
Ökonom Richard Werner bei Tucker Carlson: Jeder große Krieg beginnt mit einer Lüge – und die Zentralbanken stecken dahinter
Im Interview mit Tucker Carlson hat der renommierte Ökonom und Bankensystem-Kenner Professor Richard Werner die Mechanismen offengelegt, mit denen Kriege künstlich erzeugt werden. Nicht das Volk will Krieg – das tun kleine, mächtige Kreise, die über Geldschöpfung, Zentralbanken und gezielte Provokationen (False Flags) ganze Nationen in den Abgrund treiben. Die aktuelle Eskalation rund um Iran und Venezuela ist dabei nur die neueste Variante eines alten Spiels.
Fast jeder große Krieg der letzten 150 Jahre wurde gezielt inszeniert – mit False Flags, Propaganda und dem Segen oder gar Finanzierung durch Banken und Zentralbanken. Es geht nicht um Freiheit, nicht um Menschenrechte und schon gar nicht um das Uran des Iran. Tucker dazu gleich zu Beginn gewohnt prägnant am Punkt: „Ich betrachte die Behauptung, wir seien wegen des iranischen Atomprogramms in den Krieg gezogen, als eine Art IQ-Test. Wer diese Behauptung wiederholt, hat den Test nicht bestanden.“
Es geht um Macht, Kontrolle und die schrittweise Errichtung einer Neuen Weltordnung. Im Interview geht Prof. Werner der Frage nach, welche Akteure ein besonderes Interesse haben, sogar größere Kriege herbeizuführen und sie beliebig zu verlängern. Er spannt der Bogen von der berüchtigten Versenkung der Lousitania vom 28.3.1915 (welche zum Eintritt der USA in den ersten Weltkrieg gegen Deutschland am 6.4.1917 sehr stark beigetragen hat), bis hin zum aktuellen Krieg im mittleren Osten, respektive einem allfälligen weiteren Weltkrieg.
Die Lusitania – ein klassisches False-Flag-Manöver
Werner erinnert an den Untergang der Lusitania 1915, der maßgeblich dazu beitrug, die USA in den Ersten Weltkrieg zu ziehen. Offiziell ein „deutscher Terrorakt“ gegen unschuldige Passagiere. In Wahrheit hatte die britische Regierung (unter Winston Churchill) das Passagierschiff offiziell als Hilfskreuzer deklariert, militärische Ladung an Bord genommen und den Kapitän bewusst in ein deutsches U-Boot-Gebiet gelotst – bei reduzierter Geschwindigkeit. Die Deutschen hatten sogar Zeitungsanzeigen geschaltet, um Amerikaner zu warnen. Dennoch starben US-Bürger, und die Propagandamaschine lief auf Hochtouren.
Solche Inszenierungen sind kein Zufall, sondern bewährtes Instrument, um widerwillige Bevölkerungen kriegsbereit zu machen. Werner betont: Die meisten Menschen wollen keinen Krieg. Aber bestimmte Eliten schon.
Zentralbanken als Kriegstreiber
Der Kern der Analyse Werners: Kriege dienen nicht nur geopolitischen Zielen, sondern der Umstrukturierung der globalen Macht- und Geldordnung. Der Aufstieg Deutschlands vor 1914 mit seiner dezentralen Bankenstruktur, Produktivkredit-Schöpfung und rasanten Industrialisierung bedrohte das britische Empire. Die Berlin-Bagdad-Bahn sollte die britische Seeherrschaft umgehen – deshalb musste sie verhindert werden.
Ähnlich heute: China baut mit der „Belt and Road Initiative“ (Neue Seidenstraße) kontinentale Versorgungsrouten auf, um nicht länger von US-kontrollierten Seewegen (Hormuz, Malakka) erpressbar zu sein. Werner sieht in den Konflikten mit Venezuela (größte Ölreserven) und Iran (wichtiger Lieferant für China und Teil der Belt-and-Road-Infrastruktur) genau diesen Versuch, den Aufstieg eines neuen Rivalen zu bremsen – wie einst bei Deutschland.
Von der Reichsbank zu Hitler – und zur heutigen EZB
Besonders brisant sind Werners Ausführungen zur Rolle von Zentralbanken. Die Weimarer Reichsbank wurde nach dem Ersten Weltkrieg weitgehend unter ausländische (JP Morgan dominierte) Kontrolle gestellt. Hyperinflation, gezielte Kreditverknappung und spätere expansive Kreditpolitik halfen, Hitler an die Macht zu bringen. Schacht, der „Kreditzauberer“, spielte dabei eine zentrale Rolle.
Heute sieht Werner in der Europäischen Zentralbank (EZB) eine Neuauflage der alten Reichsbank-Struktur – verantwortlich für Asset-Bubbles, Bankenkrisen und die Zerstörung kleiner, lokaler Banken. Genau diese dezentralen Banken waren jedoch in Preußen/Deutschland und später in Ostasien der Schlüssel zu echtem, breit getragenem Wirtschaftswachstum.
Das Endziel: Digitale Total-Kontrolle
Werner warnt eindringlich vor dem nächsten großen Schritt: Central Bank Digital Currencies (CBDC). Diese seien keine Währung, sondern „Central Bank Digital Control“ – programmierbares Geld, das jede Transaktion überwacht, einschränkt und steuert. In Kombination mit Digital-ID und riesigen Rechenzentren entsteht ein System totaler Überwachung und Lenkung. Kriege und Krisen dienen dabei als Katalysatoren, um solche Systeme unter „Notstandsbedingungen“ durchzusetzen.
Das Muster ist immer dasselbe: Erst aufbauen (Investitionen in China wie einst in Deutschland in den 1920er/30er Jahren), dann konfrontieren, dann umstrukturieren – hin zu noch mehr Zentralisierung und einer angestrebten Weltregierung.
Fazit
Die Geschichte lehrt uns, dass weder der Erste noch der Zweite Weltkrieg „zufällig“ ausbrachen. Sie wurden vorbereitet und genutzt, um Macht zu konsolidieren. Heute wiederholt sich das Spiel auf höherem Niveau.
Kommentar vom Schweizer Rechtsanwalt Philipp Kruse
Jeder Erdenbürger sollte sich mit der Geschichte der grossen Kriege seit 1914 vertraut machen. Kriege passieren nicht einfach aus Missgeschick, oder weil ein paar senile Schlafwandler in den Krieg taumeln (so sinngemäss die These von Prof. Christopher Clark, 2014). Kriege sind zu wichtig, als dass sie dem Zufall überlassen werden: Sie werden regelmässig gezielt herbeigeführt, aus langfristig definierten, klaren wirtschaftlichen und machtpolitisch-strategischen Zielsetzungen.
Umso wichtiger ist für uns Schweizer ein klares Verständnis vom unschätzbar grossen WERT unserer SCHWEIZER NEUTRALITÄT. Denn wenn sich die Schweiz weiterhin mit den Kriegsparteien (EU; NATO) verbündet, wird sie Teil des geplanten heissen Krieges, der mit jeder Woche wahrscheinlicher wird.
„Mitgegangen – mitgefangen – mitgehangen…“
Für Österreicher gilt es ein klares Verständnis vom unschätzbar großen WERT unserer ÖSTERREICHISCHEN NEUTRALITÄT zu verstehen. Denn wenn sich Österreich weiterhin mit den Kriegsparteien (EU; NATO) verbündet, wird sie Teil des geplanten heißen Krieges, der mit jeder Woche wahrscheinlicher wird.
„Mitgegangen – mitgefangen – mitgehangen…“
Hier das Interview:
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