Geoengineering: Gefährliche Experimente am Himmel

22. Mai 2026von 6,1 Minuten Lesezeit

Seit der Gründung des Ausschuss der Vereinten Nationen für Klimaänderungen (IPCC) durch den Rockefeller Brothers Fund unter der Leitung von David Rockefeller und Henry Kissinger im Jahr 1989 wird vor steigenden Temperaturen durch menschengemachtes CO2 Angst gemacht. Die Mittel dagegen sind Netto-Null-CO2, Vergraben von CO2 und Geoengineering um die Sonneneinstrahlung zu reduzieren.

Die Aktivitäten der Rockefellers hat die Journalistin Elizabeth Nickson einem Artikel über die 990 von den Rockefellers gegründeten und finanzierten Klimawandel“-Institutionen, Stiftungen und Aktivistengruppen tehmatisiert. Der Artikel basiert auch auf Informationen, die in dem Buch von Jacob Nordangård „Rockefeller: Controlling the Game“ dargestellt werden. Mehr dazu in diesem TKP-Artikel. Während beim IPCC und in der EU weiterhin fast ausschließlich vom „menschengemachten CO₂-Notstand“ und der Notwendigkeit radikaler Dekarbonisierung die Rede ist, mehren sich die Hinweise auf parallele, weitaus riskantere Eingriffe in das Erdsystem: Geoengineering.

Die gezielte Manipulation von Atmosphäre, Wolken und Strahlungshaushalt wird von offizieller Seite oft als „letzte Rettungsoption“ dargestellt. Doch die Natur ist kein linearer Mechanismus – sie ist ein hochkomplexes, vernetztes System, in dem jede Aktion unvorhersehbare, kaskadierende Reaktionen auslöst.

Warnungen vor den unkontrollierbaren Folgen

Aktuelle Berichte und Informationen aus Telegram-Quellen deuten darauf hin, dass diese Aktivitäten weit über theoretische Konzepte hinausgehen. Wir beobachten seit Jahren Phänomene am Himmel, die sich durch natürliche Wolkenbildung kaum erklären lassen. Wenn Flugzeuge systematisch Substanzen ausbringen, um die Sonneneinstrahlung zu beeinflussen, dann geschieht dies ohne jeden gesellschaftlichen Diskurs, ohne demokratische Legitimation und ohne Transparenz.

Nach  dem Bericht erwägt Israel, Partikel in den Himmel zu sprühen, um den Planeten zu kühlen – und gibt damit unbeabsichtigt zu, über Fähigkeiten zur Wettermanipulation zu verfügen. Stardust Solutions, gegründet von ehemaligen Mitgliedern des israelischen Atomenergieprogramms, hat seinen Klimakühlungsplan vorgestellt: reflektierende Partikel in die Stratosphäre freisetzen, um Sonnenlicht zu blockieren und die globalen Temperaturen zu senken. Das Unternehmen hat 75 Millionen US-Dollar gesammelt und ein Patent beantragt.

Die wissenschaftliche Literatur, die man uns in den Mainstream-Kanälen meist verschweigt, ist erschreckend deutlich. Die UN selbst, wie in einem Bericht des Scientific Advisory Board nachzulesen, räumt ein, dass Techniken wie das Einbringen von Aerosolen in die Stratosphäre (Stratospheric Aerosol Injection, SAI) katastrophale Folgen haben könnten.

Das größte Risiko? Der sogenannte „Termination Shock“. Wenn man beginnt, die Sonneneinstrahlung künstlich zu dämpfen, muss man dies kontinuierlich tun. Sollte dieser Prozess abrupt gestoppt werden – etwa durch wirtschaftliche Krisen, Kriege oder Sabotage – würde die aufgestaute Erwärmung innerhalb kürzester Zeit mit brutaler Gewalt über uns hereinbrechen. Das Ergebnis wären ein Massensterben von Arten und klimatische Bedingungen, die kein Ökosystem überleben würde.

Die wissenschaftlichen Warnungen vor den Nebenwirkungen sind eindeutig und schwerwiegend. Die US-Umweltbehörde EPA listet unter anderem folgende Risiken auf:

  • Schädigung der stratosphärischen Ozonschicht
  • Veränderte Niederschlagsmuster mit der Gefahr regionaler Dürren oder Überschwemmungen
  • Erhöhte Versauerung von Böden und Gewässern durch abregnende Partikel
  • Atemwegsbelastungen durch feine Partikel, die schließlich in die unteren Atmosphärenschichten gelangen

Bereits 2008 hat der renommierte Klimaforscher Alan Robock in seinem vielbeachteten Papier „20 reasons why geoengineering may be a bad idea“ eine Reihe gravierender Probleme aufgelistet – darunter den sogenannten „Termination Shock“: Bei einem plötzlichen Abbruch der Maßnahmen käme es zu einem extrem raschen Temperaturanstieg, der weitaus schlimmer ausfallen könnte als die ursprüngliche Erwärmung. Weitere Punkte sind ungleiche regionale Klimawirkungen, Beeinträchtigung der Landwirtschaft durch veränderte Lichtverhältnisse und zusätzliche Belastung durch Säureregen.

Der vollständige Katalog findet sich hier.

Unvorhersehbare Folgen für das Klima

Geoengineering ist ein Werkzeug der Kontrolle, das in den falschen Händen – und in der Hand von Akteuren wie Stiftungen, die sich bereits in die Landwirtschaft und Gesundheitspolitik eingemischt haben, ist es das immer – zu einer Waffe werden kann. Die Veränderung lokaler Wetterbedingungen kann Dürren provozieren oder Ernten vernichten, was wiederum Abhängigkeiten schafft, die politisch instrumentalisiert werden können.

Die Eingriffe in die Stratosphäre bergen Gefahren, die wir noch gar nicht absehen können. Was passiert, wenn die Aerosole in den oberen Luftschichten die Ozonschicht weiter schädigen? Was, wenn die veränderte Lichtintensität die Photosynthese stört und damit die Grundlage unseres Lebens – die Pflanzen – schwächt? Die Geschichte der Wissenschaft ist voll von „Lösungen“, die sich fünfzig Jahre später als die größte Bedrohung herausstellten.

Auch aktuelle Studien bestätigen diese Bedenken. So warnen Arbeiten vor Veränderungen der globalen Zirkulation, Störungen von Monsun-Systemen und erheblichen Risiken für Ökosysteme und Biodiversität. Eine 2016 veröffentlichte Untersuchung von J. Marvin Herndon thematisiert zudem die gesundheitlichen Folgen aerosolisierter Partikel wie Kohleflugasche, die unter anderem mobilisierbares Aluminium sowie Schwermetalle wie Barium und Strontium enthalten kann – Substanzen, die mit den Whistleblower-Aussagen übereinstimmen.

Die Vorstellung, dass man in einem Teil der Welt kühlen kann, ohne woanders den Preis dafür zu zahlen, ist eine gefährliche Illusion. Neue Studien, wie sie unter anderem in der Fachzeitschrift Environmental Science: Atmospheres publiziert wurden, warnen vor massiven Störungen des globalen Wasserkreislaufs, der Zerstörung der Ozonschicht und der Entstehung von saurem Regen.

Sogar lokale Maßnahmen wie „Land Radiative Management“ (etwa das Weißstreichen von Dächern in Städten) können, wie eine aktuelle Studie in den AGU-Publikationen zeigt, zu einer Austrocknung der umliegenden Regionen führen. Die Folge ist eine Erwärmung in den Nachbargebieten, wodurch Hitze-Ungerechtigkeiten gezielt verschärft werden. Wer hier „kühlt“, stiehlt dem Nachbarn den Regen und schickt ihm die Hitze.

Die Unterdrückung von Informationen über die Gefahren

Warum wird dieses Thema so massiv unterdrückt? Warum werden Stimmen, die vor den Gefahren dieser Eingriffe warnen, als „Verschwörungstheoretiker“ abgetan? Die Antwort liegt in der Machtfrage. Geoengineering ist nicht nur eine technische Option, es ist ein Instrument für geopolitische Dominanz. Wenn Staaten oder private Akteure das Klima manipulieren, schaffen sie Fakten, die ganze Regionen ökonomisch und ökologisch unterwerfen können.

Während in den USA bereits erste Bundesstaaten wie Florida und Tennessee Gesetze zum Verbot solch manipulativer Eingriffe verabschieden, wie die US-Umweltbehörde EPA in ihren Fragen-Katalogen zögerlich zugibt, läuft die Forschung weltweit auf Hochtouren weiter. Die Kontroverse ist längst jenseits der Labore angekommen: Die UNEP-Experten sprechen von einer „exceedingly controversial topic“, doch die „Governance“ – also die Kontrolle darüber – ist praktisch nicht existent.

Die zentrale Frage bleibt: Wer entscheidet über derart weitreichende Eingriffe in das globale Klimasystem? Und warum werden diese Experimente – ob offen oder im Verborgenen – weitgehend ohne breite gesellschaftliche Debatte und demokratische Kontrolle vorangetrieben?

Die Bürger haben ein Recht darauf zu erfahren, was genau über ihren Köpfen passiert – und welche unkalkulierbaren Risiken diese Eingriffe für Umwelt, Gesundheit und globale Stabilität bergen. Geoengineering ist kein harmloses Backup für eine gescheiterte Klimapolitik. Es ist ein hochgefährliches Spiel mit einem empfindlichen Planetensystem.

Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇


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