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Politik

Öffentlicher Aufruf an Prominente nach der Xhaka-Affäre

2 Kommentare 22. September 2026 2 Minuten Lesezeit von Thomas Oysmüller

Eine zivilgesellschaftliche Initiative ruft Prominente auf, sich gemeinsam öffentlich zu melden und zu erklären, dass sie nicht hinter dem Covid-Zertifikatsregime gestanden haben. „Solange nur einzelne Sportler vorgeführt werden, bleibt es ein Personenskandal. Wenn sich hundert, wenn sich tausend öffentlich stellen, entsteht die Debatte, die 2021 unterdrückt wurde“, schreibt die Initiative.

TKP hat am Montag über den jüngsten Fall Granit Xhaka berichtet. Plötzlich, mitten im Jahr 2026, steht wieder ein Sportler am Pranger, weil er sich nicht impfen lassen wollte und sich stattdessen ein gefälschtes Impfzertifikat zugelegt hat. Er ist mit hoher Wahrscheinlichkeit kein besonderer Einzelfall; diese Praxis dürfte tausendfach vorgekommen sein.

Nun meldet sich die Initiative klug-genug.com. Sie schreibt:

Nach dem Geständnis von Nati-Captain Granit Xhaka und der Affäre um Ex-Hockey-Nationaltrainer Patrick Fischer geht klug-genug.com online. Die Seite sammelt politische Erklärungen von Menschen, die 2021/22 unter dem Covid-Zertifikatsregime standen – und richtet einen öffentlichen Aufruf an Prominente: Meldet euch. Hinter zwei, drei vorgeführten Namen stehen Tausende. „Solange nur einzelne Sportler vorgeführt werden, bleibt es ein Personenskandal. Wenn sich hundert, wenn sich tausend öffentlich stellen, entsteht die Debatte, die 2021 unterdrückt wurde.“

Aktuell stehen 29 Einträge öffentlich. Vornamen sind sichtbar; Nachnamen und E-Mails bleiben standardmässig privat. Es werden keine Methoden, Praktiken oder Zertifikatsnummern gesammelt. Klug-genug ruft Personen auf, sich zu melden.


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Gefälschte Impfung: Der Fall Granit Xhaka

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2 Kommentare

  1. therMOnukular
    Antworten

    „Solange nur einzelne Sportler vorgeführt werden, bleibt es ein Personenskandal. Wenn sich hundert, wenn sich tausend öffentlich stellen, entsteht die Debatte, die 2021 unterdrückt wurde“

    Absolut richtig und klug gedacht.

    Ich hoffe für diese Initiative und wünsche ihr viel Erfolg!
    Jeder einzelne weitere Fall wird diejenigen motivieren, die sich noch fürchten.

    Aber was wäre das für ein herrliches Beben, wenn sich nun unweigerlich herausstellt, wie wenige eigentlich dieser Politik gefolgt sind. Man würde uns nicht mehr als Extremisten behandeln können – so wie das zum Glück bereits einige Gespritzte für sich privat begriffen haben.

  2. Andreas_Sch.
    Antworten

    Gab es da nicht einen Herrn Jauch, der sogar bei einer Plakatkampagne (die mit den Pflastern) mitgewirkt hat und, wenn ich mich recht entsinne, gleich zwomal überführt wurde als „Ungeimpfter“ (klingt irgendwie wie Ungeziefer)? 🤔

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