Faucis Handy gefunden und ausgewertet – von der Leyens SMS bleiben verschwunden

11. August 2026von 2,4 Minuten Lesezeit

US-Senatoren haben das Diensthandy von Anthony Fauci sichergestellt. Darauf befinden sich mehr als 34.000 Textnachrichten und über 500 Voicemails. Die ersten veröffentlichten Nachrichten werfen ein grelles Licht auf das, was Spitzenfunktionäre der Corona-Politik wussten – und trotzdem öffentlich leugneten. Gleichzeitig „sucht“ Brüssel seit Jahren vergeblich nach den SMS von Ursula von der Leyen.

Die Senatoren Ron Johnson und Rand Paul haben erste Nachrichten freigegeben. In einem Chat vom 25. und 26. Januar 2021 diskutiert Fauci mit der damaligen CDC-Chefin Rochelle Walensky und dem Surgeon General Vivek Murthy über mögliche Risiken der mRNA-Impfung für Schwangere. Fauci schreibt, dass die zweite Dosis theoretisch mit Fehlgeburten im ersten Trimester in Verbindung gebracht werden könnte – über Zytokinstürme und Fieber. Walensky antwortet zustimmend: ein „guter Punkt, besonders nach der zweiten Dosis“.

Nur wenige Tage später, am 3. Februar 2021, erklärt Fauci öffentlich, die FDA habe „keine Warnsignale“ bei Schwangeren gefunden. Die CDC empfahl später die Impfung für Schwangere, obwohl diese Gruppe von den Zulassungsstudien ausgeschlossen war und keine belastbaren Sicherheitsdaten vorlagen.

Das europäische Gegenstück

Während US-Senatoren Faucis Handy beschlagnahmen und auswerten können, bleibt Brüssel bei den SMS von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen untätig. Seit Jahren wird um die Nachrichten im Zusammenhang mit dem Pfizer-Deal gestritten. Die Kommission liefert sie nicht heraus. Das Parlament unterstützt diese Vertuschungsaktion und Korruption noch dazu.

Über die geheimnisvollen SMS zwischen Ursula von der Leyen und Pfizer-CEO Bourla wurde bereits viel berichtet. TKP hat die Causa im Artikel „Die Leyen-Pfizer-Verschwörung“ und hier zusammengefasst. Manche EU-Abgeordnete sehen „den größten Korruptionsskandal in der Geschichte der Menschheit“.

Leyen bestellte bekanntlich per SMS Hunderte Millionen von Impfdosen um zig Milliarden Euro bei Pfizer. Über Vereinbarungen und Nebenabreden sollen die  Steuerzahlen nicht informiert werden.

Die Parallele ist frappierend: In den USA kommen zumindest Teile der Kommunikation ans Licht. In der EU wird systematisch zugedeckt.

Zweierlei Maß

Der Unterschied ist bezeichnend. In den USA treiben parlamentarische Untersuchungsausschüsse die Aufarbeitung der Corona-Politik voran und holen nach Jahren Geräte und Nachrichten aus den Archiven.

In Brüssel dagegen beharrt die Exekutive auf Intransparenz, obwohl es um Verträge in Milliardenhöhe und Entscheidungen geht, die das Leben von Millionen Europäern betroffen haben.

Was Fauci privat schrieb und öffentlich sagte, wird nun Stück für Stück sichtbar. Was von der Leyen mit dem Pfizer-Chef austauschte, bleibt unter Verschluss.

Die Botschaft ist klar: Transparenz ist Verhandlungssache – und in der EU offenbar besonders schwer durchsetzbar. Die Bürger, die die Folgen der damaligen Entscheidungen tragen, warten weiter auf Antworten.

Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇


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14 Kommentare

  1. local.man 11. August 2026 um 12:47 Uhr - Antworten

    Es wirkt vielleicht als Hebel.. Vielleicht auch nicht.. Denn der Sumpf dahinter und die Krisenprofite müssen ja zurückverlangt werden.. Zu dem ein Krisenprofit-Verbot eine sehr gute Möglichkeit wäre, dieser Gangsterei einen Riegel vorzuschieben und dann weitreichende Strafen folgen, sowie eine Aufklärung der Menschen, über dieses Menschheitsverbrechen.. global in dem Falle mit Millionen Opfern und vielen Geschädigten.

    Mal sehen, wie gefährlich Fauci dem Netzwerk werden kann und wie weit diese Geschichte noch reichen wird, falls es überhaupt soweit kommt.
    Zudem stellt sich dann die Frage, was mit Herrn Fauci passieren wird. Wir wissen ja, er ist nicht mehr der Jüngste.. da kann schnell mal was passieren.

    • Andreas_Sch. 12. August 2026 um 13:35 Uhr - Antworten

      Ad I) Wer soll so ein Krisenprofitverbot aufstellen und v.a. durchsetzen?
      Ad II) Welche Menschen interessieren sich schon wirklich für Aufklärung? Am ehesten doch die, die sich davon etwas erhoffen – für sich selbst ganz persönlich.
      Ad III) Dass Verbrecher aller Couleur sich gegenseitig an den Galgen bringen ist keine Neuigkeit und dennoch finden sich immer wieder genug Hilfswillige.

  2. Hello 11. August 2026 um 12:07 Uhr - Antworten

    „Was von der Leyen mit dem Pfizer-Chef austauschte, bleibt unter Verschluss.“

    Wahrscheinlich hat von der Leyen auch ihr Ehrenwort gegeben, wie früher einmal Helmut Kohl.

  3. Glass Steagall Act 11. August 2026 um 12:02 Uhr - Antworten

    Der Unterschied zwischen Fauci und v. d. Leyen ist klar. Der Fauci wird von den Machteliten zum Abschuss freigegeben und wird als Ablenkungsmanöver geopfert. Von der Leyen wird noch für den Umbau der „totalitären EU“ gebraucht, sie wird geschützt, solange die Mission noch läuft! Den Fauci braucht die Machtelite nicht mehr, er ist überflüssig und kann jetzt als Sündenbock dienen. Wenn eines Tages von der Leyen überflüssig wird, wird man auf einmal die „verlorenen“ SMS wieder finden!

  4. Jan 11. August 2026 um 11:33 Uhr - Antworten

    Die Leyen-SMS müssten zumindest am Bourla-Handy zu finden sein!

    • Glass Steagall Act 11. August 2026 um 12:03 Uhr - Antworten

      Wie ich schon vor längerer Zeit schrieb, ist ALLES bei der NSA in den USA gespeichert! Man muss nur nachfragen!

  5. Nurmalso 11. August 2026 um 10:46 Uhr - Antworten

    Man kann Fauci & Co. zwar fahrlässiges Handeln mit unwissentlichen Todesfolgen vorwerfen, da gibt es gar keine Frage. Doch ihn wegen Vorsatz der weltweiten Bevölkerungsreduktion anzuklagen ist überhaupt nicht zu beweisen an Hand der ausgewerteten Kommunikationsdaten von Fauci (Handy, e-mails).
    Wenn man sich mal überlegt, dass selbst Prof. Melanie Brinkmann als Top Virologin in Deutschland die Kinderimpfung empfahl, dann sieht man, dass selbst Experten bei der gefährlichen mRNA-Impfung nicht mal Durchblick hatten. Geschweige die Immunologie nur begrenzt verstanden. Dann war sie auch noch mit vielen anderen Professoren im Expertenrat für Covid der Bundesregierung.
    Man kann sich also fragen, welches Fachwissen Fauci dazu besaß. Nämlich gar keines wie viele andere Entscheidungsträger ! Er war lediglich eine Entscheidungsmaschine für die Elite wie Gates und Impfstoffherstellers.

    • Fritz Madersbacher 11. August 2026 um 11:23 Uhr - Antworten

      @Nurmalso
      11. August 2026 um 10:46 Uhr

      Hervorragender Kommentar, kann leider kein „like“ vergeben.
      Die „Pandemie“ wurde inszeniert vom pharmakologisch-industriellen Komplex, der mit seinen m(od)RNA-Genpräparaten Milliardenprofite damit machte. Die Helfershelfer waren wie üblich zur Stelle, wenn das große Kapital befiehlt, Politiker, Medien, „Experten“ etc. Ein Pseudotest war das probate Mittel, um die nötige Panik zu befördern. Eigentlich ein Lehrstück der „Marktwirtschaft“, wie sie gerne genannt wird …

      • rudifluegl 12. August 2026 um 1:06 Uhr

        Dieser Herr wird auf die Geleise geschnallt! Durch all zu viel Hybris und bekannt gewordener Verbrechen! Einen Sündenbock trifft es mal ausnahmsweise nicht.
        Und gedeckt werden Verbrecher aus anderen Syndikaten gewiss.
        Faucis Wirken ist allerdings umfangreich und es müsste sehr viele erwischen.

    • rudifluegl 12. August 2026 um 1:01 Uhr - Antworten

      Sie sollten Kennedy „the real Fauci“ lesen. Über Versuchen an Kindern und so weiter!
      Fahrlässiges Handeln mit unwissentlichen Todesfolgen ist pure Verhöhnung der vielen Opfer Faucis!!!!

  6. Helmchen 11. August 2026 um 10:01 Uhr - Antworten

    In den USA werten parlamentarische Untersuchungsausschüsse die Fehler der Entscheidungsträger in der Corona-Zeit aus. Als im Frühsommer 2024 in Deutschland die Stimmen von Bundestagsabgeordneten aus verschiedensten Parteien mehr wurden, man sollte doch auch im deutschen Bundestag einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Aufarbeitung der Corona-Lockdowns gründen, tauchten im Juli 2024 auf einmal die sogenannten „RKI-Leaks“ auf. Das war kurz bevor die RKI-Protokolle tatsächlich gerichtlich freigegeben werden sollten. Und die corona-kritische Szene ließ sich durch den Fundus der plötzlich zugänglichen Dokumente in den sogenannten „RKI-Leaks“ so blenden, dass dann jeder der vielen „kritischen“ Influencer in der Szene seine eigenen Untersuchungen anstellte und stolz seine Ergebnisse präsentierte, dass man nun zeigen könne, wie die Fehl-Entscheidungen tatsächlich zustande kamen. Nur waren seit den „RKI-Leaks“ die Stimmen in der Bundespolitik verstummt, die zusätzlich noch einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss forderten, denn nun wisse man ja bereits alles. Das Problem ist nur, dass durch die private und inoffizielle Aufarbeitung niemand von den Entscheidungsträgern zur Rechenschaft gezogen wurde. Durch die „RKI-Leaks“ weiß man nun vieles, aber niemand muss für seine Fehl-Entscheidungen büßen. Ob das wohl reiner Zufall ist, dass ein „Whistleblower des RKI“ gerade dann die Motivation verspürte, RKI-Dokumente an die Presse zu leaken, als die Forderungen nach einen Untersuchungsausschuss unüberhörbar wurden und die RKI-Protokolle per Gerichtsbeschluss für offizielle Untersuchungen freigegeben werden sollten?

    • Der Zivilist 11. August 2026 um 10:42 Uhr - Antworten

      Ein parlamentarischer Untersuchungsausschuß zieht niemanden zur Rechenschaft, das ist eine zahnlose Alternative zu staatsanwaltlichen, strafrechtlichen Ermittlungen.

      • Helmchen 11. August 2026 um 11:54 Uhr

        Dann war der NSU-Untersuchungsausschuss aus ihrer Sicht also auch „zahnlos“? Immerhin mussten mehrere Behördenleiter auf Grund der Untersuchungen zurücktreten (Leiter des Bundesverfassungsschutzes, der thüringischen, berliner, sächsischen und sachsen-anhaltinischen Verfassungsschützer).

  7. VerarmterAdel 11. August 2026 um 9:53 Uhr - Antworten

    Jedes verdammte Bit jeder verdammter SMS weltweit ist irgendwo gespeichert, mehrfach und für alle Zeiten.

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