
Eisbären, Vogelgrippe und PCR-Tests: Neues von der Wissenschaft™
Ein neuer Tag – und wieder einmal Unsinn von der Wissenschaft™: heute geht es um Eisbären und andere arktische Fauna auf Spitzbergen, und für die folgenden Zeilen sei die geneigte Leserschaft aufgefordert, die folgende Tatsache im Hinterkopf zu bewahren: „Negativ (kein getestetes Gen wurde nachgewiesen, was üblicherweise einen CT-Wert über 40 bedeutet), positiv (alle getesteten Gene wurden mit einem CT-Wert von bis zu 40 nachgewiesen).“ ∽ Edelstein et al., „Cycle threshold responses“ (2022; Zitat und Verlinkung im Beitrag weiter unten).
Diesmal erwartet Sie eine Überraschung™, denn wie kürzlich hier in Norwegen vom Staatsfunk und Veterinär-Institut berichtet, breitet sich die Vogelgrippe immer weiter aus. Dabei sind jedoch just die aus der Corona-Pandemie™ bekannten rt-PCR-Tests™ der Schlüssel zu den Erkenntnissen der Forscher™, dass es tatsächlich Drachen, ähm die Vogelgrippe gibt.
Die Übersetzungen aller nicht-deutschen Inhalte, Hervorhebungen und [Kommentare] stammen von mir.
***** Beginn der Übersetzung *****
Vogelgrippe bei Eisbären auf Spitzbergen
Ein männlicher Eisbär wurde mit Vogelgrippe diagnostiziert. Laut dem Veterinär-Institut ist dies der erste Nachweis des Virus bei Eisbären in Norwegen und Europa.

Von Sigrid Agnethe Hansen, NRK, 19. Mai 2026 [Quelle; archivierter Link]
Das Vogelgrippevirus wurde in einer Gehirnprobe eines Eisbären auf Spitzbergen nachgewiesen.
Es wurde bereits 2023 bei einem Rotfuchs und 2025 bei einem Polarfuchs gefunden.
Laut dem Veterinär-Institut ist dies der erste Nachweis des Virus bei Eisbären in Norwegen und Europa [Anm.: der ursprüngliche NRK-Artikel verlinkt nicht die Quelle der Berichterstattung™].
Das Veterinär-Institut teilte am Dienstag [19. Mai 2026, Anm.] in einer Pressemitteilung mit, dass es Mitte Mai vom Norwegischen Polarinstitut darüber informiert wurde, dass im Raudfjord auf Spitzbergen ein toter Eisbär und ein toter Marder gefunden worden waren.
Selten nachgewiesen
Es dürften Touristenführer gewesen sein, die das Tier zuerst entdeckten. Sie hatten außerdem zwei Eisbären in der Nähe beobachtet, die auf den Hinterbeinen lahmten.
Laut Veterinär-Institut kann dies ein neurologisches Symptom sein. Es wurde bereits bei Raubtieren beobachtet, die mit Vogelgrippe infiziert waren.
„Dies weckte in uns den Verdacht einer schweren Infektionskrankheit, und zwei Mitarbeiter des Veterinärinstituts reisten nach Spitzbergen, um bei der Probenentnahme an den toten Tieren vor Ort zu helfen“, sagte Tierarzt und Wildtiergesundheitsexperte Knut Madslien [er verfasste auch die Pressemitteilung des Veterinär-Instituts, auf die ich später eingehen werde] und fügt hinzu:
Mithilfe eines Hubschraubers wurden die Kadaver schnell gefunden, und wir konnten Proben entnehmen. Aus der Luft wurden keine weiteren kranken Eisbären gesichtet.
Es wurden Tests auf Vogelgrippevirus und Tollwut durchgeführt. Hochpathogenes aviäres Influenzavirus (HPAI) wurde in den Proben sowohl von Eisbären als auch von einem Walross nachgewiesen [Anm.: das Walross ist der Grund, warum Herr Madslien von Tieren im Plural spricht].
Historisch gesehen ist es selten, dass Vogelgrippe bei Eisbären nachgewiesen wurde. Das Norwegische Veterinär-Institut weist darauf hin, dass 2023 ein junger männlicher Eisbär in Alaska gemeldet wurde [was dies zum zweiten Fall dieser Art macht].
Daher ist wenig darüber bekannt, wie sich das Virus auf einzelne Tiere oder die Population auswirkt.
Norwegische Raubtiere wie Rotfüchse, Otter und Luchse wurden bereits mit Vogelgrippe infiziert, nachdem sie von Wildvögeln angesteckt worden waren [diese Vögelchen! Sie hätten Abstand halten, Masken tragen und sich impfen lassen sollen; ach, wie dumm von mir, solche Raubtiere fressen Vögel].
Forscher: „Sehr interessant“
Jon Aars ist Eisbärexperte und Forscher am Norwegischen Polarinstitut [wir haben ihn schon öfter getroffen, siehe hier und hier]. Er sagt, es handele sich um einen ihnen bekannten Bären, ein einjähriges Jungtier, das noch bei seiner Mutter war.
[Bildunterschrift] Jon Aars während eines früheren Besuchs auf Spitzbergen.Aars weist darauf hin, dass die Vogelgrippe bereits bei Murmeltieren und Polarfüchsen auf dem Archipel nachgewiesen wurde und dies daher nicht sehr überraschend sei.
Dennoch sei es interessant [mir tun die Eisbären jetzt leid, da sie für die Wissenschaft™ noch interessanter geworden sind], bemerkt Aars:
Es liegen keine toten Bären herum, obwohl es in Vogelkolonien und ähnlichen Gebieten große Ausbrüche gab. Wir glauben sogar, dass Eisbären hier relativ gut gerüstet sind, die Krankheit zu tolerieren.
Er ist der Ansicht, dass es wichtig sein wird, die weitere Entwicklung zu beobachten [ein vernünftiger Plan]. Das gefundene Männchen war ein Jahr alt, aber was passiert, wenn sich auch ältere Tiere infizieren und sterben?
[Aars] Eisbären sind eine langlebige Art. Wenn also ältere, ausgewachsene Tiere betroffen sind, hat das gravierende Folgen für die Population.
Aars berichtet, dass sich mehrere Eisbären um das tote Walross versammelt hatten. Daher ist es sehr wahrscheinlich, dass auch sie sich angesteckt haben.
Ob sie nun erkranken oder nicht, bleibt abzuwarten [ach, die Schönheit der Wissenschaft™].
***** Ende des übersetzten Beitrags *****
Eisbären und Vogelgrippe, erklärt von der Wissenschaft™
Nach dieser kurzen Zusammenfassung finden Sie hier weitere Informationen aus der Pressemitteilung des Veterinär-Instituts vom 19. Mai 2026):
Mitte Mai wurde das Veterinär-Institut vom Norwegischen Polarinstitut über den Fund eines toten Eisbären und eines toten Walrosses im Raudfjord auf Spitzbergen informiert [ein totes Walross ist für Journalisten™ offenbar nicht so interessant]. Die Tiere wurden zuerst von Touristenführern entdeckt. In dem Gebiet wurden außerdem zwei Eisbären mit Lahmheit in den Hinterbeinen beobachtet. Dies könnte ein neurologisches Symptom sein, das bereits bei tollwütigen Eisbären und mit hochpathogener Vogelgrippe infizierten Raubtieren beobachtet wurde.
Die Proben wurden daraufhin an das Veterinärinstitut geschickt und auf Vogelgrippe- und Tollwutviren untersucht. In den Proben von Eisbär und Walross wurde hochpathogene Vogelgrippe (HPAI) nachgewiesen. Tollwutviren wurden nicht gefunden.
Vogelgrippevirus zirkuliert in den nördlichen Regionen
„Die Ergebnisse sind Teil einer Entwicklung, bei der hochpathogene Vogelgrippeviren zunehmend in Säugetieren in Europa nachgewiesen werden. Gleichzeitig hat sich das Virus in den letzten Jahren in neue Gebiete, darunter die Arktis, ausgebreitet, wo es Folgen für gefährdete Populationen und Ökosysteme haben kann“, erklärt Ragnhild Tønnessen, Vogelgrippe-Koordinatorin am Veterinär-Institut.
Erhöhter Infektionsdruck bei Säugetieren
Die meisten Vogelgrippeviren sind optimal an die Übertragung zwischen Vögeln angepasst. Säugetiere können sich jedoch mitunter durch direkten Kontakt mit infizierten Vögeln oder anderen Säugetieren anstecken, egal ob diese krank oder tot sind [man stelle sich nur vor, was die Eisbären um den Walrosskadaver herum zu suchen hatten …].
Das Veterinärinstitut wird weitere Untersuchungen des nachgewiesenen Virus durchführen, um festzustellen, ob es Anzeichen einer besonderen Anpassung an Säugetiere aufweist.
So weit, so gut – es gibt da aber noch etwas, worüber wir sprechen müssen.
Wie weiß die Wissenschaft™, dass es sich um Vogelgrippe handelt?
Am Ende der Pressemitteilung des Veterinär-Instituts findet sich ein verlinkter Preprint der unerschrockenen Forscher™ mit folgendem Titel: „Multiple Introductions of Highly Pathogenic Avian Influenza Viruses into the High Arctic: Svalbard and Jan Mayen, 2022–2025„, der aktuell wohl in Begutachtung ist. Wenn ich mich nicht verzählt habe, gab es (Trommelwirbel):
Erste Fälle im Jahr 2022 traten im Sommer auf und betrafen eine Eismöwe (Larus hyperboreus) und Raubmöwen (Stercorarius skua) auf Spitzbergen und Jan Mayen… 2023… ein Atlantisches Walross (Odobenus rosmarus rosmarus), das von einer anderen Forschungsgruppe gemeldet wurde… 2025 wurde EA-2021-I (H5N5) bei Polarfüchsen (Vulpes lagopus) auf Spitzbergen nachgewiesen…
Wir haben zwei Vögel, ein Walross und mehrere Füchse. Und jetzt auch noch einen Eisbären, also mindestens fünf Tiere.
Woher wissen wir, dass es sich um die Vogelgrippe handelt?
Die Probenverarbeitung, das Screening auf Influenza-A-Viren mittels Real-Time-Reverse-Transkriptase-PCR (rRT-PCR) mit dem M-Gen als Zielsequenz und die Subtypisierung (H5-, N1- und N5-Assays) wurden wie zuvor beschrieben durchgeführt (15, 39).
Da schau‘ her: die Forscher haben also PCR-Tests durchgeführt. Ich wollte mehr erfahren und klickte daher auf die Referenz 15, die zu einer Studie von Catherina Arnason Bør et al. mit folgendem Titel führt: „Emergence of highly pathogenic avian influenza viruses H5N1 and H5N5 in white-tailed eagles, 2021–2023„, die in der Zeitschrift Journal of General Virology, Bd. 105, Nr. 11 (2024) erschienen ist, ebenda findet sich im Abschnitt „Probenentnahme und Virusnachweis“ folgender Hinweis:
Wie von Spackman et al. [37] beschrieben, wurde zur Virusdetektion eine Echtzeit-Reverse-Transkriptions-PCR (RT-PCR) mit dem Matrixgen (M1) des Influenza-A-Virus eingesetzt.
Ich klickte daher auf die Fußnote [37], um mehr über die Vorgehensweise von Spackman et al. in ihrer Studie „Development of a Real-Time Reverse Transcriptase PCR Assay for Type A Influenza Virus and the Avian H5 and H7 Hemagglutinin Subtypes“ zu erfahren, die im Journal of Clinical Microbiology, Bd. 40, Nr. 9 (2020) erschienen ist:
RRT-PCR
Das Qiagen One-Step RT-PCR-Kit wurde mit einem 20-µl-Reaktionsansatz unter folgenden Bedingungen verwendet: 0,8 µl der mitgelieferten Enzymmischung (einschließlich RT und Hot-Start-Taq-Polymerase), je 10 pmol der Primer, 0,3 µM Sonde, je 400 µM Desoxynukleosidtriphosphat, 3,75 mM MgCl₂ und 6,5 U RNase-Inhibitor (Promega, Madison, WI). Die RT-Schrittbedingungen für alle Primer-Sets waren 30 min bei 50 °C und 15 min bei 94 °C. Für das Matrixgen-Primer-Set wurde ein zweistufiges PCR-Zyklusprotokoll verwendet: 45 Zyklen [!!! – dies garantiert ein (falsch) positives Ergebnis, wie wir während des Covid-Chaos gelernt haben] mit 0 s bei 94 °C und 20 s bei 60 °C. Die PCR-Bedingungen für H7 entsprachen denen für das Matrixgen, mit der Ausnahme, dass eine Annealing-Temperatur von 58 °C über 40 Zyklen verwendet wurde. Für die H5-spezifische PCR wurde folgendes dreistufiges Zyklusprotokoll angewendet: 94 °C für 0 s, 57 °C für 20 s und 72 °C für 5 s über 40 Zyklen. Alle Temperaturwechselraten wurden auf die maximale Rate von 20 eingestellt. Fluoreszenzdaten wurden am Ende jedes Annealing-Schritts erfasst.
Die RRT-PCR wurde mit dem robusten RAPID-Thermocycler (einem Schnellluft-Thermocycler) und der zugehörigen Software (Idaho Technologies, Salt Lake City, Utah) durchgeführt. Positive und negative Ergebnisse der RRT-PCR wurden mit der RAPID-Autoanalysesoftware ermittelt und manuell überprüft.
Ich bin alt genug, um mich an den CT-Hype während des Corona-Chaos zu erinnern, und obwohl ich unzählige Anekdoten und journalistischen Unsinn erzählen könnte, hier eine kurze Erklärung, was ein CT-Wert zwischen 40 und 45 bedeutet:
Die getestete Person erhält eines der folgenden Ergebnisse: negativ (kein getestetes Gen wurde nachgewiesen, was üblicherweise einem CT-Wert über 40 entspricht), positiv (alle getesteten Gene wurden nachgewiesen, mit einem CT-Wert bis zu 40) oder grenzwertig positiv (abhängig von den nachgewiesenen Genen, wobei die CT-Werte üblicherweise zwischen 35 und 40 liegen).
Dieses kurze Zitat stammt von Edelstein et al., „Cycle threshold responses in SARS-COV2 PCR tests depend on the method by which the samples were obtained and require strict global standardization„, die in der Zeitschrift Infection, Bd. 50 (2022), S. 959-63, erschienen ist.
Es ist zu beachten, dass die Vogelgrippe von den Forschern™ mittels rt-PCR-Test™ mit 40 bis 45 Zyklen nachgewiesen wurde, was ein falsch positives Ergebnis praktisch garantiert.
Und dabei ist noch nicht einmal der Nobelpreisträger und Erfinder des PCR-Tests, Kary Mullis, zu berücksichtigen, der ausdrücklich betonte, dass seine Erfindung kein Diagnoseinstrument sei.
Dennoch wird dasselbe Verfahren routinemäßig zur Erkennung™ der Vogelgrippe (und vermutlich auch anderer solcher Krankheitserreger) eingesetzt, wie beispielsweise in Zinyakov et al., „Analysis of Avian Influenza (H5N5) Viruses Isolated in the Southwestern European Part of the Russian Federation in 2020–2021„, Viruses, Bd. 14, Nr. 12 (2022), 2725, zu lesen ist:
2.3. Reverse Transkription und Echtzeit-Polymerasekettenreaktion (RT-qPCR)
Die Gesamt-RNA wurde mit dem „RIBO-sorb“-Kit (Interlabservice, Moskau, Russland, Kat.-Nr. K2-1-Et-100) gemäß den Herstellerangaben isoliert. Nach der Extraktion der Gesamt-RNA wurde die RT-qPCR in einem Schritt mit dem OneStep RT-PCR-Kit (Qiagen, Hilden, Deutschland) und Primern zur Amplifikation der MP-, HA- und NA-Gene des AIV-Subtyps H5 durchgeführt. Die Reaktionsmischung enthielt 1× RT-PCR-Puffer, 1,25 mM MgCl₂, 0,4 mM dNTPs, 0,4 µM Vorwärts- und Rückwärtsprimer sowie eine Mischung aus Reverser Transkriptase und Polymerase. 5 µL RNA wurden zu 20 µL Reaktionsmischung gegeben. Die Reverse Transkription erfolgte 30 min bei 50 °C. Die qPCR wurde mit einer 10-minütigen Denaturierung bei 95 °C (Polymeraseaktivierung) gestartet, gefolgt von 40 Zyklen mit jeweils 10 s bei 95 °C, 35 s bei 55 °C und 10 s bei 72 °C.
2.4. Konventionelle Reverse Transkription und Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR)
Die RT-PCR wurde in einem Schritt mit dem OneStep RT-PCR Kit (Qiagen, Kat.-Nr. 210212) und Primern zur Amplifikation des HA-Gens des AIV-Subtyps H5 durchgeführt. Die Reaktionsmischung enthielt 1× RT-PCR-Puffer, 1,25 mM MgCl₂, 0,4 mM dNTPs, 0,4 µM Vorwärts- und Rückwärtsprimer sowie eine Mischung aus Reverser Transkriptase und Polymerase. Insgesamt wurden 5 µL RNA zu 20 µL Reaktionsgemisch gegeben. Die Reverse Transkription erfolgte 30 min bei 50 °C. Die PCR wurde mit einer Polymeraseaktivierung bei 95 °C für 10 min gestartet, gefolgt von 40 Zyklen mit 30 s bei 94 °C, 60 s bei 58 °C und 2 min bei 68 °C.
Dasselbe gilt auch für PCR-Tests™ für Vogelgrippe bei Rindern, wie sie von Burrough et al. durchgeführt wurden; siehe „Highly Pathogenic Avian Influenza A(H5N1) Clade 2.3.4.4b Virus Infection in Domestic Dairy Cattle and Cats, United States, 2024„, Emerging Infectious Diseases, Bd. 30, Nr. 7 (2024), die ich übrigens auf der Homepage der US-Seuchenschutzbehörde CDC gefunden habe:
Wir führten eine Echtzeit-Reverse-Transkriptions-PCR (rRT-PCR) mit einem NAHLN-zugelassenen Testkit (mit einer Abweichung) durch, dem VetMAX-Gold SIV-Nachweiskit (Thermo Fisher Scientific), um auf das Vorhandensein von IAV-RNA zu screenen. Die Proben wurden zusammen mit der internen Positivkontrolle VetMAX XENO getestet, um das mögliche Vorhandensein von PCR-Inhibitoren zu überwachen. Jede 96-Well-Platte für die rRT-PCR enthielt zwei positive und zwei negative Amplifikationskontrollen sowie eine positive und eine negative Extraktionskontrolle. Die rRT-PCR wurde auf einem ABI 7500 Fast Thermocycler durchgeführt und die Daten mit der Software Design and Analysis 2.7.0 (beide Thermo Fisher Scientific) analysiert. Proben mit einem Ct-Wert < 40,0 wurden als viruspositiv gewertet.
Nach der Screening-rRT-PCR analysierten wir IAV-RNA-positive Proben auf den Subtyp H5 und die H5-Klade 2.3.4.4b. Hierfür verwendeten wir die gleichen RNA-Extraktions- und NAHLN-konformen rRT-PCR-Protokolle wie zuvor beschrieben und folgten den Standardarbeitsanweisungen. Die PCR wurde auf dem ABI 7500 Fast Thermocycler mit geeigneten Kontrollen zum Nachweis von H5-spezifischem IAV durchgeführt. Proben mit Ct-Werten < 40,0 wurden als positiv für den IAV-Subtyp H5 gewertet.
Es gibt mindestens eine weitere Studie, die dieselbe Methode™ verwendet und einen Ct-Wert < 36 als Grenzwert für Viruspositivität ansetzt.
Damit ist wohl alles gesagt.
Fazit und Ausdeutung
Wir sind hier an einem Punkt angelangt, an dem es nicht weitergeht – gibt es Viren überhaupt?
Ich persönlich weiß es nicht, aber ich möchte anmerken, dass ich Historiker und kein Genetiker, Virologe oder Ähnliches bin.
Doch nach dem, was ich während des ganzen Covid-Chaos bezüglich des (Missbrauchs) von PCR-Tests™ gesehen habe, insbesondere der CT-Werte, und nach dem, was wir oben betrachtet haben, sind CT-Werte über 40 definitiv problematisch™.
Glauben Sie mir nicht einfach so – hier ist noch eine offizielle™ Bestätigung des USDA Animal and Plant Health Inspection Service (APHIS):

Folgendes ist mir bekannt: Viren existieren möglicherweise, möglicherweise auch nicht, und sie können uns krank machen und/oder töten, möglicherweise auch nicht.
Ich weiß aber, basierend auf einer Stichprobe der Fachliteratur (dem „Goldstandard der Wissenschaft™“), dass ein CT-Wert von über 40 bei rt-PCR-Tests™ zu falsch positiven Ergebnissen führt.
Und ich weiß, basierend auf den oben genannten Studien™, dass all diese Vogelgrippe-Nachweise durch rt-PCR-Tests™ mit 40 bis 45 Zyklen erzielt wurden.
Sogar KI™ – ich habe Grok spaßeshalber dazu angeregt – hat Folgendes festgestellt:
Wenn der Ct-Wert (Cycle Threshold) bei rRT-PCR-Tests auf aviäre Influenzaviren wie H5N5/H5Nx über 40 liegt, wird die Probe üblicherweise als negativ (oder „nicht nachweisbar“) gemeldet. [Ich weiß nicht, welche Studien Grok gelesen hat, aber die oben genannten tun das nicht „üblicherweise“.]
Hohe CT-Werte sind bei der Überwachung von Wildvögeln und in Umweltproben häufig, werden aber mit Vorsicht interpretiert, da sie nicht unbedingt auf eine aktive, übertragbare Infektion hinweisen. Offizielle Protokolle finden Sie in den aktuellen USDA APHIS [siehe oben, Anm.] NAHLN SOPs, den CDC-Richtlinien für Humantests oder den WOAH-Standards, da die genauen Grenzwerte je nach Testverfahren und Labor leicht variieren können.
Heißt das, dass es die Vogelgrippe nicht gibt?
Keine Ahnung, aber die Behauptung, die Vogelgrippe habe einen Eisbären getötet, oder was auch immer das für ein Mythos ist, basiert auf den verfügbaren Beweisen, wie sie von den Forschern des Norwegischen Veterinär-Instituts angeführt werden – höchstwahrscheinlich falsch. Oder PHEIC.
Ich erinnere mich auch daran, dass es im Frühjahr 2022 in Wien, Österreich, nach einem positiven Sars-CoV-2-Test (alle oben genannten Bedingungen gelten) möglich war, wie etwa dieser schlecht gealterte Beitrag im Standard vom 25. März 2022 zeigt:
Wer sich zwei Tage lang gesund fühlt, darf am fünften Tag nach der Infektion ohne Freitesten raus.
Hinzu kommen schlechte Erinnerungen an Gespräche über CT-Werte von unter/über 25 oder 30, die im übrigen ja auch „positiv“ (laut PCR-Test) sein konnten, aber man konnte trotzdem nach ein paar Tagen aus der „Quarantäne“.
Aber was Panikmache, Betrug und Absurdität angeht, reichen CT-Werte zwischen 40 und 45 völlig aus, um die Vogelgrippe™ nachzuweisen, sagt die Wissenschaft™, sekundiert von den Leit- und Qualitätsmedien.
Gelder mögen fließen, denn Pandemie-Vorbereitung, Impfstoffentwicklung und sonstige Scharlatanereien kosten ja immerhin auch etwas.
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
Ist ja kein Wunder, die Eisbären entwickeln jetzt Flügel… weil Schweine und Kühe können schon lange fliegen…
„Ich weiß aber, basierend auf einer Stichprobe der Fachliteratur (dem „Goldstandard der Wissenschaft™“), dass ein CT-Wert von unter 40 bei rt-PCR-Tests™ zu falsch positiven Ergebnissen führt.“
Das müsste wohl heißen „…ein CT-Wert von ÜBER 40 bei rt-PCR-Tests™ zu falsch positiven Ergebnissen führt.“
Sicherlich gibt es auch falsch positive Befunden, wenn ein CT-Wert unter 40 bei rt-PCR-Tests™ liegt. Aber je niedriger der Wert, desto höher eine (angebliche) Virusbelastung.
Vielen Dank für das aufmerksame Lesen–ich habe dies ausgebessert, denn Sie haben das Argument richtig gelesen.
Das Einzige, was ich gerne sehen würde, sind Gehirnproben von so genannten „Experten“, „Forschern“ und gewissen Politkern und Innen. Vielleicht ist ja das, was man dort findet die Ursache für deren Verhalten, ihre Taten und ihre krankhafte Irrlichterei.