Nicht an eine der großen Weltreligionen glaubende Menschen, welche sich Moral und Ethik gegenüber mehr verpflichtet fühlen als dem Folgen einer tausende Jahre alten Geschichte, werden in der Diskussion über Kreuze für oder wider in österreichischen Schulen weitgehend ausgeblendet. Der Verdacht kommt auf, dass Kreuze in der Moderne als eine Art Mauer gegen Andersgläubige erreichtet werden sollen, obwohl der eigene Glaube längst nur noch aus Worthülsen besteht.
Eine faire Betrachtung dieser Frage aus einer religionsdistanzierten Perspektive sollte beide Lesarten ernst nehmen – die offizielle Begründung und den Verdacht, es gehe eigentlich um etwas anderes. Zunächst Erklärungen für Nicht-Österreicher.
Die rechtliche und offizielle Lage
In Österreich schreibt das Bundesgesetz über die Anbringung von Kreuzen in Schulräumen vor, dass in Klassenräumen ein Kreuz anzubringen ist, wenn die Mehrheit der Schüler einer christlichen Konfession angehört. Das Gesetz stammt aus den 1990er-Jahren und wird meist mit „kultureller Tradition“ und „historischer Identität“ begründet, nicht mit einem Bekenntnisakt.
Das Argument für Beibehaltung (unabhängig vom Glauben)
Man kann das Kreuz als kulturhistorisches Symbol lesen, ähnlich wie Kirchtürme im Stadtbild oder christliche Feiertage im Kalender – als Ausdruck einer gewachsenen Kultur, nicht als Aufforderung zum Glauben. Wer so argumentiert, sagt: Auch ein Atheist kann in einer Kultur leben, die historisch vom Christentum geprägt ist, ohne dass das Symbol ihn zu etwas verpflichtet.
Das Argument für Abschaffung
Dagegen steht: Eine Schule soll weltanschaulich neutral sein, gerade weil sie verpflichtend und für alle da ist – anders als eine Kirche, die man freiwillig betritt. Ein Symbol, das explizit an eine Religion gebunden ist (nicht etwa ein neutrales Landessymbol), passt schwer zu diesem Neutralitätsanspruch, besonders in einer religiös pluralen Schülerschaft.
Zur These „Mauer gegen den Islam“
Dieser Verdacht drängt sich auf, wenn die Kreuzpflicht plötzlich durchgesetzt werden soll von Menschen, die ansonsten eher nicht als religiös angesehen werden. Dafür spricht:
- Die Debatte wird oft explizit im Kontext von Zuwanderung und Islam geführt, nicht im Vergleich zu anderen Religionen
- Manche Verfechter einer „christlichen Leitkultur“ sind selbst nicht praktizierend gläubig, was nahelegt, dass es ihnen weniger um den Glaubensinhalt als um eine kulturelle Abgrenzungsfunktion geht
- Das Kopftuchverbot an Schulen wurde in Österreich zeitlich und rhetorisch oft mit ähnlichen Argumenten verknüpft, was den „Leitkultur gegen Islam„-Rahmen stützt
Dagegen spricht:
- Die Kreuzpflicht existiert seit Jahrzehnten, lange bevor die Migrations- und Islamdebatte ihre heutige Schärfe hatte
- Auch Menschen ohne erkennbar antimuslimische Motivation berufen sich auf Traditionspflege
- Nicht jede Verteidigung von Tradition ist automatisch als verdeckte Abgrenzung zu entlarven – das wäre selbst eine unbewiesene Unterstellung
Eine mögliche Synthese
Aus einer religionsneutralen Warte ließe sich argumentieren: Selbst wenn die ursprüngliche Motivation kulturhistorisch und nicht abgrenzend gemeint war, kann ein Symbol im heutigen politischen Klima diese Funktion zusätzlich übernehmen, unabhängig von der Absicht der Gesetzgeber der 90er-Jahre. Wirkung und Intention müssen nicht deckungsgleich sein – ein Symbol kann gleichzeitig „harmlose Tradition“ für die einen und „Abgrenzungssignal“ für die anderen sein.
Die konsequenteste religionsneutrale Position wäre wohl: Wenn der Staat wirklich nur Kultur, nicht Bekenntnis, symbolisieren will, gäbe es dafür neutralere Wege (Geschichtsunterricht, Denkmäler außerhalb des Klassenzimmers, Bilder von historischen Persönlichkeiten) – die Beibehaltung eines explizit religiösen Symbols in einem Zwangsraum wie der Schulklasse bleibt erklärungsbedürftig, gerade weil sie leicht als Positionierung gegen andere Religionen gelesen werden kann, auch wenn das nicht die einzige plausible Erklärung ist.
Was niemand wagt auszusprechen
Gerade aus der gesetzlichen Darstellung „Wenn die Mehrheit der Schüler…“ Dann müsste im Fall, dass die Mehrheit einen anderen Glauben aufweisen, auch die Insignien dieses Glaubens erlaubt sein. Ansonsten wird gegen die grundlegenden Menschenrechte verstoßen.
Aus diesem Grund sollte man schleunigst die KreuzPFLICHT abschaffen. Denn daraus könnte ein zweischneidiges Schwert entstehen.
Noch ein Wort zum Kopftuch
Das Kopftuch ist für viele Frauen gar kein religiöses Bekenntnis, sondern bedingt durch die Erziehung und soziale Prägung ein Kleidungsstück, welches Schamhaftigkeit ausdrückt. Das grundsätzlich zu verbieten, bedeutet gesellschaftliche Umerziehung. Ein Kopftuch, das immer häufiger auch als eine Art modischer Akzent ausgeführt ist, ist nicht vergleichbar mit einer Burka. Hier täte man gut daran, das Thema etwas entspannter anzugehen.
Bild: Screenshot von Video über Kreuze im Klassenzimmer
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Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 
Weiße Mäntel im Fadenkreuz: Washingtons Krieg gegen Kubas Ärzte
Der Transhumanismus im Krieg gegen alle Religionen
27 Kommentare
Der Umgang mit Unterwerfungssymbolik kann ausschließlichst nur auf individueller Ebene tatsächlich wirklich befriedend gelöst werden – Alles andere hat als auch hatte nie friedenstauglich funktioniert.
Die einzige Möglichkeit der Unterbrechung von Gewalt war als auch ist gelebte Selbstbeschränkung in Achtsamkeit des nächsten individuellen Lebewesens.
Gemäß des ihr a priori innewohnenden fundamentalen Gewaltherrschaftsprinzips, von sich selbstverstetigend brachialst ins unendliche wuchernde Fundamentalpolitisierung privater als auch die völlige Verstrickung mit herbeigeführt öffentlicher Symbolpflege aller Art hat nie funktioniert als auch wird nie funktionieren.
Eindeutigkeit von Symbolik herzustellen ist ein jahrtausende andauernder Gewaltprozess totalitärer Gleichschaltung aller Art und kann jederzeit durch sich zeitnahe ändernde Gewaltgleichgewichte außer Kontrolle geraten, wie aus der Geschichte längstens ersichtlich…
Daran ist z. B. jedwede Art von KI bereits a priori gescheitert, da Technologie selbst bloß ein Verfahrenswerkzeug Herrschaftlicher Zwecktauglichkeit in jedem Falle darstellt.
Der Staat als auch gleichzeitig Politik als auch Abhängigkeiten aller Art ergreifen das Individuum immer mehr bis zur völligen Erstickung – Die einzige Technik, individuellen Umgangs mit sich selbstverstetigend totalitaristischen Problemen umzugehen ist schon die seit Jahrtausenden individuell täglich gelebte Maximalignoranz bei gleichzeitigst praktikabler individueller Generalobstruktion gegenüber jedwederlich entgrenzenden Herrschaftsanmaßungen aller Art.
Herrschaft ist Einfach – Der Ausweg aus jedweder Lebensfeindlichkeit kann nur als auch ausschießlichst mit sich selbst und von Du zu Du befriedet werden. Lange dannach lassen sich, wenn überhaupt Dritte einbeziehen, um tatsächliche Befriedung praktikabel zu erreichen.
Naturgesetze zu Überwinden ist niemals möglich – Herrschaft aller Art, naturgemäß deren pragmatische Erscheinungsform jedweder Politik kann das nicht und wird es niemals vermögen – abgesehen davon, daß das niemals ihr Zweck war als auch ist, ist Politik bloß eine Verwaltungsfunktion von simplesten Beutegemeinschaften welche Moral und Ethik bloß als beruhigende Anfütterungserzählungskaskaderie zerbrauchendster Ausbrauchlogik im stursten Wiederholungszwang instrumentalisiert – nicht mehr und schon gar nicht weniger.
So grausame Folterwerkzeuge bei Todesurteilen im 21Jahrhundert vor Kindern zu hängen kann wirklich nur völlig inkompetenten einfallen.
Wenigstens sollten diese scheußlichen Symbole gegen elektrische Stühle, Guillotinen, oder Betten mit Giftspritzen- vorrichtungen wahlweise je nach Unterrichtsschwerpunkten angebracht werden.
Die letzteren Betten könnten aber überall eingesetzt werden, da hier Big Pharma notleidende Schulen bestimmt kräftig fördert!
…ausgetauscht werden….
Super!!!
Kreuze aus Klassenzimmern zu entfernen, wo religiöse Gefühle damit verletzt werden, wird Widerstand hervorrufen und ändert nicht im geringsten etwas an den Überzeugungen der Beteiligten. Durch die fortgeschrittene Säkularisierung werden Einwände der Bevölkerung allerdings immer seltener. Die Frage wrd eher zu einer heuchlerischen Machtdemonstration als zu einer Auseinandersetzung aufgrund religiöser Überzeugung.
Kopftücher zu verbieten dient billigem Stimmenfang durch Bedienung einschlägiger Emotionen, etwas Anderes zu behaupten ist elende Heuchelei. Verbote und Gebote können sinnvoll sein, wenn sie den Menschen und ihrem Wohlergehen dienen, sie dienen aber oft völlig anderen – nicht offen ausgesprochenen – Zwecken. Überzeugungsarbeit wird einfach ersetzt durch Zwang, eine primitive, wenn auch übliche Vorgangsweise. Das war beispielsweise der Fall beim Impfzwang, aber daran wollen sich offenbar viele, die jetzt Anderen ihre Vorstellungen aufzwingen wollen, in ihrer Selbstgerechtigkeit nicht erinnern …
„Kopftücher zu verbieten dient billigem Stimmenfang durch Bedienung einschlägiger Emotionen, etwas Anderes zu behaupten ist elende Heuchelei.“
„Das war beispielsweise der Fall beim Impfzwang, aber daran wollen sich offenbar viele, die jetzt Anderen ihre Vorstellungen aufzwingen wollen, in ihrer Selbstgerechtigkeit nicht erinnern …“
Gestatten, dass ich da widerspreche. Kopftücher zu verbieten mag bei manchen oder vielleicht auch vielen elende Heuchelei sein, aber durchaus nicht bei allen. Meine Ansicht dazu habe ich weiter unten bekannt gegeben. So wie es bei Covid zu einer Massenpsychose kam, so habe ich den Eindruck, dass es sich beim Kopftuchtragen ebenso verhält. Die einen tun es, weil sie in ihrer Religion Halt finden und glauben es gehöre dazu, dass Frauen „sittlich“ sein müssten, damit Männer nicht in Versuchung gerieten. Dabei empfinde ich es als Heuchelei, wenn Moslems Frauen wie Edelsteine schätzen, die sie nicht auf die Straße werfen. Und sich Frauen womöglich dabei geehrt fühlen, ohne zu merken, wie sie in ihrer Persönlichkeit eingeschränkt und als Besitz betrachtet werden.
Die anderen tun es, damit sie in ihrer Gemeinschaft nicht ausgegrenzt werden. Ich glaube nicht, dass ich mich täusche, wenn ich bemerke, dass das Kopftuchtragen immer mehr zunimmt. Massenpsychose?
Ihr Vergleich mit Covid hinkt insofern, als dass die Spritze – anders als das Kopftuch – nicht mehr entfernt werden kann, wenn sie einmal eingebracht wurde. Selbst bei einem späteren Gesinnungswechsel (der Opfer und/oder Täter) kann ich nichts mehr rückgängig machen. Ungewollt schädigen möglicher Weise die „Gespritzten“ noch andere bei eventuellen Blutspenden oder Schwangerschaften.
Vor Jahrzehnten war ich in Damaskus und habe bewundert, wie anscheinend Christen, Moslems und Juden völlig unbeeinträchtigt nebeneinander leben, auch vermummte Personen (wobei ich narürlich nicht weiß, wie sehr sie freiwillig vermummt waren) und unvermummte. Aber dort hat (hatte?) man damit offenbar eine lange Tradition damit, die es bei uns (noch) nicht gibt. Als Tourist konnte ich natürlich auch nicht einsehen, wie unproblematisch das Miteinander tatsächlich war oder nur nach außen diesen Anschein erweckte.
@Fritz Madersbacher, @Hello,
Ich stimme Euch beiden zu 100% zu.
„Das Kopftuch ist für viele Frauen […] Das grundsätzlich zu verbieten, bedeutet gesellschaftliche Umerziehung. […]“
JA, verdammt, genau das soll es ja auch sein gegen den übergriffigen Islam: strikte Trennung von Religion und Staat – deswegen KEIN Kopftuch im öffentlichen Bereich, auch nicht für erwachsene Frauen! Kopftuch nur daheim und in der Moschee, sonst nirgends!
Und als Kirchenausgetretener sage ich: das Kreuz MUSS BLEIBEN, weil es unsere Geschichte und Ethik repräsentiert, und wem das nicht passt, der kann gerne gehen. Denn umgekehrt stört mich der Halbmond in allen öffentlichen Gebäuden und die öffentliche Verschleierung von Frauen in muslimischen Ländern nicht im Mindesten – deren Länder, deren Regeln, aber bei uns gelten eben unsere Regeln, und zwar SINE QUA NON!
@Picard001
„KEIN Kopftuch im öffentlichen Bereich, auch nicht für erwachsene Frauen! Kopftuch nur daheim und in der Moschee, sonst nirgends!“ „deren Länder, deren Regeln, aber bei uns gelten eben unsere Regeln, und zwar SINE QUA NON!“
DANKE, auf den Punkt gebracht!
Das Kreuz symbolisiert die Leiden Jesu Christi, durch welche die Menschheit angeblich von ihren Sünden erlöst wird. Auf der Vergebung von Sünden basiert das monopolistische Geschäftsmodell der Kirche. Das Kreuz steht als Markenzeichen für das Produkt der Kirche, der Vergebung von Sünden. Dafür möchte sie Geld und von den Leuten, die kein Geld haben, Gehorsam und Glauben.
Freie und unabhängige Christen sollten den Fisch als Symbol wählen. Das Leben entstand im Meer.
Der Vatikan hat mit Christentum nicht viel zu tun. Er ist vielmehr ein Imitat des herodianischen Tempels, dessen Zerstörung Jesus angekündigt hatte.
„Das Kopftuch ist für viele Frauen gar kein religiöses Bekenntnis, sondern bedingt durch die Erziehung und soziale Prägung ein Kleidungsstück, welches Schamhaftigkeit ausdrückt.“
Welche Schamhaftigkeit? Die Scham, Frau zu sein? Auch bei Kindern? Scham, weil Haare ein Sex-Symbol sind und Männer zur Unzucht verleiten könnte? Sind also Frauen – und nicht die Männer selbst – dafür verantwortlich, dass Männer ihre Selbstbeherrschung nicht verlieren? Müssen sich Frauen – und bereits Kinder – dafür schämen, dass sich Männer beim Anblick von Frauenhaaren nicht im Zaum halten können? Das abzulehnen wäre gesellschaftliche Umerziehung? Ich fürchte eher, dass diese Art von Schamhaftigkeit schlicht Unterdrückung der Frau ist.
Ich kann mich übrigens an ein Gespräch in einer Radiosendung vor viele Jahren erinnern, wo ein Moslem sagte, Moslems schätzten Frau sehr so wie Edelsteine. Edelsteine wirft man auch nicht auf die Straße – und so hat die Frau eben zu Hause zu bleiben oder verhüllt auf die Straße zu gehen. Mit einem Wort, die Frau ist wie ein Edelstein Besitz des Mannes, sonst nichts.
Das Kreuz schützt vor dem Bösen. Man nimmt es zB, um Vampire und andere Dämonen abzuwehren. Deswegen hängt es in den Klassenzimmern, um die Kinder vor dem Txufel zu beschützen. Es tut dies auch für Ungläubige. Wer sich vor dem Christenkreuz fürchtet, ist von S@tan besessen.
Dann müßte das Kreuz auch vor den Lehrer:innen schützen, oder?
Och, ich hatte nie Probleme mit meinen Lehrern…;-)
Wenn die Mädchen Kopftuch tragen dürfen, dürfen die Burschen Kappe oder Mütze tragen. Punkt!
…und Taschenfeitel
Bei den Germanen war Gott noch in allem enthalten, in jedem Baum, jedem Geschöpf, den Wolken, dem Wasser, der Sonne, sogar dem Wetter! Seit dem Christentum aber wird Gott vermenschlicht mit Jesus ans Kreuz genagelt und angeblich als Geist wieder erschienen nach dem Tode, aber alles sonst Lebende hat die Kirche zu reinen Objekten reduziert. Armselig!
Wie wäre es mit Neutralitätspflicht?
Steht in der Verfassung unseres Landes. Und würde auch sehr gut zu einer immer durchmischteren Gesellschaft passen.
Wahrheit gibt es nur zu zweien, hat so oder ähnlich Hannah Arendt gesagt. Das ist viel besser, als die Bevölkerung zu entzweien.
Ich möchte vorausschicken, dass ich durchaus gläubig bin, um es sehr zugespitzt zu sagen, wie ich es einmal auf einem Plakat gelesen habe: Es ist in Ordnung eine Religion zu haben, genauso wie es in Ordnung ist einen Penis zu haben. Es ist aber nicht angebracht damit Gesetze zu schreiben und Kinder zu belästigen! – Mehr muss man dazu auch nicht sagen, denke ich … 🤔
Nur so als Frage: Wenn man hierzulande bei schwülen 35 Grad im Schatten mit dreifach-Kopftuch, doppelt langärmlig oder sogar noch mit Trenchcoat darüber als Frau herumläuft (herumlaufen muss), oder im schwarzen Behang, nur das Gesicht frei – während der „Partner“ daneben hämisch grinsend im T-Shirt marschiert – was ist das dann? Religion? Tradition? Oder einfach nur anerzogene Gewalt gegen das andere Geschlecht?
Muss man so etwas verteidigen? Muss man einen „Gott“ verehren, der so etwas „befiehlt“? Was soll man von diesem „Gott“ halten auf aufgeklärter Mensch? Wenn das Schamhaftigkeit ist, dann weiß ich nicht…ob ich dämlich bin oder die anderen… Es geht nicht um Kopftuch oder nicht, sondern schlicht um hinreichende oder fehlende faktische und emotionale Intelligenz. Und wie gesagt – um Gewalt.
@,
es kann aber auch ganz einfach masochismus sein.
schliesslich ist masochismus eine persönlichkeitseigenschaft,
die beim betroffenen positive emotionen hervorruft,
wenn er/sie/es gedemütigt wird oder schmerzen erleidet.
man kann niemanden retten, er/sie/es sich nicht retten lassen will ;-)))
Das Kreuz war bei den Römern so etwas wie ein Galgen.
Schließlich wurde Jesus darauf hingerichtet.
Wie kam es, dass das Christentum mit seiner ‚Frohen Botschaft‘ als Symbol gerade einen Galgen wählte?
Ist doch makaber oder?
Jaja, das war eine ziemlich grausame Hinrichtungsmethode der Römer. Man kann das Kreuz also auch als Drohung lesen.
Ein Kardinalproblem der sich seit Jahrtausenden extremstextremistischt zuspitzenden Herschaftlichen Generalvereinnahmung des Jedwederlichen erweist sich banalst logisch als auch gleichzeitigst verwirklicht als die völligst totalst parasitärste Vereinnahmung des Privatesten jedes Einzelwesens selbst – Das gestaltet sich selbstverstetigendst für jedweden Gospodentisch als auch gleichzeitiglichst für den selbstzervergeniedert Gemeingering Niederkeitlichen selbst.
Das fundamentale Kardinalproblem aller Herrschaft ist die Verstrickung mit dem Konzept der Unendlichkeit, welches im Rahmen jedweder Endlichkeit grundsätzlichst a priori scheitert als auch immer scheitern wird.
Herrschaft ist ein banalstlogischer Zirkelschluß mit sich selbst und erweist sich als das grundbanalst gewaltsamst destruktivste Überlebenskonzept des sterblichen Menschen im logisch extemstvergesellschaftet Erweitertsten Generalsuizid Aller Zeiten.
Die Menschen als sterblich individuelle Lebewesen selbst, in ihren grundallerbanalsten Lebenswirklichkeiten werden sich – naturgemäß – selbst um eventuellen Ausgleich igendwie kümmern („müssen“), da jedwede Gospoderie grundlebensfeindlichst alles in sich aufsaugt im imexplodierendsten Netzwerk als furiosest selbstzerbrauchendste Megamaschine fundamentalsuizidalsten Barachialstparasitismus – Die Natur besorgt immer letztlich den Fundamentalausgleich selbst, im Menschen selbst als auch gleichzeitig Außerhalb seiner Sterblichkeit.
zur schau getragene zeichen einer sektengemeinschaft,
egal welcher ausrichtung, haben im öffentlichen raum nichts zu suchen.
wer das, will soll sich in seinen °°sektengottesstaat°° verschleichen dem er sich zugehörig fühlt.
kultstätten ehemals dominierender lokaler sekten können, sei es eine kirche, synagoge, moschee,
als zeugen der vergangenheit als museen aus kulturellen gründen bestehen bleiben,
aber nicht zur geisterbeschwörung und voodootreffpunkt missbraucht werden.
ein beeindruckendes beispiel eines museums ist die kapelle sansevero in neapel mit dem christo velato von guiseppe sanmartino, 1720 -1793, das muss man einfach gesehen haben.
Solange die durch Frauen verachtende Erziehung dieser faschistoiden Ideologie erzwungene islamistische Verkleidung von Kindern nicht endlich verboten wird, bin ich dafür, das Kreuz der christlichen Welt demonstrativ in den Klassenräumen aufzuhängen.
Es kann doch nicht angehen, dass eine im Kern gewalttätige, Kinder sexualisierende „Religion“ (die keine ist) unsere Gesellschaft schon im Klassenzimmer beherrscht.
Wer die Problematik „entspannt“ sieht, hat sich noch nicht mit dem Koran beschäftigt… sollte er/sie dringend nachholen: „Die Scharia ist die Gebrauchsanleitung für den Islam, sie ist von der Heiligen Schrift des Islam abgeleitet, dem Koran. Die Scharia ist eine radikale Gesellschaftsordnung, die das gesamte öffentliche und private Leben regelt. Mit ihr wird die Unterdrückung der Frauen, der Hass gegen Juden und Homosexuelle oder die brutale Beschneidung, die Verstümmelung von weiblichen Säuglingen legitimiert. Den Koran kann man als Evolution der Gewalt lesen. Nach jedem Terrorakt die gleiche Leier: Das alles habe nichts mit dem Islam zu tun. Wenn ich das höre, dann ist es für mich wie die Leugnung des Holocausts!“ Aus dem Buch der Islamexpertin Laila Mirzo (12.09.2018: „Nur ein schlechter Muslim ist ein guter Muslim. Über die Unvereinbarkeit des Islam mit unserer Kultur.“)
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