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Wirtschaft

Verstaatlichung in Berlin: Das heiße Nachwahlthema

12 Kommentare 22. September 2026 8 Minuten Lesezeit von Jochen Mitschka

Nach dem Wahlsieg der Linken steht in Berlin ein Vorhaben im Raum, das es in der Bundesrepublik noch nie gab: die Überführung großer privater Wohnungsbestände in Gemeineigentum. Beide Lager argumentieren mit Verfassung, Geld und Mieten – und beide mit Zahlen, die überwiegend von Interessierten stammen. Eine Gegenüberstellung.

Die Linke ist bei der Abgeordnetenhauswahl am 20. September mit 25,7 Prozent stärkste Kraft geworden, vor CDU (18,8), AfD (16,3), Grünen (14,3) und SPD (12,1); das BSW scheiterte mit 4,7 Prozent knapp an der Fünf-Prozent-Hürde. Die bisherige Koalition aus CDU und SPD hat ihre Mehrheit verloren, Fraktionschef Tobias Schulze strebt eine neue Regierung bis Weihnachten an . Spitzenkandidatin Elif Eralp sagte am Wahlabend, wenn die Linke regiere, werde vergesellschaftet, und will das Thema zum Kern der Koalitionsverhandlungen machen. Die SPD unter Steffen Krach lehnt Enteignungen ab, die Grünen zeigen sich offener.

Was soll enteignet werden

Konkret geht es um Unternehmen mit mehr als 3.000 Wohnungen in Berlin – nach Schätzungen rund 240.000 Wohnungen. Also nicht um das Haus, dass der Rentner als Altersversorgung baute, um die Rente aufzubessern. Das Land soll sie über eine Anstalt öffentlichen Rechts erwerben, die dafür Kredite aufnimmt; wie die Linke das rechtlich absichern will, ist laut ZDFheute in vielen Punkten unklar. Zugleich hat Bundeskanzler Friedrich Merz nach der Wahl ein Bundesgesetz gegen Enteignungen von Wohnraum angekündigt; erste Textentwürfe seien zwischen Justiz- und Innenministerium abgestimmt.

Die Befürworter

Ein demokratischer Auftrag

Beim Volksentscheid am 26. September 2021 stimmten 1.035.950 Berlinerinnen und Berliner mit Ja – 57,6 Prozent der Wähler. Eralp spricht von einem demokratischen Auftrag an alle Parteien und verweist darauf, dass sich auch Parteitage von SPD und Grünen für eine Vergesellschaftung ausgesprochen hätten. Fünf Jahre nach dem Votum ist keine einzige Wohnung überführt worden – aus Sicht der Befürworter der eigentliche Skandal. Wer sich für direkte Demokratie ausspricht, für den ist „der demokratische Auftrag“ ein hartes Argument, auch wenn er selbst dagegen ist.

Das Grundgesetz sehe es ausdrücklich vor

Artikel 15 erlaubt es, Grund und Boden per Gesetz in Gemeineigentum zu überführen, sofern das Gesetz Art und Ausmaß der Entschädigung regelt. Die vom Senat eingesetzte Expertenkommission kam im Juni 2023 mehrheitlich zu dem Ergebnis, dass die Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen rechtlich zulässig und angemessen sei; auch eine Entschädigung unter dem Verkehrswert hielt die Mehrheit für möglich. Die Linken-nahe Rosa-Luxemburg-Stiftung argumentiert zudem, Vergesellschaftung sei gerade keine bloße Enteignung, sondern ein eigenes, vom Grundgesetz gewolltes Instrument.

Mehr öffentliche Kontrolle, dauerhaft niedrigere Mieten

Der Anteil öffentlicher Bestände würde von rund 20 auf mehr als 30 Prozent steigen. Schon heute zahlen Mieter bei landeseigenen Unternehmen im Schnitt deutlich weniger als bei privaten; die Linke argumentiert, der Effekt könne den Mietspiegel ganzer Bezirke drücken. Vorgesehen sind laut Beschlusstext eine demokratische Beteiligung von Mietern, Belegschaft und Stadtgesellschaft sowie ein Schutz vor späterer Reprivatisierung. Wobei ein Verbot der Reprivatisierung dem früheren Ziel von Regierungen, privaten Wohnungsbau und Wohneigentum zu fördern, entgegen steht.

Bezahlbar – so rechnet die Initiative

Die Initiative Deutsche Wohnen & Co enteignen kalkuliert mit bis zu 220.000 Wohnungen und einer Entschädigung von 40 bis 60 Prozent des Marktwerts. Daraus ergeben sich 8 bis 18 Milliarden Euro, die über 100 Jahre aus den Mieteinnahmen refinanziert werden sollen. Wichtig: Das ist die Rechnung der Initiative, keine amtlich oder gerichtlich festgesetzte Größe.

Das Bundesverbot überschreitet Grenzen

Der Koalitionsausschuss von Union und SPD beschloss am 2. Juli, die Vergesellschaftung von Wohnraum durch ein Bundesgesetz zu beschneiden, begründet mit dem Schutz des privaten Wohnungsbaus. Der Berliner Mieterverein nennt das einen Angriff auf das Grundgesetz und auf den Willen von mehr als einer Million Berlinern. Tatsächlich wäre ein rechtssicheres Verbot nur per Grundgesetzänderung mit Zweidrittelmehrheit möglich – derzeit nur mit Stimmen der AfD. Selbst Bundesjustizministerin Stefanie Hubig sagte, ein generelles Verbot sei „mit Sicherheit nicht umsetzbar“.

Die Argumente der Gegner

Der Preis

Der Senat veranschlagte 2021 für rund 243.000 Wohnungen eine Entschädigung von 28,8 bis 36 Milliarden Euro. Der Vermieter Deutsche Wohnen – als Betroffener selbst Interessenpartei – zitiert den Landesrechnungshof mit rund 36 Milliarden Euro und jährlichen Zuschüssen von 700 Millionen bis einer Milliarde Euro in den ersten zehn Jahren. Der Landeshaushalt umfasst rund 45 Milliarden Euro. Zudem weist DIW-Forscher Konstantin Kholodilin darauf hin, dass die Stadt für die Kredite der Anstalt bürgt; bei Zahlungsproblemen müssten die Steuerzahler einspringen.

Das Dilemma der Entschädigung

Der Landesrechnungshof beschreibt einen Zielkonflikt: Um Mieten zu senken oder zumindest zu bremsen, müsste die Entschädigung sehr niedrig ausfallen – doch je weiter sie sich vom Verkehrswert entfernt, desto größer wird das rechtliche Risiko. Würde zum Marktpreis erworben, drohten laut Kholodilin sogar Mieterhöhungen, weil die Anstalt die Milliardenkredite bedienen müsste.

Juristisches Neuland

Hubig erinnert daran, dass Artikel 15 bislang nie angewendet wurde und es deshalb keine Rechtsprechung gibt; zudem stehe ihm der starke Eigentumsschutz des Artikels 14 gegenüber. Bereits in der Expertenkommission gab es ein Sondervotum: Drei Mitglieder hielten den Verkehrswert stets für den Ausgangspunkt, Abschläge seien nur begrenzt möglich. Der Landesrechnungshof sieht in einer Entschädigung deutlich unter dem Verkehrswert eine eklatante Abweichung von der bisherigen Rechtsprechung, und es ist davon auszugehen, dass die betroffenen Konzerne klagen. Berlin hat damit Erfahrung: Auch der 2020 eingeführte Mietendeckel wurde vom Verfassungsgericht gekippt.

Es entsteht keine einzige neue Wohnung

Das vermutlich wichtigste Argument: Vonovia-Chef Luka Mucic formuliert es so: Vergesellschaftung schaffe keine einzige neue Wohnung. Kholodilin verweist darauf, dass das Land mit denselben Mitteln den eigenen Wohnungsbau und Genossenschaften fördern könnte – das erhöhe ebenfalls den Anteil landeseigener Wohnungen. Berlin braucht nach Angaben von Markt und Mittelstand mehr als 200.000 neue Wohnungen.

Das Signal an Investoren

Merz sagte, es gehe ihm vor allem um eine klare Botschaft an internationale Investoren: In Deutschland gebe es keine Enteignungen von privatem Eigentum. Die Vonovia-Aktie fiel am Montag zeitweise um 2,2 Prozent, Laut einer Verbandsumfrage haben 37 Prozent der befragten Unternehmen Vorhaben auf Eis gelegt – eine Verbandsumfrage, keine amtliche Statistik . Ein IW-Köln-Gutachten von Juni 2026, das laut Deutsche Wohnen von Berliner Banken beauftragt wurde, warnt vor Steuerausfällen und höheren Risikoaufschlägen auf Berliner Anleihen. Fairerweise gilt: Dass nach einer Vergesellschaftung gar nicht mehr gebaut würde, lässt sich nicht belegen, vorsichtige Investitionswirkungen aber schon plausibel machen.

Fehlt der Rückhalt?

SPD-Spitzenkandidat Krach hält eine Umsetzung für unwahrscheinlich und sagt, die Mehrheit der Berlinerinnen und Berliner sei dagegen. Die Linke erhielt 25,7 Prozent – ein Wahlsieg, aber kein Mehrheitsvotum, und der Volksentscheid liegt fünf Jahre zurück.

Der Streitpunkt hinter dem Streitpunkt

Fast alle Argumente laufen auf eine einzige Zahl zu: die Höhe der Entschädigung. Von ihr hängen Haushaltsrisiko, Mietniveau und Verfassungsmäßigkeit gleichermaßen ab. Belastbare Erfahrung gibt es nicht, weil Artikel 15 nie angewendet wurde; die Beteiligten rechnen mit Werten zwischen 8 und 36 Milliarden Euro, und die meisten dieser Zahlen stammen von Parteien mit eigenem Interesse – der Initiative auf der einen, Vermietern, Banken und Verbänden auf der anderen Seite.

Bemerkenswert ist zudem die Konstellation: Auf Landesebene gibt es ein Rahmengesetz, das erst zwei Jahre nach Verkündung in Kraft treten und vorher gerichtlich überprüft werden soll. Auf Bundesebene soll ein Verbot kommen, dessen Umsetzbarkeit die eigene Justizministerin bezweifelt und für das dem Bund laut Handelsblatt Experten zufolge die Gesetzgebungskompetenz fehlt. Am Ende wird also nicht der Wahlabend entscheiden, sondern voraussichtlich ein Gericht.

Zusammenfassung

Die Argumente liegen auf dem Tisch. Wer dagegen ist, aber direkte Demokratie befürwortet, muss einer Vergesellschaftung zustimmen, die Rechnung dafür muss offenen Auges akzeptiert werden. Wer dafür ist, sich aber nicht durchsetzen kann, wird erkennen, was repräsentative Demokratie bedeutet.

Beide Parteien diskutieren aber über das falsche Vergesellschaftungobjekt. Denn es wird kein Quadratmeter mehr Wohnraum dadurch geschaffen. Mieten würden reduziert werden, durch massiven staatlichen Wohnungsbau, weil mehr Wohnraum die Druck auf die Durchschnittsmiete ausübt und durch eine Reduzierung des unglaublichen Vorschriften-Dschungels, der die Baupreise treibt.

Eine Vergesellschaftung von Wohnraum mit entsprechender Entschädigung wird auf eine Steuersubvention hinauslaufen, da die Kreditzinsen für die Entschädigung und Unterhaltung über niedrigere Mieten nicht abgedeckt werden können. Die Durchschnittsrendite für Mietwohnungen in Berlin beträgt 3,6%. Das ist kein Wucher, sondern wird getrieben durch Gesetze, Vorschriften, Steuern und Zinsen. Und angeblich sind ja private Verwaltungen effektiver als staatliche, was die Erwartung aufkommen lässt, dass die 3,6% für staatlich verwalteten Wohnraum, der entschädigt werden muss, und für den neue „Sondervermögen“ erschaffen werden müssen, keine 3,6% Rendite erbringt.

Wenn man nun also die Mieten um 10% senkt, die Kosten aber bestehen bleiben, ist dies einfach eine steuerliche Subvention. Warum gibt man dann nicht gleich einen Mietzuschuss von x% und konzentriert sich auf wichtigere Themen, nämlich die zunehmende Privatisierung von Dienstleistungen für die Gesellschaft. Wie öffentlicher Verkehr oder Gesundheit zum Beispiel? HIER werden im Schatten dieser seltsamen Diskussion weiter Krankenhäuser geschlossen und verstaatlicht, Schienenverbindungen stillgelegt usw. Mit anderen Worten: Wir machen das Gegenteil des chinesischen Modells. Dort wurde der Bauboom zugelassen, das Angebot in den Städten ist mehr als ausreichend, die Mieten sind niedrig, und der Staat hat in erster Linie in Infrastruktur investiert. Wir privatisieren oder vernachlässigen unsere Infrastruktur, wollen aber Wohnraum verstaatlichen. Kommunismus geht irgendwie anders, zeigt China.

Bild: Screenshot von Video über das Thema

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12 Kommentare

  1. Andreas_Sch.
    Antworten

    Das ganze Theater lenkt ein wenig davon ab, dass man vor ein paar Jahren, bspw. hier in meiner Nachbarschaft, Wohnraum weggerupft, pardon, „zurückgebaut“ hat, den man jetzt im Namen der „Nachverdichtung“ (was für ein Wort) wieder aufbaut … „Wir bauen auf und reißen nieder, Arbeit ham‘ wa immer wieder.“
    Die Mieten sollten künstlich oben gehalten werden!

  2. local.man
    Antworten

    Verstaatlichen ist ja nicht gleich vergesellschaften.
    Und wenn in einer Abstimmung die Berliner für eine Vergesellschaftung abgestimmt haben, dann haben sich die Parteien daran zu halten, denn sie sind ja nur Auftragnehmer des Volkes und haben umzusetzen.
    Also ist alles in Ordnung.

    Und das die Privatiserung immer mehr Armut und oder Abhängigkeiten schafft bzw. sogar gefährlich wird durch Raffgier und immer mehr Verlagerung der Macht in private und somit falsche Hände, ist mitlerweile durch alle Bereiche deutlich zu sehen, dabei geht auch noch die Qualität verloren.
    Post, Bahn, Medizin-Apparat mal als zwei, drei Beispiele.

    Kapitalismus und Demokratie gehen nicht zusammen und Frieden kann dieses Wirtschaftsmodell/Finanzsystem auch nicht gebrauchen, es braucht irgendwann wieder alles in Schutt und Asche, um dann wieder auf ihrem eigenen erschaffenen Müllhaufen neu zu gedeihen. Und dann heisst es 60 Jahre lang wieder „Nie wieder“, bis es dann doch wieder nötig wird…systembedingt, wobei aktuell ja noch der Fortschritt die Machtsekte bedroht und diese wieder alles pervertiert und den Fortschritt zu Waffe macht, gegen den Rest, mit ganz viel Propaganda und Krisenerzeugung, bis es dann knallt…

    Wenn man sich die Mietpreise ansieht, sind diese untragbar.
    Natürlich wurde Wohngeld gezahlt, als direkte Subvention für die privaten Wohnungsgesellschaften, auch wenn es getarnt ist als Hilfe für die, die sich das Wohnen nicht leisten können. Es wurde am Ende nur über die Hände der Bürger an die Abzocker durchgegeben, sogenannte Investoren, die leistungslos am Ende sich die Taschen vollmachen, während der Mieter immer mehr dafür wirklich tun muss.
    Es kann nicht alles privatisiert werden, das erschafft nur zu viele Abhängigkeiten und dann kann man nicht mehr NEIN sagen.
    Aber nur durch die Ablehnung eines idR. vergifteten Angebotes, kann ein Gleichgewicht erhalten bleiben.
    Wenn die eine Seite tun und lassen kann was sie will, dann werden wir uns alle irgendwann für den letzten Cent die Augen auskratzen, während die Ausbeuterseite die Regeln macht und kein Anpassungsdruck hat.. Das wird nicht gut gehen.

    Das mögliche NEIN, muss dabei in allen Bereichen existieren, auch z.B. im Arbeitsleben, ohne Nachteile, wenn man sich gegen Dumping und totaler Ausbeutung schützen will und die Unternehmen dazu bringen muss, sich verantwortungsvoll zu verhalten.
    Aktuell wird aber das Gegenteil erzeugt. Ein nein bedeutet den Absturz und die Ächtung.. Daher haben wir ja auch diese Mitläufer-Mentalität, Angst um den Job heisst nur Angst ums Einkommen und Angst vor Verelendung sowie Verlust seines Status..
    Ergo machen alle mit, bis in den Untergang, Corona hat es mal wieder verdeutlicht, aber aktuell bei den gemachten Krisen, sieht man, wie das System pyramidal vergiftet wie es ist, die Leute in den Posten zum eigenen Untergang zwingt.

    Es gibt leider auch das tiefer sitzende Problem der Machtausübung.
    Vergesellschaftung und Kontrolle durch die Menschen funktioniert nur dann sauber, wenn die dahinter liegenden Strukturen nicht einfach den Hahn zudrehen können.. Dann endet es wie in Venezuela.. Du sitzt auf einem Haufen Gold(Öl) und Embargos und fehlende Ressourcen durch Verweigerung der Besitzenden, machen dich trotzdem bettelarm.. Am Ende kommen die Heuschrecken, entführen den Präsidenten, setzen die Marionette ein und schenken sich gegenseitig das Öl, also rauben das Land wieder aus, was kurzfristig wieder als Befreiung gefeirt wird und Erblühen und Aufschwung, wird langfristig wieder zum Moloch.

    Das System ist dämonisch veranlagt.
    Der dämonische Weg ist der kurze, schnelle Gewinn, aber die Kosten kommen später und sind verheerend.
    Der gesunde Weg ist am Anfang schwer und bedeutet Umstellung und den Schmerz dadruch, aber langfristig bekommt man nur noch Vorteile und gewinnt auf allen Ebenen..
    Aber dies verstehen die Leute nicht, weil sie idR. den schnell einfachen dämonischen Weg bevorzugen und somit nie die Erfahrung der Alternative durchleben und was dadurch erst entsteht..

  3. Glass Steagall Act
    Antworten

    Wenn man schon das kommende sozialistische Berlin mit China vergleicht, dann muss man auch berücksichtigen, dass China KEINE illegalen Migranten in Millionenhöhe ins Land lässt und sie gratis mit Wohnraum und allem versorgt! Die Linke will die Migration sogar noch weiter anheizen, was den Wohnungsmarkt zusätzlich belastet! Somit wird das Problem mit dem Wohnraum nicht gelöst, sondern noch verschärft! Und Berlin ist mehr oder weniger pleite! Wo soll denn das ganze Geld für die Verstaatlichung von Wohnraum herkommen? Berlin produziert nur Kosten und nimmt schon jetzt den größten Schluck aus der Pulle vom Länderfinanzausgleich. Schulden machen und sich von den anderen alles bezahlen lassen, das wird mit den Linken eine völlig neue Dimension erreichen!

  4. 1150
    Antworten

    die mauerschützenpartei und ihre linken appendixe schaffen das
    bald wird ganz berlin aufblühen wie die atacama
    einen vorschlag für leistbares wohnen:
    eine wohnküche für maximal neun personen (eh‘ schon wissen warum) und wasser, toilette am gang,
    sowie ausreichend grosse plätze für orientalisches massentanzen wie am wahlsonntag,
    auch für andere, traditionelle massenveranstaltungen wie steinigungen oder schächtungen.

  5. Daisy
    Antworten

    Adenauer – „Alles, was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen“.

    Sagte ich ja schon. Mit den SED Kxmmxnisten kommt die Enteignung. Sie hassen das Kapital nur, wenn es anderen gehört. Sobald alles verstaatlicht wird, füllen sich die fetten Bonzen ihre Taschen und die Kunden zahlen immer mehr, wenn überhaupt was da ist, werden schlecht oder gar nicht bedient und wennst bei denen anrufst, hebt keiner ab, weil alle angesoffen im Wirtshaus herumkugeln. So funktioniert der Staatsbetrieb. Schließlich ist er trotz vieler Zuschüsse vom Steuerzahler pleite und wird ans Ausland verscherbelt….

    Leute, wer jetzt noch nicht ausgewandert ist, dem bleibt nur noch die Flucht. Lasst alles liegen und stehen und haut ab. Passt auf, dass euch die Grenzer nicht wieder in den Rücken schießen. Die DDR ist wieder da in Schland.

    1. nobody_85
      Antworten

      Ich beschäftige mich auch schon längere zeit mit dem Thema auswandern nur leider ist das wirklich nicht so einfach. Wo geht man den wirklich hin? Als Rentner bzw. in der Pension kann man schnell mal das Land verlassen aber wenn man noch zahlreiche Jahre zum Arbeiten hat da sieht das ganze schon wieder anders aus.

      1. 1150

        die einzigen länder, die keine bedingungen an einwanderer stellen, befinden sich in der eu.
        der rest weltweit macht zu, weil man nicht wie die eu enden will …
        abgesehen davon, aufgrund der kapitalverkehrskontrollen, reichsfluchtsteuern in der eu
        kann man vielleicht sein nacktes leben retten, aber nicht sein erarbeitetes oder vererbtes
        vermögen. das wird für die ukraine, illegale taugenichtse und einheimische parasiten gebraucht.

      2. Daisy

        Ja, das ist nicht so leicht.
        In Namibia freut man sich zB auf Deutsche. Oder ich würde da nach Osten blicken. Ungarn geht leider nicht mehr, aber Slowakei und Tschechien sind noch OK. Südtirol geht auch.

        Österreich ist auch nicht so versifft wie Schland. Eine kxmmunistische Partei käme hier nie auf. Wir haben das Gebirge. Die Leute in den Bergen sind nicht ganz belämmert. In Wien allerdings ist es aus und vorbei. Das braucht eine Kuppel als „Festung der Finsternis“, einfach an die Turkei outsourcen und gut iss.

        In die Städte kannst auch in Österreich nicht mehr gehen. Sie sind gefallen.

        Afrika ist zu weit weg und schwierig. Namibia aber ist schon sehr deutsch. Die Schweiz nimmt nur Reiche.

        Kommen Sie nach Österreich aufs Land. Dann schauma weiter. Wir sind nicht ganz so deppert wie die dt. Regierung. Wir sind glischtig, wir sind die Schlawiner ;-) Waßd eh: da tritt der Österreicher hin vor jeden, denkt sich seinen Teil und lässt die anderen reden ;-) Wenns ungemütlich wird, s. Andreas Hofer…

        Kickl hat jetzt schon bei 40% und die (V)P immer noch bei mehr als 10% (Trxtteln). Bei uns gibts in jedem Fall eine Mehrheit der Normalen. Keiner will hier Babler den Murxismus und die SPÖ. Und die KPÖ wird nur von den eigenen Mitgliedern gewählt. Mit Ausnahme von Graz. Das ist auch versifft.

        Die Grün:innen mag auch keiner. Sie wurden schon mal vom Wähler aus dem Parlament geworfen. YGL Kurz hat sie leider wiederbelebt.

        Das könnten Sie riskieren. Tipp: gehen Sie in die Berge. Ich bin in den Voralpen Ötscher usw. daheim…da ist es zB gut…die Gemeinden hier sind alle Blauschwarz. :-)

      3. nobody_85

        Tja da trifft es sich gut das ich eh a Österreicher ausn Ländle bin 😅 na aber ernsthaft uns wird es genauso erwischen nur etwas später ich schätze mal das kein Land innerhalb der EU verschont bleiben wird (ich hoffe natürlich das ich mit meiner Ansicht komplett falsch liege).

      4. Jochen Mitschka

        @Daisy – Leider falsch Daisy. Ich habe zwei Nachbarn. Einer hat vor 3 Jahren einen Antrag auf Residenzrecht gestellt, hat 2 Autos in der Garage eines Hauses, dass er gekauft hat. Rentner. Wartet seit drei Jahren auf Residency. Und er ist nicht der Einzige. Ein Rechtsanwalt hatte sich vor 2 Jahren eingeklagt, weil er abgelehnt worden war, worauf alles eingefroren wurde. Jetzt wartet das Ministerium offensichtlich auf eine Gesetzesänderung, die solche Lücken, welche dieser Rechtsanwalt ausgenutzt hat, schließen. So lange läuft hier gar nichts. Und die armen Leute, die hier schon Haus gekauft haben müssen nach 3 Monaten wieder aus dem Land, weil sie keine Chance haben ein Arbeitsvisum oder Investorvisum (bedingt Firma mit Arbeitnehmer) haben.

        Dafür ist Namibia, trotz der Korruption ein ziemlich gut funktionierender Rechtsstaat. Und der, wenn man einmal die Residency bekommen hat, Rechte den Neubürgern gibt, die unglaublich sind. Sie unterscheiden sich nur durch fehlende Wahlmöglichkeit und es gibt keine Wehrpflicht. Aber alles andere ist dann als ob man ein Staatsbürger wäre. So was gibt es extrem selten. Ich kenne gar kein Land, dass so großzügig ist. Und ich habe die Hälfte meines Arbeitslebens im Ausland verbracht.

        Und trotzdem wird Namibia innerhalb Afrikas als kleiner Rebell angesehen wird, weil es versucht, die großen Konzerne dazu zu bringen, mehr Wertschöpfung im Land zu erbringen, und nicht nur Erze zu exportieren und Öl. Was extrem schwer ist. Aber die erste Eisenhütte ist schon in Betrieb. Produziert aus eigenem Eisenerz und mit selbst generierten Strom aus Solar.

      5. Daisy

        Danke. Oje..ich hatte es so überlegt, dass er Deutscher ist und es daher bei uns schon besser wäre.

        Und Namibia, da ginge ich auch gerne hin, ist halt schon viel schwieriger zu erreichen. Übrigens beginnt schon die Kapitalflucht in Berlin und Schland, wie von mir erwartet…

    2. Hello
      Antworten

      Gratuliere! Treffsichere Analyse auf hohem Niveau.

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