
Die große Methan-Lüge: Wie der „Klima-Kult“ die Landwirtschaft bekämpft
Die Agenda ist offensichtlich, die Methoden sind altbekannt: Unter dem Deckmantel der Rettung vor einem angeblich drohenden „Klimakollaps“ wird ein Krieg gegen die menschliche Existenzgrundlage geführt – die Landwirtschaft.
Aktuell im Fadenkreuz der Ideologen: Rinder und Schafe. Ihr angebliches Verbrechen? Methan-Ausstoß durch den Verdauungsprozess. Doch wie so oft bei den großen Narrativen der Politik, entpuppt sich auch dieser „Klimaschutz“-Vorstoß bei näherer Betrachtung als ein gigantisches Konstrukt aus Angstmacherei und pseudowissenschaftlichem Unfug. Statt die Bauern in Ruhe ihre Arbeit machen zu lassen, fordern Politiker in Brüssel, Den Haag und Wellington, dass die Fleischproduktion zurückgefahren, die Landwirtschaft „umgebaut“ und die Verbraucher mit höheren Preisen an der Kasse bestraft werden – alles im Namen eines angeblichen Klimaschutzes. Pure Panikmache auf Basis falscher Behauptungen.
Zahlen, die ins Leere laufen
Eine aktuelle Analyse, publiziert von der CO2 Coalition, räumt mit den Horrorszenarien der Klima-Politik gründlich auf. Der Autor Gregory Wrightstone bezieht sich auf eine aktuelle Studie der CO₂ Coalition aus Virginia. Die Faktenlage ist ernüchternd für jeden, der tatsächlich an eine nennenswerte Erwärmung durch Viehhaltung glaubt: Selbst wenn man sämtliche 1,6 Milliarden Rinder weltweit eliminieren würde, läge die verhinderte Erwärmung bei einem kaum messbaren Wert von 0,04 Grad Celsius. Bei Schafen ist der Effekt sogar noch um den Faktor 10 geringer.
Und Neuseelands nationales Ziel, die Methan-Emissionen von Rindern und Schafen zu senken? Das würde die globale Temperatur um maximal 0,000008 Grad Celsius beeinflussen – also acht Millionstel Grad.
Wer sich fragt, wie Politiker solche Maßnahmen rechtfertigen, findet die Antwort in der Ideologie, nicht in der Physik. Wie die Experten – darunter renommierte Physiker wie William Happer – feststellen, würde kein rational handelnder Mensch auch nur einen Dollar investieren, um solch insignifikante Temperaturveränderungen zu erzielen.
„Kein vernünftiger Mensch würde auch nur einen einzigen Dollar investieren, um solche winzigen Temperaturreduktionen zu erreichen“, schreibt das Papier der CO₂ Coalition.
Wenn Ideologie die Biologie ersetzt
Selbst diese winzigen Zahlen wären noch kleiner, weil wilde Wiederkäuer und Termiten die frei werdenden Flächen sofort besetzen würden. Die Methan-Hysterie ignoriert einfach die biologische Realität: Rinder und Schafe verwandeln unverdauliche Zellulose in hochwertiges Protein, Milch, Leder und Wolle – Dinge, die der Mensch sonst nicht nutzen könnte. Das ist keine Klimasünde, das ist effiziente Nahrungsmittelproduktion.
Die Kampagne gegen das Methan ist ein Paradebeispiel für die Instrumentalisierung von Wissenschaft. Während Wasser-Dampf mit bis zu 50.000 ppm (parts per million) den mit Abstand größten Einfluss auf die Temperatur hat, wird Methan mit seinen weniger als 2 ppm als apokalyptische Bedrohung inszeniert.
Besonders perfide: Die Gegner der Viehhaltung ignorieren dabei bewusst den natürlichen Kohlenstoffkreislauf. Rinder wandeln für den Menschen unverdauliche Biomasse (Zellulose) in hochgradig nahrhafte Lebensmittel um – Proteine, Eisen, Zink und Vitamin B12. Stattdessen wird in Ländern wie Dänemark versucht, Landwirte zu zwingen, den Tieren chemische Zusätze zu verfüttern, um die Methanbakterien zu hemmen. Es ist ein Angriff auf die Natur selbst.
Ein direkter Angriff auf die Ärmsten
Während sich die westliche Elite in ihren „nachhaltigen“ Diäten sonnt, trifft die Politik der globalen Reduktion von Viehbeständen vor allem die Ärmsten. Für Millionen von Familien in Entwicklungsländern ist ein Stück Vieh nicht nur Nahrung, sondern finanzielle Reserve und Versicherung gegen schwere Zeiten. Wer diese Bestände fordert zu reduzieren, nimmt diesen Menschen den Pfad zum sozialen Aufstieg.
Bei der ideologisch motivierten Attacke auf die Landwirtschaft geht es nicht um das Klima. Es geht um Kontrolle, die Verteuerung von Grundnahrungsmitteln und die Durchsetzung eines Gesellschaftsentwurfs, der den Menschen von seinen natürlichen Nahrungsketten entfremdet.
Die Wissenschaft ist eindeutig, doch die Politik hat sich längst von der Logik verabschiedet. Es bleibt die Frage, wie lange sich die Bevölkerung noch von dieser Propaganda an der Nase herumführen lässt, während man ihr die Grundlage ihrer Ernährung entzieht.
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