„Wie können wir helfen, mehr Russen zu töten?“ – Neuer Tiefpunkt der deutschen Presse

11. August 2026von 2,1 Minuten Lesezeit

Ein deutscher Reporter fragte bei Selenskyjs Besuch in Belgrad ganz offen, was sich die Presse seit Jahren denkt. Ein neuer Tiefpunkt.

Es ist weder ein Geheimnis noch ein Rätsel: Der Großteil der westlichen Medien, ihre Journalisten und ihre „Experten“ sind Kriegshetzer und Tastatur-Offiziere. Es hat sich nicht viel geändert gegenüber früheren Kriegsepochen (Karl Kraus beschrieb dies in „Die letzten Tage der Menschheit“ schon vor über 100 Jahren). Sie behaupten „objektive Berichterstattung“, doch machen sie Kriegstreiberei. Manchmal sind sie aber ganz offen und vergessen die „objektive Berichterstattung“.

Bei einer Pressekonferenz in Belgrad von Aleksandar Vučić und Selenskyj stellte der Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Michael Martens, eine sehr direkte Frage: Der Journalist wollte wissen, wie Europäer konkret dabei helfen könnten, „mehr Russen zu töten“:

„Können Sie uns Europäern sagen, was wir konkret tun können, um Ihnen zu helfen, mehr Russen zu töten?“, fragte Martens.

Schnell korrigierte er sich. Er meinte „mehr russische Soldaten, natürlich“. Präsident Vučić ist mit einem geschockten Gesichtsausdruck zu sehen, während die Frage gestellt wird, und hebt die Augenbrauen in scheinbarem Unglauben.

Selenskyj antwortete auf die Frage mit den üblichen Forderungen nach mehr Geld, mehr Waffen und härteren westlichen Sanktionen gegen Moskau.

Vučićs Antwort war sehr diplomatisch, aber zugleich eine Art Rüge der Frage. Er drückte seinen Wunsch aus, dass alles Töten ein Ende finden möge: „Wir haben heute nicht über militärische Zusammenarbeit gesprochen“, sagte der serbische Präsident. „Was nach dem Ende des Krieges passiert, ist eine andere Sache. Und was das Töten angeht: Ich hoffe, dass alles Töten enden wird.“

Der Clip ging freilich schnell viral, besonders auch in Russland. Ob das von Faktencheckern sogleich als „russische Desinformation“ etikettiert wird?

Das schaffen dann nicht mal die Diskurswächter. Stattdessen gab die FAZ eine Stellungnahme heraus, in der sie „Bedauern“ ausdrückte.

Bild KI

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27 Kommentare

  1. Andreas_Sch. 11. August 2026 um 21:17 Uhr - Antworten

    Oh, wie mutig! Das nenne ich einmal: Bewusste Provokation bzw. „Hass und Hetze©“. Hat der Kokser nicht gerade Personalmangel? Warum nimmt er ihn nicht gleich mit, um ihm zu zeigen, wo die „Helden™“ gemacht werden? War der Presseonkel seinerzeit etwa Kriegsdienstverweigerer? Macht nichts! Als Zieldarstellung braucht man keine „Fachkräfte®“ – da reichen Dummies …

  2. Daisy 11. August 2026 um 15:07 Uhr - Antworten

    Sicher hat Schneelenski einen Soldatenmangel. Polen hat ja jetzt auch gesagt, es wird arbeitslose Ukrainer abschieben…sie sollen dann zwangsrekrutiert werden.

    Es dürfte sich also um eine neue Order handeln.

    Man sagt ja, die EU lässt gerne bis zum „letzte Ukrainer“ kämpfen. Jetzt werden sie halt langsam knapp. Auch viele Söldner mussten ihr Leben lassen. Für sie braucht Koksi ja auch viel Geld. Österreich zahlt übrigens mit. Wie menschenverachtend das alles ist!

    Und dieser Typ hat halt das halt jetzt die ganze Verzweiflung zum Ausdruck gebracht. Wie können wir helfen? Ja, Deutschland wird wohl demnächst seine jungen Männer in den Krieg schicken, um zu helfen, mehr Russen zu tôten. Bloß verlieren sie halt dann auch ihr Leben.

    Schnorrlenski behauptete, Russland erhielte nun Unterstützung von 50.000 Nordkoreanern und winselte parallel dazu Südkorea an, ihn Luftabwehrwaffen zu schicken.
    Wann hören die endlich auf? Die Sanktionen zerstören unsere Wirtschaft. Die Schulden sind unbewältigbar, Schland ist am Sand…

  3. Lutz Herzer 11. August 2026 um 14:51 Uhr - Antworten

    Tja, der Mann hat wahrscheinlich nur die transatlantische Strategie ausgeplaudert. Denn selbstverständlich geht es auch bei diesem Stellvertreterkrieg zunächst um Entvölkerung. Vorher kommt man an die Bodenschätze eines fremden Landes nicht heran. Und welches Land wird dabei wohl am schnellsten entvölkert? Nicht Russland.

  4. maxstirner 11. August 2026 um 14:28 Uhr - Antworten

    Leyen, Merz und dieser Mertens = Nazibrut

  5. therMOnukular 11. August 2026 um 13:48 Uhr - Antworten

    Abgesehen davon, dass die „Stellungnahme“ der FAZ semantische Fehler aufweist, ist sie auch sonst wertlos wie die „Berichterstattung“.
    Man sieht sich selbst vielmehr als Opfer:

    „Im Zusammenhang mit dieser Pressekonferenz ist es zu Diffamierungen und Drohungen gegen unseren Korrespondenten gekommen. Das ist inakzeptabel. Zur Pressefreiheit gehört das Recht, Fragen zu stellen, gerade auf einer Pressekonferenz. Auf Bedrohungen unserer Mitarbeiter werden wir mit juristischen Mitteln reagieren.“

    Wo doch alles nur „missverständlich formuliert“ war. Die FAZ wolle ja nicht möglichst viele Russen töten, sondern nur den bösen Feind besiegen.

    Diese Reaktion ist für mich der noch größere Skandal…….aber an solche „Haltung“ ist man im „Qualitätsjournalismus“ ja bereits gewöhnt.

    PS: „Tastatur-Offiziere“ muss ich mir merken. Gekonnt pointiert. Genau das sind sie.

  6. Ostfreesland 11. August 2026 um 13:28 Uhr - Antworten

    Moin ~
    Petition – Michael Martens, FAZ, sollte entlassen werden
    https://www.change.org/p/michael-martens-faz-sollte-entlassen-werden
    Dann landet man gegenwärtig aber bei: »Diese Seite wird gerade geprüft« …

  7. Varus 11. August 2026 um 12:51 Uhr - Antworten

    Der Journalist wollte wissen, wie Europäer konkret dabei helfen könnten, „mehr Russen zu töten“

    Hätte sich Putin ein klein wenig beeilt, wäre der Krieg bereits vorbei und derartige Fragen obsolet. Dass Westler im Grunde unzivilisierte plündernde und m@rdende Räuberbanden darstellen, dürfte längst keine Überraschung mehr sein – diese „Zivilisation“, die jeden Vorwand nutzt, weitere Kriege zu führen und möglichst die Welt für ein paar Oligarchen zu unterjochen.

    • Ostfreesland 11. August 2026 um 13:35 Uhr - Antworten

      Moin ~
      siehe vielleicht mal in »1984« …
      => Kriege sind halt »notwendig« …
      => Egal mit wem & warum & überhaupt …
      => Alles was Angst macht und eine eigenständige Entwicklung u.s.w. verhindert ist halt »notwendig« …
      Vielleicht mal dem Nachstehenden nachgehen:
      => Warum bin ich hier, wo war ich zuvor (Empfängnis / Geburt) & wo werde ich danach sein (Tod) …
      => … 💛lichst von der Südlichen Nordsee ~

  8. local.man 11. August 2026 um 12:39 Uhr - Antworten

    Wie kann man diese Menschen als Journalisten bezeichnen?
    Ich identifiziere mich mit solchen Kreaturen in keinster Weise, egal aus welchem Land sie stammen. Das es auch noch von einem Menschen stammt, der hier im gleichen Land lebt wie ich, ist mir da völlig egal.

    Und da er es so frei heraus posaunt, ist doch wohl klar, dass diese ganze Bande da in ähnlicher Weise ticken, wenn nicht vor Ort, dann mindestens aus dem Loch aus dem dieser Mensch gekrochen ist.

    Das wird so nicht gut ausgehen, wenn deren Gedankengänge so dermaßen verfault sind..
    Und wieder können wir nur Forenkrieger sein und anstatt sofort hart durchgreifen zu müssen, in dem Falle.

  9. W. Baehring 11. August 2026 um 12:31 Uhr - Antworten

    Wo ist das Bundesverfassungsgericht (BverfG), wenn es wirklich gebraucht wird?

    Abgetaucht, opportunistisch, politisch gleichgerichtet? Von jedem etwas!

    Das war schon während der menschengemachten Corona-Krise so, als sämtliche politisch motivierten, jedoch medizinisch evidenzfreien Corona-Zwangsmaßnahmen der Regierung, die die Grundrechte des deutschen Volkes aushebelten und überdies zu schweren wirtschaftlichen und gesundheitlichen Schäden in der Bevölkerung führten, vom BVerfG durchgewunken wurden.

    Das BVerfG schützt (e) also NICHT die Bevölkerung vor einer übergriffigen Regierung (denn die hat NICHT per se einen demokratischen Heiligenschein, auch wenn sie demokratisch legitimiert wurde!), sondern eine übergriffige Regierung vor der Bevölkerung.

    Und das ist wieder genauso, seit der schwarze Roderich, die gelbe Zimmerfrau oder der grüne Panzer-Toni aus der deutschen Gilde der diplomatischen Totalversager aus ihren Löchern gekrochen sind und ungestraft in das provokante Kriegsgeschrei der EU einstimmen können.

    Deshalb gehören sowohl dieser anti-journalistische Unmensch aus den Reihen der FAZ genauso wie die oben Genannten vor das BVerfG und wegen Verstoß gegen Art 26 (1) angeklagt:

    „Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen“.

    Aus der jüngsten Vergangenheit wissen wir aber (siehe oben):
    Wo ist das Bundesverfassungsgericht (BverfG), wenn es wirklich gebraucht wird, um Deutschlands historischen FRIEDENS-Auftrag (auch in der EU) als friedliche, freiheitlich –demokratische Grundordnung heute und zukünftig zu gewährleisten?

    PS:
    Und die FAZ braucht sich gar nicht um „Schadensbegrenzung“ zu bemühen :
    Die Entgleisung eines ihrer „Journalisten“ zeigt überdeutlich , welcher menschenverachtende russophobe Kriegsgeist in deren Redaktionsstuben herrscht.

  10. Daisy 11. August 2026 um 12:16 Uhr - Antworten

    Lupenreine Volksverhetzung. Der Mann gehört verklagt…

    • 1150 11. August 2026 um 13:27 Uhr - Antworten

      @pipi gänseblümchen,
      wieso gehört er verklagt? er vertritt nur die werte des wertewestens …..
      anregungen, beschwerden und wünsche bitte an das wohnsitzsalzamt.

      • Daisy 11. August 2026 um 13:56 Uhr

        ??
        50er…Pipi heißt Lulu, ich nenne phasenweise Bibi so. Bezeichnen Sie mich absichtlich als Urin?

        Sie haben mehrfach Debatten gegen mich verloren und nun mobben Sie mich halt. Allermeistens stehns auf der Leitung. Das ist sehr mühsam mit Ihnen. Ich liebe den „Wertewesten“ nicht, aber ich bin auch nicht lebensmüde. Ich denke nicht so simpel. Sie kommen da nie drauf. OK? Lossns mi afoch in Ruah mit Ihren Pöbeleien und Beschimpfungen. Sie trollen…

      • Daisy 11. August 2026 um 14:01 Uhr

        Woascheinlich vollfett…

      • Jakob 11. August 2026 um 16:14 Uhr

        Daisy bezeichnet ihre faktenreduzierten Behauptungen als siegreiche Debatten.
        Das dürfte als Komikspruch der Woche nicht mehr zu überbieten sein.

  11. Glass Steagall Act 11. August 2026 um 12:11 Uhr - Antworten

    Man kann davon ausgehen, dass dieser Journalist exakt die Einstellung der FAZ wieder spiegelt und derer, die dahinter stehen! Typisch Mainstream eben, alles der gleiche Mist! Solche angeblichen „Verplapperer“ zeigen, wie sehr der Mainstream die Meinung der Machteliten zum Ausdruck bringt! Sie wollen den Krieg!

  12. Hello 11. August 2026 um 11:59 Uhr - Antworten

    FAZ: …Die Frage war allerdings missverständlich formuliert, was wir bedauern. Es ist nicht die redaktionelle Linie der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, dass möglichst viele russische Soldaten getötet werden sollten. …Im Zusammenhang mit dieser Pressekonferenz ist es zu Diffamierungen und Drohungen gegen unseren Korrespondenten gekommen. Das ist inakzeptabel. Zur Pressefreiheit gehört das Recht, Fragen zu stellen, gerade auf einer Pressekonferenz. Auf Bedrohungen unserer Mitarbeiter werden wir mit juristischen Mitteln reagieren.“

    So, so, die Frage war missverständlich gestellt. Warum dann die Antwort von Michael Martens auf X „Yep, I am asking it. And Zelenski answered. Because killing Russian as many Russian soldiers as possible is what is important to end the war. Besides, what I ask is at press concerences, be it in Serbia or somewhere else, is none of your business.“

    Es geht die Öffentlichkeit sehr wohl was an, was Journalisten so von sich geben. Schließlich wollen sie die Öffentlichkeit informieren – oder heutzutage „erziehen“.

    Wenn also laut FAZ die Frage ihres Journalisten missverständlich war, dann waren die Diffamierungen und Drohungen ja vielleicht auch missverständlich gewesen. Wozu also mit juristischen Mitteln reagieren? Abgesehen davon, wenn es zur Pressefreiheit gehört, Fragen zu Stellen, dann gehört es zur Meinungsfreiheit, diese Fragen in Frage zu stellen.

  13. Jan 11. August 2026 um 11:38 Uhr - Antworten

    Der selbstverschuldete Niedergang der FAZ spiegelt den selbstverschuldeten Niedergang Deutschlands.

    Die FAZ gehört über Ecken der Deutschen Bank, die Epstein mannigfaltig hofiert hat.

  14. VerarmterAdel 11. August 2026 um 11:37 Uhr - Antworten

    Der Mann gehört fristlos entlassen. Vielleicht käme er dann zur Besinning. Wobei, vermutlich nicht.

  15. Der Zivilist 11. August 2026 um 11:36 Uhr - Antworten

    Die Antwort an diesen boshaften Spinner ist doch ganz einfach: Nukes, und was dann passiert sollte doch auch ihm klar sein. Oh, wie tief ist D gesunken.

  16. cwsuisse 11. August 2026 um 11:07 Uhr - Antworten

    Der menschliche Hass braucht einen Kanal und hat ihn, geschickt durch die Massenmedien gelenkt, im Hass gegen alles russische gefunden. Es ist nicht anders als im 3. Reich: die Russen, die Iraner und die Palästinenser sind die neuen Juden dieser Hassbewegung.

    • charmaine 11. August 2026 um 11:20 Uhr - Antworten

      …und warum „braucht“ der menschliche Hass einen Kanal??? Angeblich sind wir doch die fortschrittliche und gebildete Nation ??? Traurige Realität, die das Gegenteil demonstrieren.

      • Hello 11. August 2026 um 16:09 Uhr

        An charmaine und triple-delta
        „menschlicher Hass“ = Hass des Menschen und bedeutet nicht, dass Hass menschlich ist. Zur Kategorie „Hass“ gehört zB Abneigung, Ärger etc (zur Kategorie Liebe gehören sie sicher nicht) Ich wage zu behaupten, dass schon jeder Mensch einmal diese Empfindungen selbst empfunden hat, bei so manchen Kommentaren sind sie ziemlich greifbar.

    • triple-delta 11. August 2026 um 14:54 Uhr - Antworten

      Wenn Sie diesen „menschlichen Hass“ verspüren, suchen Sie bitte eine gute Therapie auf. Dieser Hass ist nicht natürlichen Ursprungs.

      • Hello 11. August 2026 um 16:14 Uhr

        Wenn Sie noch nie Hass zumindest in Form von Abneigung oder Ärger verspürt haben, dann gratuliere ich Ihnen, glaube es aber nicht. Es ist wahrscheinlich eher der Ausdruck von weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

      • Hello 11. August 2026 um 16:32 Uhr

        Um nicht auch missverstanden zu werden: Ich verurteile (wie aus meinen Kommentar von 1:59 hoffentlich zu sehen) die Frage des Jounalisten der FAZ und deren Einstellung.

      • Hello 11. August 2026 um 16:34 Uhr

        Kommentar von 11:59 (nicht 1:59)

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann. Benutzer haften für den Inhalt ihrer Kommentare.

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