
Nicht mehr im russischen Exil: Gescheitert an der Bürokratie
Nicht jede Auswanderung nach Russland ist ein Erfolg. Eric aus Deutschland ist inzwischen wieder in die alte Heimat zurückgekehrt. Er hat die Bürokratie, die ihn als Ausländer erwartete, erheblich unterschätzt.
Wir haben uns über meine Freundin Liane kennengelernt, Wochen bevor er Moskau verlassen hat. Das Interview haben wir auf später verschoben, da er seine Situation erst klären wollte. Jetzt ist sie – zumindest vorläufig – geklärt. Er lebt wieder in Deutschland. Da er aber weiterhin im engen Kontakt mit Menschen in Russland steht – er bereitet gerade die Hochzeit mit seiner russischen Freundin vor – habe ich das Interview anonym geführt.
Kannst Du Dich bitte kurz vorstellen?
Mein Name ist Eric, ich bin 31 Jahre alt. Ich bin technisch ein Allrounder und hauptberuflich als Mechatroniker und IT-Spezialist tätig.
Woher stammt Dein Bezug zu Russland?
Meine Mutter ist Russin, mein Vater und seine Mutter sind Russlanddeutsche. Die Eltern sind 1992 zusammen mit der Großmutter nach Deutschland gekommen. Meine Mutter konnte mitkommen, da sie ja mit einem Russlanddeutschen verheiratet war. Da galten die gleichen Regeln wie für meinen Vater. Die Oma und mein Vater sprachen Deutsch, meine Mutter kann es bis heute nicht besonders gut.
Sprichst Du Russisch?
Jetzt schon, vorher kaum. Ich wollte, kurz bevor ich Russland verließ, den Sprachtest machen. Zuhause haben meine Oma und der Vater deutsch gesprochen, meine Mutter hat oft nur mit Händen und Füssen kommuniziert. Ich habe zwar als Kind immer wieder Filme und Serien auf Russisch gesehen, so dass ich es irgendwie verstehen konnte, aber sprechen ging gar nicht. Inzwischen lese ich auf Russisch flüssig – das geht problemlos.
Du bist aus politischen Gründen nach Russland gegangen. Warst Du schon immer politisch aktiv?
Nein. Das ging erst los als 2022 der Krieg in der Ukraine in den Fokus rückte – als sozusagen der Krieg ausbrach, der 2014 angefangen hatte. Da fing ich an, nicht zuletzt auch aufgrund meiner Herkunft, Russland zu verteidigen. Das hatte Konsequenzen.
Bist Du gleich gegangen?
Ich wollte das zwar, hatte mich dann aber noch mal beruflich verändert und bei einem Unternehmen angefangen, das im medialen Umfeld tätig ist. Das hat dann überhaupt nicht funktioniert. Ich hatte sehr schnell begriffen, dass man die USA und die Position des Westens extrem kritisch sehen muss. Meine Kollegen habe immer wieder unfassbar dumme Bemerkungen gemacht, haben gestichelt. Sie haben schlecht über das Land, aus dem ich stamme und wo ich auch noch viele Verwandte habe, geredet. Das habe ich nicht ausgehalten und entsprechend deutlich reagiert und argumentiert.
Warum diese negative Haltung gegenüber den USA und dem Westen?
Ich kannte ja die Geschichte hinter dem Krieg in der Ukraine, daher wusste ich, dass die Medien lügen. Und ich weiß, was sie seit Jahren treiben – ob Briten oder US-Amerikaner. Man muss sich nur mal die Fakten hinter all den Kriegen der letzten Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte anschauen. Diese beiden Länder stecken überall mit drin, wo es um Destabilisierung unliebsamer Länder und Ressourcenkriege geht. Das ganze Chaos im Nahen Osten haben wir diesen beiden Ländern, genauer, den Politikern dieser Länder, zu verdanken.
Denn die meisten US-Amerikaner, die ich kennengelernt haben, waren ganz korrekt. Ich habe länger mit einem Schwarzen aus Washington zusammengearbeitet, der über Instagram die Rolle Russlands in Zeiten des Kampfes gegen die Sklaverei positiv hervorhob. Wir hatten sehr ähnliche Haltungen, aber irgendwann wurde sein Kanal und alle seine Berichte gelöscht. Da brach der Kontakt leider ab.
Und Du hast dann wegen Deiner Haltung den Job verloren?
Ja. Das war im September 2022. Da ich in der Probezeit war, ging das problemlos. Man sagte, ich passe nicht ins Team und unterstellte mir, russischer Spion und ein Sicherheitsrisiko zu sein. Ich sagte nur „machen Sie sich doch nicht lächerlich, was wir hier tun, interessiert doch niemanden in Russland.“
Danach ging es dann nach Moskau?
Ja, das war einige Monate später. Ich habe über Telegram Kontakte nach Russland geknüpft und fing im Februar 2023 bei einer russischen Firma an. Ich hatte keine Ahnung, was mich erwartet, was da an Bürokratie auf mich zukommt und welcher Aufwand notwendig ist, um als Ausländer in Russland arbeiten und wohnen zu dürfen. Da war ich etwas naiv. Daran sollte man sich in Deutschland ein Beispiel nehmen. Was ich da alles erlebt habe …
Was hast Du denn erlebt?
Meine Firma, die auch eine eigene Abteilung zur Betreuung ihrer ausländischen Mitarbeiter hat, hat mir ein Arbeitsvisum verschafft. Soweit so gut. Was ich nicht wusste, dass ich dafür jedes Jahr bei der Ausländerbehörde antreten und massive medizinische Untersuchungen über mich ergehen lassen muss. Nur dann wird das Visum verlängert. Auch leben – also wohnen – darf ich mit diesem Arbeitsvisum nicht, wo ich will.
Was sind das für Untersuchungen?
Man durchläuft verschiedene Stationen. Das Blut wird untersucht, man muss zum Drogenarzt, dann wird man geröntgt und auf Allergien und Hauterkrankungen durchgetestet. Dann muss man sich noch einem Gremium stellen – bei mir waren es drei Ärztinnen, die einen befragen – z.B. ob man psychische Probleme oder Schlafstörungen hat. Auch wenn sie mir gegenüber – nicht zuletzt wegen meines Arbeitgebers – sehr freundlich waren, fand ich das echt heftig. Daneben muss man das auch noch selbst bezahlen, das waren – wenn ich mich richtig erinnere – 6.800 Rubel.
Aber immerhin, ich habe den medizinischen Check bestanden und bekam meine Urkunde für ein Jahr. Aber das ist doch kein Leben. Von Jahr zu Jahr sich durchhangeln müssen – und dabei immer vom Wohlverhalten des Arbeitgebers abhängig zu sein.
Wieso abhängig?
Mein Arbeitgeber war voll für mich verantwortlich – ich war dort auch offiziell mit Wohnsitz gemeldet. Als Ausländer muss man sich für den Ort anmelden an dem man sich länger aufhält. Also auch bei Reisen im Land, wenn ich zu meinen Verwandten zu Besuch fahre, brauche ich eine Anmeldung vor Ort, die vom Hotel oder Wohnungsbesitzer bestätigt werden muss. Arbeiten an einem anderen Ort als dem, an dem man gemeldet ist, geht gar nicht.
Russen können arbeiten, reisen und sonst wo leben – auch ohne sich ständig an- und ummelden zu müssen. Das weiß ich von meiner Freundin.
Die Betreuer in meiner Firma kannten die Details selbst nicht genau. Ich wollte mit meiner Freundin außerhalb Moskaus zusammenziehen und auch von dort aus arbeiten. Aber das war nicht möglich, arbeiten war nur von Moskau aus erlaubt. Darauf war ich überhaupt nicht vorbereitet. Diese Art der Unfreiheit entspricht mir überhaupt nicht, führte auch immer wieder zu Stress, denn versprochen war mir ja ganz etwas anderes worden.
Eigentlich hatte niemand wirklich Ahnung, was zu tun ist, damit ich legal ankommen kann. Es hieß dann, dass ich als hochqualifizierter Spezialist eine Aufenthaltsbestätigung bekommen kann, die mir die Freiheiten lässt, die beim Arbeitsvisum nicht gegeben sind.
Ich habe dafür sämtliche Papiere organisiert. Angefangen beim polizeilichen Führungszeugnis aus Deutschland waren das unzählige Dokumente, die übersetzt und notariell beglaubigt werden mussten. Als alles mehrfach kopiert endlich fertig war, stellten die Kollegen fest, dass meine Firma nicht berechtigt war, einen hochqualifizierten Spezialisten einzustellen.
Da ja doch einige Menschen mit dem Gedanken spielen, nach Russland auszuwandern: Kannst Du noch mal die Probleme zusammenfassen, die mit einem Arbeitsvisum verbunden sind?
Wenn man ein unabhängiger Mensch ist wie ich, ist ein Arbeitsvisum nichts wert. Viele andere leben zwar gut damit, aber für mich ist das ein halbgarer Zustand. Man ist abhängig vom Arbeitgeber, man muss das Visum jährlich verlängern lassen und muss jedes Jahr zur Untersuchung. Es gibt keinerlei mittelfristige Sicherheit. Man hat keinerlei Rechte, alles Organisatorische macht der Arbeitgeber und man kann jederzeit ausgewiesen werden. Man ist in der Bewegungsfreiheit eingeschränkt und muss sich überall registrieren. Letztlich ist man nur ein Arbeitssklave. Und wenn der Arbeitgeber nicht aufpasst, kann man auch Probleme bekommen. Das habe ich leider auch erleben müssen.
Was für Probleme denn?
Um sich in Russland zu bewegen, benötigt man Reisepass, Registrierungsbescheinigung und die Migrationskarte, die man nie verlieren darf. Das muss man immer dabei haben, für den Fall, dass man kontrolliert wird.
Meine Registrierungsbescheinigung war abgelaufen, die Zuständigen bei mir in der Firma hatten das übersehen. Ich wurde von der Polizei in einer Routinekontrolle angehalten und aufgrund dieses Fehlers dann zur Station mitgenommen. Ich wusste gar nicht, dass es notwendig ist. Nach ein paar Stunden bei der Polizei haben die in der Firma dann improvisiert und ich bekam das notwendige Dokument. Aber das war auch nur eine von unzähligen bürokratischen Hürden.
Auch die Hochzeit mit meiner Freundin war bzw. ist ein Hindernisrennen. Eigentlich wollten wir Anfang des Jahres heiraten. Um in Russland zu heiraten, brauche ich eine Erlaubnis aus Deutschland – ein Ehefähigkeitszeugnis. Das zu bekommen … ist enorm kompliziert. Auch wenn die Mitarbeiter in den Behörden meist freundlich waren, ohne die Einhaltung aller Formalien geht gar nichts.
Hast Du dann aufgegeben?
Nicht gleich. Ich habe dann noch versucht einen RWP, d.h. eine einfache Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen, die eine Erlaubnis für einen zeitlichen Aufenthalt darstellt. Dafür brauchte ich einen Sprachtest. Gerade als ich diesen durchführen lassen wollte, fand der Terroranschlag in Moskau statt und über Wochen war nicht klar, wo ein Sprachtest offiziell möglich ist. Irgendwer verwies mich dann an die Ausländerbehörde. Aber als ich dort ankam, fehlte wieder irgendeine Beglaubigung für ein Dokument. Jetzt muss man wissen, dass das riesige Migrationszentrum weit außerhalb des Zentrums Moskaus liegt und in der Nähe kein Notar aufzutreiben war.
Da war dann Schluss, da hatte ich dann einfach keine Lust mehr, habe gekündigt und bin am 9.5. zurückgeflogen.
Wie war die Rückkehr?
Problemlos. Ich bin über Polen eingereist, wurde dort kontrolliert und das war es. Dank meiner Kontakte war ich innerhalb kürzester Zeit wieder beruflich aktiv. Mich rufen die Leute an, weil meine Nummer von zufriedenen Kunden weitergegeben wird. Ich werde regelrecht mit Arbeit erschlagen – nicht zuletzt, weil auch die Familie froh ist, wieder ihren eigenen Service-Techniker zu haben :-).
Kannst Du ein Fazit zu Deinem bisherigen Versuch auszuwandern geben?
Ich war definitiv unzureichend vorbereitet und habe mich viel zu sehr auf Aussagen und Versprechen meines Arbeitgebers verlassen.
Fakt ist: Russland braucht keine Migranten. Egal, wie qualifiziert man ist, man steht in der Reihe mit allen anderen in der Ausländerbehörde. Niemandem wird der rote Teppich ausgerollt. Von Bürgergeld und ähnlichem ganz zu schweigen. Sowas gibt es in Russland nicht. Auch für die medizinische Versorgung muss man prinzipiell selbst durch eine Versicherung sorgen, wobei man im Notfall auch von staatlichen Kliniken kostenlos behandelt wird, wenn keine Privatklinik in der Nähe ist.
Die Russen selbst haben es inzwischen sehr leicht mit den Behörden. Fast alles geht bequem über eine App, deren Funktionen für ausländische Staatsbürger ohne gesicherten Aufenthalt aber fast alle nicht verfügbar sind.
Wenn etwas schief läuft, wird man als Ausländer rigoros ausgewiesen. In Russland hält man sich minutiös an die Gesetze, die nicht darauf ausgelegt sind es Ausländern leicht zu machen. Das wollen sie zwar erleichtern, aber es wird sicher auch in nächster Zukunft nicht einfach werden.
Ich rate daher jedem, sich umfassend mit den Formalitäten zu beschäftigen und sich über mögliche Hürden und Fallstricke vorab zu informieren. Telegram-Kanäle wie Moyarossiya oder deren Webseite sind ein unverzichtbarer Einstieg.
Planst Du in Deutschland zu bleiben?
Das weiß ich nicht. Eigentlich nicht. Ich war jetzt nur knapp 1,5 Jahre nicht in Deutschland und die Situation hat sich in dieser kurzen Zeit massiv verschlimmert. Schießereien, Messerstechereien, überall Müll, die Städte vermüllen. Vom öffentlichen Nahverkehr nicht zu reden. In Russland habe ich es nie erlebt, dass ein Zug Verspätung hatte – in Deutschland hatte ich noch nie einen pünktlichen Zug. Am Bahnhof ist alles voller Dreck, Junkies … es ist unfassbar.
Für mich kommt eigentlich nur Russland in Frage, aber ich weiß noch nicht, ob bzw. wie ein Daueraufenthalt in Russland möglich ist. Der nächste Schritt ist die Hochzeit. Wir machen jetzt die Hochzeitspapiere fertig – ganz in Ruhe – dann schauen wir weiter.
Dann wünsch ich Dir bzw. Euch viel Glück und dass beim nächsten Versuch alles gut klappt.
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Als aller Erstet braucht man MUT zum auswandern, dann ich es eigentlich egal wohin die Reise geht. Wenigstens rudimentäre Sprachkenntnisse sollte man auch schon einmal mitbringen … Ich bin schon 2008 weg aus DE und habe es nie bereut. Meine Erfahrung ist … „Freiheit erlangt man durch Eigenverantwortung“. Und das sage ich hier aus Venezuela. Gerne gebe ich meine Erfahrungen weiter. Einen kleinen Eindruck vermittel ich auf meinem TG Kanal >> t.me/Venezuela_Info_Channel
René
„Russland braucht keine Migranten – Wenn etwas schief läuft, wird man als Ausländer rigoros ausgewiesen.“
Russlands Umgang mit Migranten nebst Ausweisungen würde ich mir unbedingt für Deutschlands -in jeglicher Hinsicht- ausufernde Migrations-Politik mit den bekannten Auswüchsen wünschen…
Eric allerdings hätte ich weniger Probleme bzw. gar keine gewünscht – allein aufgrund seiner Herkunft, seines familiären Hintergrunds, weshalb er eigentlich nicht als „typischer Migrant“ zu bezeichnen ist.
Die Bürokratie in R scheint nichts besonderes zu sein. Ich lebe seit über 20 Jahren in Mosambik und hier gibt es die ersten 10 Jahre auch nur jährliche Aufenthaltsgenehmigungen, danach kann man 5jährige bekommen. Und natürlich muss man bei jeder Erneuerung einige Dokumente mit dem Antrag einreichen, z.B. dass die Steuern bezahlt sind, man der Rentenkasse nichts schuldet, Arbeitsvertrag etc. Ich nehme an, dies ist in den meisten Ländern so.
Danke für die Informationen aus erster Hand.
Bei Thomas Röper habe ich noch nie was zu der gesundheitsbedingten Einwanderungszusage gelesen.
Tja, irgendwie ganz anders als in Deutschland, wo jeder seine Papiere vor der Grenze entsorgen kann, dann irgendwie „Asyl“ stammelt und anschließend ohne jegliche Gegenleistung rundumversorgt wird, teils mehrfach unter mehreren Identitäten und selbst bei schwersten Verbrechen nicht abgeschoben wird.
Ich kenne aber auch ganz andrere Geschichten von Einwanderern in Russland, zum Beispiel die vom ehemaligen Tour-Koch der Rolling Stones, der sich in Russland sehr erfolgreich mit einer eigenen Käserei in der Nähe von Moskau selbstständig gemacht hat.
„Die Russen selbst haben es inzwischen sehr leicht mit den Behörden. Fast alles geht bequem über eine App, deren Funktionen für ausländische Staatsbürger ohne gesicherten Aufenthalt aber fast alle nicht verfügbar sind.“ Puh. Bzw. oh, wie toll, das ist ja ganz klasse für die Russen, überbordende Bürokratie sollte man nicht abschaffen, sondern ganz „bequem“ per App erledigen.
Mir scheint da ist er schlicht mit den falschen Vorstellungen und unvorbereitet hingereist. Auch die westliche Propaganda vom Braindrain, scheint nicht so ganz mit der Realität übereinzustimmen.
„In Russland hält man sich minutiös an die Gesetze, die nicht darauf ausgelegt sind es Ausländern leicht zu machen.“
Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, grad mit einem reinen Arbeitsvisum. Gibt Länder da benimmt man sich wie die Axt im Walde und bekommt trotzdem weiterhin auch noch Bürgergeld. Das gilt für die allermeisten Länder nicht. USA schon gar nicht, da wird einem geraten als Ausländer auch politisch möglichst nichts zu sagen.
wäre er als orientale nach buntland gekommen, hätte er sich in 5 gemeinden gemeldet und hätte 5x bürgergeld kassiert. ohne jede restriktion, denn das wäre ja „nazi“.
Man weiss ganz genau, warum es in europäischen Städten zu derartigen Missständen gekommen ist. Nur wird es nicht ausgesprochen. Wenn jeder gleich den Hut drauf haut und die Heimat verlässt, wohin sollen dann alle auswandern? Wie wäre es, sich für sein Heimatland einzusetzen, damit es wieder zu lebenswerten Umständen kommt. Dazu muss man aber auch seine politische und emotionale Einstellung überdenken, wenn man etwas ändern will.
bla bla bla ….. manch einer von uns versucht das aktiv seit über 10 Jahren und es wird trotzdem immer schlimmer. Und gerade in Deutschland bekommt man häufig negatives Feedback von seinen Mitmenschen, wenn man auf Misstände hinweist oder etwas zu viel Kritik an Medien und Politikern äußert (die die Situation maßgeblich zu verantworten haben).
Als jemand der diese Scheiße schon seit vielen Jahren erlebt und lange versucht hat, etwas in diesem Land zu verbessern, sind Worte wie „Wie wäre es, sich für sein Heimatland einzusetzen, damit es wieder zu lebenswerten Umständen kommt.“ der blanke Hohn.
Sorry aber mach doch selber was. Warst Du auf der Straße während „Wir schaffen das/Grenzöffnung“ oder Covid gegen die Maßnahmen etc. oder für Frieden / gegen Waffenlieferungen?
Sorry aber so dumme Sprüche KOTZEN mich an!
Ich habe auch die Schnauze voll von meinem „Heimatland“. Seit über 20 Jahren geht es nur noch bergab. Ich arbeite immer mehr und meine Kaufkraft ist nahezu identisch mit der Zeit kurz nach der Ausbildung – da hatte ich allerdings keine Frau (die krankheitsbedingt nicht arbeiten kann) und 2 Kinder durchzufüttern und ich musste nur eine kleine Wohnung bezahlen. Nebenbei muss ich beim Zerfall meines Landes zusehen und es gibt KEIN LICHT am Horizont. Ich muss mir sogar Sorgen machen, daß meine Kinder keine Schulbildung, sondern Klima- und Gender-Indoktrination bekommen und muss heftigste Sanktionen fürchten, wenn ich sie da raus halten will.
Und dann bei den Wahlen sehe ich wie sich NICHTS ändert… ja die Grünen verschwinden, aber die anderen Verursacher wie Blackrock(CDU) bekommen wieder Stimmen dazu
Ich kann JEDEN verstehen, der seine Sachen packt und hier verschwindet! Und ich werde das auch vorbereiten – wenn nicht irgendein Wunder bei der nächsten Wahl geschieht, ist Deutschland sowieso am Ende und ich bin dann auch zeitnah weg. Ich habe bereits zu viel Lebenszeit damit verschwendet zu versuchen in diesem Land was zu ändern…. Schnauze voll! Und ja, so DUMME SPRÜCHE machen mich richtig wütend!
Ich habe die Verantwortung für eine Familie und ich werde mich um die kümmern und nicht mehr um ein Land mit Menschen, die an der Wahlurne stehts „Weiter so!“ ankreuzen…..
Erstens war ich auf allen Coronademos, an denen ich dienstfrei hatte. Zweitens war ich in meiner Arbeit die einzige, die sich nicht impfen ließ. Was schwer genug war. Dann ging ich früher in Pension als geplant, jedoch schon in Alterspension, um einer Entlassung vorzubeugen, da meine kritischen Bemerkungen im Zusammenhang mit den Coronamassnahmen und der Genspritze vielen ein Dorn im Auge war. 2015 gehörte ich jedenfalls nicht zu den Teddybärenwerfern, wo die Mehrheit der Klatscher aus den Bundesländern kam und sich anschließend aus Wien vertschüssten. Nachdem besonders in Wien immer wieder die Migrationsbefürworter an der Macht sind, gebe ich Ihnen recht, da kämpft man gegen Windmühlen. Die habe ich auch nie gewählt, auch nicht den Beitritt zur EU. Trotzdem will ich meine Heimat nicht verlassen. Denn zeigen Sie mir ein Land, wo Sie dann nicht ewig der Ausländer oder Zugewanderte sind. Das bringt der Artikel ja ausführlich. Ausserdem werden sich diese Zustände bald nicht mehr nur in Europa finden, wenn sich eine grosse Völkerwanderung in Gang setzt. Wollen Sie dann von einem Land ins nächste flüchten? Es ist schon schwer genug in der Heimat, am eigenen Arbeitsplatz, von den verschiedenen Staatszugehörigen als fast einziger Österreicher angefeindet oder diskriminiert zu werden. Das in einem fremden Land auszuhalten, ist noch schwerer.
@Alexander 7. Juli 2024 at 13:13
„Und ja, so DUMME SPRÜCHE machen mich richtig wütend! … Ich habe die Verantwortung für eine Familie und ich werde mich um die kümmern und nicht mehr um ein Land mit Menschen, die an der Wahlurne stehts „Weiter so!“ ankreuzen…..“
Danke, ich kann Ihnen vollumfänglich nur zustimmen!
„Ich muss mir sogar Sorgen machen, daß meine Kinder keine Schulbildung, sondern Klima- und Gender-Indoktrination bekommen und muss heftigste Sanktionen fürchten, wenn ich sie da raus halten will.“
Exakt diese Sorgen mache ich mir (mit Sohn und Schwiegertochter…) um meine Enkeltöchter (10 u. 12 Jahre), die längst indoktriniert, manipuliert, panisch und kriegstüchtig gemacht werden: u.a. mit unfassbaren Lügen über Russland und den „brutalen Putin“, der ja einfach so mal die Ukraine überfallen hat… Geschichtsfälschung vom „Allerfeinsten“. Aber, was will man von einer Lehrerschaft erwarten, die bereits während der „Corona-Krise“ ihre schwarze Pädagogik endlich ausleben durfte.
Das „Killervirus“ und die verstörenden Lockdown-Maßnahmen haben unserer Kinder bereits erfolgreich in Angst und Schrecken versetzt.
Nach dem Impffaschismus folgt nun der nächste Teil des Great-Reset-Plans: die Panikmache mit dem politischen „Klimawandel“ (Klimafaschismus), „Energiekrise“ (Energiefaschismus), „Lebensmittelkrise“ (Ernährungsfaschismus), „Wirtschaftskrise“ (Wirtschaftsfaschismus), nicht zu vergessen der grenzdebile Queer-Faschismus, die WHO-Frühsexualisierung (Sex-Faschismus, um die Kinder für Pädophile „bereit“ zu machen…) – eine orchestrierte Polykrise, wie es sie so noch nie gab.
Ich teile Ihre Sorgen und Ängste voll und ganz, und so DUMME SPRÜCHE machen auch mich wütend.
brigbrei: Voll Ihrer Meinung als Mutter zweier Töchter und zweier Enkelkinder. Aber wo ist es besser? In vielen Ländern (Kanada, Australien, ….) gab es eine noch viel schlimmere Coronadiktatur. Kriminalität gibt es in allen Ländern. Eine philippinische Kollegin brauchte plötzlich einen Sonderurlaub, da ihr Bruder auf den Philippinen erschossen wurde. Ich musste zwei mal nachfragen, ob ich nicht falsch gehört hatte. Sie meinte aufgrund der Armut in seiner Heimat. Erst kürzlich sah ich eine Reportage von nach Mallorca ausgewanderten Deutschen, die dort obdachlos herumirren, ohne Krankenversicherung. Keine Ahnung, wo es sich besser leben lässt. Ob in Ungarn für alle Platz ist?