld. Es ist traurig…

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