Kälte tötet mehr Herzen als Hitze: Studie zeigt 19-fach höhere Herz-Kreislauf-Sterblichkeit durch Kälte

14. April 2026von 4,5 Minuten Lesezeit

Die große Lüge der Klima-Hysterie enttarnt. Während uns die Klimapropaganda in den Mainstream-Medien im Sommer immer wieder mit Horrorszenarien über Hitzewellen und „Klimatote“ bombardieren, zeigt eine solide US-Studie das genaue Gegenteil. Kälte ist für die weitaus meisten Herz-Kreislauf-Todesfälle verantwortlich – nicht die Wärme.

Rund 42.735 Herzkrankheits-Tote pro Jahr in den USA gehen auf das Konto kalter Temperaturen. Der Hitze werden nur etwa 2.242 Todesfälle jährlich zugeschrieben. Das ergibt ein Verhältnis von fast 19 zu 1. Das ist sogar noch mehr als bisherige Studien, die aus das 10-fache an Kältetoten gegenüber Hitzetoten kamen. Eine Analyse von über 14 Millionen kardiovaskulären Todesfällen in 819 US-Counties von 2000 bis 2020 macht das klar. Die Studie von Pedro Rafael et al mit dem Titel „Cardiovascular disease mortality attributable to monthly non-optimal temperature in the united states: a county-level analysis“ (Sterblichkeit aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die auf monatlich nicht optimale Temperaturen in den Vereinigten Staaten zurückzuführen ist: eine Analyse auf Kreisebene) erschien im American Journal of Preventive Cardiology.

Die offiziellen Totenscheine listen meist nur „Herzinfarkt“ oder „Schlaganfall“ auf – ohne die Temperatur als Mitursache zu nennen. Dadurch bleibt die wahre Dimension der Kältebelastung systematisch verborgen. Genau wie bei vielen anderen unangenehmen Fakten, die nicht ins offizielle Narrativ passen.

Die optimale Temperatur liegt bei 23,2 °C – und die meisten leben darunter

Dass diese Temperatur optimal ist, unterschreibe ich sofort. Die Forscher vom Icahn School of Medicine at Mount Sinai (u. a. Pedro Rafael Vieira de Oliveira Salerno) haben CDC-Daten mit monatlichen Durchschnittstemperaturen des PRISM Climate Group verknüpft. Sie ermittelten die sogenannte Minimum Mortality Temperature (MMT) – jene Temperatur, bei der das Herz-Kreislauf-Risiko am niedrigsten ist: 73,8 °F, also etwa 23,2 °C.

Das ist für große Teile der USA und Mitteleuropas im Jahresverlauf eher die Ausnahme als die Regel. Die meisten Monate liegen darunter. Die Sterblichkeitskurve ist asymmetrisch: Sie steigt bei Kälte deutlich stärker und steiler an als bei Hitze.

Kälte macht etwa 6,3 % aller kardiovaskulären Todesfälle aus, Hitze lediglich 0,33 %. Über 20 Jahre summiert sich das auf rund 800.000 Kälte-bedingte Herz-Tote gegenüber nur 40.000 durch Hitze.

Warum Kälte das Herz so stark belastet

Physiologisch ist das leicht erklärbar: Bei Kälte verengen sich die Blutgefäße, der Blutdruck steigt, das Herz muss härter arbeiten. Gleichzeitig wird das Blut dickflüssiger und gerinnungsfreudiger, arteriosklerotische Plaques werden instabiler. Herzinfarkt und Schlaganfall-Risiko schnellen nach oben.

Besonders gefährdet sind Menschen mit bestehender Herzkrankheit, Diabetes oder Nierenschwäche.

Eine Übersichtsarbeit fasst es treffend zusammen: „Kälte-bedingte Todesfälle sind in den USA, Europa und fast allen Ländern außerhalb der Tropen weit zahlreicher als Hitze-bedingte – und fast alle gehen auf gewöhnliche Erkrankungen zurück, die durch Kälte verstärkt werden.“

Eine weitere Studie zeigt: Die Zahl der kältebezogenen Todesfälle in den USA hat sich zwischen 1999 und 2022 mehr als verdoppelt. Die Belastung wird massiv unterschätzt, weil nur reine Unterkühlungsfälle offiziell als „kältebedingt“ gezählt werden – nicht die vielen zusätzlichen Infarkte und Schlaganfälle.

Die Klima-Agenda ignoriert die Realität

Während Politiker, Medien und NGOs Milliarden in „Hitzeschutzpläne“, CO₂-Steuern und Energiespar-Wahn pumpen, bleibt die viel größere Gefahr der Kälte weitgehend unbeachtet.

Das passt perfekt ins Bild: Die Narrative von der „menschengemachten Erderwärmung als größter Gesundheitsbedrohung“ soll aufrechterhalten werden. Dabei zeigen globale Analysen seit Jahrzehnten dasselbe: Kälte fordert weltweit deutlich mehr Opfer als Hitze – außer in den Tropen….

In Österreich und Europa, wo kalte Wintermonate ohnehin die Regel sind, ist die Ignoranz besonders fatal. Statt über bezahlbare Heizung, gute Isolierung und gezielte Vorsorge für Risikogruppen zu sprechen, wird Energie verteuert und Menschen in die Kälte getrieben. Genau das erhöht die Herzbelastung zusätzlich.

Die Autoren der Studie fordern zu Recht: Temperatur muss endlich als kardiovaskulärer Risikofaktor in die Gesundheitsplanung einfließen. Krankenhäuser sollten Wettervorhersagen in ihre Notfallplanung integrieren, Risikopatienten vor dem Winter gezielt angesprochen werden – Medikamentenadhärenz und ausreichende Heizung sind entscheidend. Sozioökonomische Faktoren wie Wohnqualität spielen eine große Rolle.

Kälte ist der echte Killer – und die Politik schaut weg

Die neue Studie ist ein weiterer Beleg dafür, dass die Klimahysterie mit ihren einseitigen Hitzeszenarien die Realität verdreht. Kälte ist für ein Vielfaches an Herz-Kreislauf-Toten verantwortlich – ein Faktum, das seit Langem bekannt, aber politisch unerwünscht ist

Statt immer neue CO₂-Steuern und Heizverbote brauchen wir vernünftige Vorsorge gegen Kälte: bezahlbare Energie, gut isolierte Wohnungen und ehrliche Aufklärung. Die Wahrheit liegt nicht in den Klimamodellen der EU-Kommission, sondern in den harten Mortalitätsdaten. Wer das ignoriert, nimmt bewusst zusätzliche Tote in Kauf – im Namen einer Ideologie, die mit der Realität nichts zu tun hat.

Es wird Zeit, die Prioritäten neu zu setzen. Kälte schützt man nicht mit Windrädern, sondern mit warmer Wohnung und gesundem Menschenverstand.

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Ein Kommentar

  1. VerarmterAdel 14. April 2026 um 19:15 Uhr - Antworten

    Ja gut, aber besser das Herz stirbt als das Heilige Klima, oder nicht? Atmen kann töten! Wer nicht atmet, hat wahre Macht, oder so ähnlich.

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