Eine massive Koalition aus Ärzten, Wissenschaftlern, Politikern und Aktivisten der MAHA- und Gesundheitsfreiheitsbewegung hat Präsident Donald Trump und Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. in einem offenen Brief scharf kritisiert. Es wird ultimativ gefordert, die mRNA-Technologie vollständig vom Markt zu nehmen.
Die Unterzeichner – 168 Persönlichkeiten, die nach eigenen Angaben über 63 Millionen Follower repräsentieren – drohen mit dem Entzug der Unterstützung und „politischen Konsequenzen“, falls die Administration weiterhin untätig bleibt. Das berichten The Focal Points und die britische Daily Mail. Der Angriff kommt diesmal nicht von der Straße, sondern aus dem Herzen der Bewegung, die Trump überhaupt erst ins Weiße Haus getragen hat.
Am 20. September 2026 veröffentlichte die Organisation Americans for Health Freedom einen offenen Brief an HHS-Sekretär Robert F. Kennedy Jr. und Präsident Donald Trump, unterzeichnet von 168 Ärzten, Wissenschaftlern, Pflegekräften, Anwälten, Publizisten und Politikern. Die Liste liest sich wie ein Who-is-Who der Gesundheitsfreiheits-Bewegung: Dr. Peter McCullough, Dr. Robert Malone (der Mann, der einst selbst an der mRNA-Technologie mitbaute), Dr. Aseem Malhotra, Dr. Tess Lawrie, Tucker Carlson, Rep. Thomas Massie, Marjorie Taylor Greene, Catherine Austin Fitts, Bret Weinstein, der Louisianaer Deputy Surgeon General Dr. Sean Troxclair – und Dr. Mary Talley Bowden, die das Ganze koordinierte.
Der vollständige Brief kann hier nachgelesen werden.
Die Größenordnungen der Anwendungen
Der Brief nennt konkrete Größenordnungen, die in den Mainstream-Medien kaum auftauchen:
- Über 50 Millionen Amerikaner erhielten allein in diesem Jahr eine COVID-mRNA-Injektion – darunter 7 Millionen Kinder.
- Ein HHS-Vertrag über 1,24 Milliarden Dollar mit Pfizer für künftige mRNA-Produkte, ausdrücklich inklusive Kinderpräparaten. Die Auftragsvergabe ist inzwischen auch über die Vergabeplattform HigherGov einsehbar: rund 735,7 Millionen Dollar für pädiatrische und etwa 505,3 Millionen Dollar für adulte COVID-Impfstoffe für die Fiskaljahre 2026/27.
- Eine Citizen Petition von Children’s Health Defense, die die rechtliche Umwidmung der COVID-Präparate in „EUA Countermeasures“ fordert, liegt nach Angaben der Unterzeichner seit dem 8. Dezember 2025 unbeantwortet bei HHS – trotz über 104.000 eingereichter Stellungnahmen.
- Der PREP Act für COVID wurde im Dezember 2024 von der Biden-Administration verlängert und läuft nach Angaben des Briefes bis zum 31. Dezember 2029 – mit einem Haftungsschutz, das Hersteller und Verabreicher faktisch vor Ansprüchen und Haftungen freistellt.
Diese Vergabepraxis ist bemerkenswert, weil Dr. Robert Malone in dem Zusammenhang die Rechtsgrundlage bestreitet: VFC-Mittel des Bundes setzten eine ACIP-Autorisierung voraus – doch das Gremium sei nach den Entlassungen Kennedys handlungsunfähig gewesen. Der Staat kauft Impfstoffe für Kinder in Milliardenhöhe ein, während das beratende Gremium, das diese Käufe legitimieren soll, außer Kraft gesetzt ist.
Der Kern der Anklage: „Shared Decision“ als Orwellsche Sprachregelung
Der schärfste Passus des Briefes richtet sich gegen die Sprachpolitik der Regierung. Kennedy hatte öffentlich verkündet, die mRNA-Injektionen würden aus den CDC-Empfehlungen für Schwangere und gesunde Kinder entfernt. Die Unterzeichner halten dem entgegen:
„Sie haben erklärt, die Injektionen seien aus der CDC-Empfehlung für Schwangere entfernt worden. Doch Schwangerschaft bleibt im überarbeiteten FDA-Regelwerk als ‚Hochrisiko‘-Kategorie geführt.“
Das ist der Punkt: Die Kategorie bleibt, nur die Rhetorik wurde weichgespült. Ähnlich beim Kinderimpfstoff – die CDC empfehle weiterhin die Injektion für jedes Kind, das nicht ausdrücklich als „gesund“ eingestuft ist. Und „gesund“ ist nach dieser Logik ein sehr exklusiver Club: Ein Kind mit Asthma, Allergien, Übergewicht oder einer akuten Erkältung fällt heraus. Der Brief formuliert es sarkastisch zugespitzt so, dass man nun Kindern mit Herzschäden eine Injektion empfehle, die selbst eine FDA-Warnung für Myokarditis und Perikarditis trägt.
Besonders scharf wird die Einführung des Begriffs der „shared decision“ kritisiert – der geteilten Entscheidungsfindung zwischen Eltern und Leistungserbringern. Der Brief nennt das „Orwellsche Sprache, die in einer freien Gesellschaft nichts zu suchen hat“, und argumentiert, dass damit ein gefährlicher Präzedenzfall geschaffen werde: Routineinjektionen gelten als Standard, die mRNA-Injektion wird zum „gemeinsam zu entscheidenden“ Sonderfall – und die Entscheidungsgewalt wandert von den Eltern zu Bundesbehörden und Apothekern, die nicht einmal Behandlungsbefugnis haben.
Die politische Drohung
Der Brief ist keine Petition, sondern eine Warnung. Die Kernaussage:
„Wenn Sie unser zentrales Anliegen – die Entfernung der mRNA-Plattform – weiterhin ignorieren, werden die MAHA- und Gesundheitsfreiheits-Bewegungen Ihnen ihre Unterstützung entziehen, und Sie werden die politischen Konsequenzen zu tragen haben.“
Und weiter: Man werde bei den Zwischenwahlen und 2028 eigene Kandidaten aufstellen und eigene Gesetzesentwürfe vorantreiben. Das ist bemerkenswert, weil es die These widerlegt, die Gesundheitsfreiheits-Wähler seien ein Anhängsel der Republikaner. Der Brief behauptet das Gegenteil: „Weder die Republikaner noch die Demokraten hätten ohne diese kritische Wechselwählerschaft gewinnen können.“
Die Kritik an der Regierung ist dabei nicht nur inhaltlich, sondern auch stilistisch scharf. Der Vorwurf des „bait and switch“ – des Ködern und Auswechselns – steht im Raum: Die Bewegung habe für konkrete Politik gekämpft, und herausgekommen sei ein „Rebranding, das den kraftvollen Widerstand gegen die schädliche mRNA-Plattform in eine Sorge über Farbstoffe in Kaugummis verwandelte“. Ein Satz, der sitzt. Denn genau das ist passiert: Die Debatte wurde von der Plattformfrage auf Lebensmittelzusatzstoffe verschoben – ein klassisches Ablenkungsmanöver.
Die sechs Forderungen
Der Brief endet mit einem klaren Forderungskatalog:
- Verbot mRNA- und gentherapiebasierter Technologien für alle Impfstoffe – wegen „nachgewiesenen Totalversagens“ bei Sicherheit, Wirksamkeit und Krankheitsprävention nach über vier Jahren und Milliarden Dosen.
- Beendigung der PREP-Act-Erklärung für COVID-Injektionen – es bestehe kein Notstand, und das Haftungsschild diene keinem öffentlichen Interesse.
- Empfehlung an den Kongress, den PREP Act komplett aufzuheben – wegen verfassungsrechtlicher Konflikte.
- Verbot von Direktwerbung für Arzneimittel – wie in jedem Land außer Neuseeland.
- Überprüfung der HHS-Anreize, die Leistungserbringer zu medizinischem Zwang drängen.
- Ende der Interessenkonflikte bei CDC, FDA, NIH und NIAID – Stichwort Drehtür zwischen Behörde und Industrie.
Die Reaktion aus dem Gesundheitsministerium
Das Department of Health and Human Services antwortete der Daily Mail ausweichend: Kennedy glaube, mRNA-Produkte verdienten „erhöhte wissenschaftliche Prüfung“. Man unterstütze mRNA-Forschung dort, wo die Wissenschaft „vielversprechend“ sei – etwa bei schwer behandelbaren Krebserkrankungen. Die Investitionen in mRNA-Impfstoffe gegen Atemwegsviren habe man heruntergefahren, weil die Technologie bei schnell mutierenden Viren wie COVID und Influenza nicht wirksam gegen Infektionen schütze.
Das ist bemerkenswert – denn genau das ist die Kernthese der Briefschreiber, nur in freundlicher Formulierung. Wenn die Technologie nicht vor Infektion schützt und die schweren Verläufe bei Risikogruppen ohnehin abnehmen, dann stellt sich die Frage, warum man weiter Milliarden in Kinderimpfstoffe pumpt. Der Unterschied zwischen HHS-Sprech und MAHA-Brief ist am Ende nur die Frage, ob man diesen Widerspruch auch beim Namen nennt.
Die Bewegung wird erwachsen
Es geht nicht mehr nur um „Impfskeptizismus“ – es geht um die Architektur der Haftungsbefreiung. Der PREP Act ist der eigentliche Skandal, und das ist eine Erkenntnis, die in der Mainstream-Berichterstattung systematisch verschwiegen wird: Während Hersteller und Verabreicher faktisch haftungsfrei gestellt sind, tragen Geschädigte das volle Risiko. Das ist keine Gesundheitspolitik, das ist eine Risikoverlagerung von der Industrie auf den Bürger – staatlich sanktioniert.
Dass die Unterzeichner nun die Verfassungsfrage stellen und mit eigenen Kandidaten drohen, zeigt: Die Bewegung hat begriffen, dass man innerhalb des Systems keine Antwort bekommt, wenn das System selbst der Beschuldigte ist. Die Antwort aus dem HHS – „Wir prüfen, wo die Wissenschaft vielversprechend ist“ – ist die Sprache einer Behörde, die abwiegelt und weitermacht.
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
1 Kommentar
Tja der gute alte Kennedy kommt nicht an gegen Big-Pharma. Er ist nur ein bißchen gegen mRNA-Technologie am Menschen zu injizieren, gerade Atemwegsinfektionen, aber eben nicht ganzsosehr.
Amerika tötet seine eigene Bevölkerung des Profites der Pharma-Lobby wegens. Die Übersterblichkeit schreitet weiter im großen Tempo voran und die Geburtenrate knickt weiter ein.
Amerika schafft sich selbst ab.
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