
Die 14 Punkte zwischen den USA und Iran
Eine erste Version des Memorandums zwischen den USA und dem Iran wurde von US-Medien veröffentlicht. Es sind 14 Punkte, die den Krieg beenden soll.
Am Freitag soll es in der Schweiz zu einer formellen Unterzeichnung eines Memorandums of Understanding kommen. Dann würde der Konflikt in eine diplomatische Phase eintreten und 60-tägiges Verhandlungsfenster öffnen – sofern der Deal hält. Das ist alles andere als sicher. Auch der Libanon ist darin enthalten, Israel sieht sich jedoch nicht an den us-iranischen Vertrag gebunden.
n der Schweiz am Freitag vorbereiten, tritt der Konflikt in die dringend benötigte diplomatische Phase ein, um eine potenziell katastrophale Energiekrise abzuwenden. Das MoU würde ein 60-tägiges Verhandlungsfenster eröffnen, das darauf abzielt, den Krieg zu beenden, den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus wiederherzustellen und die Zukunft des iranischen Nuklearprogramms auszuhandeln.
Bloomberg hat den Text des 14-Punkte-Entwurfs für das MoU veröffentlicht und damit den bisher klarsten Einblick in den vorgeschlagenen Deal gegeben: Deeskalation und Sanktionserleichterungen für den Iran, ein Waffenstillstand auf allen Fronten, Verpflichtungen zum freien Schiffsverkehr und ein umfassenderes Nuklearabkommen, das bis Ende des Sommers abgeschlossen werden soll. Allerdings soll sehr viel erst nach dem Memorandum unterzeichnet werden Israels Kampagne im Libanon gegen die Hisbollah beendet werden.
Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim zitierte jedoch heute einen ungenannten Beamten, der sagte, dass Teile des von Bloomberg veröffentlichten MoU ungenau seien, ohne dabei ins Detail zu gehen. Bloomberg dagegen erklärte, dass einige Formulierungen zwischen der englischen und der persischen Version unterschiedlich sein könnten. Also hier eine deutsche Übersetzung:
- Die Islamische Republik Iran und die Vereinigten Staaten erklären zusammen mit ihren Verbündeten im aktuellen Krieg bei der Unterzeichnung dieses Memorandums of Understanding ein sofortiges und dauerhaftes Ende des Krieges auf allen Fronten, einschließlich des Libanon, und verpflichten sich, von nun an keine feindlichen Handlungen gegeneinander zu unternehmen und auf die Androhung oder Anwendung von Gewalt gegeneinander zu verzichten. Das endgültige Abkommen wird die Bestimmungen dieses Artikels und der übrigen Artikel bestätigen.
- Die Islamische Republik Iran und die Vereinigten Staaten verpflichten sich, die Souveränität und territoriale Integrität des jeweils anderen zu respektieren und sich jeglicher Einmischung in die inneren Angelegenheiten des anderen zu enthalten.
- Die Islamische Republik Iran und die Vereinigten Staaten verpflichten sich, innerhalb eines maximalen Zeitraums von 60 Tagen – der im gegenseitigen Einvernehmen verlängert werden kann – zu verhandeln und ein endgültiges Abkommen zu erreichen.
- Unmittelbar nach der Unterzeichnung dieses Memorandums of Understanding hebt die Vereinigten Staaten die Seeblockade auf, verhindert jegliche Einmischung oder Behinderung gegenüber der Islamischen Republik Iran und stellt den Verkehr innerhalb von maximal 30 Tagen in voller Kapazität wieder her; der Schiffsverkehr soll dem Vorkriegsvolumen auf iranischer Seite entsprechen. Die Vereinigten Staaten verpflichten sich außerdem, ihre Streitkräfte aus den umliegenden Gebieten innerhalb von 30 Tagen nach dem endgültigen Abkommen abzuziehen.
- Bei Unterzeichnung dieses Memorandums of Understanding wird die Islamische Republik Iran sofort Schritte einleiten, um sicherzustellen, dass der Verkehr von Handelsschiffen vom Persischen Golf in das Oman-Meer und umgekehrt innerhalb von 30 Tagen wieder das Vorkriegsvolumen erreicht – unter Berücksichtigung der notwendigen Beseitigung technischer Hindernisse und der Entminung durch den Iran.
- Die Vereinigten Staaten verpflichten sich gemeinsam mit ihren regionalen Partnern, einen von beiden Seiten vereinbarten umfassenden Plan für den Wiederaufbau und die wirtschaftliche Entwicklung der Islamischen Republik Iran zu erstellen und dabei eine Finanzierung von mindestens 300 Milliarden US-Dollar sicherzustellen. Der Umsetzungsmechanismus dieses Plans wird als Teil des endgültigen Abkommens innerhalb von 60 Tagen ausgearbeitet.
- Die Vereinigten Staaten verpflichten sich, nach einem im Rahmen des endgültigen Abkommens zu vereinbarenden Zeitplan alle derzeit gegen die Islamische Republik Iran bestehenden Sanktionen zu beenden – einschließlich der Resolutionen des UN-Sicherheitsrats und des Gouverneursrats der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) sowie aller einseitigen US-Sanktionen, sowohl primärer als auch sekundärer Art.
- Die Islamische Republik Iran bekräftigt, dass sie niemals Atomwaffen herstellen wird. Die Islamische Republik Iran und die Vereinigten Staaten haben vereinbart, dass das Schicksal des angereicherten Materials und aller weiteren gemeinsam vereinbarten nuklearen Fragen, einschließlich der nuklearen Bedürfnisse Irans, in einem endgültigen Abkommen angemessen geregelt werden; das endgültige Abkommen wird die Bestimmungen dieses Artikels bestätigen.
- Die Islamische Republik Iran und die Vereinigten Staaten vereinbaren, dass sie bis zum Abschluss eines endgültigen Abkommens den Status quo wahren: Der Iran wird den Status quo bei seinem Nuklearprogramm beibehalten, und die Vereinigten Staaten werden keine neuen Sanktionen gegen den Iran verhängen oder ihre Streitkräfte in der Region verstärken.
- Die Vereinigten Staaten verpflichten sich, dass das US-Finanzministerium unmittelbar nach der Unterzeichnung dieses Memorandums of Understanding und bis zum Zeitpunkt der Aufhebung der Sanktionen Ausnahmegenehmigungen für den Export von iranischem Rohöl, petrochemischen Produkten und deren Derivaten sowie für alle damit verbundenen Dienstleistungen, einschließlich Bankwesen, Versicherung und Transport, erteilt.
- Die Vereinigten Staaten verpflichten sich, im Lichte des Fortschritts der Verhandlungen über ein endgültiges Abkommen eingefrorene oder eingeschränkte Gelder und Vermögenswerte der Islamischen Republik Iran freizugeben und vollständig verfügbar zu machen. Diese Gelder – ob auf dem Hauptkonto oder transferiert – dürfen für jede vom Zentralbank der Islamischen Republik Iran bestimmte Endbegünstigtenzahlung verwendet werden und stehen uneingeschränkt zur Verfügung. Die Vereinigten Staaten verpflichten sich, alle notwendigen Genehmigungen und Lizenzen hierfür zu erteilen.
- Die Islamische Republik Iran und die Vereinigten Staaten vereinbaren, dass ein Umsetzungsmechanismus eingerichtet wird, der die erfolgreiche Umsetzung und die künftige Einhaltung des endgültigen Abkommens überwacht.
- Nach der Unterzeichnung dieses Memorandums of Understanding und nach Erhalt von Zusicherungen bezüglich des Beginns der Umsetzung der Artikel 4, 5, 10 und 11 dieses Memorandums sowie der fortgesetzten Umsetzung dieser Schritte werden die Islamische Republik Iran und die Vereinigten Staaten ausschließlich zu den verbleibenden Artikeln Verhandlungen über ein endgültiges Abkommen aufnehmen.
- Das endgültige Abkommen wird durch eine verbindliche Resolution des UN-Sicherheitsrats genehmigt.
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https://www.berliner-zeitung.de/news/donald-trumps-terrorabwehrchef-joe-kent-tritt-aus-protest-gegen-iran-krieg-zurueck-li.10025178
DNI GABBARD OPENING STATEMENT FOR THE SSCI AS PREPARED ON THE 2025ANNUAL THREAT ASSESSMENT OF THE U.S. INTELLIGENCE COMMUNITY
2025_03_25
https://www.dni.gov/index.php/newsroom/congressional-testimonies/congressional-testimonies-2025/4059-ata-opening-statement-as-prepared
… The IC continues to assess that Iran is not building a nuclear weapon and Supreme Leader Khamanei has not authorized the nuclear weapons program he suspended in 2003.
Ich befürchte, dass niemand gegen mich wetten will, wenn ich sage, dass es ausgeht wie mit Minsk2. Der Libanon und was von Palästina noch übrig ist, stellt die Ostgebiete der Ukraine dar. Und weil die Raketen und Bomben zur Neige gehen, muss erst mal wieder produziert werden. Und überall in den westlichen Staaten, welche meinen, Israel führe die „Drecksarbeit“ für sie aus, wird massiv an der Rüstungsproduktionsschraube gedreht. Sobald die Lager voll, und der Nachschub gesichert, wird es wieder losgehen. … Schade dass niemand gegen mich wetten will.
doch, ich
wo soll der westen heute die notwendigen kapazitäten, essentiellen rohstoffe und energie zum nachrüsten herbekommen?
Rohstoffe sind noch weitgehend unerforscht. Wir werden noch viele „überraschende“ Funde machen. Ist nur eine Frage von ein paar Jahren. Südamerika, Alaska, Grönland, selbst in den angeblich erforschten Ländern … jede Menge Rohstoffe noch zu entdecken.
Energie: Kernenergie wird ausgebaut, neue Energiequellen erschlossen, nicht nur im Weltall. In fünf bis 10 Jahren wird sich einiges verändert haben.
Kapazitäten: Werden derzeit massiv ausgebaut. Autos nicht mehr konkurrenzfähig? Produzieren wir Bomben und Raketen!
Das Ende ist noch lange nicht erreicht.
der durchschnittliche zeitrahmen von exploration bis zum abbau von rohstoffen im bergbau
beträgt zwischen 7 – 10 jahren.
und zusätzlich müssen noch die im westen kaum vorhandenen raffinerien zur rohstoffveredelung entstehen und in den angesprochenen 5 jahren haben auch die °°anderen°° dazugelernt, garantiert.
abgesehen davon, stehen im westen tiefgreifende gesellschaftliche/soziale veränderungen an.
Ich auch…
zumindest, was den Verlauf betrifft.
Beim letzten „großen Versuch“ war der Westen noch technologisch führend, hatte quasi alle nötigen Rohstoffe irgendwie in der eigenen Hand (waren ja noch deutlich weniger als heute – ein Tomahawk Marschflugkörper verbraucht 200 versch. seltene Erden) und auch die Produktionsstätten waren bei uns (viele noch von WK1).
All das ist heute umgekehrt. Wir müssten erst wieder Fabriken bauen, Produktionslinien aufstellen, die Arbeiter ausbilden….
Also selbst, wenn wir die Rohstoffe hätten, würde es Jahre dauern, bis alles flutscht.
Des weiteren sind wir heute bereits so weit hinterher, dass wir uns (Nato) auch verdreifachen könnten – und doch erst die Hälfte der russischen Produktionskraft erreichen (in einigen Bereichen grundeln wir bei 10% in Relation zu russ. Produktion, die seit Jahren weiß, was auf sie zukommt).
Wie sieht dieser Vergleich mit China aus? Sogar gegen den Iran „verhungern“ wir, bevor ihm die Raketen ausgehen……
Klar werden die weitermachen wie bisher – aber die Ergebnisse werden „divergieren“…
Kürzlich habe ich gelesen, in Schland bestehen 40% den PISA-Test zum Lesen nicht – Tendenz schnell steigend. Das Dividieren wurde in den Schulen als zu schwierig gestrichen. Wie will man da Hyperschallraketen entwickeln und produzieren?
@Jochen Mitschka
17. Juni 2026 um 17:12 Uhr
„Und überall in den westlichen Staaten, welche meinen, Israel führe die „Drecksarbeit“ für sie aus, wird massiv an der Rüstungsproduktionsschraube gedreht“
Was am meisten unterschätzt wird bzw. in in unseren Überlegungen wegen unserer Gewohnheiten, Eingeübtheiten und Vorurteilshaftigkeit nicht vorkommt, ist die innere Entwicklung, die Perspektivlosigkeit, die Dekadenz und der Verfall der westlichen inklusive (und ganz besonders auch) der israelischen Gesellschaft. Das militärisch überlegene, trotz langjähriger oder gerade wegen seiner langjährigen Hegemonie morsche assyrische und das ähnlich beschaffene römische Reich sind innerhalb kurzer Zeit zusammengebrochen. Die Herrschaft des Westens nähert sich mit Riesenschritten ihrem Ende, noch soviel Hinterlist, Tücke und Brutalität werden diesen Prozeß nicht zum Stillstand bringen, nicht mehr vorhandener technischer Vorsprung und (kontraproduktive) ökonomische Erpressung schon gar nicht …
Da gibt es eine schöne Redewendung, die wohl auch in Persien populär ist: „Die sterbende Schlange beißt am stärksten.“
„This War Won’t End Soon“ — Michael Yon
Ich finde da keinerlei Vorleistung…..aber ich sehe voraus, dass sich die USA an nichts davon halten werden, was ihren Plänen im Weg steht.
Israhell wird also weitermachen wie bisher – und die USA und Iran werden sich vorm Schwarzen Peter fürchten.
Ich hoffe daher, dass der Iran alles gut bedenkt und durchschaut – und die Sache zu Ende bringt.
(Und mit Ende meine ich USA raus aus der Region, Israhell in den Grenzen von 1948 und ein freies Palästina)
keine angst, die iranis werden sich mit ihrer erfahrung sicher nicht über den tisch ziehen lassen