Dr. Robert Malone über vermeidbare Todesfälle und Vitamin D3

9. Mai 2022von 6,2 Minuten Lesezeit

In einem längeren Artikel präsentiert der Arzt und Wissenschaftler Robert Malone einige interessante Einsichten über frühere Erfahrungen und wissenschaftliche Erkenntnisse des US-Militärs mit Vitamin D und „die hässliche Geschichte von Vitamin D3 und Faucis Vorliebe für Impfungen“. Ich habe hier in mittlerweile einer ganzen Reihe von Artikeln dargestellt, welche essenzielle Rolle Vitamin D3, in seiner bioaktiven Form ein Hormon, für das Immunsystem und viele andere Körperfunktionen spielt.

Das sieht auch Malone so, wenn er in seinem Blog schreibt:

„Die unbequeme Wahrheit ist, dass bereits zu Beginn der COVID-19-Pandemie eine sehr einfache, kostengünstige und wirksame Behandlung zur Verfügung stand, die einen Großteil der Todesopfer hätte retten können. Alles, was die WHO und die Bürokratie des öffentlichen Gesundheitswesens tun mussten, war, die Einnahme von ausreichend Vitamin D3 zu empfehlen und zu unterstützen.“

Das ist nicht im Interesse der Pharmaindustrie, die Medikamente verkaufen möchte, was bei Gesunden nur schlecht geht. Deshalb ist seit vielen Jahrzehnten zu beobachten, wie gegen die Verwendung von Vitaminen und Mikronährstoffen gekämpft wird, mit PR, bezahlten Artikeln (Advertorials) und gekauften Studien.

Malone schildert, dass das US-Militär schon länger umfangreiche Erfahrungen mit Vitamin D sammeln konnte. Die „Spanische Grippe“ wurde gegen Ende des Ersten Weltkriegs weltweit von US-Soldaten verbreitet. Malone:

„Die Bezeichnung „Spanische Grippe“, mit der die US-Mainstream-Medien die Krankheit damals versahen, war ein weiterer Fall von Propaganda, mit der die Verantwortung für den Ausbruch einer tödlichen Infektionskrankheit (von der US-Regierung) abgelenkt werden sollte. Auf jeden Fall kann man verstehen, warum das Verteidigungsministerium und insbesondere das Walter Reed Army Institute of Research eine lange Geschichte der Influenzavirus-Forschung hat – lange bevor es das CDC, NIH oder NIAID überhaupt gab.“

Das US-Verteidigungsministerium wertete Daten in einer restrospektiven Studie aus und kam zum Ergebnis, dass Soldaten mit einem höheren Vitamin D Spiegel nicht erkrankten oder gar nicht infiziert wurden. Man wollte diese Ergebnisse dem obersten US-Gesundheitsbeamten Dr. Fauci nahebringen:

„Das Verteidigungsministerium sah das Potenzial, mit diesem sicheren Prophylaktikum Grippeerkrankungen und Todesfälle zu reduzieren, und wies [den Wissenschaftler] an, sich mit Dr. Fauci in Verbindung zu setzen, um dieses Ergebnis zu besprechen.

Dieser Wissenschaftler erzählte mir, dass er das Treffen wie angewiesen anberaumte und Dr. Fauci seine felsenfesten Daten präsentierte. Daraufhin teilte ihm Dr. Fauci mit, dass die US-Politik darin bestehe, die Influenza in den USA mit Impfstoffen und nicht mit Therapeutika zu bekämpfen. Ende der Geschichte. …. Die offizielle Politik, die von Dr. Fauci festgelegt wurde, besagt, dass die US-Regierung vor allem Impfstoffe gegen Atemwegsviren will und dass keine anderen prophylaktischen Lösungen gefördert werden dürfen.“

Wir haben es also mit einer politischen Entscheidung des obersten US-Gesundheitsbeamten zu tun, die gegen wissenschaftliche Erkenntnisse und gegen die Menschen gerichtet war und ist, aber der Pharmabranche beim Verkauf ihrer Produkte enorm hilft. Es geht ja nicht nur um die Impfstoffe, fast noch mehr Geld lässt sich mit der Behandlung der Erkrankungen im Spital verdienen.

Malone zitiert mehrere Studien, unter anderem diese hier:

„Die Datenlage für den Einsatz von Vitamin D3 ist äußerst solide; es gibt inzwischen sogar randomisierte klinische Studien, die den Einsatz von Vitamin D3 bei der Behandlung von COVID unterstützen sowie zahlreiche retrospektive klinische Studien, die seine Wirksamkeit belegen. Der Titel einer großen Metaanalyse, die im Oktober 2021 veröffentlicht wurde, lautet „COVID-19 Mortalitätsrisiko korreliert umgekehrt mit dem Vitamin-D3-Status, und eine Mortalitätsrate nahe Null könnte theoretisch bei 50 ng/mL 25(OH)D3 erreicht werden: Results of a Systematic Review and Meta-Analysis“ (Ergebnisse einer systematischen Überprüfung und Meta-Analyse), und dieser Titel sagt eigentlich schon alles.“

Über diese Meta-Studie von Lorenz Borsche et al habe ich ausführlich berichtet. Nochmal ein Vitamin D Spiegel von mindestens 50 ng/ml verhindert so gut wie sicher Covid-Todesfälle. Die Kosten für die dafür notwendige Vitamin D Supplementierung liegen nach meiner Erfahrung bei etwa 30 bis 40 Euro pro Jahr.

„Um die enorme Tragik dieser historischen Voreingenommenheit zu verdeutlichen, denken Sie nur an all die älteren Menschen, die noch ein paar gute Jahre hätten haben können, deren Enkelkinder von ihrer Weisheit hätten profitieren können, die aber stattdessen an der Grippe starben, nur weil ihnen niemand gesagt hat, dass sie ihren Vitamin-D3-Spiegel aufrechterhalten sollten. Denn Dr. Fauci ist der Meinung, dass Impfstoffe immer die erste Verteidigungslinie sein sollten.“

Aus der Schweiz gibt es Beispiele von Alten- und Pflegeheimen (Pflegeheim Eulachtal und Altersheim Muotathal), wo Infektionswellen ohne schwere Erkrankungen bei den alten Menschen durchgelaufen sind, nur weil von den Heimleitungen moderate Vitamin D Supplementierungen gegeben wurden. Das monatelange Einsperren, Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit für alte Menschen hätten mit ausreichend Vitamin D vermieden werden können.

Impfungen kein Mittel zur Erreichung von Herdenimmunität

Die Ansicht, dass Impfkampagnen Schutz auf Bevölkerungsebene erreichen können, widerspricht allen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Das haben auch die Erfahrungen jetzt wieder schlagend bestätigt. Ich habe kürzlich darüber berichtet wie völlig falsch die diesbezüglichen Behauptungen der WHO sind, die auf deren Webseite veröffentlicht sind. Auch Malone erklärt die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu diesem Thema wie folgt:

„Dies hängt auch mit der fehlerhaften Logik der durch Impfungen hervorgerufenen Herdenimmunität zusammen. Ein logischer Trugschluss, der besagt, dass wir die Influenza durch den Einsatz von Impfstoffen in der US-Bevölkerung in erheblichem Umfang kontrollieren könnten. Dies ist ein Irrtum, denn 1) die Influenza mutiert ständig, um den vorhandenen Impfstoffen zu entgehen, 2) es gibt eine große saisonal ungeimpfte Weltbevölkerung, und Reisende bringen ständig neue Stämme in die USA, 3) die Impfstoffe sind bestenfalls zu 40 % (und oft viel weniger) wirksam bei der Verhinderung von Influenza-Erkrankungen (kommt Ihnen das bekannt vor?), und 4) es gibt riesige Tierreservoirs, die neue Influenzavirusstämme beherbergen und ständig weiterentwickeln. Da es der Welt gelungen ist, die Pocken auszurotten, scheinen die „offiziellen“ Gesundheitsbehörden (und Bill Gates) nicht zu verstehen, dass nicht alle Viren ein DNA-Virus (wie die Pocken) sind, das extrem langsam mutiert und nur beim Menschen vorkommt. Der Vergleich der Pocken mit einem schnell mutierenden Atemwegsvirus mit einem großen Tierreservoir ist sowohl unlogisch als auch naiv.“

Genau dieser falsche Vergleich mit den Pocken wird auch bei uns immer wieder herangezogen um alle Impfungen zu rechtfertigen. Nur – ein DNA-Virus hat zwei RNA-Stränge wodurch Mutationen um mehrere Größenordnungen unwahrscheinlicher werden als bei einsträngigen RNA-Viren wie eben Influenza oder den verschiedenen Coronaviren.

Deshalb sind die Pocken Impfungen auch ein schlechtes Geschäft – einmal impfen reicht ein Leben lang. Denn so lange hält die erzeugte Immunität, wenn sich das Virus nicht verändert. Impfungen gegen Grippe und Corona sind ein wesentlich besseres Geschäft, weil ständig neue Mutationen auftauchen, bei Influenza sogar noch häufiger als bei Corona.

Aber selbst von den Influenza Impfungen ist bekannt, dass durch wiederholte Anwendung etwa nach der dritten Dosis eine De-Sensibilisierung stattfindet. Das Immunsystem entwickelt eine Toleranz gegen Grippeviren und bekämpft sie erst verspätet, was dann zu schwereren Krankheitsverläufen führen kann. Und deshalb ist auch bei Grippe der Schutz gegen Infektion durch Vitamin D die bessere Strategie. Und das sollte eigentlich jeder seriöse Wissenschaftler und Experte wissen.


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Neue Meta-Studie bestätigt wieder hohe Wirksamkeit von Vitamin D gegen Infektion und Erkrankung

Gamechanger Vitamin D im Video erklärt

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12 Kommentare

  1. Peter Pan 10. Mai 2022 at 14:27Antworten

    Warum nennt Dr. Malone den Namen des Wissenschaftlers nicht? Der gesamte Vorgang ist mit Sicherheit protokolliert werden. Wenn Malone alle Details über die Besprechung mit Fauci kennt, dann kann er selbst die Protokolle anfordern oder einen Senator um Hilfe bitten.

  2. harry goldbaum 10. Mai 2022 at 9:27Antworten

    ich, 72 und risikoperson, habe im winter 2 päckchen vitamin d mit 2.500 einheiten pro pille verkonsumiert.
    im april habe ich corona bekommen.
    nach 2 tagen mit milden symptomen war der spuk vorbei!
    kosten pro päckchen vitamin d mit 50 pillen: 3,45 € beim discounter.

  3. Harald Wer 10. Mai 2022 at 0:51Antworten

    Schwarze in Europa müssten demnach öfter sterben weil sie besser gegen Sonne geschützt sind,als weniger Vitamin D produzieren.GIbt es da Zahlen?

  4. Heiko 9. Mai 2022 at 16:15Antworten

    Diese ganzen scheinbar kritischen Beiträge kranken an einem einfachen Umstand. Sie ordnen sich dem Pandemienarrativ unter und verhindern damit die Entlarvung der wichtigsten Lüge dieses gesamten Narrativs. Ob es jemals ein dezidiertes Coronavirus gegeben hat, es nebensächlich. Es diente nur der Ausrufung einer Pseudopandemie auf Grund einer sachlich und fachlich unsinnigen Definition.

  5. anamcara 9. Mai 2022 at 12:56Antworten

    Dringender Appell* von Schweizer Ärzten in Bezug auf die Nutzung von Vitamin D

    „..Was würden Politiker, Wissenschaftler, Journalisten, Ärzte und die Bevölkerung wohl sagen, wenn es ein Medikament gäbe, welches
    – die Rate der positiven Corona-Tests wahrscheinlich halbieren
    – die Schwere der Verläufe vermutlich erheblich vermindern
    – die Rate der Intensivpflichtigkeit bei stationären Patienten von 50 auf 2 % senken
    – und die Sterblichkeit bei Hoch-Risiko-Patienten von über 50 auf unter 20 % reduzieren könnte?

    Würden wir nicht die gesamte Bevölkerung präventiv mit diesem Wundermittel versorgen,mindestens aber die Hoch-Risiko-Gruppen?

    Würden wir nicht bei eingetretener Krankheit, spätestens aber bei stationärem und allerspätestens bei Verlegung auf die Intensivstation hohe Dosen dieses Medikaments geben wollen?

    Würden wir nicht alle eine Notfall-Zulassung dieses Medikaments fordern?

    Dabei ist dies gar nicht erforderlich, denn dieses Medikament ist bereits zugelassen, es ist preiswert, rezeptfrei und nahezu nebenwirkungsfrei!

    Es heisst: VITAMIN D…“

    *https://transition-news.org/IMG/pdf/vitamin_d.aufruf_31_a_rzte.pdf

  6. asisi1 9. Mai 2022 at 12:11Antworten

    Der „Deutsche“, der hier in Deutschland noch einem etablierten Politiker ein Wort glaubt, der hat die letzten 40 Jahre vollkommen verschlafen!
    Die Probleme die wir hier heute in Deutschland haben, wurden zu 100% von den regierenden Politiker erschaffen!
    Leider ist der Michel heute nicht mehr fähig, selbstständig zu denken und danach zu handeln! Und hier liegt die Krux. Sie brauchen einen „Führer“ und das erklärt auch den Aufstieg von Adolf! Dumm bleibt dumm und Obrigkeit hörig!

  7. Andreas 9. Mai 2022 at 9:59Antworten

    Link zur Originalarbeit?

    • Robert 9. Mai 2022 at 16:36Antworten

      Ja, bitte die Quellenangabe hinzufügen.
      Und wer ist „dieser Wissenschaftler“? Das klingt so wie die anonymen „Experten“ der Tagesschau. Geht nicht.

      • Dr. Peter F. Mayer 9. Mai 2022 at 20:26

        Es sind alle mir zugänglichen Quellen verlinkt.

  8. Fritz Madersbacher 9. Mai 2022 at 9:30Antworten

    „Und das sollte eigentlich jeder seriöse Wissenschaftler und Experte wissen“
    Mittlerweile wissen wir, was eigentlich jeder über „seriöse Wissenschaftler und Experten“ wissen sollte: trau, schau, wem …

  9. Jo Ne 9. Mai 2022 at 9:28Antworten

    Vielen Dank Herr Mayer.
    Wieder einmal frage ich mich, wie lange es im Mittelalter gedauert hat die Erde als runde Kugel zu erkennen und sich von der Erde als flachen Scheibe zu verabschieden.
    Es waren doch damals die arabischen Gelehrten welche ihr Wissen nach Europa gebracht haben.
    Von der USA werden wir also in dieser Richtung vermutlich nicht bekehrt.
    Von China als eine Volk mit einer langen Tradition in Gesundheitsfragen habe ich mir in den letzten zwei Jahren auch mehr versprochen.
    Aber die Hoffnung nicht aufgebend gibt es ja noch Indien und Südamerika wobei ich Afrika nicht vergessen möchte. Verlieren wir die Kugel nicht aus den Augen.

    • Karl K 9. Mai 2022 at 10:05Antworten

      Das mit der Kugel war im Mittelalter schon allgemein bekannt. Bereits den alten Kirchenlehrern Augustinus und Thomas von Aquin. Nur eine spätere Zeichnung mit einer Scheibe hat zu dieser Fehlannahme geführt.
      Das was die Kirche damals wesentlich bekämpfte, war m.W.n. das heliozentrische Weltbild.
      Dennoch stimme ich zu, dass es lange dauern wird, bis diese Erkenntnisse im Mainstream ankommen – hoffentlich werden wir das noch erleben!

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