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Politik

Krise in Kolumbien – nach Regierungswechsel

6 Kommentare 26. September 2026 12 Minuten Lesezeit von Andrea Drescher

Im Januar war ich in Kolumbien, genau dort, wo es jetzt gerade richtig knallt. Aber „gut & böse“ sind nicht leicht zu unterscheiden. Nur ein weiterer Krisenherd, der uns nichts angeht? Oder ein weiterer Baustein im großen geopolitischen Spiel, in dem man die immer gleichen Akteure wiederfindet? Einiges weist auf Letzteres hin.

Bereits am 5. Januar 2026 sagte Trump nach der US-Militäroperation in Venezuela, bei der Nicolás Maduro festgenommen worden war, gegenüber Journalisten, Kolumbien sei ebenfalls „sehr krank“ und werde von einem „kranken Mann“ regiert, der Kokain herstelle und in die USA verkaufe. Auf die direkte Frage, ob auch gegen Kolumbien eine US-Militäroperation denkbar sei, antwortete Trump: „It sounds good to me.“ Reuters wertete das ausdrücklich als Drohung mit militärischem Vorgehen gegen Kolumbien.

Die aktuelle Situation – Amerika21 berichtet

In der kolumbianischen Karibikstadt Santa Marta führen Paramilitärs der Gruppe Autodefensas Conquistadoras de la Sierra Nevada (ACSN) einen „bewaffneten Streik“ durch. Nach Drohungen gegen Händler und Transportunternehmen sind Geschäfte geschlossen, Busse und Autos werden angezündet, Straßen sind blockiert. 

Die Regierung unter Präsident Abelardo de la Espriella reagierte mit einer Verstärkung der Sicherheitskräfte und ordnete die Militarisierung der Stadt sowie der benachbarten Gemeinde Ciénaga an. Er kündigte zudem den Einsatz von mehr als 600 zusätzlichen Polizist:innen an.

Auslöser der Eskalation war eine Militäroperation vom Montag im ländlichen Gebiet von Santa Marta. Dabei wurden sieben Mitglieder der ACSN getötet, darunter José Luis Pérez Villanueva alias Cholo, der nach Angaben der Behörden eine führende Funktion innerhalb der Organisation innehatte. Die ACSN reagierte mit weiterer Eskalation. In der touristischen Stadt Santa Marta und im nahegelegenen Naturschutzpark Tayrona kam der öffentliche Verkehr teilweise zum Erliegen. Es kursieren Videos von Schusswechseln auf offener Straße. Nach Angaben von El País wurden Geschäfte beschossen, die trotz der Drohungen geöffnet hatten.

Die ACSN verfügt über eine langjährige Präsenz in der Sierra Nevada de Santa Marta und angrenzenden Regionen. Nach Angaben der Fundación Ideas para la Paz (Stiftung Ideen für den Frieden, FIP) ist die Organisation in 14 Gemeinden in Magdalena, La Guajira und Cesar aktiv. Ihre Einnahmen stammen unter anderem aus Drogenhandel und Erpressung von Geschäften, Hotels, Transportunternehmen und Akteur:innen der Tourismuswirtschaft.  

Die aktuelle Krise fällt mit einem grundlegenden Kurswechsel der kolumbianischen Sicherheitspolitik zusammen. Unter der Regierung von Gustavo Petro hatten die ACSN zeitweise an Gesprächen im Rahmen der „Paz Total“ (Totaler Frieden) teilgenommen. 2024 wurden Friedensverhandlungen eingerichtet. In diesem Rahmen hatte Petro unter anderem Haftbefehle gegen Vertretende der Gruppe vorübergehend ausgesetzt. Nach seinem Amtsantritt beendete De la Espriella diesen Prozess am 28. August. Seine Regierung setzt stattdessen auf militärischen Druck und die militärische Unterwerfung bewaffneter Gruppen unter die Justiz.

Weitere Details 

Im folgenden, das, was mir zwei persönliche Kontakte auf meine nervöse Nachfrage berichteten. Unsere Messenger-Kommunikation habe ich 1:1 übernommen bzw. übersetzt, nur die persönlichen Aussagen entfernt. Daraus die beiden Kernaussagen, die mich aufhorchen ließen:

  • Sie zerstören die Natur, um Fracking zu betreiben.
  • Der Clan de Golfo nimmt das Territorium ein, das die Regierung „befreit“.

Das kommt mir irgendwie bekannt vor.

Quelle 1: ein lieber Kontakt aus Bogota

Die Geschichte ist schwerer zu erklären. Wir hatten einen Präsidenten, den ich liebte: Gustavo Petro.

Im Mai und Juni dieses Jahres fanden Wahlen statt, bei denen Petros Partei (die Linke) verlor und die Rechte mit einer sehr umstrittenen Persönlichkeit gewann – ehrlich gesagt stelle ich sogar die Transparenz der Wahlen in Frage.

Diese Person war Anwalt von Mafiosi, von Betrügern mit Pyramidensystemen, der Strohmann von Nicolás Maduro in Venezuela und hatte Verbindungen zur FARC

Etwa die Hälfte stimmte für die Linke und die andere Hälfte für die Rechte – das Land war gespalten

Es liegt auf der Hand: Da Abelardo (der neue Präsident) zur Rechten gehört, wird er von allen politischen Gruppierungen unterstützt

Was sie schon immer getan haben, ist, uns den Krieg zu schenken, um uns den Frieden zu verkaufen….

Und zu behaupten, dass gerade sie den Frieden schaffen

Als wir die Wahlen verloren haben, hatte ich das Gefühl, dass das Land verloren hat, weil sich die Geschichte wiederholen würde.

Aus der Zeit, als der ehemalige Präsident Álvaro Uribe die Ermordung junger Menschen anordnete, um Zahlen über „Kampfverluste“ vorweisen zu können, aber die Jungen waren keine Guerillakämpfer; später begann man, den Fall zu untersuchen, und deckte die „falsos positivos“ auf

Man entdeckte auch Massengräber… Und es war der Protest der Mütter, die versicherten, dass ihre Söhne keine Kriminellen waren. Kolumbien hat ein Justizsystem namens JEP geschaffen, also eine Sondergerichtsbarkeit für den Frieden, und viele Militärangehörige und Befehlshaber der Armee gaben an, dass es tatsächlich Zivilisten waren, die als Guerillakämpfer ausgegeben wurden.

Mit Petro wurde die Arbeit von Hausangestellten, Wachpersonal und in Berufen, die keine Ausbildung erfordern, aufgewertet, und die Oberschicht war empört, weil sie das Gefühl hatte, man würde ihr ihren Reichtum rauben.

Abelardo de la Espriella ist ein übler Charakter, der per Dekret regiert.

Er hat das Tragen von Waffen unter bestimmten Bedingungen genehmigt, aber viele Menschen wie ich halten das in einem Land wie Kolumbien, das freundlich, aber auch leidenschaftlich ist, für inakzeptabel.

Er hat die Mittel für Kultur und Bildung gekürzt.

Und jetzt spielt sich das alles in der Atlantikregion ab – an der Karibikküste, in Santa Marta, Barranquilla und Cartagena.

Man sagt nämlich, dass Abelardo die Geschichte der „falsos positivos“ wiederholt, indem er die Ermordung unschuldiger Jugendlicher zulässt, um Angst zu schüren.

Jede Region Kolumbiens ist anders; Boyacá ist sehr ruhig – es ist unwahrscheinlich, dass so etwas in den kleinen Dörfern von Boyacá passiert, zumindest nicht in den näher gelegenen; die entlegeneren Dörfer könnten jedoch in Mitleidenschaft gezogen werden. Bogotá und Medellín haben von allem etwas: Gewalt, Irrationalität.

Aber die maßlose Gewalt hat uns hier noch nicht erreicht; hoffentlich eskaliert das Thema des Waffenbesitzes nicht …

Hier in Bogotá gab es zwar eine kulturelle Protestaktion, aber soweit ich weiß, kam es zu keinen Ausschreitungen.

In Santa Marta sind gestern junge Menschen ums Leben gekommen.

Und schon hat zumindest eine Mutter öffentlich erklärt, ihr Sohn sei unschuldig gewesen.

Tatsächlich gab es auch eine Schießerei am Flughafen von Bogotá.

Eines der großen Probleme Kolumbiens sind die Medien

Denn die Eigentümer der meistgesehenen Sender sind die Magnaten des Landes

Unter Petro gab es angeblich „keine Sicherheit, keine Gesundheitsversorgung, keinen Frieden“

Jetzt unter Abelardo ist die Sicherheit zurückgekehrt (weil Menschen getötet werden), es gibt keine schlechten Nachrichten mehr zum Thema Gesundheit oder Bildung

Und wenn doch mal etwas Schlimmes passiert, ist Petro dafür verantwortlich

Das sage ich aus meiner etwas linksgerichteten Sicht

Ich wusste ehrlich gesagt gar nicht, was es heißt, links zu sein, dann wurde mir klar, dass es hier in Kolumbien links ist, zu denken, dass Gerechtigkeit und Reichtum besser verwaltet werden müssen, und dass es links ist, an das Recht auf Bildung, Wohnraum und soziale Leistungen zu glauben

Und so habe ich verstanden, dass ich links bin

Die Medien sagen nicht mehr „es gab ein Massaker“, sondern „es gab Unruhen, nichts Ernstes, bei dem ein paar Menschen ums Leben kamen“

Genau so, wie du es gelesen hast: „nichts Ernstes mit ein paar Toten“

Das reicht

In Barranquilla, der Heimatstadt von Abelardo, befindet sich der wichtigste Seehafen Kolumbiens.

Manchmal denke ich, dass sich der Drogenstaat, den Petro gerade zerschlagen hat, wieder verstärken wird.

Und das ist sehr traurig.

Es gab auch viele Waldbrände, und in Tolima – ich weiß nicht mehr, ob es der Bürgermeister oder der Gouverneur war – wurde bereits gesagt, dass es eine Anweisung von oben war. Sie zerstören die Natur, um Fracking zu betreiben.  Nach dem Erdbeben in Chocó und Cali wurde Geld für eine Stiftung gesammelt, die auf den Namen der Ehefrau des Präsidenten läuft.

Wäre das unter Petro passiert, wäre das ein Skandal gewesen.

Und hier in Bogota tun die Leute, die für diesen Typen gestimmt haben, so, als ginge sie das Thema nichts an, und sagen: „Letztendlich müssen wir alle arbeiten.“

Quelle 2: Eine politisch sehr gut informierte Freundin aus Medellín mit Familie in Santa Marta und Valledupar

In der Region patrouillieren die, die man nicht beim Namen nennen darf, auch. Es fahren Autos mit Megaphonen rum und sagen, die Leute sollen zu Hause bleiben. Minca, Santa Marta, Bonda, Taganga … tot. Und es breitet sich gerade auch nach Cesar aus: auf die andere Seite der Sierra Nevada.

Der neue Präsident greift ausgerechnet die bewaffnete Gruppe an, die mit der Vorgängerregierung in Verhandlungen stand und die in der Region seit Jahren mit dem Clan del Golfo um Territorium kämpft. Die ACSN selbst stellen sich dabei als eine Art Schutzwall gegen dessen weitere Expansion dar.

Ziemlich krass ist auch die Propaganda. Heute hat Caracol tatsächlich eine Entschuldigung abgesetzt, weil sie „falsch“ über Santa Marta berichtet hätten. Das Ding ist: Sie haben nicht falsch berichtet. Stattdessen berichten jetzt alle, dass alles in Ordnung sei. Und YouTube hilft dabei, Videos von Normalos zu löschen, die berichten.

DW nennt es einen Krieg gegen die Narcos. Das greift aber zu kurz: Die ACSN sind ein paramilitärischer Clan, der in der Sierra territoriale Kontrolle ausübt und gleichzeitig in internationalen Drogenhandel und Schutzgelderpressung verwickelt ist. Das sind die „Paras“, die rund um Minca, Palomino und andere Teile der Sierra seit Jahren präsent sind und zum Teil auch tatsächlich anstelle der Polizei für Recht und Ordnung sorgen und von weiten Teilen der lokalen Bevölkerung akzeptiert und respektiert werden.

Cholo, die Nummer zwei des Clans, hatte noch davor gewarnt, was passieren wird, wenn die Regierung die ACSN zerschlägt: Der Clan del Golfo wird das entstehende Machtvakuum füllen und in die Sierra vorrücken. Wenige Tage später war Cholo tot. Laut Regierung wurde er bei einer Polizeioperation getötet. Die ACSN behaupten dagegen, er habe sich freiwillig gestellt, weil er verhandeln wollte, und sei anschließend vor den Augen seiner Frau erschossen worden.

Und inzwischen stehen sogar wieder Vorwürfe von „Falsos Positivos“ im Raum. Unter den Toten war auch der 18-jährige Ricardo Andrés Rodríguez Martínez. Es gibt Hinweise darauf, dass er zumindest Kontakte in das bewaffnete Milieu hatte. Entscheidend ist aber, was an diesem Tag passiert ist: Seine Familie und weitere lokale Quellen behaupten, Ricardo habe nicht zu den Kämpfern gehört, sich den Polizisten freiwillig ergeben und ihnen erklärt, dass er kein Mitglied der ACSN sei. Trotzdem soll er hingerichtet worden sein.

Währenddessen lässt sich der Präsident vor den Leichensäcken fotografieren und verkündet, wer sich nicht unterwerfe, werde ebenfalls „in einer Tüte und tot“ enden. Jede dieser unwürdigen Inszenierungen von Toten schafft neuen Hass auf den Staat – und dient damit als Rekrutierungswerbung für diese bewaffneten Gruppen.

Der Präsident gerade ist ein echter Faschist. Ganz stolz darauf, dass er im Stile Israel für „Ordnung“ sorgt.

Von den fünf oder sechs Verbrecherclans in der Sierra sind die, die gerade angegriffen werden, die vom Volk am meisten gemochten und generell anständigsten. Die Friedensverhandlungen mit diesem Clan haben der Sierra Nevada gewaltig Tourismus gebracht. Der Präsident hat die Friedensverhandlungen jetzt aufgelöst. Der Tourismus wird erwartungsgemäß einbrechen.

Soweit ich das nachvollziehen kann, ist der Clan auch mit den Indigenen verbandelt. Die fühlen sich offenbar persönlich bedroht von der aktuellen Regierung, was zu weiteren Komplikationen führen wird.

Und wenn der Clan del Golfo echt übernimmt, dann wird es deutlich brutaler werden.

Zum Clan de Golfo

Der Clan del Golfo ist eine der mächtigsten kriminellen Organisationen Kolumbiens. Er ist auch unter den Namen Autodefensas Gaitanistas de Colombia (AGC), Gaitanistas und Urabeños bekannt. Die Gruppe entstand aus dem Umfeld ehemaliger paramilitärischer Strukturen und hat heute landesweite Reichweite.

Sein wichtigstes Geschäft ist der internationale Kokainhandel. Der Clan kontrolliert in verschiedenen Regionen Teile der Kokaproduktion, Transportwege, Lagerung und Ausfuhr von Kokain. Daneben verdient die Organisation unter anderem an Erpressung, illegalem Goldabbau und Menschenschmuggel, besonders in der Region um den Darién zwischen Kolumbien und Panama.

Keine Hoffnung auf Frieden

Dort, wo ich mir im Januar diesen Jahres die Sonne auf den Bauch habe scheinen lassen, wird aktuell das Trinkwasser knapp. Auch Lebensmittel stehen wohl nur begrenzt zur Verfügung.

Dass „die deren Namen man nicht ausspricht“, die Gegend kontrollierten, war mir zu diesem Zeitpunkt auch bewusst. Mir wurde erzählt, dass Touristen in diesem Gebiet sehr sicher seien, da ein Mann, der eine Touristin vergewaltigt habe, öffentlich aufgehängt worden sei. Schließlich wollten die, deren Namen man nicht ausspricht, nicht, dass Touristen ausbleiben.

Aber wenn es jetzt wieder zu Morden an Unschuldigen kommen, nur um ein Regierung als „Friedensbringer“ darstehen zu lassen und ein Clan übernimmt, der als gefährlicher gilt als die, die bisher die Kontrolle haben, muss auch ich an Al Jolani und Syrien denken.

Darüberhinaus hat Kolumbien Bodenschätze, die der Weltmarkt aktuell dringend braucht. Beim Erdöl ist Kolumbien in Lateinamerika ein bedeutender Produzent und exportiert einen erheblichen Teil seines Rohöls.

Die Mainstream-Medien berichten nicht – zumindest brachte meine aktuelle Suchanfrage bei Google keine Informationen. Aber wer interessiert sich schon für „nichts Ernstes mit ein paar Toten“?

Bild: Ansicht von St. Martha – KI-generiert


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6 Kommentare

  1. Varus
    Antworten

    @“Kolumbien sei ebenfalls „sehr krank“ und werde von einem „kranken Mann“ regiert“

    Die Estados Unidos werden von einem Wahnsinnigen regiert… Philip Giraldi am 25.09.26 in den Ungeschnittenen: „… Es ist kaum vorstellbar, wie die wahnwitzigen Behauptungen von Präsident Donald Trump über das Stadium reiner geistiger Umnachtung hinausgehen und etwas weitaus Schlimmeres – nämlich Katastrophales – annehmen könnten. … Trump eilte Berichten zufolge von Camp David ins Weiße Haus zurück, um über die Möglichkeit nachzudenken, den Iran zu „vernichten“ – in der Absicht, sich das Öl des Landes anzueignen, genau wie er und Außenminister Marco Rubio es in Venezuela getan hatten …“
    Die restliche Welt, insbesondere in Südamerika, sollte zusehen, wie man möglichst einig dem korrupten Wahnsinnigen mit Isr-Hörigkeit Widerstand leistet.

  2. Andreas_Sch.
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    Mit den Verhältnissen in Kolumbien bin ich nicht sehr vertraut und danke für diesen erhellenden Bericht! Mir ist immer nur aufgefallen, dass Kolumbianer, die ich kennengelernt habe (ähnlich Venezuelanern) mir eher unheimlich waren. Das verwundert bei solchen Verhältnissen nicht, denke ich. Daher musste ich fast schon schmunzeln, als ich gelesen habe „freundlich aber leidenschaftlich“, im Zusammenhang auf die neuen Regelungen bezüglich Waffen. Ist schon übel, wenn man bedenkt, dass man Verbrecherclans und Paramilitärs mag – zumindest mehr als die Regierung … Ich wünsche wirklich den Leuten alles Gute!

  3. Jurgen
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    Kampf der Mafia-Regime, tja, entweder ist es die „Staats“mafia oder eine „Kirche“ oder eine andere Gruppierung, die die Ausbeutung der Schafherde und der Ländereien vornimmt. Die Staatsmafia nennt es Demokratie und Steuer, die anderen haben andere Namen dafür…

  4. Sceeneshifter
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    Der eigentliche Wahlbetrug findet ja zwischen den Wahlen statt: da die Milliardäre die Massenmedien besitzen sowie der ÖRR nicht unabhängig ist, wird die Bevölkerung vier Jahre lang manipuliert, z.B. indem die „Piratenpartei“, „die Basis“ etc. unten gehalten werden.
    Desweiteren gibt es ( mit Absicht ) keinen Straftatbestand der „falschen Wahlversprechen“ – denn dann würden z.B. Selenski, Merz und viele andere jetzt im Gefängnis hocken.
    Die Wahl selbst ist dann nur noch das i-Tüpfelchen der Wahlfälschung, in Form von Manipulation der elektronischen Wahlsysteme bzw. Manipulation der Briefwahlbögen.
    Deshalb: die Wahl sollte mit Wahlurnen erfolen – Briefwahl nur als Ausnahme ! Die Wahllokalleiter melden die Ergebnisse an das Zentrale Wahlbüro und die Ergebnisse jedes einzelnen Wahllokals erscheinen nach der Auszählung online, so dass es jeder nachprüfen kann.
    Was Kolumbien betrifft, tut mir die Bevölkerung nur leid, denn Petro hat es geschafft, den jahrelangen Kreislauf von Bürgerkrieg und Armut zu durchbrechen – und jetzt beginnt es auf’s Neue. Daß der Weltmeister im Völkermord dahinter steckt, wundert mich nicht.

  5. Leontinger
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    Liebe Frau Drescher ich wünsche Ihnen, dass Ihnen nichts passiert und sie heil herauskommen. Ja hier hört man nichts von den Gräueln, die Sie erzählen. Alles Gute!

    1. Andrea Drescher
      Antworten

      ganz lieb – aber ich bin ja schon lange wieder in österreich. nur freunde sind betroffen. und dass man nichts hört, ist in meinen augen eigenartig.

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