
EU-Bürokraten eklären TCM-Medizin zum „Lebensmittel“? Kommt Verbot?
Kaum hat die EU-Kommission mit der Novel-Food-Verordnung den Coriolus-Heilpilz faktisch vom Markt gefegt, nimmt die deutsche Bürokratie nun sogar ein ganzes jahrtausendealtes, bewährtes Medizinsystem ins Visier: die Traditionelle Chinesische Medizin. Die Schweiz agiert konträr.
Wie hier auf TKP ausführlich dokumentiert wurde der Coriolus Heilpilz unter dem Vorwand verboten, er sei vor 1997 kein verbreitetes Nahrungsmittel gewesen. Wer isst aber Heilpilze? Ähnliches plant jetzt offenbar die „Gemeinsame Expertenkommission zur Einstufung von Stoffen“ — eingesetzt vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Wie auf der gelben Liste (sic!) nachzulesen, haben die „Experten“ einen Entwurf mit Stand 2.8.2026 vorgelegt, der es in sich hat. Bis zum 2. 9. 2026 sollen „Fachkreise“ dazu Stellung nehmen können. Eine knappe Frist, noch dazu unmittelbar nach der Haupturlaubszeit – man merkt die Absicht.
Was nach einem harmlosen bürokratischen Vorgang klingt, ist bei näherem Hinsehen der Blaupause für die schleichende Eliminierung eines ganzen Medizinsystems.
Die „Experten“ — Wer sitzt da eigentlich?
Das ist die entscheidende Frage, wie wir sie schon bei der Corona „Pandemie“ mit den diversen Ethikkommissionen und letztlich der WHO — also Bill Gates — gesehen haben. Und natürlich bei diversen Heilpilz Verboten.
Die Gemeinsame Expertenkommission wurde 2013 eingerichtet. Sie soll „wissenschaftlich fundierte Kriterien“ zur Abgrenzung von Lebensmitteln und Arzneimitteln entwickeln. Klingt vernünftig. Doch wer sind diese Experten? Schulmediziner, Pharmakologen, Lebensmittelchemiker — allesamt ausgebildet in einem reduktionistischen Paradigma, das den Wirkstoff aus der Pflanze isolieren will und mit dem ganzheitlichen Ansatz der TCM ungefähr so viel anfangen kann wie ein Fisch mit einem Fahrrad.
Sind praktizierende TCM-Ärzte, Heilpraktiker mit jahrzehntelanger Erfahrung oder chinesische Pharmakologen in dieser Kommission vertreten? Die Stellungnahme schweigt sich dazu aus. Und das ist bezeichnend. Man stelle sich vor: Ein Gremium, das über die Zukunft der TCM in Deutschland entscheiden soll — ohne die Menschen einzubeziehen, die diese Medizin tatsächlich praktizieren und verstehen.
Die Studienlage: Was China und Japan wissen — und die EU ignoriert
Die Kommission behauptet lapidar, für die „Mehrzahl pflanzlicher TCM-Drogen“ fehlten „belastbare wissenschaftliche Nachweise einer pharmakologischen Wirkung“. Das ist an Arroganz kaum zu überbieten und offensichtlich kompletter Nonsense. Wer keine Ahnung hat sollte sich zuerst informieren..
In China und Japan existieren zig-tausende Studien zu TCM-Kräutern und -Formeln. Allein in der chinesischen CNKI-Datenbank sind über 100.000 wissenschaftliche Arbeiten zur TCM gelistet. Japan hat mit Kampo-Medizin ein staatlich anerkanntes, in das Gesundheitssystem integriertes System, das auf denselben klassischen Rezepturen basiert. Japanische Universitäten forschen seit Jahrzehnten dazu, mit peer-reviewten Publikationen in internationalen Journalen.
Die Kommission tut so, als gäbe es diese Forschung nicht. Das erinnert fatal an die Taktik, die wir schon beim Coriolus-Pilz gesehen haben: Man ignoriert einfach die asiatische Studienlage, deklariert das betreffende Naturprodukt als „Novel Food“ — also als neuartiges Lebensmittel, was es aber weder bei uns noch sonst irgendwo ist — und schon sind jahrtausendealte Traditionen mit einem Federstrich kriminalisiert.
Natürlich: TCM-Studien folgen nicht immer dem randomisierten Doppelblind-Design, das die Zulassungsbehörden für synthetische Einzelwirkstoffe verlangen. TCM behandelt den Menschen, nicht die Krankheit. Die Formeln werden individuell angepasst. Das entzieht sich der Standardisierung — ist aber kein Beweis für Wirkungslosigkeit, sondern für ein fundamental anderes Paradigma. Dass die Kommission diesen Unterschied mit einem Satz vom Tisch wischt, spricht Bände über ihre fachliche Qualifikation.
In chinesischen Apotheken gibt es jede Mange Standardrezepturen, die fertig zu haben sind, oder auf die TCM-Mediziner ihrer Rezepte aufsetzen. Ich habe das im Oktober 2025 in der Klosterapotheke des 1500 Jahre alten Shaolin Muttertempels bewundern können. Die Wirksamkeit von TCM war schon zu einer Zeit bewiesen, als in Europa noch mit Aderlass und ähnlichem Unsinn die Patienten malträtiert wurden.
Der Novel-Food-Trick: Kräutermedizin als „Lebensmittel“ fehl-klassifiziert
Hier liegt der eigentliche Skandal des Entwurfs.
Die Kommission kommt zu dem Schluss, dass die meisten TCM-Produkte keine Arzneimittel seien — mangels nachgewiesener pharmakologischer Wirkung — und daher als Lebensmittel einzustufen seien.
Und was passiert dann? Genau: die Novel-Food-Verordnung greift. Wenn das Produkt vor dem 15. Mai 1997 nicht in nennenswertem Umfang in der EU verzehrt wurde — was naturgemäß auf so gut wie alle TCM-Kräuter zutrifft —, ist es ein „neuartiges Lebensmittel“ und benötigt eine aufwendige, teure Zulassung.
Das ist bürokratischer Irrsinn in Reinkultur, allerdings aus Sicht von Pharma Vernunft pur. Coui bon, wem nützt es?
TCM-Kräuter sind keine Lebensmittel. Niemand isst Astragalus-Wurzel oder Dang Gui als Snack. Es sind Arzneidrogen, die seit Jahrtausenden therapeutisch eingesetzt werden. Sie in die Lebensmittel-Schublade zu stecken, um sie dann über die Novel-Food-Hintertür zu verbieten, ist ein durchschaubarer Trick. Das Ziel ist nicht Verbraucherschutz — das Ziel ist Marktbereinigung zugunsten der Profite der Pharma-Industrie.
Bei Coriolus hat das bereits funktioniert. Der Heilpilz, dessen immunmodulierende und antitumorale Wirkung in Dutzenden Studien — vor allem aus Japan — dokumentiert ist, wurde über die Novel-Food-Verordnung vom europäischen Markt verbannt. Der Wirkstoff PSK (Polysaccharid-K) ist in Japan seit den 1970er Jahren als verschreibungspflichtiges Krebsmedikament zugelassen. In der EU? Verboten. Zufall? Wohl kaum, wenn man bedenkt, dass mit einer natürlichen, nicht patentierbaren Substanz kein Milliardengeschäft zu machen ist.
Jetzt also TCM. Das Muster ist identisch.
Die Risikorhetorik: Ein alter Hut
Die Kommission listet brav die üblichen Gefahren auf: toxische Pflanzenstoffe, Verwechslungen, Qualitätsmängel, Verfälschungen mit nicht deklarierten Arzneistoffen, Kontamination mit Schwermetallen, Pestiziden und Mykotoxinen.
Keine Frage: Qualitätsmängel und Verunreinigungen sind reale Probleme — bei jedem Produkt, das unkontrolliert im Internet vertrieben wird. Aber daraus eine pauschale Gefährdung durch TCM abzuleiten, ist so absurd wie ein Alkoholverbot wegen gepanschtem Schwarzgebranntem.
Wir erinnern uns an 2020: Ivermectin, das Pferdeentwurmungsmittel. Hydroxychloquin mit einer Studie, die mit massiven Überdosierungen massive Schäden angerichtet hat, verboten. Vitamin D ist rechtsradikal, Vitamin C nutzlos, Vitamin E kennen die meisten „Experten“ gar nicht, oder bestenfalls einen Teil (alpha-Tocopherol) davon.
Die Lösung für Qualitätsprobleme ist mehr Qualitätskontrolle, nicht das Verbot. Und genau hier bietet das Europäische Arzneibuch mit seinen mittlerweile 103 TCM-Monografien — langfristig sollen es 300 werden — bereits einen hervorragenden Rahmen. Die Kommission bestätigt das selbst: Diese Standards können „Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit professionell eingesetzter TCM-Drogen verbessern“.
Die Risikorhetorik ist vorgeschoben. Das eigentliche Risiko, das die Pharmaindustrie fürchtet, ist nicht die Toxizität von TCM-Kräutern — es ist ihre Wirksamkeit. Und die Tatsache, dass man sie nicht patentieren kann.
Verstehen Schulmediziner ganzheitliche Medizin überhaupt?
Die kurze Antwort: in der Regel nicht. Und das ist nicht einmal böse gemeint.
Ein Medizinstudium in Deutschland vermittelt praktisch keine Kenntnisse über Phytotherapie, geschweige denn über TCM. Der angehende Arzt lernt: ein Symptom, ein Wirkstoff, ein Rezept. Die Vorstellung, dass eine Pflanze mit Hunderten von Inhaltsstoffen in synergistischer Weise auf multiple Systeme des Körpers wirkt — das passt nicht in das mechanistische, simple Denkraster.
Die Biochemie des Menschen ist aber alles andere als mechanistisch und der Zusammenhang mit der Psyche schon gar nicht, sonst gäbe es keine Nocebo Effekte, wie die krank machenden Hitzewarnungen.
TCM denkt in Funktionskreisen, nicht in isolierten Organen. TCM behandelt Disharmoniemuster, nicht ICD-10-Codes. TCM verschreibt individuelle Rezepturen, keine standardisierten Fertigpräparate. All das ist dem schulmedizinisch ausgebildeten Experten fremd — nicht weil er böswillig wäre, sondern weil sein gesamtes Ausbildungssystem ihn für dieses Denken blind gemacht hat.
Genau deshalb ist es so fatal, wenn solche Experten dann in Kommissionen sitzen und über TCM urteilen. Sie beurteilen ein System, das sie nicht verstehen, nach Kriterien, die dem biologischen System des Menschen nicht gerecht werden, und kommen dann zu dem Schluss, dass es „keine belastbaren Nachweise“ gebe.
Die Schweiz ist anders
Völlig konträr agiert die Schweiz. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) erklärt auf dieser Webseite:
Die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) übernimmt die Kosten der ärztlichen Leistungen der Akupunktur, anthroposophischen Medizin, Arzneimitteltherapie der Traditionellen Chinesischen Medizin, klassischen Homöopathie und Phytotherapie.
Das heißt, die unterschiedlichen Versicherungen sind verpflichtet – sofern sie obligatorisch sind – dieses Leistungspaket anzubieten und zu bezahlen.
Und das ist so ziemlich das komplette Paket aus Alternativ- und Komplementärmedizin. Ich beziehe aus der Schweiz übrigens auch die TCM-Kräutermedizin, verordnet von einem österreichischem Arzt, der mich auf die Regelung in der Schweiz hingewiesen hat.
Eine Mehrheit von Stimmbürgern zu beeinflussen ist deutlich schwieriger und teurer als einige „Experten“ – der Vorteil der direkten Demokratie in der Schweiz.
Die Schweiz entlarvt damit auch, was dieser Vorschlag der deutschen „Experten-Kommission“ wirklich ist.
Was jetzt droht
Der Entwurf ist noch in der Konsultationsphase. Bis zum 2. September 2026 können Fachkreise Stellung nehmen. Doch die Stoßrichtung ist klar:
- TCM-Kräuter werden als Lebensmittel eingestuft
- Über die Novel-Food-Verordnung werden sie faktisch vom Markt verbannt
- Übrig bleiben nur noch die ärztlich verordneten Rezepturen — ein Nischenprodukt für Betuchte
- Die breite Bevölkerung verliert den Zugang zu einer jahrtausendealten, wirksamen Heilkunst
- Big Pharma freut sich über einen Konkurrenten weniger
Das ist kein Verbraucherschutz. Das ist regulatorische Marktbereinigung.
Die EU hat mit dem Coriolus-Verbot gezeigt, wie der Mechanismus funktioniert. Der TCM-Entwurf zeigt, dass man das Modell jetzt auf ein ganzes Medizinsystem ausweiten will. Was kommt als nächstes? Ayurveda? Hildegard-Medizin?
Es ist an der Zeit, dass sich die TCM-Praktiker, ihre Patienten und alle, die noch an Therapiefreiheit glauben, zu Wort melden. Die Frist läuft. Am 2. September 2026 ist Schluss.
Dann entscheidet die Bürokratie — und die Patienten haben das Nachsehen. Und Big Pharma noch mehr Profite, die mit dem Saugrüssel der kranken Kassen aus den Taschen der Patienten gezogen werden.
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
Bild: OXLAEY.com, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons
Goethe meinte doch: Nach den Ärzten kam die Pest
Die sind mittlerweile vom Aderlaß zur mRNA-Fantasiespritzung weitergekommen.
Bah
Man ist was man ißt. Der Körper heilt sich selbst bei geeigneter Ernährung. ModRNA-Geimpfte und Mikrowellendauernutzer ausgenommen.
Die Kinder, die wegen Kontakt zu DDT an Kinderlähmung erkrankten, sehen das vermutlich anders. Ich finde, Du machst es Dir zu leicht damit. Vor allem in heutiger Zeit, in der enorme Schadwirkung auch auf sich gesund ernährende Menschen einwirken (denk mal an Funkmasten oder schlechte Beleuchtung in Schulen oder Schimmelbelastung am Arbeitsplatz). Man kann nicht allem entkommen. Umso wichtiger ist es, dass Heilmittel ohne Nebenwirkungen zur Verfügung stehen für die, die wollen.
Wie die unterdrückt wurden und werden, hat der (oder die) Midwestern Doctor hier zusammengetragen: https://substack.com/home/post/p-209856343 Das ist organisierte Kriminalität, und „der Staat“ (die Profiteure in der Regierung und in den Behörden) zwingt dann den Bürger, sich dieser organisierten Kriminalität zu unterwerfen.
Gegen Lebensmittelautarkie gibt es keine Alternative, oder? Kräuter sind ja auch irgendwie Lebensmittel und wachsen im Garten. Wer Herbizide verwendet ist sowieso selbst schuld. Dito wer WLAN und 5G verwendet. Und JA, eigentlich ist es trivial einfach!
Aber Danke für den Einwand, weil irgendwie wurde das vielleicht zwischen „dauernutzer ausgenommen“ verschluckt, sorry!
Die sthene mittlerweile so sehr an der Wand, dass sie mit Händen und Füßen um sich schlagen, um als Zecken zu überleben… alles geht den Bach runter, Klimasteuern, neue Impfungen, Waffen, Umsätze. Nur die Propaganda hält das System für 50% der Schlafleute noch aufrecht. Die anderen 50% bereiten sich vor.
Dr. Hirt von anamed (der hat die Einordnung von Artemisia annua als „Novel Food“ schon mit zahlreichen schikanösen Prozessen und Behördenkrieg durchlitten) sagt, wir Bürger müssen uns direkt bei unserem EU-Abgeordneten/Bundestagsabgeordneten dafür einsetzen, dass alle bisher nicht registrierten (weltweit 39.000) Heilpflanzen als Rohstoff ohne Zweckbestimmung anerkannt werden und die Novel-Food-Verordnung abgeschafft wird.
Ich persönlich bin sogar dafür, dass man Patente auf Heilmittel abschafft. Das ist hochgradig asozial. Der Staat kann, statt Billionen für völlig überteuerte Medikamente auszugeben, das Geld in die Forschung stecken. Dann können nämlich richtig gute, unabhängige Studien gemacht werden.
„Artemisia Annua“ Gutes Stichwort – lese gerade „Artemisia Annua – Heilpflanze der Götter“, von Barbara Simonsohn, „Kronjuwel in der Schatzkammer der TCM“. Leseempfehlung.
Pharmamafia gegen Einjährigen Beifuß – geht’s noch? Den Gestalten in Brüssel die Pest an den Hals. Wobei das ja eine negative Emotion ist – wir sollen ja Verständnis für die Leute haben.
Werde das mal bei Citizen.go als Petition vorschlagen. Vielleicht greifen die das auf. 20 Millionen die da mitmachen können vielleicht was bewegen.
Verbot oder alternativ eine Impfpflicht für alle – außer Polituhren.
Warum verboten?? Man bekommt Coriolus-Pulver in unzähligen Shops, ebenso in Apotheken. Das Pulver (!), auch Bio und so wie es sein soll, ebenso den Extrakt. Wenn Heilpilze als Lebensmittel eingestuft werden, sind sie der Pharma-Patentierung entzogen und das ist gut so. Ich verstehe den Aufruhr nicht.
Meiner Ansicht nach ist Pilzpulver durch seine synergistische Wirkung meist sogar besser, als alle möglichen Präparate, die man daraus zaubert – aus genau dem Grund, sie patentieren zu können. Es dauert beim reinen Pulver nur länger, bis es nachhaltig wirkt. Wir möchten alles aus der Sicht der Pharmaindustrie betrachten, über die man gleichzeitig schimpft – das ist seltsam. Weil die Leute für alles ein schnell wirkendes Pülverchen schlucken möchten. Hören wir doch auf damit. Pilze wird man nie „verbieten“ können, eben WEIL sie ein Lebensmittel sind und das gut so. Viele Substanzen aus der TCM sind ebenso in der Küche gebräuchlich, um diätische Suppen etc. herzustellen – sind also ebenso „Lebensmittel“. Kann nachgewiesen werden, dass etwas im EU-Raum seit über 50 Jahren konsumiert wird (was nicht so schwer sein dürfte), dann wird es auch verkauft – so wie aktuell. Was gibt es da zu jammern?
Die wichtigsten Heilungsberichte aus der Anfangszeit der Heilpilze-Show sind alle mit dem Pulver erfolgt, erst später kam – wie überall – die gierige Pharma mit ihren „Wundermitteln“ und Studien dazu. Das Pferd wird hier von der falschen Seite aufgezäumt… und TCM verbieten? Das wird nicht passieren.
Ich muss anfügen – derzeit wird der Coriolus als „pflanzlicher Rohstoff ohne Zweckbestimmung“ verkauft.
So wie es früher mit Stevia war (man bekam es offiziell nicht als Lebensmittel, aber es war erhältlich).
Hauptsache ist, man kann es kaufen. Das Wissen um die gesundheitliche Wirkung war auch in den 80er Jahren und vorher schon eine Holschuld. Sollte es wieder so werden, dann die Bücher darüber lesen und sich informieren. Mir jedenfalls ist das lieber, als die Pharmaindustrie kassiert sämtliche Naturstoffe für ihre gierigen Zwecke ein. China wird außerdem weltweit ein Wörtchen mitreden, wenn es um deren Medizin geht.
Die Tibetische Medizin hat mit einem Padma-Mittel (Padma 28 acitve, Padma Immun bzw. Padma Circosan in A) einen Weg aufgezeigt, wie eine völlig naturbelassene Pflanzenmischung als europaweit erstes natürliches Medikament zugelassen werden konnte. Weil alle Nachweise erbracht wurden, dass es kein „Novel Food“ sein kann. Ich will hier nicht ins Detail gehen, aber jeder, der will, kann sich informieren.
Bei Heilpilzen wird es künftig nicht anders sein. Wer die übergriffige EU-Bürokratie aushebeln will, der schafft es auch.
Naja, Knoblauch ist ja auch ein Arzneimittel eigentlich. Irgendwann werden sie alles verbieten, was gesund ist. Das bedeutet, du kriegst nur noch Gäts Laborfraß und darfst nicht mehr in die Sonne gehen…ahja, und im Wasser ist die Flüssigspikung enthalten, Schwermetalle, Chlor, Fluor…wenns nach den Prusselisen geht…
Es wäre schön, eine experimentelle Ausnahmeregelung abseits der Massenanwendung zu finden. Die Massen lieben die Medizin von Kalle Nebenwirkungsfrei und sollen sie bis zu ihrem Ersetzen durch junge Zuwanderer zu spüren bekommen! Wo ist das Problem?
Das Interessante an den alten Techniken ist die Möglichkeit, ohne Hochtechnologie zu wirksamen Substanzen zu kommen.
spannend, dass man sich wegen einer kleinen gruppe so ins zeug legt,
die breite biomasse kann mit tcm nichts anfangen, da es ja kein smartphonespiel ist …..
Das werden die EU-Bürokraten nicht schaffen, die TCM in Europa zu verbieten. Die Chinesen werden sich schlapplachen über diese Dummbratzen in der EU.
Selbst in der CDU gibt es Verfechter und Anwender der TCM, wie die ehemalige Berliner Gesundheitssenatorin, Beate Hübner:
„… Ehrenamtlich engagiert sie sich zudem für ihr fachliches Lieblingsprojekt, die traditionelle chinesische Medizin. Beate Hübner sitzt einem Förderverein vor, dabei sind beispielsweise Charité-Dekan Roland Felix und der Generalsekretär des Johanniterordens, der eine Professur stiften will. China-Medizin soll erforscht, als Ergänzung zur Schulmedizin etabliert und aus der „Schmuddelecke“ geholt werden. Für dieses Ziel ist ein gemeinsames China-Institut von Freier und Humboldt-Universität geplant. Einen China-Sprachführer hat Frau Hübner auch schon. …“
https://www.tagesspiegel.de/berlin/die-fruhere-gesundheitssenatorin-setzt-sich-nun-ehrenamtlich-fur-traditionelle-chinesische-medizin-ein-644527.html
Das Verbot chinesischer Medizin in Europa wird sich politisch nicht durchsetzen lassen. Dazu gibt es „zu viele“ Anhänger der TCM in den etablierten Parteien.
VdL darf von mir aus und muss sogar allen pharma-chemischen Dreck selber fressen. Guten Appetit, Frau vdL!
Heimlich werden diejenigen in der EU oder zum Beispiel das Drecksarxxxloch Bill-the-killer-Gates sich persönlich der TCM und deren Anwendung am eigenen Körper zuwenden; nur die Anderen sollen den chemischen Dreck fressen.
Demnächst werden allgemein Tees verboten. Es ist nicht zu fassen, was für Dummbratzen in der EU abhängen und sich einen Lenz machen.