Kreuzfahrtschiff unter Quarantäne

4. Mai 2026von 2,2 Minuten Lesezeit

Nachdem drei Passagiere eines Kreuzfahrtschiffes verstorben sind und einer davon labortechnisch positiv auf Hantavirus getestet wurde, hat die Welt ein neues „Seuchenschiff“. Es steht unter Quarantäne.

Bei isolierten Kreuzfahrtschiffen kommen sofort Erinnerungen an Covid hoch. Die Diamond Princess war eines der ersten „Corona-Hotspots“ und lag wochenlang isoliert vor dem Hafen. Nun hat sich die WHO beim niederländischen Kreuzfahrtschiff MV Hondius eingeschaltet. Am Montag wurde bestätigt, dass drei Passagiere gestorben sind, einer davon positiv auf das seltene Hantavirus getestet wurde.

Das kleine Expeditions-Schiff, das für Polargebiete ausgelegt ist, liegt derzeit vor dem Hafen von Praia, der Hauptstadt von Kap Verde, vor Anker. Die WHO hat eine detaillierte epidemiologische Untersuchung eingeleitet, darunter weitere Labortests. Die Passagiere wurden unter Quarantäne gestellt und dürfen nicht von Bord.

Ein Ausbruch auf einem Schiff gilt als höchst ungewöhnlich. Hantaviren werden nicht von Mensch zu Mensch übertragen. Epidemiologische Angaben besagen, dass sie durch den Kontakt mit Ausscheidungen infizierter Nagetiere – vor allem Mäuse und Ratten – übertragen werden. So sollen aerosolisierte Partikel aus getrocknetem Urin, Kot oder Speichel in die Atemwege gelangen. Eine Infektion kann schon durch Aufwirbeln von Staub in einem befallenen Raum erfolgen, wie Mediziner erklären. Vermutlich hat die WHO bereits Masken verteilt. Man empfiehlt eine FFP3-Maske.

Die Symptome sind grippeähnlich: Fieber, starke Muskelschmerzen, Kopfschmerzen und Schüttelfrost. Dann kann es zu schweren Atemwegsproblemen können. Kein sehr spezifisches Krankheitsbild. In schweren Fällen versagen die Lungen, die Sterblichkeitsrate liegt laut CDC bei 38 Prozent.

Über die Toten weiß man wenig. Unter anderem soll es sich um ein niederländisches Ehepaar handeln, sie waren 70 und 69 Jahre. Das Alter des dritten Toten, wird nicht genannt.

Die WHO betont, dass das Risiko für die Allgemeinheit derzeit gering sei, da keine Mensch-zu-Mensch-Übertragung nachgewiesen wurde. Die Aufklärung des genauen Infektionsherdes wird noch Wochen dauern.

Das Schiff der Reederei Oceanwide Expeditions hatte Ushuaia im Süden Argentiniens verlassen und war auf einer klassischen Antarktis-Route unterwegs: über die Falkland-Inseln und andere Stationen Richtung Kap Verde und weiter zu den Kanarischen Inseln. An Bord befanden sich etwa 150 bis 170 Passagiere und Crew-Mitglieder. Der Betreibe äußerte sich in einer ersten Stellungnahme betroffen und kooperiere voll mit den Behörden. „Wir arbeiten eng mit der WHO und den nationalen Gesundheitsbehörden zusammen, um die Ursache vollständig aufzuklären“, hieß es.


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4 Kommentare

  1. Judith Panther 4. Mai 2026 um 13:39 Uhr - Antworten

    Wenn ich die Pharmaindustrie wäre und der Terrorist an der Spitze der WHO – ich würde Leute heimlich mit seltenen und sehr gefährlichen Erregern infizieren, um die Lügenpandemie zu reanimieren, um so das Impfstoffgeschäft wiederzubeleben.
    Hat damals ja auch schon fast funktioniert:
    https://en.wikipedia.org/wiki/1984_Rajneeshee_bioterror_attack
    Massenmörder sind so.

  2. W. Baehring 4. Mai 2026 um 13:36 Uhr - Antworten

    Zitat: „Wir arbeiten eng mit der WHO und den nationalen Gesundheitsbehörden zusammen, um die Ursache vollständig aufzuklären“, hieß es“.

    Ja, natürlich…

  3. Gabriele 4. Mai 2026 um 13:35 Uhr - Antworten

    „Wir arbeiten eng mit der WHO und den nationalen Gesundheitsbehörden zusammen, um die Ursache vollständig aufzuklären“…? Mehr braucht man wohl nicht zu wissen.
    Sofort Quarantäne für das Schiff, keinen Hafen für mindestens 1 Monat anlaufen und danach Lockdown für alle Familien der Passagiere… sicher gibt es auch schon eine „Impfung“ in der Pipeline, die man off-label zur Verfügung stellen und innerhalb von 4 Wochen per KI für alle bereitstellen könnte…. Wer mag, kann das Märchen weiterspinnen… der Plot dürfte jener sein, den wir schon kennen…
    Hanta-Virus-Impfpflicht für alle Schiffsreisenden samt Personal – weltweit natürlich. Die EU „empfiehlt“ es dann auf „Empfehlung“ der WHO.

    • Gabriele 4. Mai 2026 um 13:59 Uhr - Antworten

      Ich vergaß anzufügen: Natürlich am besten alle „Nagetiere“ dieses Planeten vorsorglich vergiften, das ist „alternativlos“. Mäuse, Ratten und so Zeug nur noch für die Haltung in Laboratorien erlauben, um sie dort „zum Wohle der Menschheit“ zu Tode zu foltern. Sonst steht „die“ Forschung und „die“ Wissenschaft samt ihrer „modernen Medizin“ auf verlorenem Posten und muss sich noch mehr an die menschlichen Versuchsobjekte halten. Das muss künftig vermieden werden, ganz klar. Wir sind ja keine „Unmenschen“.
      Nur was durch millionenfachen qualvollen Tiertod erprobt wurde, darf zugelassen werden.
      Wer jetzt glaubt, meine „Gedanken“ gingen zu weit – warten wir es ab, wie es in 10 Jahren aussieht…

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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