
Rechenzentren: Mittel zur Umsetzung der Klima-Notstandsregierung
Die riesige Zahl an Rechenzentren ist die unverzichtbare technische Infrastruktur für das geplante globale Steuerungs- und Überwachungssystem. So etwa für das Projekt der globalen Klima-Notstandsregierung.
Für die von Jacob Nordangård analysierte Climate Governance Commission („Code Red for Humanity“) und dem angestrebten Echtzeit-Monitoring des Erdsystems spielen die weltweit massenhaft errichteten und noch im Bau befindlichen Rechenzentren eine zentrale Rolle. Sie sind keine bloße Nebenerscheinung der Digitalisierung oder des KI-Booms – sie bilden das physische Rückgrat dessen, was Nordangård als „Digitales Weltgehirn“ beschreibt.
1. Ermöglichung des „Digital Twin of Earth“
Die Climate Governance Commission und verwandte Akteure (u. a. Johan Rockström, UN-nahe Institutionen) fordern ein großangelegtes Echtzeit-Überwachungssystem des gesamten Erdsystems. Das setzt einen digitalen Zwilling der Erde voraus – eine lebendige, ständig aktualisierte digitale Nachbildung des Planeten.
Solche Systeme (z. B. Destination Earth der EU, verschiedene EarthOS- und Planetary-Digital-Twin-Projekte) benötigen:
- Kontinuierliche Verarbeitung riesiger Datenmengen aus Satelliten, Sensoren und IoT
- Hochauflösende Klimasimulationen und KI-Modelle
- Echtzeit-Assimilation von Big Earth Data
- „What-if“-Szenarien für Governance-Entscheidungen
Ohne die aktuelle Explosion an Hyperscale- und KI-Rechenzentren wäre dieses Vorhaben schlicht nicht machbar.
2. Technische Grundlage für zentrale Steuerung
Die Rechenzentren liefern die Rechenleistung für:
- Permanente Überwachung der „Planetary Boundaries“
- Automatisierte Krisenreaktionsmechanismen („Planetary Emergency Platform“)
- KI-gestützte Entscheidungsfindung, die menschliche Politik zunehmend ersetzen oder steuern soll („Agentic State“)
Je mehr Rechenkapazität zur Verfügung steht, desto mächtiger wird die Möglichkeit, den Planeten und die Menschen darauf in Echtzeit zu „managen“.
3. Paradoxon: Die Infrastruktur der Kontrolle verschärft selbst die „Krise“
Die Rechenzentren verbrauchen enorme Mengen an Strom, Wasser und kritischen Rohstoffen. Prognosen gehen von einer Verdopplung bis Verdreifachung des globalen Stromverbrauchs von Rechenzentren bis 2030 aus.
Gleichzeitig treiben sie den Bedarf an Seltenen Erden und anderen Materialien an – und verstärken damit genau jene „planetaren Belastungen“, die als Begründung für noch mehr zentrale Kontrolle herangezogen werden.
4. Machtfrage
Wer die Rechenzentren und die darauf laufenden KI-Systeme kontrolliert, kontrolliert die Datenlage und die Entscheidungsgrundlagen für das geplante globale Governance-System. Die Standorte und Eigentumsverhältnisse der neuen Rechenzentren entscheiden mit darüber, wessen „Weltgehirn“ letztlich die Erde steuern soll.
Kurz gesagt:
Die Rechenzentrums-Welle ist die materielle Voraussetzung dafür, dass die Visionen der Climate Governance Commission und ähnlicher Netzwerke aus Papieren und Policy Briefs in die Realität umgesetzt werden können. Ohne diese Infrastruktur bliebe das „Code Red“-System weitgehend Theorie. Mit ihr wird es technisch machbar – und damit zu einem potenziell sehr mächtigen Instrument zentraler, technokratischer Kontrolle.
Mit anderen Worten: Es sind KI-Rechenzentren, aber sie werden nicht für Ihre Anfragen und Bedürfnisse errichtet. Im Gegenteil: Auftraggeber sind die, die globale Institutionen errichten wollen und die für oben skizzierten Ausgaben benötigt werden.
„Code Red for Humanity“: Die Klima-Notstandsregierung kommt
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