
Noch mehr positive Nachrichten und ihre Einordnung!
Auch wenn sie keine Klickzahlen generieren wie Sensationsmeldungen und Paniknachrichten. Die wichtigsten positiven Nachrichten des Tages und der letzten Wochen zeigen bahnbrechende Erfolge in der globalen Gesundheit, historische Meilensteine bei der sauberen Energiewende sowie bedeutende wissenschaftliche Durchbrüche in der Medizin. Während globale Krisen oft die Schlagzeilen beherrschen, belegen aktuelle Daten handfeste Fortschritte für die Menschheit.
In einer Zeit, in der die Meldungen, auch in den sozialen Netzwerken von Katastrophen, Kriegen, Morden, Unfällen und Verbrechen beherrscht werden, macht es Sinn, immer mal wieder innezuhalten und nach positiven Entwicklungen in der menschlichen Gemeinschaft zu suchen.
Gesundheit & Medizin: Krankheiten im Rückzug:
Während die Folgen von Corona die Sicht auf die Wissenschaft und Gesundheit dominieren, gibt es sehr positive Meldungen:
- Auslöschung eines Grundes für Blindheit: Algerien hat das Trachom (die weltweit häufigste infektiöse Ursache für Erblindung) offiziell als öffentliches Gesundheitsproblem eliminiert.
- Erfolg gegen Malaria: Die globale Impfstoffallianz (ja genau die) meldet im Rahmen großflächiger Kampagnen in Afrika historische Durchbrüche bei der Senkung von Todesfällen bei Kindern. Ob dies nun alleine durch Impfung, oder durch bessere Hygiene und Schutzmaßnahmen erfolgte ist zweitrangig.
- Knorpel-Regeneration: Forscher der Stanford Medicine haben einen Weg entdeckt, Knieknorpel durch das Blockieren eines bestimmten Proteins nachwachsen zu lassen, was Gelenkersatz-Operationen langfristig überflüssig machen könnte. Damit ist nicht nur MSM und Chondroitin verfügbar, sondern auch Arthrose-Hilfe vom Arzt.
Umwelt & Wissenschaft: Das Zeitalter des sauberen Wachstums
- Historischer Energiemeilenstein: Erstmals wachsen die so genannten „erneuerbaren Energien“ (ja erneuerbare Energie gibt es nicht) weltweit so schnell, dass sie den gesamten globalen Neubedarf an Elektrizität decken und fossile Energieträger weltweit zurückdrängen. Insbesondere China und Indien verzeichnen historische Rückgänge bei „fossiler“ Stromerzeugung. Auch wenn fossile Energieträger eigentlich keine Fossilien sind, ist es eine gute Richtung, hin zu sauberer Energie zu gehen, bis schließlich Kernfusion technisch und wirtschaftlich verfügbar sein wird.
- Recht auf Reparatur: Die Bundesregierung treibt Gesetze voran, die Verbrauchern ein echtes Recht auf Reparatur von Elektrogeräten zusichern, um Müllberge drastisch zu reduzieren. Fehlt nur noch die Verpflichtung, Geräte reparierbar zu machen, wenn dies technisch möglich ist.
- Schutz der Ozeane: Internationale Gerichte und Abkommen haben in wegweisenden Urteilen die industrielle Fischerei in bestimmten marinen Schutzgebieten komplett gestoppt. Ein erster Schritt hin zur Überlegung, was wir mit den Meeren anstellen, deren tiefe Geheimnisse wir nur zum Teil kennen, während wir versuchen zum Mars zu fliegen.
Wohlstand & Soziale Gerechtigkeit
- Bekämpfung von Lebensmittelarmut: Großstädte wie New York eröffnen die ersten kommunal betriebenen Supermärkte ohne Gewinnabsichten in einkommensschwachen Vierteln, um gesunde Nahrung für alle bezahlbar zu machen. Im Prinzip ähnelt es dem uralten Prinzip europäischer Kooperativen. Traurig ist zwar, dass so etwas im reichsten Land der Welt als Notwendig erkannt wurde, während hunderte von Milliarden für Kriege ausgegeben werden, aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung, denn es hilft Menschen.
- Stärkung von Mieterrechten: In mehreren europäischen Ländern treten umfassende Reformen in Kraft, die Mieter effektiver vor willkürlichen Kündigungen und extremen Mietsteigerungen schützen. Leider könnte das zu einem weiteren Bremsen der Bautätigkeit führen, so lange diese profitgetrieben ist. Denn schon die explodierenden Gesetze, Verordnungen und Vorschriften haben den Hausbau heftig zugesetzt. Aber wenn nun der gute alte soziale Wohnungsbau dazu kommen würde, könnten sich die Menschen wirklich freuen.
Das Aufwachen der Justiz?
Am 9. März 2026 hat der Bundesgerichtshof (Az. VI ZR 335/24) ein historisches Urteil im Prozess gegen den Impfstoffhersteller AstraZeneca gefällt:
- Niedrigere Hürden für Betroffene: Der BGH entschied, dass die Hürden für den sogenannten arzneimittelrechtlichen Auskunftsanspruch drastisch gesenkt werden.
- Keine medizinische Beweispflicht vorab: Kläger müssen vor dem Prozess kein medizinisches Expertenwissen vorweisen. Es reicht aus, wenn ein Kausalzusammenhang zwischen der Impfung und dem Gesundheitsschaden plausibel erscheint – selbst dann, wenn statistisch mehr gegen als für die Ursächlichkeit spricht.
- Pflicht zur Offenlegung: Die Pharmakonzerne müssen den Betroffenen nun umfassend Auskunft über alle ihnen bekannten Nebenwirkungen, Verdachtsfälle und wissenschaftlichen Erkenntnisse geben.
Erste Kettenreaktion vor den Oberlandesgerichten
Dieses BGH-Urteil zeigt bereits direkte Wirkung in der Praxis. Im Mai 2026 wendete das Oberlandesgericht Hamm die neue Rechtsprechung erstmals im Fall eines Klägers gegen BioNTech an. Die Vorinstanz, die die Klage zuvor abgewiesen hatte, wurde aufgehoben; das Verfahren muss neu aufgerollt und dem Kläger die geforderten Risikodaten bereitgestellt werden.
Die Bedeutung für die Praxis
- Zweistufiger Erfolg: Ein gewonnenes Auskunftsverfahren bedeutet zwar noch kein automatisches Schmerzensgeld. Aber mit den erzwungenen Daten der Hersteller können Betroffene in der zweiten Stufe des Prozesses nun deutlich effektiver beweisen, ob ihr Schaden tatsächlich durch den Impfstoff ausgelöst wurde.
- Nutzen-Risiko-Abwägung: In den kommenden Monaten müssen die Gerichte nun anhand der offengelegten Daten neu abwägen, ob das spezifische Risiko einzelner Impfstoffe im Verhältnis zum Nutzen während der Pandemie zu hoch war.
Für Menschen mit schweren Impfkomplikationen (wie langanhaltendem Schwindel oder Herzmuskelentzündungen) stellt diese Entwicklung im Jahr 2026 den größten juristischen Durchbruch seit Beginn der Pandemie dar.
Ja, es ist traurig, dass der Staat auf der Seite der Industrie steht und deren Rechtskosten übernimmt, statt auf der Seite der eigenen Bürger, und es ist unverständlich, wie solche Verträge jemals geschlossen werden konnten. Aber das ist ein politisches Problem. Wenn die Menschen die gleichen Politiker, welche das vereinbart hatten, wieder wählen, wollen sie es wohl so.
Bemerkung
Hinterlassen Sie gerne positive Nachrichten aus dem unmittelbaren Umfeld, um zu zeigen, dass es Menschen gibt, die sich bemühen, einfach etwas zu tun, was positive Auswirkung auf das Umfeld oder die Menschheit als Ganzes hat.
Bild: Wikipedia (Bericht über eine Lokalzeitung)
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.
Folge TKP auf Telegram oder GETTR und abonniere unseren Newsletter.
Rotes Fleisch ist kein Gesundheitsrisiko – neue Studie entlarvt schlampige Forschung
„Forschung darf keinen Schaden anrichten“ – Fachmagazin „Nature“ mit neuen Richtlinien
Die Welt macht Fortschritte – fünf Nachrichten, die Hoffnung machen
Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.
Sie müssen angemeldet sein um Kommentare zu posten. Noch kein Konto? Jetzt registrieren.