In den letzten Tagen hat die Kriegsrhetorik in Europa ziemlich überhandgenommen, sodass es den Anschein erweckt, als sei auf einer bestimmten Ebene, in irgendeinem verrauchten Hinterzimmer, bereits beschlossen worden, dass Europa gegen Russland in den Krieg ziehen wird.
Wie der hochtrabende Jacob Rees-Mogg es formulierte:
„… Wenn wir vor einem Krieg stehen, brauchen wir Menschen, die sich den Streitkräften anschließen und hinausgehen, um ihre Pflicht zu erfüllen. Es könnte sogar dazu kommen, dass Menschen sterben müssen, um ihr Land zu retten…“
Die Rhetorik, zumindest in den Mainstream-Medien, ist zu regelrechtem Chauvinismus geworden: Der Krieg wird als unvermeidlich dargestellt, die Bevölkerung wird aufgefordert, sich darauf vorzubereiten, während junge Männer dazu ermutigt (oder gezwungen) werden, sich zu melden. Gleichzeitig schreiten die konkreten Kriegsvorbereitungen voran, insbesondere entlang der westlichen Grenze Russlands.
Die Kriegsvorbereitungen sind nun in vollem Gange
Sowohl Finnland als auch Estland haben ihre Bereitschaft erklärt, NATO-Atomwaffeneinrichtungen zu beherbergen. Finnland ist sogar so weit gegangen, die rechtlichen Hindernisse zu beseitigen, die die Stationierung von Atomwaffen auf finnischem Territorium bisher verhindert hatten. Lettland und Litauen verstärken ihre Vorbereitungen im Bereich des Zivilschutzes und der nationalen Widerstandsfähigkeit, einschließlich des Baus von Grenzbefestigungen und der Verstärkung militärischer Stellungen.
Unterdessen errichtet Polen zusätzlich zur Stationierung von NATO-Atomwaffen eigene „Ostschild“-Befestigungsanlagen, stellt eine 500.000 Mann starke Armee auf und bildet jährlich bis zu 100.000 Reservisten aus. Es werden Vorbereitungen für die Einberufung aller erwachsenen Männer geplant. Deutschland führt ein Programm zur Registrierung aller jungen Männer für den Wehrdienst durch und bereitet die Verlegung von Hunderttausenden NATO-Soldaten und militärischer Ausrüstung nach Osten vor.
Dänemark hat die Wehrdienstdauer von vier auf elf Monate verlängert und weitet sein Wehrpflichtprogramm auf Frauen aus. Schweden weist seine Bürger an, sich auf Stromausfälle, Luftangriffe und eine mögliche Invasion vorzubereiten. Ähnliche Vorbereitungen laufen in Frankreich, wo den Bürgern geraten wird, Notvorräte an Lebensmitteln und Wasser anzulegen. Vor Monaten haben französische Krankenhäuser ein Programm gestartet, um sich auf die Versorgung Tausender verwundeter Soldaten vorzubereiten.
Einigen Berichten zufolge befindet sich Frankreich bereits in Kriegsbereitschaft, und Präsident Emmanuel Macron ist damit beschäftigt, seinen Wählern diese Unvermeidbarkeit zu verdeutlichen. Angeblich habe er die Parteivorsitzenden Frankreichs einberufen, um ihnen mitzuteilen, dass der Krieg mit Russland begonnen habe, und dabei auf die jüngsten Sabotageakte in ganz Europa verwiesen, die, wie wir wissen, alle von den Russen inszeniert wurden. In einem Fall haben sie sogar ihren Reisepass zurückgelassen. Welche weiteren Beweise brauchen wir noch, dass die Russen, die uns wegen unserer Freiheiten hassen, kommen!
All dies und noch mehr wird in der gesamten EU verbreitet, die ihren 450 Millionen Bürgern nun rät, Vorräte an Lebensmitteln, Wasser, Medikamenten, Bargeld und Notfallausrüstung für mindestens 72 Stunden anzulegen, denn die Russen kommen. Das sind übrigens dieselben Russen, die in der Ukraine am Verlieren sind und deren Militär, Wirtschaft und Gesellschaft gerade aus den Fugen geraten.
Jenseits des Ärmelkanals holt Großbritannien ebenfalls seine staatlichen „Kriegsbücher“ aus der Versenkung, fährt die Produktion von Munition und Drohnen hoch und bereitet aktiv nationale Heimatschutzübungen vor. Die glücklichen ehemaligen Angehörigen der britischen Streitkräfte bis zum Alter von 65 Jahren könnten sich qualifizieren, ihre „Pflicht“ zu erfüllen und ebenfalls für König und Vaterland zu sterben. Währenddessen leisten die britischen Medien ihren Beitrag und informieren ihre Mitbürger pflichtbewusst darüber, dass die Russen kommen:

Anzahl der vom 13. bis 19. September 2026 im Vereinigten Königreich veröffentlichten Artikel über Russland
In nur einer Woche wurden mehr als 250 Artikel über die angebliche Bedrohung durch Russland veröffentlicht, was bemerkenswert ist! Sie können doch nicht alle falsch liegen, oder? So wie damals, als sie uns die Pandemie und die „sicheren und wirksamen“ Impfstoffe aufgeschwatzt haben …?
Gesucht: ein auslösendes Ereignis, um die Dinge ins Rollen zu bringen …
Vor nicht allzu langer Zeit sprachen Europas Staats- und Regierungschefs noch von einem Krieg gegen Russland im Jahr 2029 oder 2030, doch nun scheint es, als sei dieser Zeitplan deutlich vorverlegt worden – vielleicht fehlt nur noch eine unerwartete Überraschung, um die notwendige Massenpsychose auszulösen, damit Männer in ganz Europa sich melden und ihren Dienst leisten. Sicherlich werden Herr Rees-Mogg und seine Kinder nicht darunter sein, aber vielen gewöhnlichen Europäern wird keine andere Wahl angeboten werden.

Der Rees-Mogg-Clan: Wir nicht, LOL – diese „Pflicht“ erfüllen wir nicht!
Ich habe hier bereits zuvor geschrieben, dass ein False-Flag-Ereignis in Vorbereitung sein könnte, aber bisher ist nichts daraus geworden. Aus irgendeinem Grund hielt es der ukrainische Journalist Dmytro Gordon, der Volodymyr Selenskyj sehr nahe steht, jedoch für angebracht, dieses Juwel mit der Öffentlichkeit zu teilen:
„Das weiß ich ganz sicher: Buchstäblich in wenigen Tagen wird etwas geschehen, das uns große Hoffnung geben wird. Lassen Sie mich das so sagen … Im Moment spreche ich über das, was ich weiß. Ich kann nicht sagen, was es sein wird, da es sich um ein militärisches Geheimnis handelt, aber ich weiß, dass in den kommenden Tagen – auf jeden Fall innerhalb einer Woche oder höchstens zwei Wochen – etwas passieren wird, das der Nation Flügel verleihen wird. Das weiß ich.“
Nun, mir fallen nur sehr wenige Dinge ein, die einer Nation Flügel verleihen könnten, aber in diesem Fall liegt die Erklärung ziemlich auf der Hand. Sofern Herr Gordon nicht nur Aufmerksamkeit auf sich lenken wollte und seine Aussagen Substanz haben, dann wäre das „Etwas“, auf das er sich bezieht, genau ein Ereignis, das die westlichen Unterstützer und Förderer der Ukraine dazu anspornen würde, ihre widerstrebende Bevölkerung zu mobilisieren, damit diese endlich aufsteht und ihre „Pflicht“ erfüllt.
Es sind nicht die Russen, sondern ein anderer Notfall
Unterdessen hat sich auf der anderen Seite nicht viel geändert. Der russische Präsident, Herr Wladimir Putin, wandte sich mehrfach an die europäischen Völker und erklärte wiederholt, dass Russland nicht ihr Feind sei und dass es nicht die Absicht habe, irgendjemanden anzugreifen. Nun könnte er natürlich lügen, um uns alle zu überrumpeln, aber wenn Russland sich auf eine Invasion Europas vorbereiten würde, ließen sich solche Vorbereitungen nicht verbergen – es gäbe Beweise dafür, und das normale diplomatische Protokoll würde es erfordern, Russland zur Rechenschaft zu ziehen und es aufzufordern, die Vorbereitungen zu erklären.
Doch es scheint, dass solche Beweise nur in den Köpfen jener Personen existieren, die in verrauchten Hinterzimmern bereits beschlossen haben, dass Europa in den Krieg ziehen muss. Ihre Gründe haben wahrscheinlich weniger mit den Russen zu tun als vielmehr mit diesem Bild:

Die globalen Kapitalmärkte brechen zusammen – die Weimarer Republik feiert weltweit ein Comeback!
Es ist der (immer noch) andauernde Anleihen-Armageddon. Mehr dazu im morgigen Bericht.
er Artikel erschien zuerst auf Englisch in Alex Krainers TrendCompass. Mit freundlicher Genehmigung des Autors hier auf Deutsch.
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Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wieder. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.
Alex Krainer ist Gründer, KRAINER ANALYTICS, I-System Trend Following Autor von: „Alex Krainer’s Trend Following Bible“, „Mastering Uncertainty“, „Grand Deception“ (verboten).
26 Kommentare
Subjektive Meinung – was ich so die „letzte“ Zeit gesehen habe / aufgefallen ist, scheinen sogenannte militärische Transporte Richtung Osteuropa massiv zugenommen zu haben aber teilweise schön verstreut. Besonderst betroffen sind Polen und die baltischen Staaten. Zu Rumänien usw. kann ich nichts sagen, da ich dort länger nicht war. Wenn ich mir das gut gemachte Covidtheater ansehe, werden viele Menschen wahrscheinlich wieder begeistert mitmachen und ja, den Eliten steht das Wasser wirtschaftlich, finanziell und von der Gesamtakzeptanz bis Unterkante Oberlippe, Wenn es so kommen sollte, wird allerdings nicht mehr viel in sehr kurzer Zeit übrig bleiben (meine subjektive Meinung). Vielleicht auch ein Grund für den Nichtrücktritt von Merz?
Wenn man eine schlecht gepflegte Waffe abfeuert, muss man damit rechnen, dass sie einem um die Ohren fliegt!
Ich kenne nur einen Grund, warum man sowas macht: Man hat Panik. Die sehen gerade, wie ihre Welt im Abfluss einer Latrine verschwindet und haben Angst als Häufchen Asche auf dem Boden derselben zu enden.
M.E. wurde die Entscheidung, in den Krieg zu ziehen schon vor vielen Jahren gefällt, nicht erst in den letzten Wochen. Alles begann mit der Rhetorik über „Deutschland muss wieder lernen Opfer zu bringen“ und „Wir wollen wieder eine Rolle in der Welt spielen“. Ältere werden sich an diesen Bruch mit der potentiell anti-kriegerischen Rhetorik der Nachkriegszeit erinnern. Als die Grünen, die hauptsächlichen Treiber bei allen Kriegen seit Kosovo, an die Regierung kamen im Jahr 2019, sollte dem Letzten klar geworden sein, wohin die Reise geht.
Die Ausweglosigkeit aus der Verschuldung war spätestens seit 2014 absehbar. Als Merz dann die Hyper-Super-Verschuldung auf den Weg brachte, obwohl das Parlament abgewählt war, zeigte er, dass nun alle Dämme gebrochen waren. Die Infrastruktur wird repariert, wo sie aus Kriegsgründen notwendig ist, aber der Krieg wird unvermeidbar, weil der Weg aus der Verschuldung nur über Inflation oder Krieg führt. Und Inflation wäre für die Politiker schmerzhaft, weil die Menschen sie dafür verantwortlich machen würden. Für Krieg ist dann „Putin“ schuldig.
… indes hierzulande in den Biergärten bis in die späten Abendstunden gelacht und gekichert wird, als ob Dauerkarneval wäre. Wenn man Gesprächen lauscht, wird über absolute Belanglosigkeiten geschäkert.
Es ist, als hätten die meisten Bürger den Verstand verloren und realisieren nicht annähernd die Situation, in der sie gerade stehen.
Am Oktoberfest wird übrigens zwischen Bierzelten und Autodrom feste weiter gegen Covid geimpft, hab ich gehört. Gratis. Gibt bestimmt noch Manneken, die dort einkehren und sich die Scheixxe reinziehen. So nach dem Motto: „Komm, wir gehen jetzt den Schwurblern eine reinhauen, hehe!“
Die Szenerie erinnert ein wenig an den Film „Der Untergang“, wie im Führerbunker noch gefeiert wurde, während die Sowjetarmee schon die Stadtgrenzen überschritten hatte …
„Dance Band on the Titanic“ passt auch.
Man kann es den Leuten aber nicht verdenken. Noch mal voll Feiern, Urlaub machen, Geld raushauen – könnte das letzte Mal sein.
Kein grundsätzlich schlechtes Lebensprinzip.
Wenn man annimmt, dass Leute in Panik auch ein harmloses Schlangenöl kaufen, dann dreht sich „follow the money“ in „depopulation“. Letzteres erfordert Krieg, um das Chaos zu kontrollieren. Die Märkte gehören dazu, sind aber weder Ei noch Huhn.
Das alles nachdem Fatih Birol vor einem „supply crunch“ in 2020 gewarnt hatte.
Wenn das billig zu förderne Öl weg ist und nur noch das teuer zu förderne übrig bleibt, sinkt der Produktivitätsbeitrag des Öls, die Produktivität allgemein sinkt und es kommt zur Dauerrezession. Dagegen gibt es zwei Mittel: Kreditausweitung (heute frühstücken und nie zahlen) und Reduktion der Köpfe, damit steht pro Kopf mehr zur Verfügung. Langfristig folgen aber Skalierungsprobleme, die Lieferketten, es kommt zu Technologieverlust und einem „race to the bottom“. Das ist die klassische Lehre der geschmähten Meadows.
Der Ausweg wäre aus meiner Sicht nur möglich als Parallelstruktur: mehr Selbstversorgung, mehr Subsidiarität, mehr DIY, mehr Schattenwirtschaft – bis die Parallele tragfähig ist.
Die aktuelle Politik verunmöglicht das, anstelle es zu fördern. Sehen die das nicht oder paradoxe Intervention?
Smart Cities preisen den Technologieverlust nicht mit ein, langfristig ist das nichts. Das muss denen auch klar sein.
Volle Zustimmung! Mir ist das auch klar … Ich dachte lange Zeit: Wenn sogar ich das sehe, müssen es doch auch andere sehen. Irgendwie kommt mir das immer vor, als wären die programmiert, nach der „The Grand Chessboard“-Logik und laufen wie die Duracellhasen … Laufen und laufen und laufen – bis sie von einem Militärstiefel weggekickt werden. Glauben die etwa ihre hollywoodesken Chimären selbst?
Wenn man versucht den Leuten etwas davon zu erzählen, dann gucken die einen an, wie eine Kuh, wenn es donnert, – vor allem hier in BRDistan … Wobei einige Zugewanderte relativ offen sind, diesbezüglich. Aber der Deutschmichel glotzt nur blöde, oder zeigt einem direkt einen Vogel … Bei „paradoxer Intervention“ wäre ja Reaktanz die „richtige“ Verhaltensweise, diese geht den meisten Leuten, insbesondere den Deutschen, irgendwie vollkommen ab …
Ja wir haben hier das stetige Problem der Machtpyramide.
So wie alle stetig ausgeplündert und niedergehalten werden, werden sie am Ende auch gegen ihren Willen in Kriege und Krisen geführt.
Due Ursache ist immer die gleiche.. und der Verlauf am Ende ebenso.
Die Quelle der Probleme ist dabei unsichtbar gemacht worden und ersetzt wurde es mit massiver Propaganda und Spaltung in allen Aspekten.. Das Licht soll eben nicht auf die Ursache gerichtet werden und schon gar keine Änderung des ewigen Problems der falschen pyramidalen Ordnung.
Versuche dies zu ändern gab es auch schon und es lief immer auf blutige erkämpfe kleine Errungenschaften hinaus. Aber wirklich geändert hat man es in letzter Konsequenz nie..
Das Ergebnis sehen wir immer deutlicher.. Die Möglichkeiten durch Fortschritt werden daramtisch gefährlich für die 99% der Unterworfenen und da reden wir nicht von diesem analogen Kriegstreiben, sondern von dem all umfassenden OMNIWAR gegen die immer angeblich unnützer werdenden Leute.. Aus Sicht von „Oben“ versteht sich..
Im Prinzip befindet sich Europa längst im Krieg, wenn man sieht, wie europäische Waffensysteme in der Ukraine gegen Russland eingesetzt werden und wie europäische Soldaten und Spezialkräfte in der Ukraine mithelfen! Letztendlich sind auch Sanktionen ein Kriegsakt!
Was wir aber tatsächlich sehen können ist, dass wir einen schleichend einsetzenden Krieg gegen Russland beobachten können! Jeden Tag kommt immer ein wenig mehr dazu, so dass sich die Bevölkerung langsam an den Krieg gewöhnen soll! Dieser Krieg wird nicht wie früher sein, dass man von einem auf den anderen Tag den Krieg erklärt. Dieser Krieg wird schleichend stattfinden!
Die Gewöhnung der Bevölkerung kann man schon an der Art und dem Einsatz von Nachrichten und den False-Flag-Aktionen erkennen. Verschiedene Bedrohungen werden täglich inszeniert und die Bevölkerung mit Hass auf Russland und Putin vorbereitet. Man dringt in ihre Köpfe ein und untergräbt die sogenannte „Firewall“ des menschlichen Verstandes, indem der Bürger nicht mehr erkennt, dass es sich alles um staatliche Fake-News handelt! Der Bürger glaubt tatsächlich, dass sich Russland gegen Europa vorbereitet, übersieht aber, dass es genau umgekehrt abläuft! Die europäischen Eliten heizen den Krieg in Absprache mit ihren amerikanischen Kollegen an und werden im Kriegsfall aus Europa verschwinden, während die normale Bevölkerung dann gegen Russland verheizen lassen soll! So zumindest die Strategie.
Die Strategie wurde offensichtlich bereits bei Covid getestet! Die Parallelen sind nicht zu übersehen.
Das sehe ich ähnlich
Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die Menschen von der schwachsinnigen angelsächsischen Kriegspropaganda und den fabrizierten Drohnenangriffen einfangen lassen.
@,
wie war das nochmal 2020?
Hier in meiner Nachbarschaft leben massenhaft Russen und Ukrainer. Und was machen die so? Sie betreiben Kultur- und Gemeindezentren, Kirchen sowie sogar Schulen – gemeinsam! Warum machen die Deutschen sowas eigentlich nicht? Achja, die zerstreiten sich lieber über Kleinigkeiten und Dinge, die sie nicht das geringste angehen und von denen sie keine Ahnung haben …
die zwei grossen lügen im alten testament:
gott schuf den menschen nach seinem ebenbilde
alle menschen sind gleich
…da muss ich Ihnen zustimmen. Kein einziger Mensch ist Gottes „Ebenbild“ und wenn, dann danke für diesen Gott. Und alle Menschen sind im Innersten alles andere als gleich – manche sind besessen…wovon sagte ich schon an anderer Stelle.
Mit dem „Ebenbild“ ist gemeint, dass der Mensch befähigt ist – sowohl zur einen als auch zur anderen Seite. Ich finde immer witzig, wenn man Menschen komplexe und ambivalente Persönlichkeiten zugesteht: Aber ausgerechnet ER soll ein Langweiler sein?
Bei gleich muss man immer etwas unterscheiden.
Menschen sind gleichwertig, aber eben nicht gleich.
Ich bin sicherlich nicht so wie viele andere Menschen, aber wir alle sind gleichwertig, um eine Gesellschaft überhaupt erst funktionieren zu lassen.
ich möchte nicht mit einem kriegstreiber, lügner, taugenichts, -isten, pädophilen, oä.
in einem atemzug genannt, auf die gleiche stufe gestellt oder verglichen werden.
@1150
Die meisten Probleme haben ihre Ursache u. a. darin, dass es Menschen gibt, die sich anderen Menschen gegenüber „besser dünken“.
Und ich muss zur Liste sie auch noch hjnzu fügen!
@flügellahmer,
danke für die wortspende vom katzentisch ;-))
„gott schuf den menschen nach seinem ebenbilde“ … dann kam bekanntlich der Sündenfall (der Sturz in den Intellektualismus) – jüngst gipfelnd im „Covid“-Mindfuck, wo sich die gesamte akademische Intelligenzia dermaßen desavouiert hat, dass nun lieber Krieg bevorzugt wird, als diesem moralischen Totalbankrott ins Auge sehen zu müssen.
Adam (Mensch) heißt „Ich gleiche“, im Sinn von ähnlich, nicht vollkommen identisch.
Was der Mensch mit seiner Schöpferkraft dann draus macht unterliegt seinem freien Willen.
Und es steht auch, der Mensch gleicht den Elohim (Mehrzahl). Das heißt er gleicht nicht Gott, der Urquelle, sondern den feinstofflichen Wesenheiten (Elohim), die sich durch fortwährende Materialisation immer mehr verdichtet haben, bis es schließlich mit geschlechtlicher Fortpflanzung weiterging.
…und was sich hier verdichtet hat, war in vielen Fällen auch geistig nichts Gutes.
Selbstverständlich sind alle Menschen „gleich“ an Rechten und Würde. Was allerdings viele daraus machen, damit berauben sie sich dieser Würde und dieser vermeintlichen Rechte selbst – ganz ohne Hilfe. Es gibt Menschen, die sind durch und durch das, was man böse nennen darf und die haben auch nicht die geringste Absicht, etwas daran zu ändern. Mit denen Mitleid haben? Nein, hier braucht es schlicht „Ausgleich“ – ganz im Sinne von Karma. Man muss sich auch hier nicht als „besserer“ Mensch fühlen, der darüber richten darf, als wäre er/sie selbst „Gott“. Auch das ist eine Form der Arroganz – zu wissen, was „Gott“ will oder denkt.
@Gabriele
Bin ganz bei Ihnen! Bis auf den letzten Satz. Gott will das Gute. Nur wissen wir mit unserem beschränkten Blick nicht was wirklich gut ist.
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