Ökonom Richard Werner bei Tucker Carlson: Jeder große Krieg beginnt mit einer Lüge – und die Zentralbanken stecken dahinter

24. Mai 2026von 5,3 Minuten Lesezeit

Im Interview mit Tucker Carlson hat der renommierte Ökonom und Bankensystem-Kenner Professor Richard Werner die Mechanismen offengelegt, mit denen Kriege künstlich erzeugt werden. Nicht das Volk will Krieg – das tun kleine, mächtige Kreise, die über Geldschöpfung, Zentralbanken und gezielte Provokationen (False Flags) ganze Nationen in den Abgrund treiben. Die aktuelle Eskalation rund um Iran und Venezuela ist dabei nur die neueste Variante eines alten Spiels.

Fast jeder große Krieg der letzten 150 Jahre wurde gezielt inszeniert – mit False Flags, Propaganda und dem Segen oder gar Finanzierung durch Banken und Zentralbanken. Es geht nicht um Freiheit, nicht um Menschenrechte und schon gar nicht um das Uran des Iran. Tucker dazu gleich zu Beginn gewohnt prägnant am Punkt: „Ich betrachte die Behauptung, wir seien wegen des iranischen Atomprogramms in den Krieg gezogen, als eine Art IQ-Test. Wer diese Behauptung wiederholt, hat den Test nicht bestanden.“ 

Es geht um Macht, Kontrolle und die schrittweise Errichtung einer Neuen Weltordnung. Im Interview geht Prof. Werner der Frage nach, welche Akteure ein besonderes Interesse haben, sogar größere Kriege herbeizuführen und sie beliebig zu verlängern. Er spannt  der Bogen von der berüchtigten Versenkung der Lousitania vom 28.3.1915 (welche zum Eintritt der USA in den ersten Weltkrieg gegen Deutschland am 6.4.1917 sehr stark beigetragen hat), bis hin zum aktuellen Krieg im mittleren Osten, respektive einem allfälligen weiteren Weltkrieg.

Die Lusitania – ein klassisches False-Flag-Manöver

Werner erinnert an den Untergang der Lusitania 1915, der maßgeblich dazu beitrug, die USA in den Ersten Weltkrieg zu ziehen. Offiziell ein „deutscher Terrorakt“ gegen unschuldige Passagiere. In Wahrheit hatte die britische Regierung (unter Winston Churchill) das Passagierschiff offiziell als Hilfskreuzer deklariert, militärische Ladung an Bord genommen und den Kapitän bewusst in ein deutsches U-Boot-Gebiet gelotst – bei reduzierter Geschwindigkeit. Die Deutschen hatten sogar Zeitungsanzeigen geschaltet, um Amerikaner zu warnen. Dennoch starben US-Bürger, und die Propagandamaschine lief auf Hochtouren.

Solche Inszenierungen sind kein Zufall, sondern bewährtes Instrument, um widerwillige Bevölkerungen kriegsbereit zu machen. Werner betont: Die meisten Menschen wollen keinen Krieg. Aber bestimmte Eliten schon.

Zentralbanken als Kriegstreiber

Der Kern der Analyse Werners: Kriege dienen nicht nur geopolitischen Zielen, sondern der Umstrukturierung der globalen Macht- und Geldordnung. Der Aufstieg Deutschlands vor 1914 mit seiner dezentralen Bankenstruktur, Produktivkredit-Schöpfung und rasanten Industrialisierung bedrohte das britische Empire. Die Berlin-Bagdad-Bahn sollte die britische Seeherrschaft umgehen – deshalb musste sie verhindert werden.

Ähnlich heute: China baut mit der „Belt and Road Initiative“ (Neue Seidenstraße) kontinentale Versorgungsrouten auf, um nicht länger von US-kontrollierten Seewegen (Hormuz, Malakka) erpressbar zu sein. Werner sieht in den Konflikten mit Venezuela (größte Ölreserven) und Iran (wichtiger Lieferant für China und Teil der Belt-and-Road-Infrastruktur) genau diesen Versuch, den Aufstieg eines neuen Rivalen zu bremsen – wie einst bei Deutschland.

Von der Reichsbank zu Hitler – und zur heutigen EZB

Besonders brisant sind Werners Ausführungen zur Rolle von Zentralbanken. Die Weimarer Reichsbank wurde nach dem Ersten Weltkrieg weitgehend unter ausländische (JP Morgan dominierte) Kontrolle gestellt. Hyperinflation, gezielte Kreditverknappung und spätere expansive Kreditpolitik halfen, Hitler an die Macht zu bringen. Schacht, der „Kreditzauberer“, spielte dabei eine zentrale Rolle.

Heute sieht Werner in der Europäischen Zentralbank (EZB) eine Neuauflage der alten Reichsbank-Struktur – verantwortlich für Asset-Bubbles, Bankenkrisen und die Zerstörung kleiner, lokaler Banken. Genau diese dezentralen Banken waren jedoch in Preußen/Deutschland und später in Ostasien der Schlüssel zu echtem, breit getragenem Wirtschaftswachstum.

Das Endziel: Digitale Total-Kontrolle

Werner warnt eindringlich vor dem nächsten großen Schritt: Central Bank Digital Currencies (CBDC). Diese seien keine Währung, sondern „Central Bank Digital Control“ – programmierbares Geld, das jede Transaktion überwacht, einschränkt und steuert. In Kombination mit Digital-ID und riesigen Rechenzentren entsteht ein System totaler Überwachung und Lenkung. Kriege und Krisen dienen dabei als Katalysatoren, um solche Systeme unter „Notstandsbedingungen“ durchzusetzen.

Das Muster ist immer dasselbe: Erst aufbauen (Investitionen in China wie einst in Deutschland in den 1920er/30er Jahren), dann konfrontieren, dann umstrukturieren – hin zu noch mehr Zentralisierung und einer angestrebten Weltregierung.

Fazit

Die Geschichte lehrt uns, dass weder der Erste noch der Zweite Weltkrieg „zufällig“ ausbrachen. Sie wurden vorbereitet und genutzt, um Macht zu konsolidieren. Heute wiederholt sich das Spiel auf höherem Niveau.

Die Lektion der Geschichte ist eindeutig: Wer weiterhin glaubt, Kriege würden „einfach so“ ausbrechen oder wegen „böser Diktatoren“ geführt, der hat die Prüfung nicht bestanden. Die wahren Drahtzieher sitzen nicht in Teheran oder Moskau – sie sitzen in den Vorstandsetagen der Großbanken und den Zentralbanktürmen. Und sie planen den nächsten großen Schritt: die endgültige Entmachtung souveräner Staaten und freier Bürger.

Kommentar vom Schweizer Rechtsanwalt Philipp Kruse

Jeder Erdenbürger sollte sich mit der Geschichte der grossen Kriege seit 1914 vertraut machen. Kriege passieren nicht einfach aus Missgeschick, oder weil ein paar senile Schlafwandler in den Krieg taumeln (so sinngemäss die These von Prof. Christopher Clark, 2014). Kriege sind zu wichtig, als dass sie dem Zufall überlassen werden: Sie werden regelmässig gezielt herbeigeführt, aus langfristig definierten, klaren wirtschaftlichen und machtpolitisch-strategischen Zielsetzungen.

Umso wichtiger ist für uns Schweizer ein klares Verständnis vom unschätzbar grossen WERT unserer SCHWEIZER NEUTRALITÄT. Denn wenn sich die Schweiz weiterhin mit den Kriegsparteien (EU; NATO) verbündet, wird sie Teil des geplanten heissen Krieges, der mit jeder Woche wahrscheinlicher wird.

„Mitgegangen – mitgefangen – mitgehangen…“

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Für Österreicher gilt es ein klares Verständnis vom unschätzbar großen WERT unserer ÖSTERREICHISCHEN NEUTRALITÄT zu  verstehen. Denn wenn sich Österreich weiterhin mit den Kriegsparteien (EU; NATO) verbündet, wird sie Teil des geplanten heißen Krieges, der mit jeder Woche wahrscheinlicher wird.

„Mitgegangen – mitgefangen – mitgehangen…“

Hier das Interview:

Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇


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5 Kommentare

  1. Pfeiffer C 10. Juni 2026 um 19:15 Uhr - Antworten

    Jeder große Krieg beginnt mit einer Lüge

    2026: Was muss namentlich Deutschland in den nächsten 4 Jahren alles? „Kriegstüchtig werden“ – „Aufrüsten bis der Arzt kommt“ – „Die stärkste Armee Europas werden“ und-so-weiter-und-so-fort – – –

    Im August 1936 verfasste ein Herr aus Braunau die geheime Denkschrift zum „Vierjahresplan für die Aufrüstung“. Hier die Kernaussagen:

    Die deutsche Wehrmacht muss in 4 Jahren einsatzfähig sein.

    Die deutsche Wirtschaft muss in 4 Jahren kriegsfähig sein.

    Die Wehrmacht soll „in kürzester Frist“ zur ersten Armee der Welt entwickelt werden.

    Und:

    „Seit sich der Marxismus durch seinen Sieg in Russland eines der größten Reiche der Welt als Ausgangsbasis für seine weiteren Operationen geschaffen hat, ist diese Frage zu einer bedrohlichen geworden. Einer in sich selbst weltanschaulich zerrissenen demokratischen Welt tritt ein geschlossener autoritärer weltanschaulich fundierter Angriffswille gegenüber. Die militärischen Machtmittel dieses Angriffswillens steigern sich dabei in rapider Schnelligkeit von Jahr zu Jahr. Man vergleiche mit der heute tatsächlich geschaffenen Roten Armee die Annahmen des Militärs vor 10 oder 15 Jahren, um die gefährlichen Ausmaße dieser Entwicklung ermessen zu können.“

    „Ähnlich der militärischen und politischen Aufrüstung bezw. Mobilmachung unseres Volkes hat auch eine wirtschaftliche zu erfolgen und zwar im selben Tempo, mit der gleichen Entschlossenheit und wenn nötig auch mit der gleichen Rücksichtslosigkeit“.

    Herr Brecht sagte einmal zum Thema:

    „Die Bürger werden eines Tages nicht nur die Worte und Taten der Politiker zu bereuen haben, sondern auch das furchtbare Schweigen der Mehrheit“.

    Textquelle: Manova – „Beklemmend vertraut“ – Ingrid Ansari – 10. Juni 2026

  2. Der Zivilist 24. Mai 2026 um 15:46 Uhr - Antworten

    Auch das Kriegsende 1918, -19 lief etwas anders. Trotzki hatte die Geheimverträge der Alliierten veröffentlicht, z.B. hätte Ru den Bosporus erhalten sollen, die Alliierten waren angepisst. Wilson hat dann seine 14 Punkte veröffentlicht. D meinte zu diesen milden Bedingungen zu kapitulieren. Die Briten haben aber die Seeblockade einfach weiter laufen lassen, bis Versailles unterschrieben war. Die Seeblockade begann NICHT mit dem Waffenstillstand, sondern bestand während des ganzen Krieges und wurde einfach fortgesetzt. Und es gab Zeitgenossen, die Versailles nicht als Friedensvertrag, sondern als Waffenstillstand bezeichneten.

  3. Der Zivilist 24. Mai 2026 um 13:06 Uhr - Antworten

    Enigma war WWII

    In beiden Weltkriegen wurden die großen Passagierschiffe als Truppentransporter eingesetzt, keines wurde versenkt, sie fuhren nicht im Konvoi, sie waren zu schnell. Langsame Fahrt war ihr Tod, Wilhelm Gustlov genau so.

  4. Glass Steagall Act 24. Mai 2026 um 11:56 Uhr - Antworten

    Auch der von der EU geplante und angeblich „unvermeidliche“ Krieg mit Russland, basiert auf 100% Lügen, um die europäische Bevölkerung darauf einzustimmen! Man kann das sehr gut beobachten, wie eine Mischung aus ständigem Russland-Bashing, geschickter Propaganda, systematischer Gedankenkontrolle und False Flag Aktionen und sogar Zwang, ein Netz aus Lügen aufgebaut wird, um die Bevölkerung darauf vorzubereiten! Wer den Überblickt behält, der bemerkt den Schwindel sofort!

    Man erkennt auch, je schlimmer der wirtschaftliche und finanzielle Zustand der Europas wird, umso mehr Druck wird bei den Kriegsvorbereitungen ausgeübt! Die Frage wird sein, kann die korrupte EU-Führung und deren Helfer den Krieg auslösen, bevor die EU am Ende sein wird? Zumindest versuchen sie es täglich wie zum Beispiel als Merz vor ein paar Tagen sagte, er wolle die Ukraine unter den europäischen militärischen Schutzschirm stellen! Somit würde jeder Angriff von Russland auf die Ukraine den Bündnisfall auslösen! Hier zeigt sich, mit welch miesen Tricks unsere Politik versucht, uns in den Krieg mit Russland zu zwingen!

    Lassen wir uns nicht veräppeln und sagen als Bevölkerung immer nein, wir machen da nicht mit!

  5. audiatur et altera pars 24. Mai 2026 um 10:38 Uhr - Antworten

    „Ich hab Sehnsucht nach Leuten, die mich nicht betrügen
    Die mir nicht mit jeder Festrede die Hucke voll lügen
    Und verschon‘ mich mit den falschen Ehrlichen
    Die falschen Ehrlichen, die wahren Gefährlichen!“

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann. Benutzer haften für den Inhalt ihrer Kommentare.

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