Vogelgrippe-mRNA in Zulassungsphase

23. April 2026von 2,6 Minuten Lesezeit

Moderna hat die Phase-3-Studie mit dem mRNA-Impfstoff gegen die Vogelgrippe gestartet. Der Stoff stand nach einem Förderungsstopp durch US-Minister Kennedy vor dem Aus, ein Netzwerk der Pandemie-Industrie sprang ein.

Ein neuer mRNA-Stoff steckt in der Pipeline. Es geht um die Vogelgrippe, und der US-Biotech-Konzern hat nun seine Phase-3-Studie begonnen und erste Probanden mit dem Stoff „geimpft“. Es gibt de facto keine nennenswerten menschlichen Infektionen mit dem Virus – doch Moderna hat bereits eine Impfung dagegen entwickelt. Erstaunlich, oder?

Über die „Show“ mit der Vogelgrippe hat TKP ausführlich und regelmäßig berichtet: über die gesundheitliche Perspektive, wonach das Virus für den Menschen kaum relevant ist, über die politische Dimension, bei der „H5N1“ immer wieder für Pandemie-Übungen genutzt wird – von der Isolation von Tieren bis hin zu Hygienemaßnahmen –, bis zur wirtschaftlichen Frage und dem finanziell lukrativen Geschäft für Mastbetriebe, wenn ihr Geflügel massenhaft vom Staat gekeult wird. Hier findet man mehr dazu.

Nun hat also Moderna „endlich“ die große Impfung dagegen gestartet. Denn nicht wenige „Experten“ warnen seit Jahren, dass H5N1 „Pandemiepotenzial“ habe. Die mRNA-Behandlung richtet sich gegen das H5-Influenzavirus und basiert auf derselben mRNA-Plattform wie die COVID-19-Impfstoffe von Moderna. Frühe Studien hätten gezeigt, dass der Impfstoff sicher und wirksam sei.

Die Phase-3-Studie (Odyssey 301) testet nun Sicherheit und Wirksamkeit bei etwa 4.000 gesunden Erwachsenen ab 18 Jahren in den USA und Großbritannien. Es ist die erste mRNA-Pandemie-Impfung gegen Vogelgrippe, die diese späte Phase erreicht hat. Man fragt sich freilich, wie man die Wirksamkeit von etwas prüfen kann, wenn sich die Menschen damit kaum anstecken und schon gar nicht erkranken.

Die Studie hat gerade erst begonnen. Erste Probanden erhielten die Dosen in den vergangenen Tagen. Ergebnisse werden frühestens in Monaten erwartet. Eine Zulassung ist noch nicht in Sicht – es handelt sich um eine rein experimentelle Phase-3-Prüfung. Solange Trump in den USA regiert, dürfte man nur in Europa eine Zulassung für solche Stoffe bekommen.

Ursprünglich hatte das US-Gesundheitsministerium (HHS) unter der Trump-Administration Verträge über mehr als 700 Millionen US-Dollar mit Moderna für die Entwicklung eines Vogelgrippe-mRNA-Impfstoffs abgeschlossen. Im Mai 2025 kündigte HHS-Sekretär Robert F. Kennedy Jr. diese Verträge jedoch.Und wer sprang ein? Die üblichen „progressiven Oligarchen“. Die norwegische Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (CEPI) investiert bis zu 54,3 Millionen US-Dollar in die Phase-3-Studie. Im Gegenzug verpflichtet sich Moderna, im Falle einer Pandemie 20 Prozent der Produktionskapazität zu günstigen Preisen an Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen zu liefern.

CEPI wurde 2017 als globale Partnerschaft gegründet, um Impfstoffe gegen aufkommende Pandemie-Erreger zu entwickeln („100-Tage-Mission“). Zu den Gründern und großen Geldgebern zählen Regierungen (u. a. Norwegen, Deutschland), die Wellcome Trust und die Bill & Melinda Gates Foundation. Es ist die übliche „privat-öffentliche Partnerschaft“ innerhalb der Pandemie- und Impfindustrie.


Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.

Folge TKP auf Telegram oder GETTR und abonniere unseren Newsletter.



Vogelgrippe: Die Tierquälerei bekommt ein Gesicht

Kanada erschießt 400 völlig gesunde Strauße mit Gewehren

6 Kommentare

  1. Jan 24. April 2026 um 6:05 Uhr - Antworten

    „wie man die Wirksamkeit von etwas prüfen kann“

    Surrogatparameter. Man testet irgendeinen Unsinn, von dem man behauptet es stelle einen Nachweis dar. Und dann kreischt man, jede Kritik sei Delegitimierung und Spionage.

  2. W. Baehring 23. April 2026 um 17:57 Uhr - Antworten

    Zitat: „Es gibt de facto keine nennenswerten menschlichen Infektionen mit dem Virus – doch Moderna hat bereits eine Impfung dagegen entwickelt. Erstaunlich, oder?
    Und: „Man fragt sich freilich, wie man die Wirksamkeit von etwas prüfen kann, wenn sich die Menschen damit kaum anstecken und schon gar nicht erkranken“.

    Wenn man nun berücksichtigt, dass bereits vom 2. bis 4. Oktober 2024 ein internationaler Vogelgrippe-Gipfel in Washington D.C. veranstaltet wurde, von dem die Organisatoren schrieben:
    „Beim Schwerpunktthema Überwachung und Datenmanagement will man sich der Erörterung von Strategien zur Verbesserung von Überwachungssystemen, Frühwarnmechanismen und Schnellreaktionsprotokollen widmen“, und der Journalist Leo Hohmann dazu urteilte (Zitat):
    „Eine weitere Plandemie scheint im Anmarsch zu sein, wenn man die Besessenheit so vieler Eliten vom H5N1-Vogelgrippestamm betrachtet.
    Man müsse davon ausgehen, dass es sich bei der Konferenz um eine Tabletop-Übung handelt, bei der man eine kommende Vogelgrippe-Pandemie durchspielen wird.
    Dieses Vorgehen erinnere an das Event 201, das im Oktober 2019 in New York City zur Vorbereitung der kurz darauf proklamierten „Covid-Pandemie“ stattfand.
    Es sei kein gutes Zeichen, dass die Elite diese Übung angesetzt habe“, dann bekommt das Ganze schon wieder ein „Geschmäckle“.

    Alle Alarmglocken sollten allerdings schrillen, seit unser aller Freund Bill Gates wieder seine schmutzigen Geld-Finger im Spiel hat, um das „Pandemie-Potential“ von H5N1 „erforschen“ zu lassen. Das heißt nichts anderes, als mittels Gain of Function H5N1 pandemiefähig zu machen (natürlich nur deshalb, um seine potentielle Gefährlichkeit für den Menschen zu ermitteln und mit passenden mRNA-„Impf“stoffen schon präventiv gegenhalten zu können).
    Und da ist es auch nicht mehr weit, bis im Rahmen einer neuerlichen, unerwarteten H5N1-Zoonose oder (alternativ) eines neuerlichen, natürlich sehr bedauerlichen „Laborunfalls“ die nächste P(l)andemie durch die WHO ausgerufen werden muß, um mittels der neuen Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) die Menschheit zu retten.
    In dieses Horn bläst übrigens auch das französischen Institut Pasteur:
    Nach dessen „Erkenntnissen könnte das Vogelgrippe-Virus eine schlimmere Pandemie auslösen als Covid 19. Diese Gefahr besteht demnach für den Fall, dass das Vogelgrippevirus mutiert“ (oder mutiert wurde?).
    Das Pferd von Modernas Impfstoff-Ritter (ich meine natürlich – Retter) s dürfte dann schon mit den Hufen scharren.

  3. VerarmterAdel 23. April 2026 um 12:21 Uhr - Antworten

    Betrug, Betrüger, Mode RNA

  4. Pusteblume 23. April 2026 um 10:26 Uhr - Antworten

    Wer sind dieses Mal die Versuchskarnickel? Nicht wehrhafte Behinderte und oder Alte in Altenheimen? Weshalb stellen sich nicht Bill-the-killer-Gates oder die Merkel als Versuchskarnickel zur Verfügung? Oder Starmer in Große-Fresse-Britannien.

  5. Hausmann_Alexander 23. April 2026 um 10:10 Uhr - Antworten

    Das (gute) Ende von Resident Evil Requiem (—>Elpis) ist sehr interessant und lobenswert.

    Und warum gibt immer mehr (Zwischen-)Bosse aus Spezialeinheiten?

    • Pusteblume 23. April 2026 um 10:30 Uhr - Antworten

      Typisch us-amerikanischer Horrorfilm. Gibts keine Nicht-Verrückten in den USA?

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

Aktuelle Beiträge