Es ist jeden Sommer dasselbe Ritual. Die Temperaturen klettern über 30 Grad, die Medien schalten auf Alarmstufe Rot, und die Gesundheitsbehörden überschlagen sich mit Warnungen. Was in dieser Inszenierung konsequent unter den Tisch fällt: Ein erheblicher Teil gesundheitlicher Probleme werden just durch Medikamente verursacht.
Die Probleme werden systematisch herbeigeführt durch eine Pharmamaschinerie, die ältere Menschen mit einem Cocktail aus einem Dutzend verschiedener Wirkstoffe vollpumpt — und sie dann in den Sommer ohne warnungen und Anpassung der Dosierung entlässt. Die Evidenz dafür ist erdrückend. Und sie stammt nicht von irgendwelchen „Querdenkern“, sondern von den Institutionen selbst.
Dauernde Warnungen vor Hitze schädlicher als Hitze selbst
Ein ganzer Apparat lebt davon, dass Hitze als Bedrohung wahrgenommen wird. Die Frage, ob dieser Apparat tatsächlich Leben rettet oder nicht vielmehr durch die Erzeugung von Angst und Fehlverhalten zusätzliche Erkrankungen und Todesfälle produziert.
Die genauere Betrachtung der Hitzewarnpraxis zeigt, dass die Evidenz für den Nutzen dieser Warnungen erschreckend dünn ist. Im Gegenteil – Die CLIMATE-II-Studie von Ingmar Schäfer et al des University Medical Center Hamburg-Eppendorf, publiziert in BMC Medicine Anfang 2026, und eine experimentelle Studie von Tara M. Petzke et al aus dem April 2026 der Universität Bochum zeigen, dass die Neigung, harmlose Körperempfindungen als bedrohlich zu interpretieren die Symptomlast signifikant erhöht. Mehr dazu hier.
Die Hitzewarnungen in ihrer gegenwärtigen Form sind nicht Teil der Lösung — sie sind Teil des Problems. Sie erzeugen Angst, fördern Fehlverhalten, blenden die wahren Risikofaktoren aus und dienen vor allem der Selbstlegitimation eines Apparats, der seine Daseinsberechtigung aus der Krise zieht, die er selbst konstruiert.
Hitze ist eine Realität des Sommers, keine neuartige Bedrohung.
Wie Pillen den Körper bei Hitze sabotieren
Um zu verstehen, warum Polypharmazie bei Hitze so gefährlich ist, muss man sich die pharmakologischen Angriffspunkte ansehen. Es sind im Wesentlichen drei Mechanismen, über die gängige Medikamente die Thermoregulation des Körpers aushebeln:
1. Die Flüssigkeitsfalle: Diuretika und ACE-Hemmer
Diuretika — umgangssprachlich „Wassertabletten“ — zwingen die Nieren dazu, Natrium und Wasser auszuscheiden. Bei Hitze, wenn der Körper ohnehin über Schwitzen Flüssigkeit verliert, ist das eine doppelte Dehydrierung. Das zirkulierende Blutvolumen sinkt, der Blutdruck fällt ab, die Organe werden minderperfundiert. Die Niere selbst, die unter Volumenmangel läuft, wird zusätzlich geschädigt — ein Teufelskreis.
ACE-Hemmer und Angiotensin-Rezeptorblocker (ARB) blockieren das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System — genau jenes System, das der Körper bei Hitze braucht, um Flüssigkeit und Elektrolyte zu konservieren. Die physiologische Gegenregulation auf Hitzestress wird pharmakologisch stillgelegt. Dass das CDC selbst feststellt, die Kombination aus ACE-Hemmer und Diuretikum könne das Risiko „signifikant erhöhen“ (CDC — Heat and Medications Guidance for Clinicians), ist eine bemerkenswert zurückhaltende Formulierung für einen pharmakologisch vorprogrammierten Zusammenbruch.
2. Der Thermostat-Angriff: Anticholinergika und Antipsychotika
Anticholinergika — darunter viele Antihistaminika wie Diphenhydramin, aber auch Blasenmedikamente und Parkinson-Mittel — blockieren den Neurotransmitter Acetylcholin. Acetylcholin steuert unter anderem die Schweißdrüsen. Die Folge: Der Körper kann nicht mehr schwitzen. Sein primärer Kühlmechanismus ist abgeschaltet.
Gleichzeitig wirken Anticholinergika zentral auf den Hypothalamus, das Temperaturregelzentrum des Gehirns. Der Sollwert wird nach oben verschoben, die Hitzeabwehr unterdrückt. Der Patient heizt auf wie ein Auto ohne Kühlwasser.
Antipsychotika wie Haloperidol, Olanzapin, Quetiapin oder Risperidon wirken über mehrere Rezeptorsysteme gleichzeitig: Dopamin-Blockade stört die hypothalamische Temperaturregulation, anticholinerge Effekte unterdrücken das Schwitzen, und alpha-adrenerge Blockade weitet die Blutgefäße in der Haut — was zunächst kühlt, aber bei Volumenmangel den Blutdruck kollabieren lässt.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. In der PLOS-ONE-Studie an Medicare-Patienten zeigte sich für Antipsychotika ein relatives Risiko von 1,37 für hitzebedingte Hospitalisierung (PLOS ONE — Heatwaves, Medications, and Heat-Related Hospitalization in Older Medicare Beneficiaries, 2020). Für Schleifendiuretika bei Herzinfarktpatienten lag es bei 1,84 — fast eine Verdopplung.
Noch drastischer die Zahlen aus der European Psychiatry: Während einer Hitzewelle stieg das Risiko für hitzebedingte Hospitalisierung unter Anticholinergika um den Faktor 6 (OR 6,0; 95% CI 1,8–19,6) und unter Antipsychotika um den Faktor 4,6 (OR 4,6; 95% CI 1,9–11,2) (European Psychiatry — Psychotropic drugs use and risk of heat-related hospitalisation, 2007). Das sind keine marginalen Effekte. Das sind Kausalzusammenhänge, die in der Größenordnung von „Rauchen verursacht Lungenkrebs“ liegen.
3. Die Blutdruck-Katastrophe: Betablocker und Vasodilatatoren
Betablocker senken die Herzfrequenz und reduzieren das Herzzeitvolumen. Bei Hitze weiten sich die peripheren Blutgefäße, um Wärme abzugeben — der Körper braucht dafür ein erhöhtes Herzzeitvolumen, um den Blutdruck trotz Vasodilatation aufrechtzuerhalten. Betablocker verhindern genau diese Kompensation. Der Blutdruck sackt ab. Orthostase, Schwindel, Sturz, Krankenhaus.
Hinzu kommt: Betablocker maskieren die Tachykardie, die bei Dehydrierung und Hitzestress als Warnsignal dient. Der Patient merkt nicht, dass er dehydriert, weil sein Puls künstlich niedrig gehalten wird. Die Warnlampe ist ausgeschaltet, während der Motor überhitzt.
Kalziumkanalblocker vom Dihydropyridin-Typ (Amlodipin, Nifedipin) potenzieren das Problem durch massive periphere Vasodilatation. In Kombination mit Volumenmangel durch Diuretika und fehlender Gegenregulation durch ACE-Hemmer entsteht ein hämodynamisches Trifecta des Versagens.
Die Datenlage: Alle wissen es, keiner handelt
Das Deutsche Ärzteblatt berichtete 2025 über das Projekt ADAPT-HEAT, das eigens eine neue Kategorie geschaffen hat: Heat-PIM — Potenziell Inadäquate Medikamente bei Hitze. Darin enthalten: Blutdrucksenker, Diuretika, Antiarrhythmika, Antidiabetika, Immunsuppressiva, Schmerzmedikamente, Antidepressiva und Antipsychotika (Deutsches Ärzteblatt — ADAPT-HEAT, 2025).
Die Heidelberger Klinischen Standards bestätigen: Das Risiko einer Krankenhauseinweisung wegen Dehydrierung oder Hitzeerkrankung sei „mit häufig verordneten Arzneimitteln assoziiert, insbesondere mit ACE-Hemmern, Angiotensin-Rezeptor-Blockern, Diuretika, Betablockern, NSAR, Anticholinergika, Antidepressiva und Antipsychotika.“
Und dann kommt der entscheidende Satz — das Eingeständnis des institutionellen Versagens in Reinform:
„Interventionelle Studien zum möglichen Vorgehen mit Arzneimitteln bei Hitzewellen gibt es bisher nicht.“
Jahrzehnte nach Einführung dieser Medikamente, nach unzähligen Hitzewellen mit angeblichen zehntausenden Hitzetoten, gibt es keine einzige kontrollierte Studie, die belegt, dass Dosisanpassung oder Pausieren dieser Medikamente bei Hitze tatsächlich die Mortalität senkt.
Warum gibt es diese Studien nicht? Vielleicht, weil …. die Pharmaindustrie Milliarden damit verdient, dass Senioren zehn, fünfzehn, zwanzig verschiedene Wirkstoffe gleichzeitig einnehmen? Der Staat rollt immer neue Warn-Apps aus, die Probleme, Krankheiten und vielleicht auch Todesfälle durch den Nocebo-Effekt (nocere -l(lat.( = schaden) verursachen. Kein Grund also die Medikamenten-Verschreibung der Außentemperatur anzupassen.
Warum die Ursachenforschung dort stehenbleibt, wo es wehtut
Die Studie an Medicare-Patienten stellt trocken fest:
„Die Einnahme mehrerer Medikamente gleichzeitig ist bei älteren Menschen sehr verbreitet, die zwar nur 13 % der US-Bevölkerung ausmachen, auf die jedoch mehr als ein Drittel aller ausgestellten Rezepte entfallen.“
13 Prozent der Bevölkerung schlucken über ein Drittel aller verschriebenen Pillen. Bei uns fehlen zwar Daten, aber es wird wohl nicht viel anders sein. Und wenn dann die Hitzewelle kommt, verwandelt sich diese Polypharmazie in einen tödlichen Cocktail — nicht weil die einzelnen Medikamente „falsch“ wären, sondern weil ihre Dosierung zu hoch oder überhaupt falsch ist und die Kombination bei hohen Temperaturen physiologisch katastrophal ist.
Die Warnungen selbst erzeugen einen Nocebo-Effekt. Alte Menschen, denen täglich eingeredet wird, Hitze sei für sie lebensgefährlich, entwickeln Angst, somatisieren, bleiben in überhitzten Wohnungen sitzen, bewegen sich nicht mehr, trinken zu wenig — und landen genau dort, wo die Warnungen sie hinprognostiziert haben. Die selbsterfüllende Prophezeiung im Dienst des Pharmakomplexes.
Die Frage ist nicht, ob Medikamente bei Hitze gefährlich sind. Das ist unbestritten — dokumentiert vom CDC, von PLOS ONE, von European Psychiatry, vom Deutschen Ärzteblatt, von den Heidelberger Klinischen Standards.
Die Frage ist: Warum lautet die institutionelle Antwort darauf „mehr Warnungen“ statt „weniger Pillen“?
Und die Antwort darauf liegt auf der Hand: Weil „weniger Pillen“ den Umsatz der Pharmaindustrie schmälern würde. Weil „weniger Pillen“ bedeuten würde, dass Ärzte eingestehen müssten, dass sie jahrzehntelang zu viel und zu unkritisch verschrieben haben. Weil „weniger Pillen“ das gesamte Geschäftsmodell der chronischen Polypharmazie in Frage stellt — jenes Modell, bei dem jeder Arztbesuch ein neues Rezept und jedes Rezept einen neuen dauerhaften Kunden produziert.
Die Evidenz für Polypharmazie im Einzelnen
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
9 Kommentare
Dass die Gurkentruppe und Möchtegern-Redakteure beim Schmierenblatt namens Tagesspiegel (Berlin) selber nicht an das pöse pöse Klima und dessen pösen pösen Wandel glauben und so mal so über die natürlich vorkommenden Wandel des Klimas schreiben, siehe man an diesen wenigen Worten des Schmierenblattes Tagesspiegel:
„… Fast 30 Grad Celsius, Sonne pur, bestes Sommerwetter, …“
Ja wie denn nun, liebe Schmirenblättler des Tagesspiegels: Heute schreiben Sie so und morgen wieder fanatisch vom pösen pösen Klimawandel.
https://www.tagesspiegel.de/berlin/hitler-hat-zu-wenig-juden-vergast-motorbootfahrer-hetzt-gegen-judisches-kulturschiff-auf-dem-berliner-wannsee-15909219.html
Danke für diesen Artikel. Ein weiterer Aspekt der „Polypharmazie im Sommer“, der kaum thematisiert wird, sind die Aufbewahrungs-Empfehlungen für Medikamente. Viele Packungen tragen die Aufschrift: „Nicht über 25° lagern!“. Bei einigen Medikamenten, die früher diese Empfehlung hatten, steht seit geraumer Zeit: „Nicht über 30° lagern!“ Irgendwann kommt 35° und 40°. Ist das bliebig ? Ich habe in diesem Sommer regelmäßig fast 30° in der Wohnküche. Wie verhalten sich die Wirkstoffe bei hohen Temperaturen ? Wirken sie weniger oder mehr ? Oder werden sie durch Austrocknung oder chemischen Zerfall unwirksam oder toxisch ? Das wären weitere Ursachen für „Hitzetote“ durch „Polypharmazie im Sommer“.
ein österreichisches paradeschmierblatt konfabulierte letztens von ~ 400 hitzetoten.
ich würde gerne nur einen totenschein sehen, in der °°hitze°° als todesursache steht …..
ich muss mich korregieren,
es schreibt die einheitsgossenpresse nur über °°hitzbedingte°° sterbefälle.
ist eigentlich eh wurscht, gelogen wird so oder so, in jeden fall – sie kennen ja nichts anderes
Was bringt den Doktor um sein Brot? A) Gesundheit, B) der Tod!
Und damit er recht gut lebe, hält er beides in der Schwebe!
Dieses Gedicht hat sicher seinen Wahrheitsgehalt! Denn es gibt eine Reihe von Medikamenten, die zusätzlich zu der Hitze noch die Demenz bei älteren Personen fördern: Statine (Cholesterinsenker, Psychopharmaka, Chemo und Rheumamedikamente.
Sicher, manchmal braucht der Organismus medikamentöse Hilfe, jedoch nicht als Dauermedikation und nicht ohne gleichzeitig hochwertige, organische, Mikronährstoffe, Zellvitalstoffe, einzunehmen, die dem Organismus bei der Entgiftung helfen.
Allen voran gepuffertes Vitamin C in Form von Kalziumascorbat und Magnesiumascorbat. Der Vorteil beim gepuffertem Vitamin C ist, dass es den Magen nicht belastet und länger im Körper bleibt und so seine Wirkung als Antioxidant, Entzündungshemmer und Immunstärker, ausführen kann. Gemeinsam mit den Aminosäuren L-Lysin und L-Prolin baut Vitamin C Kollagen auf und mit K2 und Kalzium, therapiert und beugt Vitamin C Osteoporose vor. Und last not least, ist Vitamin C nicht nur ein Antioxidant, sondern wirkt ab 7g in Form von Natriumascorbatlösungen i.v. gegeben, auch pro oxidativ gegen Krebszellen. Und dennoch wird von Seiten der Pharma immer geraten, nur 90mg Vitamin C täglich einzunehmen! Im Vertrauen: 90mg Vitamin C produziert eine Maus im linken Vorderfuß. Denn: Alle Tiere, bis auf Menschenaffe und Meerschweinchen, können Vitamin C synthetisieren. Wir Menschen leider nicht! Denn uns fehlt das Enzym: L-Gulonolaktonoxidase. Eine Ziege zum Beispiel mit einem Gewicht von 70kg produziert täglich 7,5g=7500mg Vitamin C. Also sind 90mg ein Hohn!
Auch die Vitamin B- Gruppe hat so seine Vorteile: B1 (Thiamin) stärkt das Herz und das Kurzzeitgedächtnis, B3 (Niacin, Nicotinamid ) ist gut gegen Depressionen und für das seelische Wohlbefinden. Der Antioxidant Coenzym Q10 ist für den regelmäßigen Herzschlag zuständig und genügend Sonnenhormon D3 beugt Herzkrankheiten , Diabetes, Krebs vor und ist gut für die Haut, etc.
Also: Weg mit zu viel an Giften und her mit Zellvitalstoffen der Orthomolekularen Medizin, die unsere Lebensqualität fördern.
Ja, und dazu kommt die tägliche Werbung … äh „Aufklärung“, wie „gefährlich“ diese Sachen sind…. und man soll sie keinesfalls im Internet kaufen (da gäbe es ja zu viele gute Anbieter, während in den Apotheken primär das Logo darauf bezahlt wird). Nur schön brav zum Arzt gehen und sein Zeug einwerfen. Manche bieten sogar das „Gefährliche“ selber im Schaukasten an… um ein Drittel teurer, als ich es etwa bei Shop-Apo bestellen kann. Hier gilt allerdings für viele Opfer auch: Dummheit muss leiden.
Der enorme Output der Pharma Industrie ist ja nur die eine Seite, die andere Seite ist der Input der Menschen. Daß die das überhaupt einige Zeit aushalten, ist bewundernswert, das sind wahre Helden !
:-)))))))))))))))))))))
Es gibt „normale“ Menschen (also ohne schwere Grunderkrankung), die 10 und mehr Tabletten einnehmen. Das verdanken sie in der Regel einer „Gesundenuntersuchung“, die nur eines fast immer schafft – sie zu Kranken zu machen. Sobald ein Wert nicht genau „in der Norm“ liegt, wird „therapiert“.
Beim Blutdruck sowieso – den senkt man so stark, dass sich alte Menschen nicht nur verlässlich der Oberschenkelknochen brechen, wenn sie nachts aufstehen und umkippen, man wird auch bereits bei einem Blutdruck von 140/90 zu einer Senkung gedrängt. Auch wenn sich sehr viele mit 120/80 halbtot fühlen – weil jeder Mensch individuell ist, besonders im Alter. Und Cholesterin muss sowieso gesenkt werden bis zum Gehtnichtmehr. Statine haben bis zu 40 Nebenwirkungen…die werden dann ebenfalls „behandelt“, damit man keinen „Herzinfarkt“ bekommt (meist gerade deswegen). Hierorts ist der Arzt gerade damit beschäftigt, jedem Zweiten einen „Nierenschaden“ einzureden. Man soll deshalb „viel Wasser trinken“ (auch wenn es einem schon graust) und sich im dunklen Haus verkriechen, wenn die Sonne scheint…die zunehmende Verdummung (besser „Fachverblödung“) der pharmagesteuerten Ärzteschaft ist nicht mehr zu ertragen. Wehrt man sich, kommen häufig freche Drohungen. Besonders gesund ist es zweifellos auch, diesen Angstzustand noch durch „Impfungen“ zu verbessern. Natur ist gefährlich, Sonne ist gefährlich, normales Leben ohne digitale Verblödung ist gefährlich – aber 10-facheChemie und das tägliche Gaffen ins Smartphone und auf den Bildschirm des Riesenfernsehers im verdunkelten Zimmer ist „gesund“. Ab Herbst kommen dann wieder Grippe und Covid….und im Winter werden wir erfrieren, der wird heuer eisig kalt. Was für ein schöner Jahreslauf. In meiner Kindheit waren echte Jahreszeiten die Normalität – heute bedrohen sie die luxuriöse Gemütlichkeit und man sollte sie wirklich abschaffen…vielleicht gibt es bald dagegen eine Impfung. KI fragen – sie weiß es bestimmt.
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