
EU-Kampfjet-Projekt ist tot
Die EU will kriegsbereit gegen Russland sein und sich von den Trump-USA militärisch emanzipieren. Doch die Realität sieht anders aus. Das Prestigeprojekt des EU-Kampfjets ist tot.
Paris und Berlin, die beiden Machtzentren innerhalb der EU, sind am gemeinsamen Kampfjet-Projekt FCAS (Future Combat Air System, auch SCAF) nun offiziell gescheitert. Zurück bleiben Milliardeninvestitionen in Studien und Prototypenplanung sowie bürokratischer Aufwand. Merz und Macron kamen laut Regierungskreisen zu dem Schluss, dass die beteiligten Konzerne Dassault Aviation (Frankreich) und Airbus (Deutschland/Spanien) sich nicht einigen können. Der bemannte Kern des Projekts – ein Kampfjet der sechsten Generation – wird nicht gebaut.
Das Vorhaben war 2017 von Merkel und Macron gestartet worden und schon damals als Symbol der EU-Verteidigungsautonomie verkauft worden. Bis 2040 sollten die „EU-Jets“ die alternden Eurofighter und Rafale ersetzen. Geplant waren nicht nur ein Stealth-Kampfjet, sondern auch Drohnen (Remote Carriers) und eine „Combat Cloud“ – ein vernetztes Kampfsystem. Gesamtvolumen: rund 100 Milliarden Euro.
Große Schlagzeilen wird man über das Scheitern nicht lesen. Denn das Projekt galt als Flaggschiff der „europäischen strategischen Souveränität“. Es wird aber nichts daraus, das war bereits länger absehbar.
Seit Jahren brodelte der Konflikt. Im Kern ging es nicht um Technik, sondern um Macht und Geld: Wer führt? Wer bekommt welche Patente? Welche Arbeitsanteile? Dassault forderte die klare Führungsrolle beim Flugzeug selbst und einen Großteil der Wertschöpfung – Airbus (als Vertreter deutscher und spanischer Interessen) wollte paritätische Beteiligung und Technologietransfer. Vermittlungsversuche scheiterten. Im Frühjahr 2026 war intern bereits klar: Das Projekt ist tot. Am 8. Juni 2026 zogen Merz und Macron den Stecker.
Man versucht nun offenbar, zumindest bei den Drohnen – mittlerweile für die Kriegsführung ohnehin wichtiger als Kampfjets –, das Projekt noch zu retten. Der eigentliche Prestige-Jet jedoch ist Geschichte. Spanien, dritter Partner, ist bei den Drohnen ohnehin nicht involviert.EU-Kommission und Macron hatten FCAS als Beweis verkauft, dass Europa „kriegsbereit“ werden kann – ohne ständige Abhängigkeit von Washington. Man wollte damit beweisen: Man schafft es gegen Russland auch ohne die USA. Die Realität schaut anders aus: Interessen des privaten Kapitals sind stärker als jede EU-Front.
Deutschland steht nun ohne eigene 6.-Gen-Entwicklung da, Frankreich könnte allein weitermachen oder auf Rafale-Nachfolger setzen. Milliarden an Steuergeld wurden bereits verbrannt.
Selbst pro-europäische Stimmen räumen ein: Das Scheitern unterstreicht die Grenzen bilateraler Prestigeprojekte zwischen Paris und Berlin. Das FCAS-Debakel ist mehr als ein Rüstungsflop. Es ist der Beweis, dass die große Erzählung von der militarisierten EU an der harten Realität unterschiedlicher Interessen zerschellt. Die EU schafft es, das Leben der eigenen Bürger niederzuregulieren, beim Aufbau einer Kriegsorganisation kommt sie aber an ihre Grenzen.
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Asylanträge: Frankreich und Spanien überholen Deutschland
Deutschlands Kriegsvorbereitungen, Frankreichs Beitrag
Ja, ist tot, mausetot, weil der Bund kaum Geld mehr hat, um die laufenden Kosten zu tragen. Warum sollte man also beim Bund, was auch fast keine andere Firma in BRDien mehr macht, Investitionen in Forschung tätigen? Und dann noch mit den Franzosen, die eh immer das Sagen haben müssen (siehe Airbus)? Und Militärflieger sind übrigens auch nicht mehr das Maß der Dinge…
eu ist tot – und die europäer machens auch nich mehr lange dank geburtenrate im quasi negativen bereich + massenimportierung von fremdkörpern.
Mit dem unnützen Projekt stirbt hoffentlich bald die gesamte bürokratische EU…wir brauchen die EU in der Form nicht mehr…das Ganze muss aufgelöst werden und neu als Handelsverband
Hauptsache man hat mal wieder Steuergeld verbrannt! Eigentlich müsste man das von Merkels und Macrons und weiteren Bitstellern vom Gehalt und der Rente abziehen!
Ich weiß nicht.. Es wird immer so getan, als sei Krieg irgendeine Normalität und ein Ereignis das eben einfach stattfindet, wie eine Sonnenfinsternis.
Das sich hier herrschende Waffen bauen und dann Kriege losbrechen, ist doch weit näher an der Realität, als diese wir müssen uns vor irgendwem fürchten und dann verteidigen..
Und selbst wenn es so wäre.. Die heutige Kriegsführung ist doch nur für uns konventionell, um Angst zu erzeugen, Menschen zu kontrollieren oder sterben zu lassen als Soldat oder Opfer..
Wöllte man wirklich mal loslegen, dauert ein Krieg mit dem Fortschritt von Drohnen, Satelliten, Hyperschallkram, Bio-Waffen, Chemische-Waffen und falls wirklich existent Atomwaffen, wie lange? Einen halben Tag, dann ist die Welt ein Trümmerhaufen, atomar verseucht und eher danach Steinzeit.
Nein.. diese ganzen Programme dienen einem anderen Ziel, aber sicher nicht dem was man nach Außen hin verkauft.. Die Matrix mal wieder…
Dassault und Airbus haben Monopolstellungen und sind stark mit den Staaten verknüpft. Wenn die Staaten eine Zusammenarbeit wollen und die Firmen sich nicht einigen können, dann scheint etwas mit dem Management nicht zu stimmen oder mit der staatlichen Führung dieser sensiblen Wirtschaftsbereiche.
Das ist ein Versagen, das man ohne Köpferollen hinnehmen kann! Man muss sich auch fragen, ob Dassault und Airbus zu Recht ihre einzigartigen Bevorzugungen erhalten, wenn sie Aufträge nicht umsetzen können?
„EU-Kampfjet-Projekt ist tot“ Hoffentlich dürfen wir wenigsten ein paar Hundert Billionen blechen um so etwas von den USA oder ISrahell zu kaufen, oder der Ukraine…
Klar ist es das – DIE EU IST TOT!
(sie weiß es nur noch nicht)
Zeit wirds. Irgendwann im Leben hätte ich dann doch gerne jene Demokratie, wie man sie mir in der Schule erklärte.
Zu Ende gedacht wirkt sich jede Demokratie so aus, wie wir das schön beobachten können …
es ist nicht nur ein eu kampfjet tot, die ganze eu st schon ein längst stinkender und verwesender kadaver
siehe die proteste gestern im berliner regierungsviertel, als die polizei trommeln, brd fahnen oder einen ehemaligen spd slogan verbieten wollte …..